Schulwechsel: Mitnahme von Unterrichtsmaterial?

  • Toilettenpapier und Co. für die Schule aus eigener Tasche bezahlen und das noch mit der Auffassung zum Beruf und Umgang mit Kindern rechtfertigen.
    Da fällt mir echt nichts mehr ein.

    Das Geld, das die Schule ausgibt, damit Lehrkräfte einen saubern Hintern haben, das fehlt doch für die Kinder, oder? Sagt mit jedenfalls meine Pädagogen-Logik.


    Gruß !

  • Toilettenpapier und Co. für die Schule aus eigener Tasche bezahlen und das noch mit der Auffassung zum Beruf und Umgang mit Kindern rechtfertigen.
    Da fällt mir echt nichts mehr ein.

    Na ja, meine Einstellung zu diesem Thema kennt ihr ja bestimmt. Aber beim Klopapier habe ich auch schon mal dran gedacht es mitzubringen. Diese Dachpappe in der Schule macht einen ja wund. Auch schrieb ich schon mal an anderer Stelle hier, dass das Klo eigentlich der beste Indikator für wertschätzenden Umgang mit den Mitarbeitern ist. Schon der Gestank in den Schulklos ist menschenunwürdig. War mal in einer Firma, dort gab es leise Hintergrundmusik, automatischen Duftsprüher, Topfplanzen und edle Kacheln. Wollte da gar nicht mehr raus.

  • Mikael. Das sehe ich genauso.
    Daher habe ich meinen Kolleginnen die ausdrückliche Dienstanweisung gegeben, während des Unterrichts NICHT aufs Klo zu gehen. Spart Wasser, Klopapier und Zeit. Da wir keine Ganztagsschule sind, ist das aus meiner Sicht auch nicht nötig. Die paar Stunden kann man wohl ohne Klo überleben. Sollen die Kolleginnen halt nicht so viel Essen und Trinken zwischendurch.


    Das ganze ist derzeit in der Evaluation. Wenn das "Kein-Klo-in-der-Dienstzeit"-Konzept (oder wie wir es abkürzen: das "KeKidD-Konzept") erfolgreich ist, werden wir auch die Toiletten im Lehrerzimmerbereich renovieren und zwei Beichtstühle Elternsprechzimmer daraus machen.


    kl. gr. Frosch

    Man sollte darauf achten, seinen Kindern den richtigen Glauben zu vermitteln. ... Den an sich selbst.
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  • Das ganze ist derzeit in der Evaluation. Wenn das "Kein-Klo-in-der-Dienstzeit"-Konzept (oder wie wir es abkürzen: das "KeKidD-Konzept") erfolgreich ist, werden wir auch die Toiletten im Lehrerzimmerbereich renovieren und zwei Beichtstühle Elternsprechzimmer daraus machen.

    Da braucht ihr gar nicht viel renovieren. Einfach die Trennwand zwischen zwei Toiletten entfernen, einen kleinen Klapptisch dazustellen und schon habt ihr ein kompaktes Sprechzimmer mit zwei Sitzgelegenheiten! Kostenpunkt unter 30 Euro würde ich sagen.


    Gruß !

  • Diese Dachpappe in der Schule macht einen ja wund.

    Ich weiß ja nicht, wie viele große Geschäfte manche so an einem Unterrichtsvormittag verrichten, dass sie von der WC-Papierbenutzung einen wunden Po bekommen. Aber wer so viel Zeit zum äh... Stuhlgangverrichten hat, hat definitiv ein paar andere Probleme, die ich habe, nicht. ;-)

  • Du teilst hier mal wieder deutlich mit, dass du eben eine deutlich andere Auffassung als ich zu dem Beruf hast und zu dem Umgang mit Kindern.

    Dazu habe ich mich gar nicht geäußert. Keine Ahnung, wo deine Phantasie dich hinführt.

    Ist ok, akzeptiere aber, das ich und andere das so nicht können oder wollen!

    Ja, tue ich. Mir ist es sogar wumpe, wie du das handhabst. Nur wenn das Wollen die Grundlage des Handelns ist, kann man sich ja nicht darauf berufen, man müsse etwas tun. Wenn du dich (warum auch immer) dafür entscheidest, deinem Dienstherren oder deinem Schulträger etwas zu schenken, dann hast du dich so entschieden. Dass du das tun musst, ist definitiv falsch.

  • ... Wollte da gar nicht mehr raus.

    Erst dachte ich: :lach: Aber es passt viel besser: :heul:


    Ich arbeite zum Glück saniert, aber im Osten gibt es Schulen, das glaubt man nicht. Ich sah schon Schulen mit Dixieklo. Wobei die vermutlich noch gut dran sind, weil eine Sanierung in Aussicht ist. Der Gestank von 50 Jahre altem Urinstein und die Unsitte, mit einer Klorolle vor den Toiletten zum stückchenweise Mitreinnehmen oder gar kein Papier ist so, dass manche Kinder nicht mehr aufs Klo gehen :klo:

  • Mikael. Das sehe ich genauso.
    Daher habe ich meinen Kolleginnen die ausdrückliche Dienstanweisung gegeben, während des Unterrichts NICHT aufs Klo zu gehen. Spart Wasser, Klopapier und Zeit. Da wir keine Ganztagsschule sind, ist das aus meiner Sicht auch nicht nötig. Die paar Stunden kann man wohl ohne Klo überleben. Sollen die Kolleginnen halt nicht so viel Essen und Trinken zwischendurch.


    Das ganze ist derzeit in der Evaluation. Wenn das "Kein-Klo-in-der-Dienstzeit"-Konzept (oder wie wir es abkürzen: das "KeKidD-Konzept") erfolgreich ist, werden wir auch die Toiletten im Lehrerzimmerbereich renovieren und zwei Beichtstühle Elternsprechzimmer daraus machen.


    kl. gr. Frosch

    Als an meiner Schule vor gut zwei Jahren die Umbaumaßnahmen anfingen und auch die Lehrerklos erneuert wurden, bekamen wir Container auf dem Schulhof.
    Mein Schulleiter hat daraufhin tatsächlich dem Kollegium nahegelegt, weniger zu trinken, so dass nicht mehr so oft auf die Toiletten gegangen werden muss.

  • Ich sage nur, Recht haben und Recht bekommen.


    Und was nützt es dir, wenn du in der Theorie die Stifte nicht bezahlen musst, sie in der Praxis aber einfach nicht da sind (und auch kein Geld und das nicht, weil schlecht gewirtschaftet wurde) und du sie brauchst, also musst du sie doch selber bezahlen!


    Achso und außerdem:
    Und du hast weder Recht, noch wirst du welches bekommen!

  • Toilettenpapier und Co. für die Schule aus eigener Tasche bezahlen und das noch mit der Auffassung zum Beruf und Umgang mit Kindern rechtfertigen.
    Da fällt mir echt nichts mehr ein.

    Findet ihr es nicht selbst albern, das Mitbringen von Klopapier der Kollegin anzulasten, die keines an der Schule hat? Ob da jetzt der Hausmeister geschlampt hat oder das Geld fehlt ist doch völlig wurscht. Es ist eine Sauerei, dass keins da ist aber nicht, dass die Kollegin Klopapier braucht.


    Lächerlich, dass es hier einige gibt, die offenbar bessere Bedingungen vorfinden und dann meinen, diejenigen belächeln zu können, die einfach mal normal arbeiten wollen und dafür notfallartig selbst aufkommen müssen.


    Beschwert euch doch beim Land Berlin, demonstriert vor dem Brandenburger Tor oder an der Himmelspforte beim lieben Gott persönlich und lasst die Leute ihren Job machen, die sich weder die Weichteile mit Eichenlaub putzen mögen noch um 10 heimfahren können, um aufs Klo zu gehen.
    Das würdest du nicht machen, würde O.meier nicht machen, niemand würde seine Aufsichtspflicht verletzen, um nach Hause aufs Klo zu gehen. Schwachsinn, echt.


    Das ist wie die ewige Diskussion, ob man eine Klangschale zu kaufen bereit ist- wir sind erwachsen und können Klangschalen kaufen, bis sie zu den Ohren rauskommen oder um Kaffee daraus zu trinken, ganz wie es persönlich beliebt.



    So, das musste mal sein. Ich kauf jetzt Blümchenpapier mit Lavendelöl und Blattgold.

  • Killefitz. Am Ende weiß hier jeder und jede, wo es berechtigt ist sich aufzuregen über Arbeitsbedingungen, dagegen zu remonstrieren und SL/Schulamt/PR/...die Hölle heiß zu machen und wo aber dennoch und unmissverständlich Dienstpflichten bestehen die nicht verhandelbar sind. Die von Krabappel genannte Aufsichtspflicht gehört mit Sicherheit zu dieser Art dienstlicher Verpflichtungen und denen kommt am Ende voraussichtlich jeder und jede hier nach, der/die den Beruf langfristig ausüben möchte.



    Wie kann man dir bloß helfen?

    Weniger von oben herab mit Kollegen sprechen über deren dir persönlich unbekannte konkrete Arbeitsbedingungen (die halt mehr sind als nackte Zahlen, wie dir bekannt sein sollte) wäre möglicherweise ein Anfang.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

    Einmal editiert, zuletzt von CDL ()

  • sie in der Praxis aber einfach nicht da sind

    Dann kann man sie auch nicht benutzen. Meldung an SL, dass etwas fehlt, und schon wäre ich durch.

    du sie brauchst, also musst du sie doch selber bezahlen!

    Wofür brauchst du denn die Stifte? Aber ansonsten, ja. Wenn du Stifte brauchst, kaufst du welche. Wenn die Schule welche braucht, kauft die Schule. Der Nexus, der aus diesen zwei Bedingungen macht, dass man privat Stifte kauft, um sie dienstlich zu nutzen, fehlt mir irgendwie noch.

    Dieser Beitrag darf gelöscht werden.

    Einmal editiert, zuletzt von O. Meier ()

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