Wie erstellt ihr eure Steuererklärung? Tipps zu Programmen oder Hilfsmitteln...

  • Und warum muss ich das dafür separat zahlen? MUss ich doch nur, wenn ich die Wege dahin auch absetzen möchte, ansonsten steht das auf meinen ganz normalen Kassenbons und ich kann es genauso absetzen.

    Genau deshalb - und wegen der Übersichtlichkeit. ;)
    Es geht den Finanzbeamten nichts an, was ich mir zum Mittagessen einkaufe - doch der Finanzbeamte freut sich, wenn er bei der Prüfung der Belege den Posten nicht aus einem langen Kassenzettel heraussuchen muss. Sei nett zu deinem Finanzbeamten, mach's ihm einfach. Dann ärgert er sich nicht und besonders: Er ärgert dich nicht zurück.

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Genau deshalb - und wegen der Übersichtlichkeit. ;)
    Es geht den Finanzbeamten nichts an, was ich mir zum Mittagessen einkaufe - doch der Finanzbeamte freut sich, wenn er bei der Prüfung der Belege den Posten nicht aus einem langen Kassenzettel heraussuchen muss. Sei nett zu deinem Finanzbeamten, mach's ihm einfach. Dann ärgert er sich nicht und besonders: Er ärgert dich nicht zurück.

    Früher habe ich die Posten angekreuzt und bei mehreren auf langen Zetteln die Summe mit Bleistift daneben notiert, weil ich auch nett zum Finanzbeamten war. Aber seit einigen Jahren will niemand mehr meine Belege sehen, es wird auch so akzeptiert. Von daher bleibt mein Ordner mit den Belegen im Schrank für evtl. Nachfragen.

    Für mich ist das Aldi-Programm das Optimimum. Sie hat mich auf einiges hingewiesen, was ich nicht beachtet/gewusst habe. Ein Steuerberater kostet mehr Geld, er kann bei mir aber seine Lohnkosten nicht wieder hereinholen. Und ich berechne auch meine Arbeitszeit. Wenn ich für ein paar Euro mehr, Stunden investieren müsste, lohnt es sich nicht.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • doch der Finanzbeamte freut sich, wenn er bei der Prüfung der Belege den Posten nicht aus einem langen Kassenzettel heraussuchen muss.

    Naja, wenn er mich schon ärgert und die Belege sehen will, dann muss ich nicht nett zu ihm sein ;)

    Ehrlich gesagt investiere ich da weder beim Einkaufen noch sonst wo Zeit für.

    Aber seit einigen Jahren will niemand mehr meine Belege sehen, es wird auch so akzeptiert. Von daher bleibt mein Ordner mit den Belegen im Schrank für evtl. Nachfragen.

    Genau, in der Regel will die eh keiner sehen und wenn doch jemand so arschig ist, dann kann er auch suchen.
    Selbst mit dem Schuhkarton müsste er laut Gesetz leben.

    Wenn ich für ein paar Euro mehr, Stunden investieren müsste, lohnt es sich nicht.

    Hier gehts um vierstellige Summen ;)

  • Genau, in der Regel will die eh keiner sehen und wenn doch jemand so arschig ist, dann kann er auch suchen.
    Selbst mit dem Schuhkarton müsste er laut Gesetz leben.

    Hier gehts um vierstellige Summen ;)

    Mit was der Finanzbeamte leben muss - und wo er eventuell seinen Griffel spitzt, ist dessen Sache. Und wenn er sich ärgert, spitzt er mehr - oder fordert von dir eine genauere Aufstellung und Begründung der Ausgaben.
    Es geht - richtig - um vierstellige Summen. Die Belege muss ich sowieso in die Hand nehmen. Da kann ich auch mit dem Klebestift drüber fahren, dann kommt auch nichts durcheinander.
    Bei meiner Steuererklärung muss ich den Überblick über zwei Einkommen, die EÜR aus der Edition, Arbeitszimmer und Büro (meine Websites gelten unterrichtliche Tätigkeit/Fortbildung) etcpp behalten. Da zahlt sich etwas Pedanterie in Euro und Cent aus. Und ja - ab und an fordert das Finanzamt die Belege an. Der Finanzbeamte hat mich bereits als "Fuchs" bezeichnet. Das nehme ich als sportliche Anerkennung ;)

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
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  • Und ja - ab und an fordert das Finanzamt die Belege an.

    Das ist bei mir noch nie vorgekommen. Vielleicht ein Vorteil eines Steuerberaters. :)


    Ja, ein Steuerberater kostet Geld. Dafür weiß ich, dass er alles ordentlich macht, sich in der Materie deutlich besser auskennt als ich und stets versucht, das Beste für mich (finanziell) herauszuholen.

    Ich wüsste nicht, weshalb ein Steuerberater nicht alles Tricks der "Lehrer-Steuererklärung" kennen sollte. Ich bin in den letzten Jahren noch nie auf einen Kollegen (oder in diversen Foren) gestoßen, der etwas bei der Steuer angibt, das ich nicht auf dem Schirm hatte. Im Gegenteil: meist heißt es eher "Ah, ich wusste nicht, dass das für die Steuer relevant ist".


    Es ist ähnlich wie ein Maler (oder sonst ein Handwerker):
    Ja, natürlich kann ich hier zu Hause das Treppengeländer selbst streichen. Aber ich bin in einer finanziellen Situation, wo ich es mir leisten kann, hierfür einen Maler ins Haus zu holen. Ich bräuchte dafür zwei Tage am Wochenende. Der Maler braucht 4 Stunden und danach sieht es deutlich besser aus.

    Ja, ich kann die Steuerklärung auch selbst machen. Aber ich weiß, der Steuerberater wird es immer besser machen als ich. Er warnt mich vor irgendwelchen Grenzen/Summen, die ich überschreiten könnte. Ich weiß nicht, ob das eine Software vorausschauend macht.
    Er übernimmt die komplette Kommunikation mit dem Finanzamt. Ich weiß nicht, ob das eine Software auch für mich machen würde.

  • Hier gehts um vierstellige Summen

    Das Programm ist identisch.

    Und ich habe Mehrwert Steuerberater gegenüber Programm betrachtet. Du behauptest jetzt der Steuerberater erzielt zusätzlich vierstellige Summen. Ja, dann lohnt es sich.

    (Gut 3000 Euro erhalte ich auch jährlich zurück, guter Stundenlohn für ein paar Stunden.)

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  • Die du mehr bekommst, weil du nicht nur Standards (Arbeitszimmer, Entfernungspauschale) berücksichtigst?

    Wenn es darum ginge, könntest du dir den Terz mit der Steuererklärung sparen. Diese Posten sind i.d.R. durch die Werbungskostenpauschale abgedeckt. Diese Hürde muss erst gerissen werden, damit es zum Cashback kommt. Den Stundenlohn für 2 Tage Arbeit, um die Messlatte zu reißen, erziele ich bei keiner anderen Tätigkeit ;)

    Eigentlich genügt für die Steuererklärung das Wissen um einen einzigen Grundgedanken:
    Arbeitnehmer und Unternehmer werden gleich behandelt. Man hat Einnahmen und Ausgaben um den "Betrieb am Laufen" zu halten.
    In der Bilanz muss nur der Gewinn versteuert werden. Und dieser muss so genau wie möglich berechnet werden. Dabei summiert sich das "Kleinvieh". Das wird oft unterschätzt.

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
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