Die von dir geschilderten Vorgänge entsprechen nicht nur fehlender Wertschätzung, sondern grenzen bereits an Diskriminierung
Wenn man der subjektiv stark gefärbten Darstellung einfach folgen möchte, mag das so scheinen. Wir könnten aber auch versuchen, die Vorgänge mal mit etwas Abstand einzuordnen:
1) Mama verstorben: Erst einmal mein herzliches Beileid! Es wird leider aus der Beschreibung nicht klar, ob dir auf Antrag wenigstens der vorgesehene Sonderurlaub gewährt wurde. Darauf hättest du tatsächlich Anspruch gehabt.
2) Klasse führen: es gibt zig Abwägungen und Gründe, warum eine Klasse x im darauffolgenden Schuljahr von Kollege y geführt werden soll. Das hat i.d.R. gar nichts mit dem Kollegen z zu tun, der "leer ausging", auch wenn dieser das anders empfinden mag.
3) Duzen/Siezen: Dass eine Schulleitung Kollegen grundsätzlich siezt, ist genauso wenig ungewöhnlich, wie dass sie mit engen Freunden auch im schulischen Rahmen die "Du"-Form wählt.
4) Büroklammer an Urkunde : Diese wird die SL sicher nicht angebracht haben, um extra einen Knick zur Demütigung in eine Urkunde einzubringen. Dass dort ein Knick ist, mag ärgerlich sein, ist mit hoher Sicherheit aber keine Absicht gewesen.
5) Mittagsschule: Kann ich gerade nicht einschätzen. Warum das nur "im ersten Jahr" passieren solle, klingt nach typischem Lehrerzimmergerücht. In der Regel stecken da sehr praktische Gründe den Einsatz der Lehrkräfte betreffend dahinter.