Tester gesucht: Offline-Klassenbuch-App für Android, Windows und iPad

  • Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    ich bin AHS-Lehrer für Physik und Informatik in Österreich und habe ein Programm für die persönliche Unterrichtsorganisation entwickelt – eine Art digitaler Lehrerkalender mit Notenbuch. Es läuft unter Windows, auf iPad und Mac (direkt im Browser) und auf Android.

    Vorab, weil das Missverständnis naheliegt:
    • Das Programm ist kein Ersatz für das schulische (digitale) Klassenbuch. Wo die Schule eine Plattform eingeführt hat, gilt natürlich diese.
    • Ausprobiert wird ausschließlich mit Fantasie-Daten – eine erfundene Klasse reicht völlig. Echte Schülerdaten sollen dafür nicht eingegeben werden.

    Ich suche zwei Arten von Unterstützung:

    1️⃣ Feedback – am liebsten unter Windows
    Am meisten hilft mir, wenn ihr das Programm am Windows-Rechner (oder auf iPad/Mac) ausprobiert und mir sagt, was fehlt, was stört und was unklar ist. Download über die Website, die Testphase ist kostenlos.

    2️⃣ Android-Test für Google Play (reine Formalität)
    Google verlangt für neue Apps einen geschlossenen Test mit mindestens 12 Personen über 14 Tage, bevor sie im Play Store erscheinen dürfen. Dafür brauche ich 12–15 Kolleginnen und Kollegen mit einem privaten Android-Gerät und Google-Konto, die 14 Tage in der Testgruppe bleiben und die App ab und zu öffnen. Wer zusätzlich auch hier Feedback gibt – umso besser!

    Was das Programm kann:
    📅 Stundenplan, Terminkalender, Unterrichtsplanung, Vertretungen
    📒 Noten, Mitarbeit, Hausübungen, Tests und Schularbeiten bzw. Klassenarbeiten
    🪑 Sitzplan, Zufallsauswahl, Gruppeneinteilung
    🌍 Notensysteme für Österreich, Deutschland und die Schweiz
    🔒 Komplett offline: kein Konto, kein Server, keine Cloud. Man muss mir das nicht glauben – das Programm funktioniert vollständig ohne Internet (z. B. im Flugmodus), das kann jede und jeder selbst prüfen.

    Wenn du mitmachen möchtest, antworte hier oder schick mir eine Konversation (PN). Für den Android-Test sende ich dir dann den Link zur Testgruppe. Feedback gern hier im Thread, per PN oder an support@offlineklassenbuch.eu. Kritische Rückmeldungen sind ausdrücklich willkommen, wie man sieht. 🙂

    Download und Screenshots: https://www.offlineklassenbuch.eu

    Viele Grüße
    Attila

    2 Mal editiert, zuletzt von pheolan (31. Oktober 2026 18:33)

  • Kein Lehrkraft darf und wird so ein Klassenbuch testweise einfach so nutzen (zumindest keine mit Verstand). Die Einführung eines digitalen Klassenbuches ist keine individuelle Entscheidung, sondern eine der Schule und die Nutzung der eingeführten Plattform ist dann für alle Lehrkräfte verbindlich. Selbst wenn ich an einer der ganz wenigen SuS arbeiten würde, die noch Papier-Bücher nutzen, würde ich das nicht machen, da das Klassenbuch hochgradig datenschutzsensibel ist und ich weder beurteilen kann noch auf meine Kappe nehmen möchte, was dein Programm im Hintergrund mit den Daten macht, auch wenn du hier versprichst, dass es offline arbeitet.

    Such dir bezahlte Tester die das ganze mit Fake-Daten testen, die Arbeit wird sich hier keine so zum Spaß machen.

  • Danke für deine offene Rückmeldung – die Punkte sind berechtigt, und ich hätte das im Beitrag klarer formulieren sollen.

    Zur Klarstellung: Die App ersetzt kein schulisch eingeführtes digitales Klassenbuch. Sie ist eher ein persönlicher Lehrerkalender bzw. ein Notenbuch für die eigene Unterrichtsorganisation. Für den Test bitte ich ausdrücklich nur um Fantasie-Daten – echte Schülerdaten sollen dabei gar nicht eingegeben werden.

    Dass man einer fremden App nicht einfach vertraut, verstehe ich gut. Man kann es aber selbst prüfen: Die App funktioniert vollständig im Flugmodus, und sie hat weder Konto noch Server, an den Daten gehen könnten.

    Viele Grüße
    Attila

  • Berechtigter Punkt – Dienstgeräte sind meist iPads oder Windows-Laptops. Für den Test geht es aber nicht um den Einsatz im Schulalltag: Google verlangt ihn, bevor die App im Play Store erscheinen darf, und getestet wird ausschließlich mit Fantasie-Daten. Dafür reicht jedes private Android-Gerät.

    Und wer ein iPad oder einen Windows-Rechner hat: Dort läuft das Programm auch – als HTML-Datei in Safari bzw. mit einem Installationsprogramm unter Windows.

    Viele Grüße
    Attila

  • Für den Test geht es aber nicht um den Einsatz im Schulalltag:

    Und was soll dann getestet werden?

    Google verlangt ihn, bevor die App im Play Store erscheinen darf,

    Was soll denn die App in dem Store, wenn sie nachher niemand von dort lädt, weil (fast) niemand ein dienstliches Android hat?

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

  • Was soll denn die App in dem Store, wenn sie nachher niemand von dort lädt, weil (fast) niemand ein dienstliches Android hat?

    Wir hatten bzw. haben noch ein dienstliches Tablet mit Android, allerdings verwende ich es nur als Anzeige für Lösungsbücher.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Faire Frage. Getestet werden soll ganz praktisch: Ist die Bedienung verständlich, fehlt etwas Wichtiges, gibt es Fehler auf unterschiedlichen Geräten und Bildschirmgrößen? Genau dabei hilft mir auch Feedback unter Windows, deshalb habe ich den Beitrag entsprechend ergänzt.

    Zum Store: Da hast du teilweise recht – Android ist nicht der Hauptweg. Das Programm ist in erster Linie für Windows-Rechner und iPads gedacht. Die Android-Version ist ein zusätzliches Angebot für alle, die ihre persönliche Planung – Stundenplan, Termine, Unterrichtsvorbereitung – auch am eigenen Handy oder Tablet haben möchten. Wie viele das am Ende nutzen, wird sich zeigen.

    Danke jedenfalls für die kritischen Fragen – sie haben den Beitrag klarer gemacht.

    Viele Grüße
    Attila

  • Was das Programm kann:
    📅 Stundenplan, Terminkalender, Unterrichtsplanung, Vertretungen
    📒 Noten, Mitarbeit, Hausübungen, Tests und Schularbeiten bzw. Klassenarbeiten
    🪑 Sitzplan, Zufallsauswahl, Gruppeneinteilung
    🌍 Notensysteme für Österreich, Deutschland und die Schweiz
    🔒 Komplett offline: kein Konto, kein Server, keine Cloud. Man muss mir das nicht glauben – das Programm funktioniert vollständig ohne Internet (z. B. im Flugmodus), das kann jede und jeder selbst prüfen.

    1. Stundenplan, Terminkalender, Vertretungen usw. laufen ohnehin über die schulischen Systeme und werden auch über diese im Kollegium bekannt gegeben.
    2. Noten und andere persönliche Daten dürfen ohnehin NICHT einfach so auf privaten Systemen vorliegen...schon gar nicht in unbekannten und nicht hierfür explizit freigegebenen Apps.
    3. Sitzpläne usw. sind ebenfalls in den schulischen Systemen (z.B. Untis) hinterlegt.

    Ich sehe den Sinn und Zweck einer solchen (weiteren) App schlicht nicht, wenn diese letztlich genau das macht, was bereits an Schulen vorhanden ist. Die Nutzeroberfläche sieht im Übrigen frappierend ähnlich zu WebUntis aus.

    PS: Langsam nervt es, dass hier beinahe täglich "neue" Apps, die natürlich nicht kostenfrei, sondern selbstverständlich mit laufenden Kosten verbunden sein sollen, von Personen, die sich genau dafür hier neu anmelden, vorgestellt werden. Dass dafür dann sogar Lehrkräfte als unbezahlte Betatester und zum Erreichen der Freigabe eines weiteren Vertriebswegs herhalten sollen, ist allerdings eine neue Qualität.

    Einmal editiert, zuletzt von Seph (1. November 2026 21:29)

  • Danke für die offene Rückmeldung – die Kritik ist angekommen, und ich verstehe den Ärger über die vielen App-Vorstellungen.

    Zur Einordnung nur kurz: Ich bin selbst Lehrer an einem Gymnasium in Österreich und habe das Programm ursprünglich für mich gebaut. Es ersetzt kein Untis und keine Schulverwaltung, sondern ist eher ein persönliches Notiz- und Planungswerkzeug. Ob es im eigenen Umfeld überhaupt eingesetzt werden darf, muss natürlich jede Lehrkraft nach den Vorgaben ihres Landes und ihrer Schule klären.

    Ich nehme den Beitrag gerne heraus, wenn er hier nicht passt. Nichts für ungut und viele Grüße
    Attila

  • Es kann unter Umständen interessant sein für Lehrkräfte, die keinerlei Zugriff auf entsprechende schulische Systeme haben UND die explizite Freigabe zur Nutzung (genau dieser) privater Software zur Verarbeitung personenbezogener Daten von Schülern auf privaten Systemen haben. Für alle anderen (und das dürfte die deutliche Mehrzahl sein) ist es letztlich wirklich sinnlos, die ohnehin über Schulserver laufende Daten zusätzlich (!) noch einmal in ein privat geführtes System zu übertragen. Das schafft keinerlei Zeitvorteile, sondern ist letztlich unnötige zusätzliche Arbeit.

  • Ich meine, dass in Grundschulen die Daten üblicherweise nicht auf dem Schulserver abgespeichert werden. Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

    Allerdings stimme ich schon zu: wenn man die Daten dann auf einem mobilen Gerät abspeichert, sollte es das von der Schule gestellte sein. Und das ist (leider) meistens ein iPad.

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

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