Bei uns (vierzügiges Gymnasium) gleiches Problem. ToT werden nur die 5-6. Klässler bespaßt, daher kein Anrecht auf Ausgleichstag. Gesamtes Kollegium ist an dem Tag da von ca. 8:30 Uhr bis 14 Uhr. Diskussionen über den Lehrerrat werden jeses Mal abgeblockt von der SL, er könne rechtlich da nichts machen, da ja nicht alle SuS da wären, aussderm hätten wir ja schon an anderen Tagen "Entlastung" , z.B. Karnevalsdonnerstag ab 11 Uhr Unterrichtsende oder aber am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien nach der 4. Stunde. Diese "Entlastungen" würde es imo natürlich auch geben , wenn es den ToT nicht gäbe. MIttlerweie habe ich in der Diskussion resigniert, es wird dann halt einfach von uns erwartet....
Es ist eher andersherum: den Tag der offenen Tür würde es ohnehin geben, auch ohne schulspezifische Entgegenkommen wie die genannten früheren Unterrichtsende bei voller Anrechnung.
Mir scheint im Übrigen gerade darin eines der Hauptmissverständnisse zu liegen. Egal, was man als SL sich alles so als Entlastungsmöglichkeiten überlegt....diese werden sehr schnell zur Selbstverständlichkeit und kaum noch wahrgenommen. Alles andere bleibt aber in der Wahrnehmung eine "Mehrbelastung", obwohl diese schon immer klar zur Tätigkeit dazu gehört hat und entsprechend in die eigene Arbeitszeit eingeplant werden muss. Das gilt insbesondere bei derart langfristig vorher klaren Terminen wie dem jährlichen Tag der offenen Tür.