Mitbestimmungsrechte des SL bei DJP

  • Hallo,


    bin neu hier und möchte kurz meine Situation beschreiben. Bin an einer kirchlichen Berufsschule mit Förderschwerpunkt Lernen und soziale, emotionale Entwicklung in Bayern.
    60% der Kollegen sind Angestellte, 40% abgeordnete/zugewiesene Sonderperpädagogen/Berufsschulehrer mit Planstellen beim Freistaat.


    Es gibt an dieser Schule keinen Personalrat der die Interessen des Kollegiums vertritt und das merkt man auch.


    Die SL-Person fällt zunehmend durch Willkür, Cholerik auf und presst das Kollegium aus wo sie kann. Offiziell ist die Welt in Ordnung aber unter vorgehaltener Hand brodelt es. Fast alle Kollegen in meinem Team (4 Personen) und einige andere nit denen ich spreche haben stressbedingte Krankheiten/Probleme und sind sehr unzufrieden.


    Die SL Person hat nun angeordnet, das die DJP in allen Fachbereichen integriert auf Tagesbasis zu erfolgen hat. Bedeutet: Jeder Lehrer im Team soll jede U-Stunde im kommenden SJ durchplanen (Jedes Lernfeld, jeden Beruf). Das ganze soll dann Zusammengeführt werden, sodass eine Übersicht entsteht was jeder Kollege an einem bestimmten Tag mit den SuS macht.


    Probleme:


    1.Der Aufwand ist immens, da wie je Beruf nur kleine Teams haben (mal 4 Lehrer, manchmal nur 2 Lehrer) und wir bisher nur Stoffverteilungen hatten. Quasi von 0 auf 100 soll es gehen.
    2. Junge Kollegen im Team die noch garnicht alles unterrichtet haben und sich erstmal einarbeiten müssen sollen trotzdem alles planen.
    3. Kaum brauchbares Material an der Schule. Es gibt teilweise nichts, da es kein Wissensmanagement/ U-Datenbank an der Schule gibt.
    4. Ich stehe im Moment mehr unter Zug als im Referendariat, das würgt Kreativität ab. U-Vorbereitung läuft schlecht und ist aufwendig, das SuS sehr schwach (kognitiv, sprachlich, !lesen!, Sozialverhalten schwierig) und die Klassen mit bis zu 15 SuS nur einen Lehrer zur Zeit haben. Das macht den Unterricht sehr anstrengend. Machen zu zweit einen komplett neuen Beruf an der Schule.
    5. Räume zu klein, es wird schnell laut, häufige Störungen, jemand rastet aus, Zoff untereinander, 0 Bock da SuS teilweise in Maßnahmen stecken, müde, Familiäre Probleme usw.
    6. Im Kollegium sind sich einige überhaupt nicht "grün" .SL-Person hat "Lieblinge" die quasi in der Schule wohnen und alles für ihn machen. Dort werden die Maßstäbe gesetzt, Angestellte bangen um ihre Verträge.



    Ziel der SL-Person: Will Einblicke gewinnen und uns dazu bringen innerhalb des Tages Methoden zu varriieren (wir sollen Zeitauswändig zu festen Terminen darüber beraten), damit mehr Methoden gemacht werden. Ihm wird zu viel frontal unterrichtet.


    Team war dagegen, aber SL_Person hat sich durchgesetzt. Jetzt müssen wir es machen.


    Frage: Kann er sich da so einmischen?


    Danke für eure Hilfe!

  • Wenn es eine kirchliche Schule ist: Wer ist der Träger? Habt ihr schon einmal mit deren Mitarbeitervertretung (MAV) gesprochen?

    If you look for the light, you can often find it.
    But if you look for the dark that is all you will ever see.

  • Wenn es eine kirchliche Schule ist: Wer ist der Träger? Habt ihr schon einmal mit deren Mitarbeitervertretung (MAV) gesprochen?

    Ja, da laufen auch Beschwerden. Problem ist bekannt (seit Jahren schon). Wer nicht mitzieht muss gehen/wird gegangen. Ältere Kollegen kennen da so ein paar Fälle...

  • Ja, da laufen auch Beschwerden. Problem ist bekannt (seit Jahren schon). Wer nicht mitzieht muss gehen/wird gegangen. Ältere Kollegen kennen da so ein paar Fälle...


    Hallo Wanderer_83,


    dann verfügt eure Schulleitung offensichtlich über die entsprechenden Kontakte (nach oben) und wird gedeckt. Wer Probleme macht, muss gehen bzw. wird gegangen. Das hat in kirchlichen (aber natürlich auch staatlichen) Einrichtungen System.


    Es liest sich so, als wolle eure Schulleitung durch die geplante Überforderungssituation noch mehr Kontrolle über euch gewinnen. Wenn keiner mehr den Anforderungen entsprechen kann, ist jeder vom guten Willen der Schulleitung völlig abhängig.


    Da in unserem Job die Anforderungen ohnehin traditionell im idealistischen Bereich angesiedelt sind und von kompetenten Praktikern erst auf den Boden der Tatsachen geholt werden müssen, gibt es auch keine Standards/Vorgaben, auf die ihr euch berufen könntet. Die müsste ja eure Schulleitung setzen.


    Sehr wahrscheinlich wird da nur ein neuer Arbeitgeber Abhilfe schaffen.


    der Buntflieger

  • Bin beamter, soll schnell komme ich da nicht weg.
    Ich bin zu frisch dort um Einblicke zu haben. Aber der Einrichtung geht es wirtschaftlich nicht gut, möglicherweise haben die andere Probleme.
    Kontrolle spielt definitv eine Rolle, Widersrpuch/Kritik wird absolut nicht geduldet und ist wenn es überhaupt passiert was ganz besonderes. Kenne ich von den Schulen in denen ich im Ref war ganz anders und die SL haben sich auch ganz anders verhalten.

  • Bin beamter, soll schnell komme ich da nicht weg.Ich bin zu frisch dort um Einblicke zu haben. Aber der Einrichtung geht es wirtschaftlich nicht gut, möglicherweise haben die andere Probleme.
    Kontrolle spielt definitv eine Rolle, Widersrpuch/Kritik wird absolut nicht geduldet und ist wenn es überhaupt passiert was ganz besonderes. Kenne ich von den Schulen in denen ich im Ref war ganz anders und die SL haben sich auch ganz anders verhalten.


    Schau dir das mal an, auf Seite 33 steht:


    § 7 Beschwerden der vom Schulwerk verbeamteten Lehrkräfte.
    Über Beschwerden, die Lehrkräfte gegen ihre Schulleitung erheben, entscheidet der Vorstand des Schulwerks nach Anhörung der Beteiligten.


    https://www.schulwerk-bayern.d…undlagen_Druckfassung.pdf


    Vielleicht hilft dir das weiter?

  • Was gibt euch das bayrische Schulrecht bzw. der für euch gültige Bildungsplan vor im Hinblick auf Methoden? Was spricht dagegen der Mitarbeitervertretung (die sollte ihren Namen ja nicht grundlos tragen) Dampf unterm Kessel zu machen, was dagegen euch bei eurer Gewerkschaft zur Rechtslage zu informieren und mit deren Hilfe und Unterstützung das Gespräch mit der SL zu suchen?


    Jede Stunde im Voraus zu planen ist ja nicht nur ein immenser Aufwand wenn noch nichts davon da ist, wenn das tatsächlich auch so rigoros umgesetzt werden soll, verhindert es auch, die Geschwindigkeit der Progression und die Art der Unterrichtsplanung an die Bedürfnisse der jeweiligen Lerngruppe anzupassen, um mit diesen zielführend arbeiten zu können. Natürlich kann man sich innerhalb von Fachschaften auf sehr vieles einigen, manche Absprachen sind auch sinnvoll als Entlastung für alle, um nach außen erkennbar an einem Strang zu ziehen. Dennoch gibt es doch sicherlich auch im bayrischen Schulrecht und auch wenn man für einen privaten Schulträger tätig ist ein gewisses Maß pädagogischer Freiheit, um den eigenen Unterricht eben nicht nur immer gleichförmig nach vorgegebenem PLan durchzuführen, sondern z.B. Bezüge zu aktuellen Geschehnissen herstellen zu können, um auf Lerngruppen eingehen zu können, um gezielt bestimmte Kompetenzen zu fördern, die Lerngruppe A vielleicht besonders schlecht beherrscht, Lerngruppe B im selben Jahrgang aber schon recht gut, so dass diese sinnvollerweise anders arbeiten werden.


    Eure SL kommt genau so lange damit durch, solange ihr euch aus Angst vor möglichen arbeitsrechtlichen Konsequenzen duckt und den Mund haltet. Also solidarisiert euch untereinander, sprecht mit MAV und Gewerkschaft und überlegt euch gemeinsam vielleicht auch, wie ein Kompromiss oder gar Konsens aussehen könnte. Wenn es der SL tatsächlich vorrangig um Methodenvielfalt geht und nicht um Gängelung um der Gängelung willen, dann wäre vielleicht ein Methodencurriculum ein sinnvoller Weg, der den Wunsch der SL ebenso berücksichtigt, wie eure Wünsche und Bedürfnisse. Dann wird eben nicht mehr jede Stunde vorgeplant und von allen exakt nach Plan identisch durchgezogen, sondern es wird festgelegt, welches Fach in welcher Klassenstufe welche fächerübergreifende Makromethode einführt, fachintern, wann welche Fachmethoden sinnvollerweise eingeführt werden sollten, bindet diese Methoden ggf. noch gezielt an bestimmte Themen im Fach.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Was gibt euch das bayrische Schulrecht bzw. der für euch gültige Bildungsplan vor im Hinblick auf Methoden? Was spricht dagegen der Mitarbeitervertretung (die sollte ihren Namen ja nicht grundlos tragen) Dampf unterm Kessel zu machen, was dagegen euch bei eurer Gewerkschaft zur Rechtslage zu informieren und mit deren Hilfe und Unterstützung das Gespräch mit der SL zu suchen?


    Jede Stunde im Voraus zu planen ist ja nicht nur ein immenser Aufwand wenn noch nichts davon da ist, wenn das tatsächlich auch so rigoros umgesetzt werden soll, verhindert es auch, die Geschwindigkeit der Progression und die Art der Unterrichtsplanung an die Bedürfnisse der jeweiligen Lerngruppe anzupassen, um mit diesen zielführend arbeiten zu können. Natürlich kann man sich innerhalb von Fachschaften auf sehr vieles einigen, manche Absprachen sind auch sinnvoll als Entlastung für alle, um nach außen erkennbar an einem Strang zu ziehen. Dennoch gibt es doch sicherlich auch im bayrischen Schulrecht und auch wenn man für einen privaten Schulträger tätig ist ein gewisses Maß pädagogischer Freiheit, um den eigenen Unterricht eben nicht nur immer gleichförmig nach vorgegebenem PLan durchzuführen, sondern z.B. Bezüge zu aktuellen Geschehnissen herstellen zu können, um auf Lerngruppen eingehen zu können, um gezielt bestimmte Kompetenzen zu fördern, die Lerngruppe A vielleicht besonders schlecht beherrscht, Lerngruppe B im selben Jahrgang aber schon recht gut, so dass diese sinnvollerweise anders arbeiten werden.


    Eure SL kommt genau so lange damit durch, solange ihr euch aus Angst vor möglichen arbeitsrechtlichen Konsequenzen duckt und den Mund haltet. Also solidarisiert euch untereinander, sprecht mit MAV und Gewerkschaft und überlegt euch gemeinsam vielleicht auch, wie ein Kompromiss oder gar Konsens aussehen könnte. Wenn es der SL tatsächlich vorrangig um Methodenvielfalt geht und nicht um Gängelung um der Gängelung willen, dann wäre vielleicht ein Methodencurriculum ein sinnvoller Weg, der den Wunsch der SL ebenso berücksichtigt, wie eure Wünsche und Bedürfnisse. Dann wird eben nicht mehr jede Stunde vorgeplant und von allen exakt nach Plan identisch durchgezogen, sondern es wird festgelegt, welches Fach in welcher Klassenstufe welche fächerübergreifende Makromethode einführt, fachintern, wann welche Fachmethoden sinnvollerweise eingeführt werden sollten, bindet diese Methoden ggf. noch gezielt an bestimmte Themen im Fach.

    Mein Auftrag ist es Lernschwache mit IQ von 65-70/schwere Legastheniker/Einwanderer die auf B1/B2 Deutsch sprechen/ Maßnahmenteilnehmer die keine Lust haben/ fetales Alkoholsysndrom mit starken Gedächtnisstörungen usw. durch eine IHK-Prüfung zu bringen. Das setzt den Standard für den Inhalt.


    Was auch gut klappt bei denen die sich etwas Mühe geben.


    Bei Klassengrößen von 13-15 SuS bin ich irgendwie durchgehend bei der direkten Instruktion gelandet, da die SuS nur sehr schwer Informationen untereinander austauschen können und viele schnell abdriften weil sie den Stoff allein einfach nicht verstehen/ nicht gut genug lesen können/ Fachwörter welche notwendig sind nicht kennen und selbst erarbeiten können, im Moment aus emotionalen Gründen nicht richtig mitmachen können, kein Bock auf die Ausbildung haben, oft kränkeln. Da kommt viel zusammen und macht die Arbeit anstrengend, da die Bedürfnisse der SuS sehr heterogen sind.

  • Bei Klassengrößen von 13-15 SuS bin ich irgendwie durchgehend bei der direkten Instruktion gelandet, da die SuS nur sehr schwer Informationen untereinander austauschen können und viele schnell abdriften weil sie den Stoff allein einfach nicht verstehen/ nicht gut genug lesen können/ Fachwörter welche notwendig sind nicht kennen und selbst erarbeiten können, im Moment aus emotionalen Gründen nicht richtig mitmachen können, kein Bock auf die Ausbildung haben, oft kränkeln. Da kommt viel zusammen und macht die Arbeit anstrengend, da die Bedürfnisse der SuS sehr heterogen sind.


    Hallo Wanderer_83,


    lass mich raten: Dein Schulleiter kann nicht zwischen direkter Instruktion und Frontalunterricht unterscheiden?


    Direkte Instruktion ist gerade bei lernschwachen SuS ein sehr bewährtes Unterrichtskonzept. Verschiedene Methoden/Sozialformen können/sollten auch innerhalb einer direkten Instruktion Anwendung finden, sofern es für den Lernprozess sinnvoll ist.


    Offene Lernformen wären für deine Klientel kontraproduktiv und das ist keine pädagogische Neuheit, sondern inzwischen empirisch recht gut fundiert. Problematisch dürfte jedoch sein, dass das dir nicht weiterhilft, da es wahrscheinlich weder Schulleitung noch Schulträger (die kirchlichen Vorgesetzten in dem Fall) interessieren wird.


    der Buntflieger

  • Bin beamter, soll schnell komme ich da nicht weg.

    Na dann, kann dich ja auch keiner schnell loswerden.


    Unterrichtsmethoden sind deine pädagogische Freiheit und ich würde den SL fragen, an welcher Stelle geschrieben steht, welche Methode du zu verwenden hast. Und wenn er schon beim Blättern ist, wo man nachlesen kann, dass du ein Jahr im Voraus festzulegen hast, was du in welcher Stunde zu tun gedenkst. Stiffverteilung ist schon unsere Aufgabe aber je nachdem, was er/sie sehen will, kann das als Schikane ausgelegt werden.


    Mögliche Frage auch: ich würde mich gern an etwas orientieren, könnten Sie uns bitte eine ideale Jahresplanung geben, an der wir uns entlanghangeln können? Schließlich muss er ja selbst bringen, was er von euch erwartet...


    Wenn du Gleichgesinnte findest, geht in den Aussitzstreik. Es wird natürlich anstrengend werden, nicht jeder mag sich mit seinem Chef anlegen und es kann schmerzhaft sein.


    Andere Alternative: machen, was gesagt wird. Evtl. steckt Potential dahinter, was du erst beim Tun erkennst.

  • Hallo Wanderer_83,


    auch in der Probezeit musst du dir nicht alles gefallen lassen. Natürlich würde ich die persönliche Ebene vermeiden und immer auf möglichst sachlicher Ebene mit der SL kommunizieren; aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass das bei manchen "Typen" gar nicht möglich ist - du hattest weiter oben was von "Choleriker" geschrieben.


    Dieser SL wird dich im Unterricht besuchen und mit über den Erfolg deiner Probezeit entscheiden - ist das auch in Bayern so? Wenn dem so ist, dann wäre es jetzt an der Zeit, diskret die Möglichkeiten einer Versetzung auszuloten.


    der Buntflieger

  • Ja, er kann eine Stoffverteilung sehen wollen, nein, er kann dir nicht vorschreiben, dass du Sitzkreis, mit Klangschale oder Stationenarbeit anbieten musst. Die Frage ist, was du mit diesem Wissen tun willst.


    Wenn du in der Probezeit bist, willst du vermutlich jetzt kein Aufhebens machen, also bleibt dir in erster Linie, freundlich zu nicken und dir Stoffplanung samt Methodenschnulli auszudenken. Vorteil: du hast schon viel vorbereitet, musst den Rest des Jahres wenig tun.


    Andere Möglichkeit: du sammelst alles, was du bisher erlebt hast (inklusive angeschrien werden vom Chef und ausflippender Schülerschar) und versuchst, dich innerhalb der Probezeit versetzen zu lassen. Vorteil: du bist den SL hoffentlich bald los.


    Akzeptanz oder gehen- Kampf ist in deiner Position aussichtslos. Du fühlst dich diesem Menschen nicht gewachsen und das weiß er auch.

  • Zuerst einmal: An der Berufsschule kenne ich mich gar nicht aus.


    Aber: Ich habe einmal - auch in deinem anderen Thread verglichen, was die Schulleitung will. Die Ziele, dass ihr mehr im Team arbeitet und euren Unterricht methodisch abwechslungsreich gestalten sollt, könnten auch an unserer Schule ausgegeben worden sein, wenn wir das nicht schon täten. Ich finde rein von der Theorie her die Ziele gut. Wir machen an unserer Schule schon jahrelang Teamarbeit in den Jahrgängen. Aufgrund der letzten Evaluation haben wir ein Methodencurriculum entwickelt. Vielleicht will dein Schulleiter wirklich die Unterrichtsqualität anschubsen. Er beurteilt die Leute und sieht in diesem Zusammenhang einiges im Unterricht. Oder die letzte Evaluation hat Schwächen aufgezeigt und er will es mit Gewalt ändern.


    Nur: Der Schulleiter scheint, wie du ihn schilderst, von seiner Person her ein schwieriger Mensch zu sein, ein "Spaltpilz". Spaltpilze spalten das Kollegium. Solche Schulleiter gibt es leider immer wieder und solche Schulen haben eine hohe Fluktuation von Lehrkräften. Da will auch keiner hin. Letztendlich ist der menschliche Umgang das Problem des Rektors, der es anscheinend gewohnt ist, dass die "Opfer" sich nicht wehren bzw. indirekt wehren, indem sie unmotiviert sind. Es ist die Frage, wie du dich mit der ganzen Situation arrangieren kannst und wo du für dich Rückzugsgebiete bzw. Andockmöglichkeiten siehst. Meistens wird es nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird.


    Meine letzte Schulleitung hat Neuen immer ganz genau auf die Finger geschaut, während sie bei denen, die schon länger an der Schule waren und sie wusste, wie sie arbeiten eher nachlässiger auf Vertrauensbasis war.

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