Beitrag von Dr. Rakete (31. März 2026 22:02 )
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (31. März 2026 22:11 ).
das Praxissenester samt Begleitseminaren
Warum kann das weg?
Im Ref hab ich dagegen unfassbar viel dazugelernt. Ich war gezwungen, mich intensiv mit der Lerngruppe auseinanderzusetzen und den Unterricht so zu planen, dass er auf diese Lerngruppe abgestimmt und lernplankonform war. Dann erfolgte die Durchführung und man konnte direkt sehen: das hat nicht geklappt, das hat gut geklappt. Hier muss ich nochmal anders planen etc. Ein sehr großer Lerneffekt. Ein bißchen auch "Lernen durch Schmerz"
Aber ist dss nicht unser Alltag? Wäre doch auch ohne Ref so, oder nicht?
Aber ist dss nicht unser Alltag? Wäre doch auch ohne Ref so, oder nicht?
Ne, dafür hätte ich mir nie die Zeit genommen.
Was bringt dir, euren Schülern, deinen künftigen Kollegen das Ref?
Hier findest du das aktuelle Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes in NRW. Das dürfte deine Frage beantworten, denn da steht genau drin, was im Vorbereitungsdienst erreicht werden soll / was es bringt.
Hier findest du das aktuelle Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes in NRW. Das dürfte deine Frage beantworten, denn da steht genau drin, was im Vorbereitungsdienst erreicht werden soll / was es bringt.
Danke. Kenne ich, aber beantwortet die Frage (danach, was Alleinstellungsmerkmal des Refs ist und was man nicht auch bei Direkteinstieg in der Praxis, meinetwegen mit etwas Begleitung, lernen können soll, insb. in Anbetracht des absolvierten Studiums, s. die Handlumgsfelder) leider nicht.
Ne, dafür hätte ich mir nie die Zeit genommen.
Na... zwangsweise ja doch. Du hättest nur nie z.B. Stundenplanungen so elaboriert verschriftlicht. Traut euch mehr zu! ![]()
Danke. Kenne ich, aber beantwortet die Frage (danach, was Alleinstellungsmerkmal des Refs ist und was man nicht auch bei Direkteinstieg in der Praxis, meinetwegen mit etwas Begleitung, lernen können soll, insb. in Anbetracht des absolvierten Studiums, s. die Handlumgsfelder) leider nicht.
Doch. Das sind die Inhalte, die man neben dem Studium noch können muss, BEVOR man alleine in die Praxis gelassen wird.
Na... zwangsweise ja doch. Du hättest nur nie z.B. Stundenplanungen so elaboriert verschriftlicht. Traut euch mehr zu!
Was soll der Zwinker-Smiley? Hat was von Überheblichkeit.
Ich hätte mich damit nicht so intensiv beschäftigt. Das kann ich doch wohl am besten beurteilen. Ich war kein Naturtalent und musste dafür viel arbeiten. Und damit war ich mit 19,5 U-Std im ref und privaten Baustellen mehr als ausgelastet.
Und wenn ich mir meine Refs zu Beginn und am Ende sowie nach einiger Berufserfahrung anschaue, sehe ich, dass ich nicht die Einzige mit den Anfangsschwierigkeiten bin.
Am besten kann man die Wirksamkeit eines Refs übrigens an denen sehen, die beratungsresistent sind und die Zeit des Refs nicht als Beratungszeit nutzen. Sie fallen durch oder bestehen irgendwie und nach dem Ref wurschteln sie sich irgendwie durch. Es kommt zu Problemen mit Klassen oder bei der Notengebung. Klassen beschweren sich.
Ist kein Einzelfall am BK mit den vielen Quereinsteigern.
Aber es gibt auch viele, die die Zeit ganz wunderbar nutzen und einige wenige hätten das auch ohne Ref hinbekommen. Kein Grund, das Ref abzuschaffen.
Doch. Das sind die Inhalte, die man neben dem Studium noch können muss, BEVOR man alleine in die Praxis gelassen wird.
Du weißt schon, dass die Referendare auch schon alleine in den eigenverantwortlichen BDU entlassen werden, BEVOR sie diese wahnsinnig raketenwissenschaftlchen Inhalte und Fähigkeiten, die sie garantiert nur im Ref und nicht bspw. in der (begleiteten) Praxis beim Direkteinstieg lernen können sollen, im Ref gelernt haben? Da beisst sich die Katze in den Schwanz. Wie machen das eigtl. Quereinsteiger ohne Ref, Studenten als Vertretumgslehrer umd Co.?
Am besten kann man die Wirksamkeit eines Refs übrigens an denen sehen, die beratungsresistent sind und die Zeit des Refs nicht als Beratungszeit nutzen. Sie fallen durch oder bestehen irgendwie und nach dem Ref wurschteln sie sich irgendwie durch. Es kommt zu Problemen mit Klassen oder bei der Notengebung. Klassen beschweren sich.
Ist kein Einzelfall am BK mit den vielen Quereinsteigern.
Halte ich für proto-anekdorische, unzulässige Generalisierungen und non sequitur-Fehlschlüsse. Und Überheblichkeit ggü. Quereinsteigern (die in unsrer Profession leider sehr verbreitet ist). ![]()
Studenten als Vertretumgslehrer
Studierende als Vertretungslehrkräfte sind genau das - Vertretungen und Aushilfen.
Das weiß bei uns jede und sie werden an die Hand genommen, damit es allen einigermaßen gut mit der Situation geht.
In meiner Beobachtung braucht es eher mehr Betreuung und mehr Inhalte,
meine jüngeren Kolleg:innen können sehr klar benennen, was ihnen in der Ausbildung nicht vermittelt wurde und nun auf die Füße fällt.
Das bedeutet, dass es im Studium und Ref zu kurz kam, anderes war aber enthalten und klappt recht gut.
Was soll der Zwinker-Smiley? Hat was von Überheblichkeit.
Äääh... der Smiley ist eigtl. nett (mutmachend zuzwinkernd halt) gemeint gewesen. Ich meine das exakt so, wie ich es geschrieben habe: Als ausgesprochene Wertschätzung auch 'bereits' examinierter (i.d.R. junger) Akademiker (und als solche sollten sie auch behandelt werden) - es braucht nicht erst das Ref zur 'Persönlichkeits-' oder 'Lehrerwerdung' (frohe Botschaft und so).
ZitatIch hätte mich damit nicht so intensiv beschäftigt. Das kann ich doch wohl am besten beurteilen.
Hab ich dir das abgesprochen? Nein. Im Gegenteil.
Studierende als Vertretungslehrkräfte sind genau das - Vertretungen und Aushilfen.
Und sie machen dennoch gezwungenermaßen all das, was sie ja eigtl. erst nach dem Ref können solten. Ein öaar Schwierigkeiten, ein "an die Hand genommen"-Werden etc. widetrspricht dem ja nicht und teifft auch auf mehr oder weniger alte Hasen bisweilen zu.
PaPo Was unterscheidet bei dir konkret das Referendariat von deinem Vorschlag der begleiteten Praxis beim Direkteinstieg?
PaPo Was unterscheidet bei dir konkret das Referendariat von deinem Vorschlag der begleiteten Praxis beim Direkteinstieg?
Gutr Frage!
Einerseits das generelle Dienstverhältnis mitsamt Besoldung etc. (s.o.).
Andererseits die Nicht-/Abhängigkeit von punktuellen Prüfungen, wie gut man regelmäßig idiosynkratische Erwartungen unterschiedlicher Fachleiter umd Prüfungskommissionen erfüllt, die all zu oft Trends, Gusto und Co. verantwortet sind. Augenhöhe.
(dke in u erer Profession leider seht verbreitet ist).
In eurer Profession?
Bist am Ende gar kein Lehrer?
In eurer Profession?
Bist am Ende gar kein Lehrer?
"unserer"... oh man, deine Trollversuche immer. gääähn Machen dich m.E. erheblich verdächtiger (man stelle sich vor, ein Lehrer verhielte sich so). Gute Nacht! ![]()
Warum kann das weg?
Weil: Unbezahlt, aber ggf. kostengenerierend; 1/4 wichtiger Fachstudienzeit raubend; klappte früher auch ohne.
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