Das ist doch völlig nebensächlich. Viele Kommunen sind so klamm, dass in der Schulkonferenz stolz verkündet wird, wie wenig Klopapier im letzten Schuljahr verbraucht wurde. Von kommunal bezahltem Personal wagt man dort nicht zu träumen.
A13 für alle - Was passiert mit A13-Posteninhabern?
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chilipaprika : Wir haben mehrere Verwaltungsfachkräfte. Sie haben ihre Kernaufgaben, aber ich habe durchaus schon mitbekommen, dass die Schulleitung ihnen zumutbare Aufgaben übertrug, oder dass die Schulleitung meinte, diese Aufgabe habe Priorität und jene habe im Zweifelsfall noch etwas Zeit. Bei uns ist es nicht anders als woanders auch, dass es doch einige Aufgaben gibt, die ausgehend von der fachlichen Kompetenzen bei den Verwaltungsfachkräften gut aufgehoben wären, aber aus der Konvention heraus von den Lehrkollegen (m/w/d) durchgeführt werden. Vielleicht kommen wir aber irgendwann mal dahin, dass die Entscheidungsträger (m/w/d) auf höherer Ebene ermöglichen, diese Verantwortlichkeiten noch einmal von Grund auf neu zu organisieren - das Aufkommen der "multiprofessionellen Teams" vor einigen Jahren wäre eigentlich der richtige Anlass hierzu gewesen.
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Warum ist es wichtig, ob der nicht-lehrende, pädagogische Teil des Personals beim Land oder bei der Kommune beschäftigt ist? Das Entscheidende in meinen Augen ist die Führungsverantwortung und die liegt bei der Schulleitung.
Weil die kommunalen Beschäftigten im System Schule den Launen völliger Hobbypolitiker ausgeliefert sind. Du weißt als Schule nie, ob du deine kommunale Schulsozialarbeiterin nächstes Jahr noch hast. Bei den Kommunen treffen gleich drei strukturelle Defizite aufeinander: direkter Durchgriff völliger Laien-Entscheider, ausufernde Befristung und notorische Finanznot.
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Welche Zusatzaufgabe hat denn eine neueingestellte A13-Kollegin (z.B. Realschule) gegenüber einer neueingestellten A12-Kollegin (Grundschule)?
Es geht nicht um neueingestellte Kollegen, es geht darum, dass jemand in der Vergangenheit wegen A13 eine größere Aufgabe hatte und jetzt für dasselbe Geld mehr leisten muss.
Ich würde dies übrigens auch nicht mehr tun ohne entsprechenden Ausgleich.
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Welche Zusatzaufgabe hat denn eine neueingestellte A13-Kollegin (z.B. Realschule) gegenüber einer neueingestellten A12-Kollegin (Grundschule)?
Da sieht mal wieder, dass zwar alle immer mitreden wollen, aber wenig Ahnung von der Materie haben.
Das Problem wird doch hier garnicht diskutiert. Informier dich doch erstmal, worum es hier geht, statt ahnungslos provokant zu fragen.
Abgesehen davon lautet die Antwort auf deine Frage: Keine -
Weil die kommunalen Beschäftigten im System Schule den Launen völliger Hobbypolitiker ausgeliefert sind. Du weißt als Schule nie, ob du deine kommunale Schulsozialarbeiterin nächstes Jahr noch hast. Bei den Kommunen treffen gleich drei strukturelle Defizite aufeinander: direkter Durchgriff völliger Laien-Entscheider, ausufernde Befristung und notorische Finanznot.
Das ist zum einen eine ziemliche Verachtung gegenüber Menschen, die ehrenamtlich Zeit aufwenden, um sich das anzutun und zum Zweiten auch falsch, weil die Fachverwaltung das sehr stark berät. In den beiden Städten, in denen ich damit zu tun habe, sind die Schulausschuss-Sprecher der größten Teilfraktionen (NRW, also genau nicht AfD) übrigens Lehrkräfte.
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