Hallo zusammen,
ich beginne demnächst mein Referendariat für das Lehramt an Oberschulen in Sachsen in den Fächern Mathematik und Informatik.
Mein 1. Staatsexamen wurde vollständig anerkannt.
Im ersten Halbjahr sieht meine Belastung wie folgt aus:
- 10 Stunden eigener Unterricht
- 6 Stunden Hospitation
- 1 fester Ausbildungstag pro Woche an der Ausbildungsschule
Mein aktueller Arbeitgeber bietet mir an, nebenbei ca. 15 Stunden pro Monat weiterzuarbeiten. Der Job wäre nicht an feste Zeiten gebunden und gut bezahlt.
Zu meiner persönlichen Situation:
- 47 Jahre
- alleinerziehend
- zwei Kinder (15 und 17 Jahre), die sehr selbstständig sind und viel im Haushalt mithelfen
Ich bin auf das zusätzliche Einkommen angewiesen und überlege daher ernsthaft, den Nebenjob zumindest im ersten Halbjahr fortzuführen.
Meine Frage an diejenigen, die das Referendariat (insbesondere in Sachsen oder an Oberschulen) bereits absolviert haben oder in einer ähnlichen Situation waren:
Ist ein Nebenjob in diesem Umfang realistisch machbar, oder würdet ihr eher davon abraten – gerade im ersten Halbjahr?