Wie geht ihr dem Corona-Virus entgegen?

  • Wobei gute Ärzte eine Mischung betreiben, wenn es nicht gerade sehr leichter Bluthochdruck ist. Schweren Bluthochdruck kann und darf man nicht ignorieren, da muss man zunächst medikamentös ran. Dazu empfiehlt der Arzt dann aber Dinge wie mehr Bewegung, eine Ernährungsumstellung... Habe ich selbst erlebt : 2 Medis gegen Bluthochdruck, alles umgesetzt, was der Arzt empfohlen hat, dazu eigene Recherche und gezieltes Training mit einem Personal Trainer (es gibt tatsächlich gewisse Übungen, die genau dabei hilfreich sind-wusste auch meine Hausärztin nicht, die danach aber meinen Trainer Patienten mit Bluthochdruck empfohlen hat, weil sie das so begeistert hat, wie gut das wirkt). Den Extrakilos war nicht beizukommen, aber den Bluthochdruck hatte ich nach zwei Jahren auch ohne Medis im Griff, die ich seitdem nie wieder benötigt habe.

    Wenn Du eine solche Ärztin hast, ist das Gold wert. Und wenn der Patient dann noch so vorbildlich handelt wie Du: Umso besser. :respekt:

    Ich will mich selbst da auch nicht ausnehmen: Ich bin auch eine, die gerne ungesund lebt und sich von Zeit zu Zeit wieder besinnen muss. Ich treibe entweder total viel Sport oder gar nicht. Ich esse total ungesund oder ich achte bei jeder einzelnen Mahlzeit drauf und verzichte völlig auf Zucker zB. Aber ich bekomme die gesunde Sache mit mäßigem Zucker (als ein Beispiel) und regelmäßigem Sport einfach nicht hin. Daher muss ich dann wieder mal die ZeroZucker-Kur anfangen (so wie heute, wünsch mir Erfolg) oder dann bald wieder mehr Sport treiben. Ich bin da wirklich entweder total diszipliniert oder eben gar nicht. Das Mittelding hält bei mir nie. Gäbe es da eine Pille: Ich würde sie sofort nehmen :klatsch:

  • Ich sehe das als eine Art Sucht (Fettsucht), wie Magersucht, Nikotinsucht, Alkoholsucht. Also eine Suchterkrankung, die ihre Ursache irgendwo tief drinnen hat und oft nicht einfach zu finden ist.

    Das ist sie auch. Zucker kann süchtig machen. Wer mal völlig auf zugesetzten Zucker und zuckerreiche Lebensmittel verzichtet wird merken, dass man einen echten Entzug durchmacht.

  • Ich sehe das als eine Art Sucht (Fettsucht), wie Magersucht, Nikotinsucht, Alkoholsucht. Also eine Suchterkrankung, die ihre Ursache irgendwo tief drinnen hat und oft nicht einfach zu finden ist.

    Essucht (wenn das denn tatsächlich die Ursache ist, wie von mir beschrieben kann es in seltenen Fällen auch andere Ursachen geben für Übergewicht). Was den Aspekt der Ursachen bzw. den Krankheitswert anbelangt hast du aber recht.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Das ist sie auch. Zucker kann süchtig machen. Wer mal völlig auf zugesetzten Zucker und zuckerreiche Lebensmittel verzichtet wird merken, dass man einen echten Entzug durchmacht.

    "Hallo, mein Name ist CDL und ich bin süchtig nach flauschigen kleinen Hunden, Tee und Spaziergängen in der freien Natur." :victory: - Es gibt sooooooo vieles, was bei genauerer Betrachtung "Entzugserscheinungen" (nicht unbedingt physisch, aber zumindest psychisch) verursachen könnte. Aktuell vermisse ich schmerzlich Freunde in Südbaden, die ich erst wieder treffen werde, wenn die Nichtreiseempfehlung der Regierung fällt.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Danke! Vor allem wird das "Selbst Schuld" gerne verwendet, um das Solidarprinzip auszuhöhlen. So nach dem Motto "Raucher/Trinker/Dicke/... sollen für ihre Behandlungen selbst bezahlen". Finde ich besonders schlimm.

    Bildung ist die Fähigkeit, fast alles anhören zu können, ohne die Ruhe zu verlieren oder das Selbstvertrauen. (Robert Frost)

    Bildung kann einen sehr glücklich und gelassen machen. (Günther Jauch)

    Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt? (Ernst R. Hauschka)




  • Das stimmt. Trotzdem finde ich es schade, dass viele Ärzte lieber Bluthochdruckpillen verschreiben, als den Leuten zunächst erstmal eine andere Ernährung und mehr Sport zu verordnen. Hab ich jedenfalls im Verwandschaftskkreis so erlebt. Und als jemand mal mit Knieschmerzen zum Arzt ging und mit der Aussage wiederkam, er solle erstmal 30 kg abnehmen, da war das Gemecker aber groß. Eine OP/Pillen sind eben einfacher als an der Ernährung/Lebensweise etwas zu ändern.

    Der Rat 30kg abzunehmen hilft nunmal nicht sofort, Pillen dagegen schon oder zumindest schneller. Bis man 30kg abgenommen hat (falls man das schafft), muss man dann unter den Schmerzen leiden? Abgesehen davon dass die Situation durch den falschen Sport (den man ja macht, wenn man soviel abnehmen muss) noch schlimmer werden kann.

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  • 🤷🏼‍♀️


    Hocken alle im Home Office wahrscheinlich. Keine Ahnung.

    Mein Posting war auch nur ein Wink an jemanden, der immer seine Vorurteile gegenüber der Stadt äußert... Nicht ernst zu nehmen.


    Ich finde es allerdings wirklich interessant, dass einige Großstädte das doch erstaunlich gut im Griff haben. Da wirkt der Lockdown gut, ich denke die Lebensstruktur in Großstädten ist oft auch einfach weniger von privaten Kontakten geprägt als auf dem Dorf, das sehe ich bei meiner Familie deutlich.

  • Kleine "Sünden" sind wohl halb so schlimm und sollte hieraus eine Erkrankung entstehen, erhält der Betroffene in der Regel auch Unterstützung. Anders sieht es natürlich bei exzessivem und bewusstem "Sündigen" aus. Wer z.B. lange exzessiv raucht und alle Hilfsangebote in den Wind schlägt... Der muss einfach damit rechnen, dass irgendwann der Lungenkrebs kommt.

    Verstehe ich dich richtig: Du möchtest, dass Menschen, die angeblich an ihren Erkrankungen selbst schuld sind, nicht durch die Solidargemeinschaft unterstützt werden?

    Bildung ist die Fähigkeit, fast alles anhören zu können, ohne die Ruhe zu verlieren oder das Selbstvertrauen. (Robert Frost)

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    Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt? (Ernst R. Hauschka)




  • Mein Posting war auch nur ein Wink an jemanden, der immer seine Vorurteile gegenüber der Stadt äußert... Nicht ernst zu nehmen.


    Ich finde es allerdings wirklich interessant, dass einige Großstädte das doch erstaunlich gut im Griff haben. Da wirkt der Lockdown gut, ich denke die Lebensstruktur in Großstädten ist oft auch einfach weniger von privaten Kontakten geprägt als auf dem Dorf, das sehe ich bei meiner Familie deutlich.

    Auch Münster steht sehr gut da, im Gegensatz zu einigen ländlichen Landkreisen in NRW. Anfangs dachte ich immer "in den Städten ist alles viel enger, also mehr Infektionen..." Aber das passt oft gar nicht.

    Bildung ist die Fähigkeit, fast alles anhören zu können, ohne die Ruhe zu verlieren oder das Selbstvertrauen. (Robert Frost)

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  • Ja ich denke es liegt wirklich an den anonymeren Strukturen. Wenn man die vielen "Großveranstaltungen" (Shoppen, Restaurant, voller ÖPNV, Kino, Partys, Konzerte, ...) aus der Stadt wegnimmt, bleiben gar nicht mehr viele Kontakte übrig.

  • Fallen Angel : Es gibt Menschen, die trotz einem gesunden Lebensstil an irgendetwas Schlimmem erkranken, und solche, die Kettenraucher sind, 8l Cola am Tag trinken oder sonstwelche Spirenzien treiben und dann entsprechend erkranken. Jeder weiß, dass es nicht gesund ist, 2 Pack Zigaretten am Tag zu rauchen, nimmt die Schäden aber bewusst in Kauf. Da finde ich es ehrlich gesagt sogar anmaßend, für seine persönlichen Entscheidungen die Solidarmeinschaft einzubeziehen.


    Ich dachte zunächst auch, dass sich ein Virus aufgrund der Eigenschaften einer Großstadt (höhere Bevölkerungsdichte, mehr "Leben auf der Straße", mehr Wohneinheiten pro Haus, weniger Wohnfläche pro Person) hier eher verbreitet, aber ja, die für mich größte Überraschung dieser Pandemie ist, dass es den ländlichen Raum stärker betrifft.

  • die für mich größte Überraschung dieser Pandemie ist, dass es den ländlichen Raum stärker betrifft.

    Dass dich nach 20.000 Beiträgen noch irgendwas überrascht, überrascht mich. Ich bin sehr gespannt, ob du in 3 Wochen feststellst, dass die Inzidenzwerte in ländlicheren Gegenden höher sind als in Großstädten. Das würde mich echt überraschen:klatsch:

  • Fallen Angel : Es gibt Menschen, die trotz einem gesunden Lebensstil an irgendetwas Schlimmem erkranken, und solche, die Kettenraucher sind, 8l Cola am Tag trinken oder sonstwelche Spirenzien treiben und dann entsprechend erkranken. Jeder weiß, dass es nicht gesund ist, 2 Pack Zigaretten am Tag zu rauchen, nimmt die Schäden aber bewusst in Kauf. Da finde ich es ehrlich gesagt sogar anmaßend, für seine persönlichen Entscheidungen die Solidarmeinschaft einzubeziehen.


    Ich dachte zunächst auch, dass sich ein Virus aufgrund der Eigenschaften einer Großstadt (höhere Bevölkerungsdichte, mehr "Leben auf der Straße", mehr Wohneinheiten pro Haus, weniger Wohnfläche pro Person) hier eher verbreitet, aber ja, die für mich größte Überraschung dieser Pandemie ist, dass es den ländlichen Raum stärker betrifft.

    Ich bin wirklich kein Freund von Rauchern, aber Rauchen ist eine Sucht. Da wieder rauszukommen, ist nicht super easy.

    Bildung ist die Fähigkeit, fast alles anhören zu können, ohne die Ruhe zu verlieren oder das Selbstvertrauen. (Robert Frost)

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    Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt? (Ernst R. Hauschka)




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