Beiträge von Maylin85

    Ich finde es auch etwas fragwürdig, für diesen Anlass eine Dienstbesprechung einzuberufen. Von der Schulleitung verordnetes soziales Miteinander halte ich ohnehin nur sehr begrenzt für angemessen - dort, wo es für die Zusammenarbeit förderlich ist, sicherlich hin und wieder sinnvoll, aber bei einer Verabschiedung ist das ja nun nicht wirklich der Fall und es sollte jedem selbst überlassen sein, ob und wie er sich verabschiedet.

    Bei uns finden Verabschiedungen meistens am Kollegiumsabend statt (zu dem ich konsequent noch nie hingegangen bin). Hatte ich engen Kontakt mit dem Kollegen, finde ich auch persönlich im Vorfeld noch ein paar nette Worte und das muss dann reichen. Bestand kein Kontakt, spare ich mir das.

    Zum Thema Pillenrezepte: ich hab immer bei einer niederländischen Onlineapotheke bestellt. Einmal Rezept hinschicken reicht, um unbegrenzt nachbestellen zu können. Meine Ärztin hat mir keine Folgerezepte ausgestellt, wenn ich nicht halbjährlich die komplette Vorsorgeuntersuchung für xhundert Euros gemacht habe, das war mir definitiv zu doof irgendwann...

    Es ist halt die Frage, ob man gleich alle informieren muss, was ich auch nicht so sehe, zumal wir in festen Klassen unterrichten, oder zumindest die Kollegen die in der Klasse waren/sind oder auf Grund unseres nicht so großen Kollegiums eben das ganze Kollegium. Damit zumindest die Kollegen entscheiden können für sich, ob sie sich zur Sicherheit vielleicht noch vorsichtiger verhalten und z.B. mit MNS Unterrichten oder ähnliches.

    In dem Fall war nämlich die ganze Klasse über den Mitschüler informiert nur die KuK nicht, oder nur teilweise, dass finde ich das traurige an der Sache. Aber naja so ist das wohl.

    Das ist genau der Punkt, warum auch die Schüler informiert werden sollten, finde ich. Wir hatten einen positiven Fall in der Oberstufe und da erfolgte ebenfalls keine richtige Information und es wurden nur die Schüler aus dem 2-Meter-Umkreis in Quarantäne gesteckt. Der Rest der Lerngruppen wurde als Kategorie 2 Kontakt eingestuft und es gab keine informationen für die restlichen Schüler. Einige Schüler haben dieses Vorgehen massiv kritisiert und als "respektlos" ihnen gegenüber bezeichnet und darauf verwiesen, dass sie auch Risikogruppenangehörige zu Hause haben und es daher auch gerne wüssten, wenn sie mit Kategorie 2 Kontakten in einem Raum sitzen müssen. Und damit haben sie auch vollkommen Recht.


    edit: und und und... ich entschuldige mich für den miesen Ausdruck in diesem Posting, bin aber zu faul umzueditieren 🙈

    Eine Anweisung das Dauerlüften einzustellen würde ich auch sehr bedenklich finden und mich damit arg unwohl fühlen. Das ist meines Erachtens nach derzeit nicht vertretbar und dagegen würde ich remonstrieren.

    Obwohl ich leider auch befürchte, dass das kommen wird. Warm anziehen scheint nicht zumutbar zu sein.

    Da du aber minderjährige beaufsichtigst sieht das ganze glaube ich aber anders aus. Waffenträger, wie Polizisten etc dürfen dieses ja auch nicht konsumieren.

    Das müsste aber schon explizit irgendwo stehen. Dass man nicht im Rausch unterrichten darf, ist klar, aber wenn man am Wochenende nen Joint raucht, ist man dadurch in der folgenden Schulwoche ja in keiner Weise beeinträchtigt.. insofern wäre für mich unverständlich, wenn ausschließlich auf Basis von THC im Bluttest eine Verbeamtung ausgeschlossen würde.

    Oha. Ich habe mir damals gar keine Gedanken darüber gemacht, ob auf Drogen getestet wird.

    Spannend wäre ja,ob ein Nachweis von THC ein Ausschlusskriterium sein könnte/dürfte. Der Konsum von Cannabis ist ja nunmal auch in Deutschland KEIN Straftatbestand.

    Gehört ihr alle zur Risikogruppe oder warum tut ihr das? Ich kenne niemanden, der permanent im Unterricht Maske trägt (geschweige denn FFP2).

    Ich kenne umgekehrt nur einen einzigen Kollegen, der die Maske im Unterricht abnimmt. Wir haben und hatten genug Fälle - keiner weiß, wie viele Kinder symptomfrei infiziert in der Schule rumlaufen und keiner hat Bock auf eine Infektion.


    Also ich trinke, wenn ich trinken möchte und meine SuS ebenso :gruebel: Habe noch nie verstanden, warum man Regeln wie "im Unterricht wird nichts getrunken" aufstellt, solange es nicht auf Eimersaufen oder Meterbier hinausläuft.

    In der Sek I -> weil ständig Flaschen umfallen oder auslaufen oder beim Öffnen alles volllspritzen oder oder oder...

    Ich verstehe Frau Merkel so, dass Computer wie auch Lehrbücher nicht zu dem "Kleinkram" a la Schreistifte zählen, den man selbst anschafft und halt steuerlich absetzt, sondern dass die Ausstattung hiermit vom Arbeitgeber kommen sollte. Bei Schulbüchern kann man es ja tatsächlich auch so regeln, dass man sie nicht privat anschaffem muss.

    Kann aber auch fehlinterpretiert sein.

    Ich habe im Freundeskreis 4 Berufsschullehrer und viele Kollegen allgemeinbildender Schulen. Die Berufsschulkollegen wirken meinem Eindruck nach tatsächlich entspannter und drehen weniger am Rad - und jammern auch weniger, wenn wir zusammen sitzen^^ Ich denke, dass das vor allem damit zusammenhängt, dass dort Elternarbeit, Erziehungsarbeit, Inklusion usw. nicht so eine zeit- und energiefressende Rolle wie in Schulen mit Sek I spielen. In Sachen Vorbereitung und Korrekturen tut es sich sicherlich nicht viel, aber vielleicht kommt man mit älterem Klientel nervlich besser durch den Alltag.

    Allerdings schimmert in diesem Posting grundsätzlich eine Einstellung durch, mit der man dem Job besser fern bleiben sollte. Der Eindruck mag täuschen, aber "chillen" finde ich im Berufsleben generell eher weniger angesagt und sollte in den Überlegungen zur Jobwahl kein Kriterium sein. Man darf bitte auch nicht vergessen, dass es hier um Menschen und deren Zukunft geht - diese Verantwortung kann man in unterschiedlicher Weise wahrnehmen, ihnen regelmäßig 1/3 der Unterrichtszeit vorzuenthalten ist aber definitiv nicht in Ordnung. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es viele Schulen gibt, an denen so eine Arbeitshaltung geduldet wird.

    Ich wüsste jetzt auch keinen Grund, wieso man ein negatives Ergebnis verschweigen sollte.

    Bei uns ist gerade eher der Effekt zu beobachten, dass sich viele trotz fetter Erkältung nicht krank melden, weil sie befürchten, dass die Schulleitung dann auf Arztbesuch und Test drängt (trotz der kostenlosen Testungen, die bei einigen erst ein paar Tage her und negativ waren). Wer aber noch auf die Beitragsrückerstattung schielt, hat da keinen Bock drauf.

    Nun ja, der eine lamentiert über sowas, der andere über anderen Kram. Es ist doch nunmal sehr individuell, wo man seine Grenzen zieht. Ich friere superschnell und mir ist eh im Winter dauernd kalt, da muss ich es nicht haben, mitten am Arbeitstag noch eine Stunde auf den Hof geparkt zu werden. Andere stört das nicht - super, dann meldet euch doch bitte freiwillig für sowas :)

    Die Schüler müssen bei uns nicht die ganze Zeit raus, sondern die können wahlweise auch in die Mensa oder Bibliothek gehen. So gut wie kein Schüler steht im Winter eine Stunde lang auf dem Hof rum.

    Worüber sich hier beschwert wird... Das darf auch keiner lesen.

    Und Maylin, gehörtest du nicht zu der Fraktion die dauerhaft lüften wollten? Da dürfte so eine Mittagspause doch kein Problem sein.

    Ich finde das nicht wirklich vergleichbar. Im Klassenraum bin ich immer noch von 3 Wänden umgeben und die Heizung böllert, während man draußen mitten in der Witterung rumsteht.

    Ich bin nun wirklich nicht schnüppig und auch im Winter bei Wind und Wetter mit den Hunden unterwegs, aber eben in völlig anderer Kleidung. Im Schulsetting finde ich es schon arg, eine Stunde draußen sinnlos rumzustehen.

    Bei uns dauert diese Aufsicht eine halbe Stunde und ich finde selbst das im Winter schon superätzend und man friert je nach Wind und Luftfeuchtigkeit ziemlich durch, Jacke hin oder her. Ich kann das Anliegen verstehen. Vielleicht könnte man anregen, diese Aufsicht zumindest in 2 Teile zu zerlegen.

    (zumal ich bei ner vollen Stunde vor Langeweile durchdrehen würde^^ eine halbe Stunde im Kreis gehen ist ja schon irgendwie bescheuert, aber eine ganze.. gruselig)

    Ich habe alle kostenlosen Testtermine wahrgenommen. Wenn das nach den Ferien eingestellt wird, werde ich mich auch nicht mehr testen lassen. Auch bei leichten Symptomen nicht, denn ich war dieses Jahr ebenfalls noch nicht beim Arzt und werde dafür meine Rückerstattung nicht verballern.. Arztbesuch wird nur erfolgen, wenn ich das Gefühl habe, dass ich tatsächlich einen brauche..

    Ich lüfte dauerhaft. Die Schüler müssen sich halt gescheit anziehen und haben ja notfalls hoffentlich Jacken dabei.

    Durch die Reihen gehe ich nicht und Fragen werden bitte auf Distanz im Plenum gestellt. Ich weiß, dass mein Mix aus Dauerfrontalunterricht und betreuter Wochenplanarbeit nicht alle Schüler erreicht und sich einige rausziehen... registriere ich, merke ich an, informiere ggf. die Eltern über meine Beobachtungen, und ansonsten wird es halt irgendwann die Quittung in Notenform geben. Mich nervt die Situation selbst, aber angesichts der steigenden Zahlen und dem wenig verantwortungsbewussten Verhalten vieler Schüler, finde ich alles andere wenig verantwortbar.

    Wenn ich das in meinem Fachseminar richtig verstanden habe, dann darf ich selbst ohne zusäzliche Qualifikation Geschichte Bilingual unterrichten, da ich die Fakultas in Englisch und in Geschichte habe. Bin mir aber nicht sicher, ob ich mich richtig erinnere.

    Darfst du, ich bin auch für den (damals gerade neu einsetzenden) Bilizweig eingestellt worden und hab keine formelle Qualifikation.

    (ich hab aber vorher 1 Jahr Vertretung gemacht und dort bei Vollzeiteinstellung fast ausschließlich bili gemacht.. vermutlich hat das zumindest geholfen)


    Ich finde übrigens auch, dass das Zustandekommen deiner Note arg willkürlich klingt. Das Frustrierende am Ref ist, dass man keine Möglichkeiten der Einsichtnahme in die Begründungen hat und ein Widerspruch somit auch eigentlich nur bei Formfehlern erfolgreich ist. Eine dermaßen intransparente Praxis ist eigentlich null zeitgemäß und gehört dringend reformiert.

    Ich bin die ersten Studienjahre auch gependelt. Gefeiert wurde in den ersten Semestern sowohl am Uniort als auch am Wohnort im alten Schulfreundeskreis... und oft hat sich beides auch gemischt, man ist mit zur Studiparty irgendeines Freundes an einer anderen Uni gegangen und umgekehrt.. also doch, da gab es definitiv sehr viel Durchmischung.

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