Kinderbetreuung und Hauspreise in Coronazeiten

  • Es ging im Threadverlauf darum, dass du Eltern, die ihr Kind noch zur Schule in Sachsen schicken, mutwillige Durchseuchung unterstellt hast. Ich und viele andere hier sind in der luxuriösen Situation, dass wir in der Regel finanziell gut aufgestellt sind.

    Ich glaube, du musst das echt noch mal nachlesen. Es wäre echt super, wenn Du mir nicht irgendwas unterstellst. Ich habe mich zum Thema "mutwillige Durchseuchung" gar nicht geäußert.


    Ich habe auf die Aussage geantwortet, dass man aus finanziellen Gründen Vollzeit arbeiten muss und keine Möglichkeit hat außerhalb von Kinderkrankentage das eigene Kind zu betreuen. Da habe ich kritisiert, dass es immer mal sein kann, dass man das Kind zu Hause zu betreuen. Zu sagen ich habe gar keine Möglichkeit ist ein Problem. Danach kamen irgendwelche abstruse Diskussionen, darüber wie wenig Lehrer doch verdienen, das man nichts sparen kann und sowieso Krankenschwestern genauso viel verdienen. Plötzlich ist man dann wieder gut aufgestellt.


    Ich werde mich dazu auch nicht mehr äußern. Irgendwie scheinen wir da doch in unterschiedlichen Welten leben.

  • Mein Senf zum Haus: Wir haben sehr viel Glück gehabt. Wir haben vor exakt 10 Jahren für knappe 200k ein Einfamilienhaus teilsaniert gekauft. Inzwischen hat sich der Wert stark erhöht, natürlich auch durch unsere Sanierungsmaßnahmen. Wir haben nun Anschlussfinanziert und haben einen extrem günstigen Zinssatz bekommen, dank des gestiegenen Wertes. Wir waren also zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Allerdings waren wir auch nicht mehr ganz so jung. Die Große war schon 14 und durch das Studium und meine Zeit als Alleinerziehende hatten wir reichlich Nachholbedarf, was Anschaffungen angeht. Wir haben zB teilweise immer noch Möbel, die aus meiner Studierendenzeit stammen. Trotz 2 Vollzeit arbeitender Eltern konnten wir bis zum Hauskauf und auch lange Zeit danach kaum etwas zurücklegen, was teilweise daran lag, dass wir einen Satz für die Tagesstätte bezahlen mussten, der nah unserer Miete / Abtragung für das Haus lag. Das hat uns insgesamt fast 6 Jahre reichlich gekostet. Erst mit meiner Verbeamtung hat sich das wesentlich geändert. Mittlerweile können wir 1000-2000€ monatlich zurücklegen, ohne, dass wir uns groß einschränken. Ich gehen jedoch auch auf die 50 zu. Wenn andere das schon mit 30 können, ist das schön, für mich aber schlichtweg nicht vorstellbar.


    Was aber auch Teil dieses Fadens ist und mich wirklich beschäftigt: Die Aussage, dass man als Elternteil jede Eventualität mit abdecken muss, wenn man Kinder haben will. Ganz ehrlich: Das ist so weit an der Realität vorbei, da kann ich wirklich nur lachen. Wirklich fast alle arbeitenden Eltern haben den normalen Krankheitsfall abgedeckt, aber keine Ausnahmesituation wie Pandemie oder abgebrannte Schulen oder eine Krebserkrankung des Kindes.


    Was mir Sicherheit gibt: ich könnte mich (und konnte es damals auch schon, schließlich wäre der große Batzen der Kinderbetreuung weggefallen) ganz aus dem Beruf rausziehen, wenn wirklich Not am Mann ist. Wir müssten uns einschränken in nicht lebensnotwendigem, aber es ist alles mit einem Gehalt bezahlbar. Was Tom123 meint (denke ich jedenfalls), dass man nicht so knapp auf Kante finanzieren sollte, dass dann direkt alles verloren ist, wenn ein solcher Notfall eintritt. Ja, da gebe ich Dir auch recht. Dass dann heutzutage in vielen Familien kein Eigenheim mehr finanzierbar ist: Ja, auch das stimmt. Und auch ein Notgroschen sollte immer da sein, der min. 3 Nettogehälter beträgt.


    Für mich würde das in der heutigen Situation heißen: Wenn ich nicht Glück haben würde und etwas günstiges erwerben könnte, würde ich es lassen. Ich möchte mich nicht mit Hauspreisen, die 30-50% über dem eigentlichen Wert liegen, dermaßen verschulden. Ein Eigenheim ist nicht immer die beste Variante der Altersvorsorge. Flexibler ist man in jedem Fall mit einer Wohnung. Wer mal Gerd Kommer liest: Mieten statt kaufen, wird seinen Aussagen vielleicht auch zustimmen können.

  • In Ergänzung zu sissymaus:

    Wer ein Eigenheim besitzt, zahlt irgendwann keine Miete, hat aber während der Abzahlungszeit des Darlehens sowie danach immer das unternehmerische Risiko auf seiner Seite - sprich: Alle Reparaturen, Sanierungen, Investitionen etc. müssen aus der eigenen Tasche bezahlt werden, sofern kein Versicherungsfall vorliegt. Da ist es tatsächlich mehr als sinnvoll, immer einen fünfstelligen Betrag für Reparaturen (Dach, Heizung, Haustechnik) schnell verfügbar zu haben.

    In meinem Umfeld gibt es mehrere Leute, die sich von den Versprechen der Makler und der dem Ego schmeichelnden "Aufwertung" durch den Erwerb eines Eigenheims blenden ließen und über ihre Verhältnisse gekauft bzw. gebaut haben. Da wird dann 30 Jahre abbezahlt auf der Basis von zwei vollen (!) Gehältern. Dann kommen die Kinder und beide Eltern wollen bzw. müssen Vollzeit arbeiten, um das Ganze zu stemmen. Die Kinder wegen der Pandemie zu Hause zu lassen, wirkt dann subjektiv existenzgefährdend. So trifft man dann nolens volens die Entscheidung FÜR die Existenz - aber eben auch FÜR die Durchseuchung. Das eigentliche Problem bzw. der eigentliche Fehler wurde aber eben schon viel früher gemacht.

    Ich bin froh, dass meine Frau und ich uns für ein bescheideneres Eigenheim und für viel Flexibilität und dennoch ein gutes (finanzielles) Auskommen entschieden haben. (Die zwei Beförderungen in den letzten 10 Jahren waren da noch nicht eingepreist - und genau diese ermöglichen jetzt noch mehr Flexibilität als früher.)

  • Da Conni das Thema "Kinder zu Hause lassen" mit hierher verschoben hat mal noch eine weitere Beobachtung: Auch größere Kinder werden in Sachsen nicht in nennenswerter Zahl zu Hause gelassen.


    Eben weil die allermeisten Eltern finden, der Schaden, der durch das zu-Hause-Rumhängen entsteht ist bei den Heranwachsenden größer als eine Infektion mit Corona und potentielle Spätfolgen es sein könnten.


    Auch hier keine Wertung sondern eine Feststellung. Ich kenne keine Familie, die sich dafür entschieden hat, ein Kind zu Hause zu lassen, weil die Sorge da war, dass das Kind selbst schwer oder chronisch an Covid erkranken könnte.

  • In Bezug auf Sachsen drängt sich mir eine andere Begründung auf als die in meinen Augen ja noch recht "reflektiert" anmutende Sorge um einen Schaden, wenn die Kinder zu Hause rumhängen...

  • Gut gepflegt und annehmbar heißt nicht schön und modern...sondern eben annehmbar.

    Das ist halt deine Sichtweise. Für mich ist ein Haus, dass gut gepflegt und "annehmbar" (also für mich absolut akzeptabel) ist, durchaus "schön". Modern muss für mich ein Haus auch nicht unbedingt sein. Ich fand bspw. unser Haus, das wir 2009 gekauft haben, von Anfang an schön, auch wenn drinnen noch Einiges renoviert und saniert haben (u. a. das Bad und die Küche) und das Haus - Baujahr 1985 - sicherlich nicht als "modern" bezeichnet werden kann.

    Das Haus meines Schwiegervaters, das wir gerade verkauft haben, hatte übrigens unzählige Interessenten, obwohl es auch nicht das modernste ist und auch nur teilsaniert ist (neue Einbauküche erst Ende letzten Jahres eingebaut , im letzten und vorletzten Jahr alles neu tapeziert, neues Bad und Gäste-WC (inkl. neuer Fenster), dazu neue Fliesen im Flur, Küche und den Sanitärbereichen, neue Heizungsanlage; aber ansonsten sind das Dach, die übrigen Böden, Fenster, alle Türen usw. noch die alten).

    Es scheint also wirklich von Region zu Region unterschiedlich zu sein, wie gut sich Häuser verkaufen lassen. Und was die Menschen unter "schön" verstehen, ist ja nun mal auch eine sehr individuelle Auslegungssache.


    Lass' es einfach gut sein, wir kommen da nicht mehr auf den gleichen Nenner!

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

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    Das Haus meines Schwiegervaters, das wir gerade verkauft haben, hatte übrigens unzählige Interessenten, obwohl es auch nicht das modernste ist und auch nur teilsaniert ist (neue Einbauküche erst Ende letzten Jahres eingebaut , im letzten und vorletzten Jahr alles neu tapeziert, neues Bad und Gäste-WC (inkl. neuer Fenster), dazu neue Fliesen im Flur, Küche und den Sanitärbereichen, neue Heizungsanlage; aber ansonsten sind das Dach, die übrigen Böden, Fenster, alle Türen usw. noch die alten).

    Wir haben das Haus ja nun nicht gesehen, aber 300.000 für unsaniertes Dach/Fenster/Türen ist ja nun auch nicht gerade ein Schnäppchen.


    Und was "schön" anbelangt: dass man beim Verkauf des Hauses vom Opa eine andere Sichtweise hat als der Käufer ist ja klar. Wenn aber aktuell Mangel herrscht und große Nachfrage, sind die Leute bereit, mehr auszugeben, als das Haus ganz objektiv geschätzt wert wäre.


    Wirklich, wer geerbt hat und zu zweit 5 Zimmer mit Garten bewohnt und zusätzlich noch Häuser verkaufen kann, sollte mal ganz leise sein in der Bewertung des Immobilienmarktes.

  • irgendwelche Verleumdungen anzustellen.

    Verleumdungen?! :D Sonst geht's dir gut, hoffe ich.

    Du bist doch an einer Berufsschule

    Nein. Ich bin an einer BBS tätig; die Berufsschule ist nur ein Teil unserer Schule.

    eure BBL

    Unsere "Basketball-Bundesliga"? Oder was steckt sonst hinter dieser ominösen Abkürzung? Ich habe die noch nie gehört oder gelesen, auch nicht im Zusammenhang mit irgendwelchen Finanzierungen.

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  • Wir haben das Haus ja nun nicht gesehen, aber 300.000 für unsaniertes Dach/Fenster/Türen ist ja nun auch nicht gerade ein Schnäppchen.


    Und was "schön" anbelangt: dass man beim Verkauf des Hauses vom Opa eine andere Sichtweise hat als der Käufer ist ja klar. Wenn aber aktuell Mangel herrscht und große Nachfrage, sind die Leute bereit, mehr auszugeben, als das Haus ganz objektiv geschätzt wert wäre.

    Du, ich habe mir den Verkaufspreis für das Haus nicht ausgedacht. Das wurde sehr seriös von einem Makler bewertet und sogar noch unter dem Schätzpreis verkauft. Ich schrieb hier schon mehrfach, dass Häuserpreise hier in der Gegend scheinbar nicht so hoch sind wie anderswo in Deutschland (siehe mein Beispiel von gestern mit dem nagelneuen Niedrigenergiehaus, das meine Freunde kaufen werden). Was die Nachfrage angeht, ist diese hier insbesondere in den Städten und deren Speckgürteln sehr hoch.


    Wirklich, wer geerbt hat und zu zweit 5 Zimmer mit Garten bewohnt und zusätzlich noch Häuser verkaufen kann, sollte mal ganz leise sein in der Bewertung des Immobilienmarktes.

    Höre ich da eine gewisse Eifersucht heraus oder was ist das? Entschuldige bitte, dass in den letzten fünf Jahren sowohl mein Vater als auch mein Schwiegervater verstorben sind und wir nun beide etwas geerbt haben. Unser Haus haben wir alllerdings schon 2009 gekauft, als beide Väter sich noch guter Gesundheit erfreuten; das haben wir nicht mit unserem geerbten Geld finanziert. Und hör' bitte auf, mir den Mund verbieten zu wollen, was meine Beiträge zum Immobilienmarkt in meiner Region angeht. Ich gebe nur das wieder, was ich dazu in der Zeitung lese, in Immobilienanzeigen sehe und von Bekannten (Kaufwilligen und einer Immobilienmaklerin) höre. Kannst mir schon glauben, dass das der Wahrheit entspricht 8). Wenn die Hauspreise in anderen Teilen Deutschlands so viel höher liegen, kann ich auch nichts dafür.

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  • Für 300.000€ bekommt man hier mit ach und Krach eine Drei-Zimmer-Wohnung. Zentral liegt die aber dann nicht. Und die Münchner wünschen sich dann für den Preis überhaupt eine Ein-Zimmer-Wohnung zu bekommen. So ist das halt.

  • Da Conni das Thema "Kinder zu Hause lassen" mit hierher verschoben hat mal noch eine weitere Beobachtung: Auch größere Kinder werden in Sachsen nicht in nennenswerter Zahl zu Hause gelassen.


    Eben weil die allermeisten Eltern finden, der Schaden, der durch das zu-Hause-Rumhängen entsteht ist bei den Heranwachsenden größer als eine Infektion mit Corona und potentielle Spätfolgen es sein könnten.


    Auch hier keine Wertung sondern eine Feststellung. Ich kenne keine Familie, die sich dafür entschieden hat, ein Kind zu Hause zu lassen, weil die Sorge da war, dass das Kind selbst schwer oder chronisch an Covid erkranken könnte.

    Gibt es eigentlich irgendwelche Vorgaben für die Distanzbeschulung derer, die zu Hause bleiben? Oder wird das auf Schul- oder gar Lehrkräfteebene entschieden?

  • Für 300.000€ bekommt man hier mit ach und Krach eine Drei-Zimmer-Wohnung. Zentral liegt die aber dann nicht. Und die Münchner wünschen sich dann für den Preis überhaupt eine Ein-Zimmer-Wohnung zu bekommen. So ist das halt.

    Genau, so unterschiedlich sind die Preise halt.

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  • Naja, es ist in der Tat schon irgendwo ungerecht, dass man im Extremfall in der Niedersächsischen Pampa womöglich für 300.000 Euro eine nette Doppelhaushälfte erwerben kann, wohingegen im Großraum München eben nur eine Einzimmerwohnung möglich ist.

    Der mitunter hier schon erfolgte süffisante Hinweis, dass man ja dorthin ziehen könne, wo es günstiger ist, oder eben verzichten möge, ist da schon ein Schlag ins Gesicht. Einiges kann man sich aussuchen, anderes nicht. (Und wenn alle Leute so schlau wären, diesen Hinweis zu befolgen und umzögen, würde sich das auch entsprechend auf die Immobilienpreise in der Pampa auswirken.)

    Letztlich muss man auf der Basis dessen, was man will, und der Möglichkeiten, die man hat, für sich eine annehmbare Lösung finden. An bestimmten Realitäten kommt man unter Umständen nicht vorbei - da hilft es dann nur, sich damit abzufinden - oder eben den einen oder anderen änderbaren Parameter zu ändern.

  • Naja, es ist in der Tat schon irgendwo ungerecht, dass man im Extremfall in der Niedersächsischen Pampa womöglich für 300.000 Euro eine nette Doppelhaushälfte erwerben kann, wohingegen im Großraum München eben nur eine Einzimmerwohnung möglich ist.

    Natürlich ist das ungerecht, das ist doc h wohl klar und das tut mir ja auch leid für diejenigen, die dort wohnen. Aber ändern kann man an den Preisen für Wohneigentum und den Lebenshaltungskosten wohl auch wenig (ich insbesondere nicht; ich stelle nur die Situation dar, wie sie hier in meiner Gegend ist). Dass nicht jeder so einfach umziehen kann, ist natürlich auch klar.

    Letztlich muss man auf der Basis dessen, was man will, und der Möglichkeiten, die man hat, für sich eine annehmbare Lösung finden. An bestimmten Realitäten kommt man unter Umständen nicht vorbei - da hilft es dann nur, sich damit abzufinden - oder eben den einen oder anderen änderbaren Parameter zu ändern.

    So ist es.

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  • In gewisser Weise kann man sagen, dass Unterschiede bei den Mieten an sich "schlimmer" sind. Wer teures Eigentum erworben hat, besitzt ja dann auch den entsprechenden Gegenwert. Dann hat das gleiche Haus wie in Niedersachen vielleicht in Bayern das Dreifache gekostet, aber den Wert hat es ja de Facto aufgrund der Lage auch. Eine dreimal so hohe Miete, ist einfach nur weg.

  • Gibt es eigentlich irgendwelche Vorgaben für die Distanzbeschulung derer, die zu Hause bleiben? Oder wird das auf Schul- oder gar Lehrkräfteebene entschieden?

    Letzteres. So ist man als Ministerium fein raus, Verantwortung bis ganz unten durchgereicht.

  • Höre ich da eine gewisse Eifersucht heraus oder was ist das?

    Wahrscheinlich meinst du "Neid" und diese Aussage macht deine Beiträge nur noch arroganter.

    Und hör' bitte auf, mir den Mund verbieten zu wollen, was meine Beiträge zum Immobilienmarkt in meiner Region angeht.

    Okay, dann aber ebenso eine Bitte von mir: höre auf, anderen den Mund verbieten zu wollen, indem du deine Meinung schreibst und dann regelmäßig mit "das ist jetzt aber WIRKLCIH zu OT" oder "lass' gut sein" beendest.

  • Das ist halt deine Sichtweise. Für mich ist ein Haus, dass gut gepflegt und "annehmbar" (also für mich absolut akzeptabel) ist, durchaus "schön". Modern muss für mich ein Haus auch nicht unbedingt sein. Ich fand bspw. unser Haus, das wir 2009 gekauft haben, von Anfang an schön, auch wenn drinnen noch Einiges renoviert und saniert haben (u. a. das Bad und die Küche) und das Haus - Baujahr 1985 - sicherlich nicht als "modern" bezeichnet werden kann.

    Das Haus meines Schwiegervaters, das wir gerade verkauft haben, hatte übrigens unzählige Interessenten, obwohl es auch nicht das modernste ist und auch nur teilsaniert ist (neue Einbauküche erst Ende letzten Jahres eingebaut , im letzten und vorletzten Jahr alles neu tapeziert, neues Bad und Gäste-WC (inkl. neuer Fenster), dazu neue Fliesen im Flur, Küche und den Sanitärbereichen, neue Heizungsanlage; aber ansonsten sind das Dach, die übrigen Böden, Fenster, alle Türen usw. noch die alten).

    Es scheint also wirklich von Region zu Region unterschiedlich zu sein, wie gut sich Häuser verkaufen lassen. Und was die Menschen unter "schön" verstehen, ist ja nun mal auch eine sehr individuelle Auslegungssache.


    Lass' es einfach gut sein, wir kommen da nicht mehr auf den gleichen Nenner!


    Das ist halt deine Sichtweise. Für mich ist ein Haus, dass gut gepflegt und "annehmbar" (also für mich absolut akzeptabel) ist, durchaus "schön". Modern muss für mich ein Haus auch nicht unbedingt sein. Ich fand bspw. unser Haus, das wir 2009 gekauft haben, von Anfang an schön, auch wenn drinnen noch Einiges renoviert und saniert haben (u. a. das Bad und die Küche) und das Haus - Baujahr 1985 - sicherlich nicht als "modern" bezeichnet werden kann.

    Das Haus meines Schwiegervaters, das wir gerade verkauft haben, hatte übrigens unzählige Interessenten, obwohl es auch nicht das modernste ist und auch nur teilsaniert ist (neue Einbauküche erst Ende letzten Jahres eingebaut , im letzten und vorletzten Jahr alles neu tapeziert, neues Bad und Gäste-WC (inkl. neuer Fenster), dazu neue Fliesen im Flur, Küche und den Sanitärbereichen, neue Heizungsanlage; aber ansonsten sind das Dach, die übrigen Böden, Fenster, alle Türen usw. noch die alten).

    Es scheint also wirklich von Region zu Region unterschiedlich zu sein, wie gut sich Häuser verkaufen lassen. Und was die Menschen unter "schön" verstehen, ist ja nun mal auch eine sehr individuelle Auslegungssache.


    Lass' es einfach gut sein, wir kommen da nicht mehr auf den gleichen Nenner!

    Humblebee ist nun echt kein Name, der zu deinem Auftreten hier passt.


    Aber du scheinst es auch absichtlich falsch zu verstehen. Mit "schön" meine ich nicht, dass ich das Haus von der Bauart oder dem Baujahr her ansprechend finden muss, das ist sowieso Vorraussetzung, sondern dass insbesondere das Innenleben ansprechend sein muss. Das ist bei alten Häusern von alten Leuten eher selten der Fall, allein schon, weil eben die Geschmäcker halt verschieden sind und weil ein großer Renovierungsstau besteht.


    Und genau wie ich meinen Mann (quasi ja auch eine längerfristige Anschaffung :D) nicht nur annehmbar finde (sondern toll), erwarte ich da für ein Haus auch mehr als ein "Och joa, ist annehmbar, für 300000 wohne ich in einem ganz OK Haus."


    Und es tut mir leid das so zu sagen, aber wenn ein (freistehendes) Haus derzeit für 300000 all inklusive weggeht, dann bestehen eine oder mehrere der folgenden Optionen:


    Die Lage ist mittelmäßig bis schlecht (uninteressant für die meisten).


    Das Haus ist nicht besonders hochwertig.


    Es besteht ein großer Renovierungsstau (Dach, Türen, Heizung etc.)


    Das Haus wird nach einem schlimmen Vorfall ( Mord etc.) verkauft.


    Das Grundstück ist quasi nicht vorhanden.


    Es bestehen baurechtliche Probleme.


    etc.


    Für 300000 Euro all. Incl. findet man als junger Mensch mit normalen Ansprüchen, außer in totalen Pampalagen, fast nie ein Haus, in das man nicht noch ordentlich Kohle reinstecken müsste. Ein Dach kann ganz schnell 40-50k kosten. Und schon ist das Haus kein Schnäppchen mehr.

  • Wahrscheinlich meinst du "Neid" und diese Aussage macht deine Beiträge nur noch arroganter.

    Ach so, ich bin arrogant, weil ich a) geerbt habe (dass mein Lebensgefährte und ich mittlerweile jeder beide Elternteile verloren haben, ist dir klar, oder?) oder weil ich b) mir erlaubt habe anzumerken, dass man hier durchaus günstiger Wohneigentum erstehen kann als in anderen Regionen Deutschlands. Ach ja, dass mein Lebensgefährte und ich vor zwölf Jahren das Glück hatten zu einem relativ niedrigen Preis ein Haus zu erwerben, das wir beide auch noch lediglich zu zweit bewohnen, spricht natürlich auch für meine Arroganz. Klaro...

    Natüüüürilich ist das von mir anmaßend und überheblich, weil ich ja an allen diesen Umständen schuld bin. :rolleyes: Manchmal glaube ich wirklich, ich bin hier im falschen Film.

    Okay, dann aber ebenso eine Bitte von mir: höre auf, anderen den Mund verbieten zu wollen, indem du deine Meinung schreibst und dann regelmäßig mit "das ist jetzt aber WIRKLCIH zu OT" oder "lass' gut sein" beendest.

    ich werde am besten auf deine Beiträge in Zukunft gar nicht mehr reagieren, da dir ja eh nicht passt, was ich schreibe. Zufrieden?

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

    Einmal editiert, zuletzt von Humblebee ()

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