Arbeitsbelastung "normal"?

  • aber jedem sein Spass.
    Der Kollege, der am liebsten in der 5. ist, wird es anders wahrnehmen und mir in der Unterstufe ist es echt egal, wie schnell eine Arbeit korrigiert wird.

  • Wie viele Schüler hast du pro Prüfungsblock?

    Erscheint mir arg viel, selbst etwas weniger als die Hälfte wäre m.E. noch weit über dem Maximum, das ein Block kosten sollte. Gerade mdl. Abiturprüfungen bestehen im Gros ja aus Satzbausteinen und mal mehr, mal weniger modifizierten Standardaufgaben/-fragen.

    In den Fremdsprachen musst du ja jedes Mal einen neuen Text suchen, in der Regel ein Zeitungsartikel, der auch nicht älter als 2 Jahre oder so sein sollte, also durchaus einigermaßen aktuell. Der muss dann zu dem gewünschten Themenbereich passen, ungefähr das abdecken, was man im Unterricht gemacht hat und sich zur Analyse eignen auf einer SEHR begrenzten Wortzahl (kürzen, ohne Inhalt wegzunehmen dauert auch immer ziemlich).

    Manchmal findet man dann einfach nichts Passendes und verbringt schon mal ein paar Stunden alleine mit der Suche nach diesem Text.

    Also ich kann das sehr gut nachvollziehen.

  • In den Fremdsprachen musst du ja jedes Mal einen neuen Text suchen, in der Regel ein Zeitungsartikel, der auch nicht älter als 2 Jahre oder so sein sollte, also durchaus einigermaßen aktuell.

    Ich habe u.a. Englisch, die Vorgabe gibt es bei uns (im BL) so nicht. In SoWi hatte ich mal Kollegen mit Aktualitätsfetisch (Alter des Textes als Selbstzweck), war aber auch recht schnell ausgetrieben.

    😎

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    ... und nicht zuletzt die Hoffnung, diejenigen, die diskursfeindlich, antintellektuell, fakten-, daten- und argumentbefreit, ideologisch etc. rote Heringe u.ä. logische Fehlschlüsse bedienend, Derailment betreibend ihre Unbildung, ihre kognitiv-intellektuelle und charakterliche Überforderung wie eine Monstranz vor sich herschieben, mögen bitte ebenso wenig Lehrer sein, wie diejenigen, die ihnen vom Stammtisch laudieren. Es wäre nicht auszuhalten. :engel:

  • Bin ich die einzige hier, die sogar "hurra!" springen würde, in der Situation zu sein? Nicht wegen der Arbeitsbelastung, natürlich, sooo schlimm veranlagt bin ich nicht, aber das ist das Zeichen, dass ich viele Oberstufenkurse hätte. Juhuuuuu!
    Lieber drei Prüfungsblöcke in zwei-drei Fächern vorbereiten als einen Klassensatz mehr in der (unteren) Mittelstufe zu haben...

    Bei mir sammeln sich gerade die ganzen Abschlussprüfungen auf dem Schreibtisch. Wenn du magst, kannst die gerne für mich korrigieren. Also Klassensätze mit 4 bzw. 3 Zeitstunden Arbeits- und damit Korrekturumfang für mich. Ich gäbe das gerne weiter :)

    Entropy is a bitch, embrace her.

  • Ich habe u.a. Englisch, die Vorgabe gibt es bei uns (im BL) so nicht. In SoWi hatte ich mal Kollegen mit Aktualitätsfetisch (Alter des Textes als Selbstzweck), war aber auch recht schnell ausgetrieben.

    😎

    Manches ergibt sich auch von selbst. Wenn du z.B. einen Text zum Tourismus nimmst, dann macht es keinen Sinn, den Tourismus in den 90er Jahren zu beschreiben. Auch den Tourismus vor Corona nicht, da hat sich schon einiges verändert.

  • Ich nehme nur das an, wenn ich den Kurs unterrichten darf.
    Und ich habe zwar ein sehr breites Fächerportfolio UND Interesse sowie ggf. Bereitschaft auf weitere Erweiterung, sowie Lust auf Wechsel in den berufsbildenden Bereich...
    ABER
    mit deinen Fächern kann ich nichts anfangen.
    Nichts.
    Mathe konnte ich sehr gut und habe es geliebt, aber nach der 10. abgewählt, ich kenne also nicht mal schleifend die zu unterrichtenden Themen.
    Metalltechnik ist für mich der Inbegriff der doofen Jungs, mit denen ich im Sport war. (Ja, die Mädchen-Literaturklasse zusammen mit der Jungs-Metaller-Klasse zusammenlegen, super Idee.)

    Fazit: Nein, Danke!

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