Schulausfall, Minusstunden, kein Distanzunterricht NDS

  • Ich hab keine Ahnung, ich bin ja noch recht frisch da und nehme diverse Dinge im Organistorischen einfach mal erfreut und unhinterfragt zur Kenntnis. Vielleicht ticken BKs aber auch grundsätzlich ganz anders, als Gymnasien (und vielleicht sind die abzudeckenden Kernzeiten auch andere?).

    Ich hab den Eindruck, dass die Mitbetreuung bei uns grundsätzlich an Kollegen geht, die auch in der Klasse eingesetzt sind und sie kennen. Kehrseite ist, dass die mitbetreute Klasse dann auch mal 3 Etagen entfernt ist, aber mehr als Anwesenheit festellen und Bescheid geben, wo man als Ansprechpartner im Notfall zu finden ist, ist an "Betreuung" auch nicht zwingend gefordert. Beeinträchtigt also nicht den parallel laufenden eigenen Unterricht. Bei Stundenverlegungen (in meine Freistunden) wurden meine Tage an anderen Tagen dafür dann kürzer, also auch keine Einwände.

  • Blöde Frage: In der Grundschule werden die Kinder ja mitunter aufgeteilt. Das bedeutet, die Kinder werden auf verschiedene Klassen verteilt und lernen dort selbstständig. Sollte das an der weiterführenden Schule nicht viel einfacher sein, da die Kinder selbstständiger lernen und auf mehr Klassen aufgeteilt werden können? Könnte man das an weiterführenden Schulen nicht sogar häufiger einsetzen, um Vertretung zu vermeiden? Oder wird das auch an weiterführenden Schulen schon so oft umgesetzt, wie es geht?

  • DIE Lösung haben wir nicht im Standardrepertoire (Sehr selten, insbesondere bei längerem Ausfall, wenn es eben Parallelgruppen gibt).

    Mir ist zwar nicht klar, warum es so ist (Pubertät?), aber "selbstständiges Lernen" ist für viele in der Mittelstufe ein Fremdwort, dafür fliegen eher Stühle durch den Raum oder in einzelnen Klassen Gegenstände aus dem Fenster. Oder die SuS rennen auf den Fluren und stören andere Klassen durch Öffnen und Zuknallen von Türen, usw..

  • selbstständiges Lernen" ist für viele in der Mittelstufe ein Fremdwort, dafür fliegen eher Stühle durch den Raum oder in einzelnen Klassen Gegenstände aus dem Fenster. Oder die SuS rennen auf den Fluren und stören andere Klassen durch Öffnen

    Das fiele ja weg, wenn die Schüler in anderem Unterricht hinten säßen.

    tibo Meines Erachtens sind die Raumgrößen andere. Wir haben wenige Räume, in denen noch Platz für weitere Tische und Schüler wären. Und die Tische müssten dann für diese Stunde auch erst einmal aufgestellt werden.

    Von Grundschulklassen kenne ich es eher, dass neben dem Platz für Tische und Stühle noch Platz für eine Lese- und eine Spieleecke ist. Zumindest bei uns ist es in vielen Räumen schon ohne Gäste sehr eng.

  • so ist.
    Ich habe in kaum einen Raum einen Tisch zu viel (wenn keiner krank ist) und nein, leider würden die Blödeleien nicht unbedingt aufhören (aber weniger werden) und damit den anderen Unterricht stören (zumal man die Namen der SuS nicht unbedingt kennt und sie also nicht aufschreiben kann). Also der jeweils notwendige organisatorische Aufwand, kombiniert mit den räumlichen Gegebenheiten, zusätzlich zu der Tatsache, dass 5 Klassen aufteilen dann 20 weitere Klassen benötigt, das würde in meiner Schule nicht gehen.

  • Wir rutschen von einer schlechten Versorgung gerade in eine sehr schlechte, sodass auch wir in das Aufteilen der Klassen gehen müssen, sowohl bei vorab bekannten Terminen wie auch bei kurzfristiger Vertretung.

    Es gibt Jahrgänge, in denen wir Klassen zusammenlegen können, aber das geht nicht überall. Das 2. Halbjahr wird übel.

  • Kehrseite ist, dass die mitbetreute Klasse dann auch mal 3 Etagen entfernt ist, aber mehr als Anwesenheit festellen und Bescheid geben, wo man als Ansprechpartner im Notfall zu finden ist, ist an "Betreuung" auch nicht zwingend gefordert.

    Ich kenne Mitbetreuung nur in "Hörweite" (also der Raum nebenan oder gegenüber) mit der Maßgabe, mehrmals in der Stunde zur Kontrolle reinzuschauen. Ich wüsste auch nicht, wie ich sinnvoll Verantwortung für eine Lerngruppe übernehmen sollte die ich nicht in kürzester Zeit im Blick haben kann.

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