Beiträge von kodi

    Ich denke du brauchst auf jeden Fall eine gute Begründung weshalb die DU als Lehrerin keine Überschneidungen mit der Tätigkeit als pädagog. Fachkraft in der Schule hat. Dann bleibt immer noch das "Reputationsproblem", wie in dem zitierten Urteil. Das Urteil kann man übrigens umgekehrt gelesen als gute Richtschnur nehmen, wann eine Nebentätigkeit möglich sein kann.

    Wenn man jetzt nicht gerade so etwas der Marke Onyxbuchstütze aus dem Urlaub mitbringen will, empfehle ich den Weg zum Haushaltsauflöser. Die Generation, deren Haushalte gerade aufgelöst werden, hatte noch Bücher und entsprechende geeignete Buchstützen. Die sind auch in der Regel hochwertiger, als das was man so für kleines Geld heute kaufen kann.

    'ne rechtswidrige Anweisung, die in eure Rechte am eigenen Bild als Teil des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) eimgreift. Verweigern und auch den Lehrerrat beauftragen, dort klare Kante zu zeigen.

    Ich finde es jetzt nicht auf die schnelle, aber dazu gab es vor einiger Zeit ein arbeitsrechtliches Urteil, dass das angeordnet werden kann.

    Unabhängig davon gibt es ja viele Möglichkeiten Distanzunterricht zu gestalten.

    Zitat

    Man habe aber nicht auf eine endgültige Unwetterwarnung warten wollen, damit sich Schüler, Eltern und Lehrer vorbereiten können. (Dorothee Feller)

    Das kann man nur lobend anerkennen. So wünsche ich mir Führung. Lage beurteilen und klar handeln. Top :top:

    Klar, ob man dann letztendlich richtig entschieden hat, weiß man erst im Rückblick. Eine Glaskugel hat keiner.

    4 bis 5 Jahre Studium plus 1,5 bis 2 Jahre Referendariat sind für den höheren Dienst doch absolut angemessen.

    Wie kommst du darauf, das der Anspruch der Studienfächer eine relevante Größe für das Beamtentum ist/sein sollte? Wie gefühlt anspruchsvoll ein Studium war, ist glücklicherweise für so ziemlich jede Lebenssituation unerheblich.

    Genauso blödsinnig/sinnvoll wie die gekünstelten Begründungen, die gerne für das bisherige Besoldungssystem herangezogen werden... ;)

    Meine neue SL hat zumindest durchblicken lassen, dass die Dezernentin "meinen Namen schonmal gehört habe".

    Das kann alles mögliche heißen. Mach dir keine Gedanken um Dinge, die du eh nicht beeinflussen kannst.

    Was du beeinflussen kannst, ist der Eindruck, den du in deiner Revision machst. Trau der Dezernentin an der Stelle die gleiche Professionalität zu, die du auch hast, wenn du Schüler beurteilst.

    2. Da sich niemand bei uns gemeldet hat gehen wir davon aus, dass ich der einzige Bewerber auf die Stelle bin.

    Deine SL kann das inoffiziell nachfragen. Nicht jeder Bewerber stellt sich bei der Schule vor.

    3. Ich soll im Rahmen des Revisionstages ein sog. Beratungsgespräch führen. Das ersetzt wohl das klassische Beurteilen anderen Unterrichts. hat jemand von Euch schon etwas in diese Richtung gemacht?

    Du brauchst ein Beratungskonzept. Entweder ein eigenes, eins deiner Schule oder ein Standardkonzept. Das musst du in der Regel auch vorher schriftlich abgeben. Gegenüber dem Kollegen ist es wichtig, dass es wirklich nur beratend und nicht beurteilend ist. Richte dich darauf ein, dass die Dezernenten ggf. nach dem Gespräch auch kurz nach einer Beurteilung fragt, wenn der Kollege nicht mehr dabei ist.

    Sprich mit dem Kollegen den Beratungsanlass vorher ab. Das ist ok und kannst/solltest/musst du auch transparent kommunizieren.

    Nuja, man darf nicht vergessen, dass Lehrer nicht die einzigen Beamten im Staatsdienst sind.

    So gesehen gehören alle Lehrer kräftig runtergekürzt.

    Eigentlich müsste das komplette Beamtensystem reformiert werden, weg vom Standesdünkel aus feudalen Zeiten hin zu einer aufgaben-/leistungsorientierten Einordnung.

    Auch der Rückgriff auf irgendwelche Studiendauern ist inhaltlich völliger Blödsinn. Allein die 4 Fächer, die ich studiert habe unterschieden sich in Aufwand und Anspruch so massiv, dass die Studiendauer eine völlig irrelevante Größe zur Beurteilung der Studiengänge ist.

    Und ich finde durchaus, dass es einen Unterschied macht, ob ich ein Gymnasium oder ein Berufskolleg mit 1000 Schülerinnen und Schülern leite oder eine Grundschule mit 100 Kindern.

    Allerdings wird das durch mehr Leitungszeit und durch mehr Personen (2. Konrektor, Abteilungsleiter etc.) ausgeglichen. Guckt man sich den Sockel an, also die schulform- und schulunabhängige SL-Grundtätigkeit, dann werden Grundschulen massiv benachteiligt.

    Zitat

    Sollte sich die Prognose am Wochenende bestätigen und es eine entsprechende landesweite Unwetter-Warnung des Deutschen Wetterdienstes geben, informiert das Schulministerium zeitnah über mögliche Auswirkungen auf den Schulbetrieb.

    Jo, direkt nachdem der Weihnachtsmann zu Besuch kommt.

    Ich glaub es erst wenn ich es sehe, dass sich da mal einer aus der Deckung traut.

    Das Problem mit 'Kinder mitnehmen' ist folgendes:

    Sollte etwas passieren, dann wird erst einmal davon ausgegangen, dass du deiner Aufsichtspflicht nicht ausreichend nachgekommen bist, weil du dich um dein Kind gekümmert hast und einen Interessenskonflikt hattest.

    Zum Glück passiert natürlich selten etwas. Aber falls doch, hat man ein Problem...

    Unsere Sonderpädagogen teilen sich selbst ein. Sie können am besten beurteilen, wo und wann ihr Einsatz am sinnvollsten ist. Es gibt lediglich eine Zeitvorgabe für das Gesamtteam. Unsere normalen Lehrkräfte mit GL-Anteilen werden allerdings nachrangig mit ihren offenen GL-Anteilen von den Sonderpädagogen eingeteilt.

    So eine feste Dienstvereinbarung ist manchmal nötig, wenn die Situation an der Schule verfahren ist, aber eigentlich ist sie doch Mist, weil sie euch unnötig einschränkt.

    Noten sind ordinal skalierte Daten, auf denen sich eine Durchschnittsbildung im Sinne eines arithmetischen Mittels ohnehin verbietet.

    Leider kapiert das kaum einer.

    Es ist immer wieder amüsant und auch traurig zu sehen, wie jemand daher kommt und der Meinung ist Noten so mathematisch korrekt zu errechnen. :autsch:

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