Beiträge von Frapper

    Die Mutter schreibt einen Blog, https://kirstenmalzwei.blogspot.com/?m=1 über Inklusion. Es ist eigentlich alles ganz einfach: Zwischen einem geistig behinderten Kind und seinem Nobelpreis stehen unfähige Sonderpädagogen, unwillige Ämter, unnütze Sonderschulen und schlechte Lehrer, aufgrund dessen das Potenzial des Kindes nicht ausgeschöpft werden kann:autsch:. Diesem Narrativ folgen die wöchentlichen Geschichten.


    Ich glaube, zu Henry gab es in die irgendeinem Format einen Beitrag, gibt es auch auf YouTube. Er wollte bei einem Friseur arbeiten, der wollte aber wenig bezahlen und der Rest zum Mindestlohn (?) sollte vom Amt aufgestockt werden, was das Amt aber nicht so einsah. Alles ging die Mutter mal wieder ins Fernsehen :tot:.

    Ja, als Förderschullehrer hat man gerne mal mit solchen Eltern zu tun, die die Grenzen des eigenen Kindes nicht sehen wollen. Als ob der landläufige Hauptschulabsolvent ein Meer an Möglichkeiten zur Auswahl hätte ... Das haben ja nicht einmal einige Akademiker mit ihren Abschlüssen in recht ungefragten Bereichen. Da wird aber wie immer die gleiche Art von Diskussion geführt: Emotionen, Moral und Narrative stechen Fakten und Argumente aus. Zweifelt man die Fakten an, wird es für einen noch einfacher ...

    So verschieden sind Menschen. Ich meide aktuell meine Stammbäckerei, weil die Verkäuferin ihre Maske unter dem Kinn trägt. Außerdem fiel mir auf (früher seltsamerweise nicht), dass sie zuerst in ihr Gesicht und dann direkt in die Backware mit der Hand griff.


    Dadurch habe ich eine andere Bäckerei entdeckt, bei der hoffentlich mehr auf Hygiene geachtet wird.

    Ich meinte damit nicht die täglichen nahezu unvermeidlichen Wege, sondern so etwas wie Essen gehen, einen Escape Room besuchen, in die Stadt gehen etc. Da macht man lieber etwas im Privatkreis, weil man das besser findet. Hätte ich die Wahl zwischen Kino mit Maske oder auf der Couch zu Hause ohne, fände ich es zu Hause deutlich angenehmer.

    Überall, wo es geboten ist, wird natürlich Maske getragen.

    Da auf unserer Erde mittlerweile auch fast doppelt so viele Menschen wohnen wie damals, müsstest du dies auch mit deinen recherchierten Zahlen tun!

    Du nennst medizinischen Fortschritt, aber der hilft einem nur sehr begrenzt bei Influenza. Man kann einfach nicht extrem viel dagegen tun, wenn es einen erwischt hat.

    Spätfolgen einer Maskenpflicht? Jetzt wird es einfach nur lächerlich.

    Für die Träger direkt ist womöglich kein großer Schaden zu verzeichnen, aber die Maskenpflicht in vielen Bereichen bleibt dennoch nicht ganz ohne Folgen.

    In meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist niemand wirklich scharf auf das Tragen der Maske und vermeidet Anlässe, wo man die tragen muss. Das bedeutet ganz konkret, dass wir weniger essen gehen usw. Das wirkt sich auf die Einnahmen aus. In Ostasien ist man das gewohnt, hier jedoch nicht.

    Es wird aber vieles an Studien - Streeck ist nur einer von vielen - und Äusserungen aus dem Bereich der Pädiatrie politisch uminterpretiert um Öffnungen in allen gesellschaftlichern Bereichen zu fordern und durchzusetzen.


    Das lässt sich leider schon länger beobachten und hat mit epidemiologisch und auf Prävention als oberste Anforderung im Krisenmanagement, basierten Handlungsforderungen nichts mehr zu tun.

    Ich glaube gar nicht, dass sich die Menschen so uneins über die Interpretation der Ergebnisse sind, sondern über die zu ziehenden Konsequenzen.

    Unsere Republik hat mit der asiatischen, Hongkong- und russischen Grippe schon ein paar Epidemien erlebt, die jetzt durchaus vergleichbar mit der jetzigen sind. Es wurde nie so wie jetzt reagiert. Das muss man sich auch mal vor Augen führen. Es gab gewisse Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen, aber das normale Leben ging größtenteils weiter.


    Woran liegt es, dass die Maßnahmen so unterschiedlich ausfallen? An Unterschieden von Gefährlichkeit und Verbreitungswegen der Erreger sicherlich nicht.

    Obwohl wir in der sichersten Zeit der Menschheitsgeschichte leben (kein Krieg vor der Haustür, wenig Naturkatastrophen hier in Europa, keine Nahrungsmittelknappheit, beste medizinische Versorgung, immer weniger Arbeitsunfälle als früher etc.) sehen wir überall Gefahren und Risiken.

    Unsere Kinder sind kaum einen Moment unbeaufsichtigt, überall immer mehr detaillierte Schutzvorschriften, Helikoptereltern, Safe Spaces an Unis (bloß keine Gegenrede hören), Triggerwarnungen vor "schwierigen" Inhalten, Deplatforming von Menschen mit Meinungen gegen den Mainstream wegen der "Bedrohlichkeit" ihrer Worte usw. usf.

    Wir leben schon in bizarren Zeiten ...

    Eine L-Klasse, manche tendieren Richtung Hauptschule, manche Richtung GB. Lehrplan derselbe.

    Welche Jahrgangsstufe und welches Fach?

    Da würde ich überhaupt erst einmal schauen, ob es realistisch möglich ist, dass man an einem Thema arbeitet - bei Mathe und Englisch ist das oft kniffelig. Man differenziert sich im Zweifel einen Wolf und verzettelt sich mit Differenzierungsstufen, die dann zum Teil auch wenig bringen, nur weil sie am gleichen Thema arbeiten sollen.

    Sind die Niveaus nicht zu weit auseinander, würde ich ein Grundniveau in der Mitte einziehen. Von dort aus kann man schön nach oben mit Extraaufgaben differenzieren. Mit den Grundaufgaben sind die fitteren Schüler häufig schnell fertig und es kann weitergehen. Bei den ganz schwachen würde ich schauen, was für Hilfen ich ihnen geben kann, damit sie das allernotwendigste mitnehmen. Ist auch das fraglich oder sind sie so langsam darin, wäre ich in den Hauptfächern eher bei einem ganz anderen Thema.

    Wie meinst du das genau? Eine Gruppe, die insgesamt lernzielgleich unterrichtet wird, oder eine Gruppe, wo ein paar Schüler lernzielgleich sind, der Rest aber nicht?

    Nanny-Staat ist mit Überfürsorge oder eher schlichtweg Bevormundung verbunden.

    Für mich wird es auch interessant, wie du nicht am Straßenverkehr (ob mit Auto, Fahrrad, zu Fuß usw.) teilnimmst. Falls du ins Krankenhaus kommst, hast du auch keine Kontrolle darauf, ob du dir nicht einen multiresistenten Keim einfängst. Man könnte das ins Unendliche fortsetzen. Das Leben ist voller täglicher Risiken und Corona ist derzeit eines davon. Da es ein neues Risiko ist, wird es erst einmal als deutlich gefährlicher bewertet als das, womit man schon Jahrzehnte lebt.

    Danke an Valerianus.


    Die zwei häufigsten Todesursachen in Deutschland und daraus zu ziehende Konsequenzen:


    1. Herz-Kreislauferkrankungen

    Das letzte Stück Kuchen hätte nicht sein müssen!

    Morgen geht der Fitnessplan los!


    2. Krebs, Tumore der Atemwege sind dabei ganz weit oben

    Rauchen sofort verbieten!



    Bitte nicht ganz ernst nehmen. ;) Ich will einfach nicht in einem Nanny-Staat leben.

    Solange es aber noch einen stärkeren "Lockdown" bzw. Kontaktbeschränkungen gibt, hat es das Virus aber schwerer sich auszubreiten. Wenn die infizierte Person sowieso (fast) nur zu Hause, wird sie mit einer höheren Wahrscheinlichkeit keinen weiteren anstecken. Dann wäre es egal, wenn wir die Infektion nicht entdecken.

    Das ist unbestritten wahr. Es ändert aber nichts daran, dass man dann mit Kanonen auf Spatzen schießt. Unsere Lösungen sollten intelligenter sein.

    Die Frage ist doch aber, ob die freiwillige Verhaltensänderung gekommen wäre, wenn es kein Kontaktverbot von oben gegeben hätte. Ich denke nicht. Aber auch hier, weil das ja jetzt auch in der seriösen Presse immer wieder diskutiert wird: Warum um Himmels willen müssen wir und jetzt fragen, ob die Maßnahmen bei damaligem Kenntnisstand richtig waren oder nicht? Es war eine unmögliche Entscheidung zu fällen und die wurde gefällt. Die Vorsichtigeren waren und sind dankbar, die Optimisten fanden und finden es unverhältnismäßig. Und nun? Was bringt das? Klar ist doch jetzt, es wird (außer es haut nochmals richtig rein, weil das Contact Tracing doch nicht so toll läuft) kein zweites Kontaktverbot mehr geben. Und jetzt muss alles getan werden, um dort zu schützen, wo es nötig ist und lokale Ausbrüche genau zu untersuchen.

    Wollsocken hat ja bereits reagiert und ich kann es nur wiederholen: als die Kontaktbeschränkungen und Schließung der Geschäfte plus Gastronomie verkündet wurde, hatte sich das Verhalten der Bevölkerung bereits schon grundlegend geändert.

    Natürlich können wir das Rad nicht zurückdrehen, aber wir kommen womöglich wieder in so eine Situation bzw. wir sind ja noch nicht einmal raus und sollten unser Verhalten reflektieren und Alternativen aus dem Ausland betrachten. Für mich wäre die Lehre, dass der Lockdown nur dann sinnvoll wäre, wenn man mit dem Rücken an der Wand steht.

    Alle schauen jetzt natürlich auf Landkreise und Städte, die den 50er-Wert an Neuinfektionen reißen und erwarten eigentlich, dass die wieder irgendetwas dicht machen. Gibt es solche eng umrissene Vorfälle in Firmen, Heimen und Co ist ein Lockdown oder irgendetwas in die Richtung eh sinnlos und auch bei einer breiteren Verteilung der Fälle, würden sich die meisten Verantwortlichen hüten, einiges zurück in ein Wachkoma zu versetzen. Da sollte man dann lieber eine Runde aggressiver testen, um ein paar U-Boote aus dem Verkehr zu ziehen.

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