Umfrage zur Impfbereitschaft gegen Corona

  • Ich hätte das Ganze eh anders gelöst. Das mit der Prioritätenliste ist schon OK, aber es hakt einfach an vielen Stellen aufgrund der Verwaltung oder der Technik. Was ich gemacht hätte:

    Der Landkreis X kann zwecks einfacher Rechnung 100 Impfdosen vergeben. Die 10 Kommunen (wieder Beispiel) bekommen dann die Aufgabe, Impftermine so zu verteilen, dass 10 Leute pro Tag einen fixen Termin bekommen. Es muss rechtzeitig abgesagt werden, um Anspruch auf einen Alternativtermin zu haben. Es fängt mit den 10 ältesten Einwohnern an und man arbeitet sich dann nach unten.

  • Womöglich hat die Dienstherrin dafür keine personellen Redundanzen. Dann muss sie sich etwas einfallen lassen.

    Können wir mal versuchsweise alle beim "ich" bleiben? Du findest, dass... Dein Dienstherr genehmigt das... Deine Schulleitung sieht ein, wenn... Und wenn das alles nicht zutrifft, dann würdest du... Schon passen deine Aussagen. Ich bin ich und Schnaps ist Schnaps. Oder Cola mit Whiskey.

  • Können wir mal versuchsweise alle beim "ich" bleiben? Du findest, dass... Dein Dienstherr genehmigt das... Deine Schulleitung sieht ein, wenn... Und wenn das alles nicht zutrifft, dann würdest du

    What? „Wir“ bleiben beim „ich“, indem wir eine Reihe Sätze mit „du“ hinschreiben? Die Kust ist tot, es lebe Dada.

    Schon passen deine Aussagen. Ich bin ich und Schnaps ist Schnaps. Oder Cola mit Whiskey.

    Auch völlig unverständlich. Falls du mit irgendwelche Vorschläge machen wolltest, was oder wie ich schreiben solle: Forget it!

    „Fakten haben keine Lobby.“


    (Sarah Bosetti)

  • What? „Wir“ bleiben beim „ich“, indem wir eine Reihe Sätze mit „du“ hinschreiben? Die Kust ist tot, es lebe Dada.

    Auch völlig unverständlich. Falls du mit irgendwelche Vorschläge machen wolltest, was oder wie ich schreiben solle: Forget it!

    Red von dir, O. Meier und sag nicht ständig allen, was richtig ist und was sie tun und lassen und sagen sollen.

  • Jetzt drehen wir uns im Kreis: wenn es so wichtig ist, dass jemand vor Ort ist, muss man für Redundanzen sorgen.

    Für mich klingt das etwas praxisfern. Ich hätte jedenfalls so wie Susannea gehandelt und sie wird sicherlich auch bald einen anderen Impftermin bekommen.


    Meine Impfung mit AZ war gestern und ich hänge mit leicht erhöhter Temperaur etwas in den Seilen. Ist aber nicht schlimm und so überwiegt bei mir die Freude, die Impfreaktion und damit den beginnenden Schutz zu spüren.

  • In den meisten Schulen gibt es einen Experten für eine bestimmte Sache und wenn der ausfällt, erstmal ein Problem. (Ich habe z. B. mehrfach versucht, meine Kollegen mit in mein Boot zu holen, aber sie wollten nicht und auch ich bin daher z. Z. nicht schnell ersetzbar - hat ja auch sein Gutes, Susannea hat davon auch bereits berichtet).


    Ich hätte den Termin auch abgesagt, zumal sie wusste, dass sie sofort einen anderen Termin erhält. Auch ich freue mich, wenn es mit unserer Ausstattung endlich weiter geht (die Stadt hat es 2020 aus finanziellen Gründen auf dieses Jahr verschoben, ich würde den neuen Termin nie absagen, wenn es ihn gibt. An mangelhafter Ausstattung leide ich, vermutlich auch Susannea, jeden Tag. Das kann sich jemand, der nicht auf Fachräume und ihre Ausstattung angewiesen ist, der jahrelang jedes Jahr neue Anträge schreibt und vertröstet wird, vielleicht nicht so vorstellen?)

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Red von dir, O. Meier und sag nicht ständig allen, was richtig ist und was sie tun und lassen und sagen sollen.

    Ich sage, was ich für richtig halte und was man meiner Ansicht nach tun sollte. Ja, ich kann „Meine Meinung:“ vor jeden Satz schreiben. Oder ich verlasse mich darauf, dass manche Menschen doch wissen, wie Kommunikation funktioniert. Man kann sich die Missverständnisse, über die man sich aufregt, auch selbst basteln. Gerne, mach' das. Um es mal klar zu sagen, mir ist es völlig wurscht, was du machst. Die Diskussion von Einzelfällen ist nicht so spannend, wenn man etwas prinzipiell klären möchte. Rumgetüddel an Beispielen und „Ja, aber“-Schleifen mit nachgeschobeben Details sind nicht so mein Ding.


    Ich find's übrgens süß, dass du mit der Formulierung deiner Aufforderung mit gutem Beispiel vorangehst. Einfach fett im Imperativ aufgesteppt anstatt mit „Ich wünschte mir, du würdest ...“ zu provozieren. Sauber, Hut ab und danke.

    „Fakten haben keine Lobby.“


    (Sarah Bosetti)

    2 Mal editiert, zuletzt von O. Meier ()

  • ... Einfach fett im Imperativ aufgesteppt anstatt mit „Ich wünschte mir, du würdest ...“ zu provozieren. Sauber, Hut ab und danke.

    Ich habe dich schon ein paar mal freundlich gebeten,...

    Zitat

    What? „Wir“ bleiben beim „ich“, indem wir eine Reihe Sätze mit „du“ hinschreiben?

    da du aber "du" nicht mit dir in Verbindung gebracht hast, noch mal kurz und knapp die Bitte. Ist doch nicht so schwer. Ich kann aber auch *PLONK* schreiben.

  • In den meisten Schulen gibt es einen Experten für eine bestimmte Sache und wenn der ausfällt,

    Und das ist der Fehler. Aber der ist nicht einfach so vom Himmel gefallen, sondern ist das Ergebnis von Entscheidungen. Und wer eine Entscheidung trifft, trägt auch die Verantwortung. Wer meint, dass ich alleinig für etwas zuständig sein soll, muss auch damit leben, dass es liegen bleibt, wenn ich ausfalle.

    erstmal ein Problem.

    Abr nicht meines.

    An mangelhafter Ausstattung leide ich, vermutlich auch Susannea, jeden Tag. Das kann sich jemand, der nicht auf Fachräume und ihre Ausstattung angewiesen ist, der jahrelang jedes Jahr neue Anträge schreibt und vertröstet wird, vielleicht nicht so vorstellen?)

    Ich kenne das Spielchen durchaus. Ich habe z. B. jede Menge Vorschläge zur alternativen oder zusätzlichen Ausstattung unserer Computerräume gemacht. Die Schulträgerin gibt aber lieber Geld dafür aus, alles drei Jahre voll funktionsfähige Computer auszutauschen, damit auf den neuen das gleiche Office-Paket installiert wird. Und die größte Innovation ist eine neue Windows-Version.


    Das ist unschön, aber ich leide nicht darunter. Ich mache das nicht zu meiner Sache und nicht zu meinem Problem. Ich arbeite mit dem, was da ist, und die jungen Menschen lernen, was man damit lernen kann. Soll ich mich daran aufräumen, dem Verwaltungspersonal die Welt zu erklären? Und wenn mich jemand fragt "Wäre es nicht besser, wenn wir <dies oder das> hätten?" bestätige ich die Annahme und beglückwünsche zur gelungenen Verwendung des Konjunktivs.


    Ich habe ein Leben und der Tag hat 24 Stunden. Ich reibe mich für nix mehr auf. Dankt einem eh keiner. Und wenn jemand meint, die neue Netzhardware wird nicht installiert, weil ich mich impfen lasse, dann wird sie halt nicht installiert. Dann hat diejenige einen Grund und ich habe meine Impfung und meine Ruhe.

    „Fakten haben keine Lobby.“


    (Sarah Bosetti)

    Einmal editiert, zuletzt von O. Meier ()

  • Was meine ich mit leiden? Eine gute Laborspülmaschine (ca. 10 000 Euro, haben wir inzwischen) spart viel Zeit und Diskussionen mit Kollegen, die es mit Sauberkeit es nicht so ernst nehmen. Mein weißer Hautkrebs ist evtl. Folge der schlechten Ausstattung meiner vorherigen Schule (natürlich kann ich es nicht nachweisen, es war ein Grund für den Schulwechsel). Aktuell geht es um Laborschränke, die meine Arbeit sehr vereinfachen. Und für Susannea gab es überhaupt kein Problem, einen neuen Termin zu finden.


    Ich denke der Unterschied ist, ich liebe meinen Beruf, er ist nicht nur irgendein Job (während des Studiums habe ich zeitweise im Migros gearbeitet. Da ging es mir nur um das Geld, ich tat meine Pflicht und nicht mehr).

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Dann hat diejenige einen Grund und ich habe meine Impfung und meine Ruhe.

    Nee, ich habe dann später schon ein Problem, weil ich mit dem wenigen schlecht weiter arbeiten kann, nicht derjenige, der das so entschieden hat. Der sitzt in seinem Büro und hat ordentliche Aussttatung.

  • Sind in Deutschland tatsächlich Masernimpfungen ohne Kombipräparat möglich? Wusste ich nicht, muss ich mal nachsehen.

    Auf entsprechenden Wunsch der Bezugspersonen ist das möglich. Ob es dann eine Kassenleistung ist, weiß ich nicht.

  • Ich denke der Unterschied ist, ich liebe meinen Beruf, er ist nicht nur irgendein Job

    Ich in doch ernsthaft froh, dass ich einer solchen Emotion nicht verfallen bin und so auch nicht daran „leiden“ muss. Mir wäre mein Leben echt zu schade dafür, es an eine solche Tätigkeit zu verschwenden.


    Nee, ich habe dann später schon ein Problem, weil ich mit dem wenigen schlecht weiter arbeiten kann

    ... was dann auch zu schlechteren Resultaten führt. Das interessiert in der Regel die Entscheiderinnen nicht. Das ist ein großes Problem in unserem Bildungssystem. Aber warum sollte es mich denn interessieren?


    Ich arbeite mit dem, was da ist, und mache daraus das Beste. Dann kommt dabei 'raus, was dabei 'raus kommt. Das meine Schülerinnen anständigen Unterricht bekommen, hängtvzum Glück nicht von der Netzinfrastruktur oder anderen technischen Voraussetzungen ab.


    Die Alternative, mir die Nerven zu zerreiben, indem ich gegen die Windmühlen der Dummheit in dieser Welt anzukämpfen versuche, macht mich nicht glücklicher, sondern krank. Habe ich hinter mir.


    Jetzt bin ich froh, dass ich lebe, und genieße, was von meinem Leben übrig ist.

  • Ich denke der Unterschied ist, ich liebe meinen Beruf, er ist nicht nur irgendein Job (während des Studiums habe ich zeitweise im Migros gearbeitet. Da ging es mir nur um das Geld, ich tat meine Pflicht und nicht mehr).

    Da muss ich spontan an: „Ach was, ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau!“ (Heinemann) denken.

    Ich mag meinen Beruf, ich mache ihn gerne und hätte gerne eine professionelle, zeitgemäße Ausstattung an der Schule. Aber ich liebe ihn nicht.

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