Gewerkschaft? Wenn ja, welche?

  • Generell ist mir die die GEW zu links oder überhaupt zu politisch. Die Frage, wie es den Schüler*innen geht (Inklusion etc.) scheint oft wichtiger zu sein als die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte.

    Das sehe ich ähnlich und bin aus genau diesem Grund ausgetreten. Eine Gewerkschaft sollte die Interessen der Lehrkräfte vertreten und nicht die Interessen der Schüler. Ich kenne keine Gewerkschaft, bei der das für mich ausreichend der Fall ist.

  • Ich habe mich in der GLB (Gesamtverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen in Hessen) organisiert. Ich finde es grundsätzlich gut, sich in einer Gewerkschaft oder Verband zu organisieren, damit die eigenen Interessen so gut wie möglich vertreten werden.

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.


    Albert Einstein

  • Am besten Du sprichst Menschen an Deiner Schule an, die gewerkschaftlich organisiert sind. Dann lässt Du Dich Mal zu Fortbildungen oder anderen Veranstaltungen einladen und schau Dir den "Laden" in Ruhe an. Oder einfach Mal an der nächsten Personalversammlung teilnehmen und an den Verbandstischen ersten Kontakt aufnehmen.

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

  • Das sehe ich ähnlich und bin aus genau diesem Grund ausgetreten. Eine Gewerkschaft sollte die Interessen der Lehrkräfte vertreten und nicht die Interessen der Schüler. Ich kenne keine Gewerkschaft, bei der das für mich ausreichend der Fall ist.

    Amen.


    Wobei es in meinem Umfeld so ist, dass die Interessen der Lehrkräfte und der Schülerschaft oft erstaunlich deckungsgleich sind, da ist eher der Kuschelkurs ggü. den höheren Stellen das Problem.


    Ich habe mich aus meinem Verband verabschiedet, als bei diversen Anfragen, doch mal endlich etwas gegen Hubigs Corona-Blindflüge zu unternehmen, mehrfach signalisiert wurde, man möchte es sich mit dem Ministerium nicht verscherzen. Die scheinen gar nicht so wirklich zu wissen, auf welcher Seite ein ArbeitNEHMERvertreter stehen sollte.


    (Dazu kam das bereits berichtete Gewerkschafts-Kennenlerntreffen meiner Referendare im Hochinzidentgebiet... In Präsenz).

    Don't ask me what I think of you, I might not give the answer that you want me to.

    (Fleetwod Mac - Oh Well)

    Einmal editiert, zuletzt von DpB ()

  • Ich habe mich aus meinem Verband verabschiedet, als bei diversen Anfragen, doch mal endlich etwas gegen Hubigs Corona-Blindflüge zu unternehmen, mehrfach signalisiert wurde, man möchte es auch mit dem Ministerium nicht verscherzen. Die scheinen gar nicht so wirklich zu wissen, auf welcher Seite ein ArbeitNEHMERvertreter stehen sollte.

    Vielleicht hoffen Einige auf schöne Stellen im Ministerium. :uebel:

    Bildung ist die Fähigkeit, fast alles anhören zu können, ohne die Ruhe zu verlieren oder das Selbstvertrauen. (Robert Frost)

    Bildung kann einen sehr glücklich und gelassen machen. (Günther Jauch)

    Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt? (Ernst R. Hauschka)




  • Da gab's doch diesen Witz...

    A: "Die Gewerkschaft hat eine Gehaltserhöhung um einen Prozent erreicht."

    B: "Was, so wenig?!"

    A: "Hey, möchtest du dich nicht gewerkschaftlich engagieren? Wir suchen immer Mitglieder."

    B: "Wie hoch ist denn der Beitrag?"

    A: "Ein Prozent"

    B: "Was, so viel?!"


    Gewerkschaftlich organisiert zu sein ist ein lang erkämpftes, lebenswichtiges Recht. Dass man nicht in allem d'accord geht, ist eine Sache. Was aber an meinen positiven Arbeitsbedingungen überhaupt so ist, wie es ist, weil es Gewerkschaften gibt und gab, kann ich jedenfalls gar nicht mehr beurteilen.

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