Obas und Verbeamtung

  • Hallo zusammen,
    ich wollte kurz mal was nachfragen:
    Rein hypothetisch, man wird zum 1.Februar 2020 eingestellt, beginnt die OBAS dann auch zu diesem Zeitpunkt, oder tatsächlich erst am 1. Mai? Was passiert dann in den ersten drei Monaten, sprich Februar bis April? Ab wann würde man dann verbeamtet, selbstredend unter der Prämisse, dass man das 2. Staatsexamen besteht? Ab Februar 2022 oder Mai 2022?


    Vielen Dank und beste Grüße

  • Hallo zusammen,
    ich wollte kurz mal was nachfragen:
    Rein hypothetisch, man wird zum 1.Februar 2020 eingestellt, beginnt die OBAS dann auch zu diesem Zeitpunkt, oder tatsächlich erst am 1. Mai? Was passiert dann in den ersten drei Monaten, sprich Februar bis April? Ab wann würde man dann verbeamtet, selbstredend unter der Prämisse, dass man das 2. Staatsexamen besteht? Ab Februar 2022 oder Mai 2022?


    Vielen Dank und beste Grüße

    Bei mir war das folgendermaßen: Einstellung April, Vorveranstaltungen im Seminar unregelmäßig eigentlich ab Ende Februar, offizieller OBAS-Beginn mit regelmäßigen Seminarveranstaltungen ab Mai, UPP 2 Jahre später im Februar, Verbeamtung dann im Mai.

  • Genau wie bereits geschrieben. Manchmal gibt es vorher schon Veranstaltungen vom Seminar. Bei mir war das nicht der Fall. Bin nach den Sommerferien angefangen und Seminar begann zum 1.11. ab da dann zwei Jahre.

  • Besten Dank für die Antworten!
    Kann man zur Not die OBAS verkürzen, damit man noch rechtzeitig verbeamtet werden kann? Ich weiß, dass man ein halbes Jahr verkürzen kann. In NRW wird ja bis 42 verbeamtet. Wenn dann die UPP im Februar wäre und man diese erfolgreich besteht, könnte doch sofort danach verbeamtet werden, nicht erst im Mai, oder?
    Beste Grüße

  • Man kann einen Antrag auf Verkürzung stellen, ja, wenn man einschlägige Vorkenntnisse hat, kann man Glück haben, dass dieser bewilligt wird. Ob man sich den Stress antun will, muss jeder für sich entscheiden.
    Die Anzahl der UB's ändert sich nämlich bei einer Verkürzung nicht.

  • Ich habe verkürzt, um mit 39 fertig zu werden. Ich hatte vorher zwölf Jahre an Musikschulen und zwei Jahre an allgemeinbildenden Schulen unterrichtet. Nach den ersten beiden UBs mussten die Fachleiter ein kurzes Gutachten verfassen, in dem sie die Verkürzung für machbar beurteilten. In jedem Fach wurde mir ein UB erlassen.

  • Besten Dank für die Antworten!
    Kann man zur Not die OBAS verkürzen, damit man noch rechtzeitig verbeamtet werden kann? Ich weiß, dass man ein halbes Jahr verkürzen kann. In NRW wird ja bis 42 verbeamtet. Wenn dann die UPP im Februar wäre und man diese erfolgreich besteht, könnte doch sofort danach verbeamtet werden, nicht erst im Mai, oder?
    Beste Grüße

    ja, man kann verkürzen. Der Antrag muss innerhalb der ersten 6(?) Monate gestellt werden. Schau noch mal in die Verordnung. Wenn die Verbeamtung davon abhängt, solltest du das tun, auch wenn es stressig ist. Wenn du nette Fachleuten hast, werden die Besuche erlassen. Wenn nicht musst du alles genauso nur in kürzerer Zeit machen. Die zu vermeidenden Gehaltseinbußen sollten aber als Motivation genügen.

  • Interessant, dass scheinbar an manchen Orten UBs erlassen werden und ich nehme an, dann durch Beratungen ersetzt werden. Bei uns wurde ganz klar gesagt, dass die UBs bleiben. Einer bei uns will verkürzen und hat den Antrag gestellt (OBAS Beginn November) und musste jetzt bis zu den Ferien die vier unbenoteten UBs machen, damit er ab Januar quasi gleich auf ist mit den anderen Referendaren.

  • Je nach Länge/Kürze des Schuljahres kann man die UBs gar nicht alle unterbringen. Auch weil die Fachleiter keinen Raum für Termine haben. Dann wird evtl eine andere Beratung vorgenommen. Liegt im Ermessen des Seminars.

  • Interessant. Danke für die Informationen... Ich will nämlich auch verkürzen.

    Aktueller Stand der Sachlage: Es gibt keine geringeren Anzahl an UBs, auch bei Verkürzung! Zumindest in der heutigen Zeit ;-)
    Das bedeutet: Zwei APGs, je einen "0. Besuch in beiden Fächern", plus je fünf weitere in der entsprechenden Zeit. (Summe: 12!!!)


    Viel Freude, wer da noch verkürzen will, samt voller Unterrichtsbelastung und dem Zeitmanagement, welches ungefähr vorschreibt, circa 2 Monate vor der UPP sämtliche Leistungen erbracht zu haben.

  • Bei BK, sind es zumindest an den Seminaren hier in der Umgebung 14 UBs, da man jeweils 2 im 1. Halbjahr macht.
    Und hier war auch die Aussage, dass es keine UB Erlasse gibt. Zumindest nicht von vornherein.

  • Das bedeutet: Zwei APGs, je einen "0. Besuch in beiden Fächern", plus je fünf weitere in der entsprechenden Zeit. (Summe: 12!!!)

    Wir hatten zwei "0. Besuche" pro Fach. Die wurden dann Unterrichtsversuche genannt. Insgesamt kam man so auf 14 UBs.

  • Hallo,
    ich verkürze auch. Bei mir wird das so laufen, dass meine Unterrichtsbesuche nur kurz auseinander liegen werden. Der Vorschlag zur Verkürzung kam bei mir vom Seminar selbst. Werde das dann auch machen. Habe zwar eine klasse Schulleitung, aber ich mag das Kollegium nicht. Zuviele Neider... . Und ich gehe nicht davon aus, dass ich mich versetzen lassen kann nach dem OBAS,weil meine SL mich unbedingt halten will. Ich möchte aber da nicht bleiben... . Da ich relativ kurz vor Verbeamtungsgrenze sonst verbeamtet worden wäre, wäre es mit der Kündigung nicht so einfach. So werde ich wohl kündigen und mich nach der Kündigung an einer anderen Schule bewerben. Ist zwar nicht die feine Art - ich bin
    unserer SL sehr dankbar, dass sie mich genommen hat - möchte aber auf keinen Fall an der Schule bleiben.

  • Okay, wenn du die UPP mit zwei Fachbesuchen mitzähltst, wobei dieser Tag ist ja ´eh außen vor ;-)

    Mache ich ja nicht. Es waren tatsächlich 4 Besuche (je 2 pro Fach), bevor die reguläre Referendariatsphase anfing.

  • Ist glaub Schulformspezifisch. In meinem BiWi Seminar haben die GyGeler und HRSGeler auch nur 2+ die üblichen 10. Also 12 insgesamt. Wir BKler haben 4+ die 10. warum auch immer...