Du bist A15Z und ihr bekommt die NRW-Wohnortzuschläge, richtig?
Geht es schon wieder los?
Nur fürs Protokoll: wir konnten auch vor A15Z und der Erhöhung der Zuschläge gut leben. Und wie schrieb hier jemand: "Reich wird man als Lehrer nicht."
Du bist A15Z und ihr bekommt die NRW-Wohnortzuschläge, richtig?
Geht es schon wieder los?
Nur fürs Protokoll: wir konnten auch vor A15Z und der Erhöhung der Zuschläge gut leben. Und wie schrieb hier jemand: "Reich wird man als Lehrer nicht."
Ich glaube, dass wir hier über einen speziellen Einzelfall diskutieren.
Die Kombination aus Teilzeit und GKV ist ungünstig.
Zur sich anbahnenden Debatte
Man wird von von A15 und A13 in allen Bundesländern gut leben können.
Man wird auch von A13 bei 100% und PkV alleine gut leben können.
Wer damit als Single nicht hinkommt, hat ein Ausgabenproblem.
Ich glaube, dass wir hier über einen speziellen Einzelfall diskutieren.
Die Kombination aus Teilzeit und GKV ist ungünstig.
Und deswegen hat die/der TE direkt im Titel GENAU diesen Einzelfall benannte. Ihn/sie interessiert es wenig, wie gut Leute privatversichert mit A13 oder A15 leben, auch nicht mit einem zweiten Gehalt im Haus, ..
Selbst, wenn es nur ein paar Personen sind, kann man denen nicht das Recht nehmen, sich darüber auszulassen, dass die Situation mehr als bescheiden ist.
Die Ausgangsfrage des TE war, wer in dieser Konstellation wie er über die Runden kommt.
So gesehen hätten wir dann alle schweigen müssen, weil vermutlich kaum ein/e UserIn davon selbst aktiv betroffen ist.
Habe ich irgendwo gesagt, dass wir diese Debatte nicht weiterführen dürfen?
Habe ich irgendwo angedeutet, dass die benannte Situation nicht bescheiden ist und der/m TE das Recht abgesprochen, sich hier den Frust von der Seele zu schreiben?
Es bahnt sich nur wieder das hier Übliche an.
Die nächsten 20 Beiträge werden sich um Folgendes drehen:
NRW und Familienzuschläge
Gefolgt von:
Wieso gibt es überhaupt A15er, wenn sie nur noch 50% Stundendeputat haben.
Dann kommt:
SL drückt sich immer.
Ich würde mich freuen, wenn die Debatte beim Thema bleiben wird.
Mich interessiert z. B., ob diese Situation verfassungsrechtlich unbedenklich ist, weil das BverfG immer von Nettobeträgen ausgeht.
Die Frage, ob sich ein Wechsel in den TVL lohnt, sobald es Altersgeld gibt, welches ja kommen soll, wäre auch spannend.
Was ich in Deiner Situation machen würde:
Wenn du handwerklich geschickt bist, schaue mal bei Zwangsversteigerungen von Immobilien vorbei. Manchmal kann man da auch heute noch günstig an ein kleines Eigenheim kommen. Wenn Du aktuell 1.000€ Miete zahlst, leg 300€ Hausgeld für Reparaturen zurück. Die übrigen 700€ ist die monatliche Rate, die du tragen kannst. Mein Nachbar hat für sein 1950er Jahre Siedlungshaus so 89.000€ bezahlt. Das senkt jedenfalls die Wohnkosten im Alter, wenn die Pension geringer ist als dein aktuelles Einkommen.
Langfristig hat man mit dem Eigenheim nämlich Möglichkeiten Geld einzusparen, die man als Mieter nicht hat. Ich denke da z.B. an das E-Auto und die eigene Wallbox. Oder Solarzellen auf dem Carport.
Hier mal die Übersicht vom örtlichen Amtsgericht zu den Zwangsversteigerungen und den Verkehrswerten:
--> https://www.ag-badoeynhausen.nrw.de/behoerde/zvg_termine/index.php
Wenn du handwerklich geschickt bist, schaue mal bei Zwangsversteigerungen von Immobilien vorbei.
Die Frage ist, ob das realistisch ist, wenn man knapp bei Kasse ist und auch nicht voll arbeiten kann.
Darüber hinaus sollte man dringend klären, dass keine Grundschulden auf der versteigerten Immobilie liegen. Sonst übernimmt man die nämlich mit.
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