Perfektionismus beim ethisch korrekten Einkaufen

  • Bolzbold:
    „Solange wir in der westlichen Welt darauf angewiesen sind, dass andere Menschen weit, weit weg für unseren Wohlstand schwitzen, leiden oder gar sterben müssen, solange wird sich daran nichts ändern.“
    Äh, Entschuldigung, dass wir nicht darauf angewiesen sind, führst du zwar selber im Weiteren aus, aber eine Verdopplung des Lohnes der Textilarbeiterin in Bangladesh, würde den Preis des T-Shirts eben nicht verdoppeln, sondern um 10 oder 20 Cent erhöhen. Es geht nicht darum, dass wir alle sonstwo geile Klamotten kaufen wollen oder darauf angewiesen sind, sondern darum, das Megakonzerne ihren Gewinn weiter maximieren wollen.

    Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

  • @ninale


    Ich weiß. Ich unterrichte das.


    Und doch, wir sind darauf angewiesen.
    Der Verweis auf die Gewinne der Megakonzerne ist einerseits natürlich richtig, ist aber gleichzeitig eine wunderbare Art der Exkulpation vom eigenen Konsumverhalten.
    Und wenn es das Konsumverhalten nicht ist, dann ist es eben die Rendite der Geldanlage, die man getätigt hat, die auf den Gewinnen der Megakonzerne basiert.

  • Völlig richtig.
    Weißt du ein Mittel gegen unersättliche Gier einiger weniger?
    Am besten noch ein gewaltfreies?


    Und...
    auch der letzte Satz von @Bolzbold ist sehr richtig...
    solange es auch nur einem menschen im Inland so "schlecht" geht - im vergleich zum eigenen Land, er eben nichts vom dem "Kuchen" abbekommt, sind alle anderen Länder erst einmal egal. Das mag man finden wie man will, aber wahr ist es... Altruismus ist nicht gerade dem eigenen Überleben förderlich, fies ausgedrückt.

    Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
    Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
    Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
    Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)

  • Der Haken ist für mich, dass dieser Planet nicht 10 Milliarden Menschen oder mehr ernähren kann.
    Der Ausweg ist entweder der Einsatz neuer Technologiern, z.B. die Anzucht von Nahrungsmitteln und Treibstoffen in Fabrikhallen oder Hungersnöte, die die Anzahl der Menschen wieder reduzieren. Wahrscheinlich ist die Mischung aus beidem.


    Letztlich wird die Variante vegan mit einer Anreicherung mit Eiweiß aus Insekten wohl die Lösung sein. Lecker finde ich das nicht, ich werde aber wohl nicht gefragt werden.
    Der Klimawandel kommt, er ist schon da. Auch mit kleinen Einsparungen und Verzicht, selbst mit einer Umwandlung Deutschlands in eine Art Steinzeitwirtschaft könnte der Klimawandel nicht mehr aufgehalten werden, mit 80 Mio sind wir einfach ein sehr kleines Volk.
    Wir brauchen große Lösungen, um die Folgen abzumildern.
    So stammt der Löwenanteil des Plastiks in dne Meeren mitnichten aus Deutschland. Es wird hauptsächlich durch Flüsse in China, Indien, Afrika und Südamerika in die Meere gespült. Wir brauchen wirksame Recyclingmöglichkeiten auf diesen Kontinenten. Und das ist nur ein kleines Feld, auf dem wir globale Lösungen brauchen.


    Ich verstehe, dass sich jeder, der Müll trennt oder auf Flugreisen verzichtet, moralisch besser fühlt. Helfen tut es aber nicht.


    Vielleicht sollten wir dann zumindest überlegen, den Folgen des Klimawandels sinnvoll entgegenzuwirken und hier zu investieren: Hochwasserschutz an der Küste, Süßwasserspeicher gegen Trockenheit, sturmsichere Bauten. Vielleicht helfen solche Investitionen und die Entwicklung von Technologien unseren Kindern mehr.

  • ...da macht es mehr Sinn, an der Kolonisierung des Mars (oder was auch immer) zu arbeiten.
    Aber schön... ich bin nicht die einzige, die meint, dieser Planet könnte locker 2-3 Milliarden Menschen weniger vertragen...

    Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
    Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
    Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
    Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)

  • Und wenn die Welt morgen unterginge, würd ich heute noch nen SUV kaufen.

    Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

  • ...
    Was die Näherin in Bangladesch angeht, so verdient sie zu wenig und arbeitet unter unwürdigen Bedingungen.
    Wenn wir jetzt alle keine Hemden mehr kaufen, die (nachweislich) aus diesem Sweatshop stammen, was wird dann passieren?


    a) Wird die Arbeiterin künftig unter besseren Bedingungen arbeiten können, weil die großen Marken kapieren, dass es so nicht geht? (Sehr unwahrscheinlich)
    b) Wird die Arbeiterin ihren Job verlieren und ggf. unter noch unwürdigeren Bedingungen ihr Leben fristen müssen? (Sehr wahrscheinlich)

    Achso, wie praktisch. Wir müssen an unserem Konsumverhalten demnach nichts ändern?



    ...
    Solange wir in der westlichen Welt darauf angewiesen sind, dass andere Menschen weit, weit weg für unseren Wohlstand schwitzen, leiden oder gar sterben müssen, solange wird sich daran nichts ändern...

    ?



    ...
    Solange es außerdem genug Menschen in der westlichen Welt gibt, die gefühlt nicht am Wohlstand derselben teilhaben können, wird sich daran auch nichts ändern.

    Ich bin als Halbwaise mit Sozialhilfe aufgewachsen. Ich hab die Klamotten meiner Geschwister aufgetragen, Urlaub war auf Balkonien. Trotzdem würde ich es nicht wagen, meine Nichtteilhabe am Wohlstand mit der 3. Welt zu vergleichen! Und auch wenn ich natürlich meinen Schülern nicht sage, sie sollten keine Kik-Klamotten tragen, müssten sie ganz sicher nicht nackt gehen, wenn es verpflichtende Kontrollen für Zulieferbetriebe gäbe.

  • Dass Mindeststandards von Arbeitsbedingungen woanders eingehalten werden, muss ebenso kontrolliert werden und selbstverständlich sein.

    Das Problem dabei ist, dass Du Indien z. B. nicht vorschreiben kannst, wie dort die Arbeitsschutzgesetze auszusehen haben. Oder wie der Umweltschutz dort geregelt sein soll. Wenn europäische Unternehmen dort produzieren lassen, dann gelten die hiesigen Gesetze und nicht unsere. Moralisch bin ich natürlich absolut bei Dir, aber juristisch gesehen ist eben so einiges gar nicht angreifbar, worüber wir uns empören.

    ==============================


    Chemie ist das was knallt und stinkt, Physik ist das was nie gelingt.


  • Ich bin als Halbwaise mit Sozialhilfe aufgewachsen. Ich hab die Klamotten meiner Geschwister aufgetragen, Urlaub war auf Balkonien. Trotzdem würde ich es nicht wagen, meine Nichtteilhabe am Wohlstand mit der 3. Welt zu vergleichen! Und auch wenn ich natürlich meinen Schülern nicht sage, sie sollten keine Kik-Klamotten tragen, müssten sie ganz sicher nicht nackt gehen, wenn es verpflichtende Kontrollen für Zulieferbetriebe gäbe.


    @Krabappel


    Du musst hier ja auch nicht von Dir ausgehen. Dass es unter den Ärmeren dieser Bevölkerung auch Menschen gibt, die nicht dem Konsumwahn verfallen sind, wird durch meine Aussage nicht pauschal in Abrede gestellt.
    Es gibt aber in Deutschland nun einmal viele Menschen, die nicht ökologisch und ethisch korrekt handeln können oder wollen, weil ihnen die Mittel fehlen oder weil sie sich mit anderen, bessergestellten Menschen in ihrem Umfeld vergleichen.
    Der Trend, sein eigenes, bedeutungsoses und langweiliges Leben als wichtig und hochgradig aufregend in Szene zu setzen, spielt zusätzlich den Megakonzernen und den Billiglabeln in die Hände.


    Ich bin mal gespannt, wohin das führt.


    Gerade lese ich das Buch "The road to unfreedom" von Timothy Snyder. Vermutlich werden wir in absehbarer Zeit ganz andere Probleme auf diesem Planeten haben, die uns auch viel direkter betreffen...

  • ...da macht es mehr Sinn, an der Kolonisierung des Mars (oder was auch immer) zu arbeiten.
    Aber schön... ich bin nicht die einzige, die meint, dieser Planet könnte locker 2-3 Milliarden Menschen weniger vertragen...

    Eine vernünftige Geburtenpolitik ist wahrscheinlich ein besserer Weg zur Populationssteuerung als die Science Fiction-Lösung. Dazu gehört natürlich auch, dass der unverantwortliche Unfug des Verbots von Verhütungsmitteln abgeschafft wird.

  • Eine vernünftige Geburtenpolitik ist wahrscheinlich ein besserer Weg zur Populationssteuerung als die Science Fiction-Lösung. Dazu gehört natürlich auch, dass der unverantwortliche Unfug des Verbots von Verhütungsmitteln abgeschafft wird.

    ...du kannst ja auch mal Indien und China fragen, was sie von kollektivem Suizid halten...
    ...gefallen wird das denen wahrscheinlich nicht...
    :teufel:
    ...so "ohne Kollateralschäden" düfte das nix mehr werden.
    Unschön.

    Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
    Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
    Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
    Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)

  • Wg. den "Megakonzernen":


    Egal ob große oder kleine Firmen - das Prinzip, nachdem sie Produzieren, ist bei allen gleich.
    Die großen sind lediglich die, die sich durchgesetzt haben in der Konkurrenz.
    Falls sich eine Firma nicht an dieses kapitalistische Prinzip des maximalen Profits hält, kann sie nicht mal in der Konkurrenz mit Firmen ähnlichen Kapitalumfangs bestehen und groß werden schon gleich überhaupt nicht.

  • Ich lebe weiterhin so, wie ich es aus den 80er und 90er Jahren gewohnt bin, und ich plane nicht, dieses jemals zu ändern, da dies dem Lebensentwurf entspricht, in welchem ich mich persönlich wohlfühle.

  • ...du kannst ja auch mal Indien und China fragen, was sie von kollektivem Suizid halten......gefallen wird das denen wahrscheinlich nicht...
    :teufel:
    ...so "ohne Kollateralschäden" düfte das nix mehr werden.
    Unschön.

    Selbst Indien und China, auch wenn es die bevölkerungsreichsten Länder der Welt sind, sind ja, was deren langfristige demographische Entwicklung angeht, noch relativ problemlos. China hat aktuell eine Geburtenrate von 1,6, wobei der Staat von der Bevorzugung kinderarmer Familien (lange Zeit als "Einkindpolitik" bekannt, in den letztn paar Jahren erweiterte man es großzügig auf "Zweitkindpolitik) inzwischen wieder absieht, sodass langfristig wieder mehr junge Menschen im Bildungs- und Wirtschaftsbereich des Landes präsent sind.
    Indien hat aktuell eine Geburtenrate von 2,3, was einen leichten Anstieg bedeutet, aber sie geht seit Jahren konstant zurück und dürfte in 10 Jahren das Niveau der Geburtenstabilität erreichen, was vermutlich an dem gestiegenen Lebensstandard der Menschen insbesondere in den indischen Großstädten liegt.
    Gedanken würde ich mir da eher bei den Ländern mit Geburtenrate 5+ machen, weil gerade in diesen Ländern viele existentielle Probleme bestehen und die letzten paar Jahre vermuten lassen, dass die Geburtenrate dort in absehbarer Zeit auch nicht signifikant runtergehen wird.

  • So halte ich das:


    Ich bin Mitglied einer (gemeinnützigen) Genossenschaft, die nach dem Prinzip der solidarischen Landwirtschaft gemeinsam das Risiko durch die gesamte Wertschöpfungskette trägt. Wir sind etwa 1200 Genossenschaftler, besitzen 5 Hektar Land und haben 5 zusätzliche gepachtet, und bauen dort Gemüse an. Ich bin seit fünf Jahren dabei, die Genossenschaft gibt es seit 7 Jahren. Wir bilden aus, zahlen über Mindestlohn, haben haupt- und nebenberufliche Angestellte (Gärtner) und beschäftigen diese das gesamte Jahr über, also nicht saisonal. Das Gemüse ist bio, aber das eher nebenbei. Die Ernte wird auf alle Genossen verteilt. Teurer als Biomarkt? Klar.


    Ted Talk dazu:
    https://www.youtube.com/watch?v=lfgyteVqXUk


    Technisch ist das natürlich eine Firma (ein Unternehmen), mit jährlichem Gewinnvortrag, aber sicher nicht auf Maximierung eines Gewinns ausgerichtet. Es geht also. Ob das für alle und im großen Maßstab geht: andere Frage. Aber dass wir trotz Konkurrenz zu anderen Firmen (Biomärkte? Biokiste?) bestehen, ist erst einmal so.

    "Schlimmes geschähe dir da, mein Bester, wenn du nach Athen gekommen, wo in ganz Hellas die größte Redefreiheit herrscht, dann hier als einziger an ihr nicht teilhaben solltest. Aber setze auch dagegen: wenn du weitläufig redest und nicht das Gefragte beantworten willst, daß auch mir Schlimmes geschähe, wenn ich nicht weggehen dürfte, ohne dich zu hören." (Platon, Gorgias)

  • Achso, wie praktisch. Wir müssen an unserem Konsumverhalten demnach nichts ändern?

    Da hat Bolzbold leider Recht. Es ist total schwierig über die Kaufentscheidung Einfluss auf die Unternehmen zu nehmen. Günstige Kleidung zu vermeiden, ist ein Anfang, aber schon im mittelpreisigen Segment kann man nicht mehr nachvollziehen, ob der Preis in bessere Arbeitsbedingungen, teure Werbekampagnen oder kostspielige Mieten geht. Jemand anderes hat es ja auch schon erwähnt, dass wir bei deutlich besseren Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie vor Ort kaum etwas oder gar nichts mehr für unsere Kleidung bezahlen würden. Der Gewinn der Unternehmen wäre schlicht nur etwas geringer. In diesen Sweatshops wird von kik bis hin zu Designerware alles mögliche genäht. Auch ein in Deutschland gefertigtes Kleidungsstücke garantiert nur eine faire Bezahlung der Näherinnen in Deutschland. Wie und wo z.B. die Baumwolle hergestellt wird, ist dabei dann schon nicht mehr dabei.
    Wir sind davon abhängig, dass die jeweiligen Länder ihre Hausaufgaben dahingehend machen. Auffällig ist in den letzten Jahren, dass die Textilbranche ständig ihre Produktion verlagert, Bsp.: Früher stand öfters Made in Turkey auf den Etiketten. China war danach ein großer Player. Mittlerweile sind sie nach Bangladesh und in andere Länder Südostasien umgezogen. Immer hat es auch zur Entwicklung dieser Länder beigetragen, so dass man sich bessere Arbeitsbedingungen leisten konnte, was die Kosten steigerte und dann wieder zu einer Umverlagerung führte. Es ist leider ein sehr zweischneidiges Schwert.

  • Auch ein in Deutschland gefertigtes Kleidungsstücke garantiert nur eine faire Bezahlung der Näherinnen in Deutschland.

    Weltweit wird gleich "fair" produziert.


    Die Bedingungen unterscheiden sich z.T. erheblich, z.B. zwischen Deutschland und Bangladesh, oder Deutschland heute und Deutschland im frühen 19. Jahrhundert.
    Aber egal wo, egal wann - das Prinzip der Produktion ist stets gleich: maximaler Profit.
    Löhne - an bestimmten Orten, zu bestimmten Zeiten - werden durch Angebot und Nachfrage gebildet.


    So etwas wie einen "fairen" Lohn gibt es nicht.

  • Wieso sollte es unmöglich sein, Firmen, die in Deutschland Klamotten verhökern dazu zu verpflichten, den Weg der Kleidung und von mir aus auch der Rohstoffe nachzuweisen?
    Neues Gesetz: "Kleidung darf nur verhökert werden, wenn der lückenlose Nachweis der nach Richtlinie XY erfüllten Bedingungen vorliegt."


    Klar können da 107 Argumente gefunden werden, die dagegen sprechen. Es könnten aber auch Wege gefunden werden. Nichts ist unmöglich.


    Und beim Klimaschutz braucht man doch nicht mehr darüber debattieren, es kann doch keine Frage unserer Bequemlichkeit bleiben, ob woanders die Länder absaufen und das ewige Eis verschwindet. Es darf nicht sein. Die staatlichen Gemeinschaften müssen regulieren.

  • Weltweit wird gleich "fair" produziert.
    Die Bedingungen unterscheiden sich z.T. erheblich, z.B. zwischen Deutschland und Bangladesh, oder Deutschland heute und Deutschland im frühen 19. Jahrhundert.
    Aber egal wo, egal wann - das Prinzip der Produktion ist stets gleich: maximaler Profit.
    Löhne - an bestimmten Orten, zu bestimmten Zeiten - werden durch Angebot und Nachfrage gebildet.


    So etwas wie einen "fairen" Lohn gibt es nicht.

    Faire Arbeitsbedingungen heißt: ich kann damit den Lebensunterhalt bestreiten, die Kinder können eine Schule besuchen und ich habe ausreichend Erholungszeit.


    Dass der Firmenbesitzer ebenfalls arbeitet, um leben zu können ist doch logisch? Sorry, ich bin vielleicht zu einfach gestrickt, aber ich kapiere deine Einlassungen nicht.

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