Verhältnis von studierten Fächern zu fachfremd erteiltem Unterricht im Deputat

  • Hallo,

    aus Neugier und Interesse würde ich gerne wissen, wie viele Stunden ihr pro Woche fachfremd unterrichtet und wie viele Stunden ihr tatsächlich eure studieren Fächer unterrichtet? Und macht es für auch nach vielen Jahren Berufserfahrung noch einen Unterschied, ob ihr ein Fach studiert habt oder nicht? Fühlt ihr euch nach mehreren Jahren trotzdem sicherer in den studierten Fächern?

    Und wie war es als Berufsanfänger, habt ihr sofort alles unterrichten müssen oder konntet ihr euch nach und nach in neue Fächer einarbeiten? Also konntet ihr zum Beispiel ein Fach fachfremd unterrichten, bevor das nächste beispielsweise ein Jahr später dazu kam? Oder musstet ihr sofort alles unterrichten?

  • Von meinen 27 Unterrichtsstunden unterrichte ich 10 Unterrichtsstunden fachfremd, 15 Unterrichtsstunden in meinen studierten Fächern (+ 2 Stunden AG).

    Tatsächlich mag ich die Abwechslung. Wobei ich seit dem Referendariat mein studiertes Unterrichtsfach (Geschichte) nicht mehr unterrichtet habe - vielleicht ja nächstes Jahr!

    Ich denke, die Zuteilung zu fachfremdem Unterricht ist von vielen Faktoren, u.a. vom Stundenplanteam, abhängig.


    Bei uns wird ein fachfremder Unterricht ab dem ersten Jahr nach dem Ref erwartet - liegt aber an der Schulart.

    *hier Zitat nach Wahl einfügen*

  • Ich unterrichte momentan 15 von 15 Stunden in meinen studierten Fächern, davon 10 in denen, in denen ich auch im Referendariat ausgebildet wurde.

    Als Berufsanfängerin habe ich 3 von 27 Stunden wöchentlich in nicht studierten Fächern unterrichtet (Kunst und ein Profilkurs am PC) und 10 in Fächern, in denen ich nicht im Ref ausgebildet wurde.

    Ich musste noch nie Englisch und Sport unterrichten und bin froh drum, das könnte ich von der Didaktik her nicht und mir tut die Seiteneinsteigerin leid, die das derzeit an unserer Schule (freiwillig) tut. Also ein bisschen leid.

    In Kunst fühle ich mich immer etwas unsicher, weil ich es eben nicht studiert habe. Fortbildungen haben hier wenig gebracht, weil die, die angeboten wurden, eher für in diesem Fach ausgebildete Lehrkräfte waren und Techniken vorausgesetzt wurden, die ich nicht kannte und nicht konnte.

    In Mathe (studiert, aber nicht im Ref) habe ich einige Fortbildungen für den Anfangsunterricht besucht und fühlte mich danach deutlich sicherer.

    Im Sachunterricht (ebenfalls nicht im Ref) bleibt auch immer eine gewisse Unsicherheit.

    🍦 Eis macht Spaß! 🍦
    Schoko, Vanille – ganz egal,
    Hauptsache lecker jedes Mal! 😋

    Ich lese und schreibe nach dem Paretoprinzip.

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