Beamtentum abschaffen?

  • Wenn man alleinstehend ist und nicht in die PKV kommt, lohnt sich der Beamtenstatus doch wirklich nicht. Mit teurer PKV auch kaum. Höchstens wegen der Pension, die man mit 68 bis 70 vielleicht bekommt.

    Verheiratetet und mit Kindern lohnt es sich natürlich umso mehr.

  • Autsch, wie überheblich kann man eigentlich sein?


    Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann.

    Der Himmel ist nicht mein Limit, ich bin es.

  • D.h. die eh nur zum Taxifahren brauchbares Geisteswissenschaftler wären zum Normaltarif beschäftigt, während auf dem Arbeitsmarkt begehrte Berufsgruppen erhebliche Aufschläge bekommen würden.

    Wobei die Arbeitsmarktlage natürlich schwankt. Zurzeit kann man Ingenieure günstiger bekommen, als vor 3 Jahren.

    Keiner meiner Freunde aus dem Studium ist Taxifahrer. Die arbeiten als Germanisten bei Stiftungen, in Museen, an der Uni. Ein ehemaliger Philosophiekommilitone arbeitet jetzt bei einer Unternehmensberatung. Eine ehemalige Kommilitonin ist jetzt Buchhändlerin, aber geschenkt. Du musst es ja wissen.

    Ergänzung: Klar, kann der Weg manchmal länger sein, aber es ist keiner arbeitslos und auch den Sprung in die Wirtschaft (z.B. Unternehmenskommunikation oder Marketing) haben einige geschafft .

  • Ich würde mich nicht mehr verbeamten lassen. Mag sein, dass das Gefühl von größerer Freiheit eine Illusion ist, aber allein das Gefühl, kurzfristig und recht verlustfrei gehen zu können, ist es vermutlich schon wert.

  • Spring : Dass die Jobsuche mit manchen Fächern schwieriger ist, ist jetzt aber nicht unbedingt aus der Luft gegriffen. Das hat nicht einmal zwingend etwas mit den Inhalten der Fächer selbst zu tun, sondern eher mit der Konkurrenz, die sich auf infrage kommende Stellen bewirbt. Wenn es nur wenige infrage kommende Stellen gibt und gleichzeitig hohe Konkurrenz, ist es tendenziell schwieriger, am Ende genau die eine Person zu sein, die die Zusage erhält.

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