Beiträge von Firelilly

    Eine A14 Stelle kann man immer zurückgeben, auch unabhängig davon, ob sich jemand findet, der die Aufgaben übernimmt. Es kann einem halt nur passieren, dass der Schulleiter sagt, "Super, sie machen die Aufgaben trotzdem weiter und statt A14 kriegen sie jetzt eine Entlastungsstunde".

    Eine Kollegin gibt wegen Überlastung ihre A14 Besoldung auf um eine Aufgabe loszuwerden und die Schulleitung kommt auf die Idee diese Aufgabe weiter anzuordnen? Das wäre mal wieder eine Schulleitung die so gut leitet, dass sie gefahrlos in eine Steckdose fassen könnte. Top!

    Dass "Angst vor Corona" kein Grund ist nicht im Präsenzunterricht zu erscheinen steht sehr deutlich im letzten Schreiben vom Kanton drin. Bei übermässiger psychischer Belastung kann da höchstens unbezahlter Urlaub ausgehandelt werden.


    Umgekehrt ist es für den Arbeitgeber auch ein Risiko, wenn eine Person mit relevanter Vorerkrankung zum Präsenzunterricht erscheint. Wenn die Person sich infiziert und hospitalisiert werden muss, wird es schlussendlich teurer, als würde die Person einfach im Homeoffice bleiben.

    Wenn die Angst so übermässig ist, dass sie die Kriterien einer Angststörung nach dem ICD-10 erfüllt, dann kann es zur Krankschreibung führen.


    Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass eine hospitalisierte Person irgendeine Form von Schadensersatz bekommt. Das ist leider das perverse an unserem Rechtssystem. Geschützt wird der Staat, nicht die Privatperson.

    Erstens sind 1er-Kandidaten weiß Gott keine Garantie dafür, "geeignete" Ärzte zu werden. Es sei denn, der TE sieht sich in der Forschung, dazu lese ich jedoch nichts. Zweitens geht es nicht um die reine Anzahl an interessierten Leuten, du sprachst von "Perlen vor die Säue werfen". Heißt, wer eine sehr gute Abi-Note hat (nichts anderes qualifiziert für einen Studiengang und mehr weißt du auch nicht über den/die Fragesteller*in), der sollte deiner Meinung nach nicht Lehrer werden, weil das Unterrichten Zeitverschwendung ist und gleichzeitig, Schüler hätten keinen Anspruch darauf, Lehrer zu haben, die auch ein Medizinstudium hätten machen können, es wird abstrus

    Ich habe auch ein Abitur, mit dem ich den NC für Medizin geschafft hätte. Ich kann den Gedanken mit "Perlen vor die Säue" mittlerweile schon sehr gut verstehen. Man kommt sich fachlich sehr unterfordert vor im Lehramt. Damit meine ich nicht das Studium, da hatte man durchaus anspruchsvolle Kurse (oft mit Diplomern damals zusammen), sondern den tatsächlichen Beruf.

    Da bekommt man den totalen Praxisschock, dass man eigentlich eher Erzieherin ist und selbst am Gymnasium das Vorbereiten von Unterricht trivial, aber trotzdem verdammt anstrengend, ist. Das Vorbereiten von Unterrichtseinheiten ist eine sehr anstrengende Sisyphusarbeit und kann mit Sicherheit auch zufriedenstellend von jemandem gelöst werden, der kein 1er Abitur oder ein Diplom mit summa cum laude hat.

    Sagen wir es so, für jemanden, der sich sehr für die Fachinhalte seines Studiums interessiert und für seine Fächer brennt, ist der Lehrerberuf definitiv nichts. Da ist die Enttäuschung darüber, dass fachwissenschaftliche Beschäfigung vielleicht maximal 2% der Tätigkeit ausmachen zu groß.

    Wer aber gerne Erzieher, Reiseveranstalter, Animateur, Listenführer (oder wie auch immer man es nennt tausende Listen für Anwesenheit, Fehlzeiten usw. zu führen), korrigierende Hilfskraft und/oder Schmalspurwissenschaftler geworden wäre, das Ganze aber eben bei etwas höheren Gehalt machen möchte, der sollte den Lehrerberuf ergreifen. Der Lehrerberuf ist quasi die Summation all dieser eher prekären Berufe in ein gemeinsames Berufsbild. Da Akademiker solche Tätigkeiten tendentiell ungern machen lockt der Staat immerhin mit einer Pension und einem sicheren finanzielles Auskommen, bei dem man sich zwar keine großen Sprünge erlauben kann, aber sein Auskommen hat.

    Aufgrund dieser Beschreibung würde ich sagen, dass sich der Lehrerberuf also tendentiell eher für die Leute mit schwachem Abitur "lohnt".

    Es lohnt sich nicht fachlich sehr gut zu sein (und übrigens auch nicht, ein guter Lehrer zu sei, was deutlich mehr umfasst, als nur das Fachwissen).

    Insofern finde ich, sollte man gerade mit sehr gutem Abitur dreimal überlegen, welchen Weg man einschlägt. Das Problem ist, dass der Lehrerberuf eine Einbahnstraße bzw. Sackgasse ist. Niemand möchte in der Wirtschaft jemanden zu akademischen Gehältern einstellen, der eben längere Zeit als Animateur, Erzieher, Listenführer usw., also als Lehrer, gearbeitet hat. Da stinkt man in jedem Bewerbungsgespräch ab gegen Leute, die etwas Ordentliches (im Sinne von etwas Fachlichem) gemacht haben, anstatt Kinder betreut / beschult.

    Anders herum, ein Einstieg aus der Wirtschaft ins Lehramt, ist hingegen (gerade in Mangelfächern) besser möglich.

    Also mein klarer Rat, aufpassen bei der Berufswahl, wenn man in der Situation ist, dass man sehr gute Noten hat.

    Diejenigen Lehrkräfte, die an deiner Schule nur vier Präsenzstunden haben, werden vermutlich den Rest ihrer Stunden "Homeschooling" machen müssen, oder?

    Jepp, zwischendurch kommen immer mal wieder solche Arbeitsaufträge bei meiner Klasse an. Zwischendurch auch vernünftige, aber ab und an (das entlastet die KuK natürlich mega!) auch solche:


    Deutsch: Lies einen beliebigen Zeitungsartikel und schreibe eine Inhaltsangabe. [Die Kollegin kontrolliert die Ergebnisse nicht oder ausschnittsweise bei zufälligen SuS. Sie sagt:"Es fühlt sich bereits jetzt an wie Ferien"]


    Sport: Übe weiterhin das Seilspringen. [Nachdem sich Eltern vor allem von Mädchen beschwerten, dass die Kids Videos davon an den Lehrer schicken sollten, lässt er eine Überprüfung der Arbeitsaufträge]


    Musik: "Musik ist ein praktisches Fach, ich gebe da erstmal keine Aufträge"


    Geographie:"Erstelle eine Mindmap zum letzten Thema"


    Latein: "Übersetze Lektion X und lerne Vokabeln bis Y" Dann wird eine Musterlösung nicht einmal selber erarbeitet mit Kommentaren, sondern eine fertige, unkommentierte eingescanned und geschickt.


    Selbige KuK haben schon verlautbaren lassen "In der letzten Woche schicke ich keine Aufträge, das ist doch kurz vor den Ferien"


    Währenddessen sitze ich 28 Stunden täglich in der Schule + Aufsichten. Und ratet mal, wer in der letzten Woche vor den Ferien 28 Stunden anwesend sein muss, während sich die oben benannten KuK schon in den Urlaub verabschiedet haben.

    Übrigens: Ich habe über 20 mündliche Abiturprüfungen (Bio ist ja so ein tolles Fach), während die Lateinkollegen (die gar keine Präsenzstunden haben) eine oder höchstens zwei Prüfungen haben.

    Nunja, dieses Jahr wird das Abi eventuell ohne mich stattfinden, mir reichts.

    Dieser eklatante Unterschied in der Belastung ist so eine Frechheit, ich habe da so viel Wut und Bauchschmerzen, da bekomme ich noch ein Magengeschwür.

    Da ziehe ich vorher die Reißleine. Ich habe das einige Wochen jetzt mitgemacht und jede verfickte einzelne Woche haben die Kollegen im Homeoffice gechilled.

    Als ich noch homeoffice hatte, habe ich den Fehler gemacht Material auszuarbeiten, Lösungen zu kommentieren, Fragen ausführlich zu beantworten.

    Hätte ich gewusst, wie sehr man mich anarscht, hätte ich der Zeit auch so gechilled wie die KuK, die wenig Präsenzunterricht haben, es jetzt machen.

    Das Problem vor dem ich stehe: Ich bin kräftemäßig am Ende und habe im Gegensatz zu den KuK NICHT nicht möglichkeit kürzer zu treten, denn ich muss ständig anwesend sein.

    Ich war zum Beispiel in den vergangenen vier Wochen fast jeden Tag mehrere Stunden an der Schule während andere Kolleginnen und Kollegen durchgehend seit 17. März zuhause sitzen. Gut, ist wohl auch mein eigenes Pech da ich mir es damals ja selbst ausgesucht habe, zwei Hauptfächer unterrichten zu wollen...

    Bei uns ist es komischerweise anders herum, die Hauptfächler machen tendenziell weniger. Chemie und Bio wird komplett unterrichtet.

    Andere Nebenfächer wie Sport werden gar nicht unterrichtet (auch nicht online).

    Ich habe KuK, die eine volle Stelle haben, und für ihr zweites Fach eben gar nichts machen.

    Hallo zusammen,


    die Schulleitung bei uns dreht dank Corona komplett hohl... Ich soll für 15 Minuten Gang-Aufsicht 1,5 Stunden und jeweils 50km an- und abfahren. Zeitaufwand zwei Stunden. Unterricht habe ich an dem Tag keinen.

    Sei froh an dem Tag keinen Unterricht zu haben.

    Ich habe 28 Präsenzstunden + Pausenaufsichten, während andere bei voller Stelle 4 (VIER!!!!) Präsenzstunden haben. Wenn man solche Leute dann mal für Aufsichten einbestellt, dann ist das genau richtig.

    Ich werde mir demnächst erstmal selber home office verschreiben, weil ich kräftemäßig am Ende bin.

    Dieser Unterschied in Belastung ist momentan eine absolute Frechheit!

    Übrigens, deine Wohnortentfernung ist deine eigene Schuld.

    Der Typ Sozialarbeiter (wie ich) fühlt sich den Schülern meist auf allen Ebenen sehr verpflichtet. Für mich bedeutet das, dass ich den eh schon benachteiligten Kindern und Jugendlichen eben noch mehr und besser helfen will. Daher gebe ich eben doch immer wieder mein privates Geld aus. Würde ich die Schüler ausschließlich mit dem mir zur Verfügung gestellten Materialien und Ausstattung unterrichten, wäre der Unterricht tatsächlich um einiges schlechter und die Lernergebnisse auch. Ich schaffe es auch zeitlich nicht, alles Material selbst zu erstellen und greife daher häufig dankbar auf die Materialien der Verlage zurück.


    Diesen Anspruch habe ich aber leider auch bzgl. der Online-Beschulung an mich. Es frustriert mich wieder mal, dass mein Arbeitgeber mich und meine Schüler nicht unterstützt, damit sie auch in dieser schwierigen Zeit gut lernen dürfen

    Du realisierst aber schon, dass du daran schuld bist, dass der Dienstherr nicht entsprechende Materialien zur Verfügung stellt, oder?

    Warum sollte ein Arbeitgeber Materialien zur Verfügung stellen, wenn die Arbeitnehmer diese selbstständig anschaffen.

    Firelilly, Dein Einsatz!

    Nun, ich habe mittlerweile 5 wöchentliche, unbezahlte Präsenzstunden und überschreite damit die 30 Wochenstunden Grenze. Fast alle (!!) meiner knapp 30 Wochenstunden (ich glaube 26 oder 28, habe Plan nicht zur Hand) werden dazu noch als in Präsenzunterricht durchgeführt. Andere KuK haben mit vollem Deputat 4 Präsenzstunden und um und bei 21 Distanzlernstunden.

    Meine Überstunden sind begründet durch Übernahme von Unterricht für KuK der Risikogruppe und Späße der SL wie z.B. Oberstufenkurse so zu teilen, dass man anstatt 2 Wochenstunden nun 2x2 Wochenstunden (in jeweils zwei Teilgruppen) unterrichtet.

    Personalrat ist eingeschaltet, mir geht die Situation sowohl an die Kräfte, als auch an die Laune.

    In zwei Wochen ist mündliches Abitur, wo ich mit meinem Fach Biologie über 20 Prüfungen habe und auch wieder gelackmeiert bin.

    Ich weiß nicht, ob meine Kräfte reichen in dieser Belastungssituation das mündliche Abitur durchzuführen.

    Die Ungleichverteilung der Belastung ist momentan himmelschreiend bei uns an der Schule und ich bin gerne bereit da quasi für eine Umverteilung zu sorgen. Mir reichts.

    Der "Halbklassenunterricht" könnte doch aber ruhig noch lange so bleiben, finde ich. ;-)

    Findest du es toll unbezahlte Mehrarbeit zu leisten?
    Bei uns teilweise im Umfang von 5-8 zusätzlichen Wochenstunden. Eine Frechheit, aber in Schleswig-Holstein ist es, im Gegensatz zu NRW, keine Mehrarbeit, wenn man für KuK der Risikogruppe deren Unterricht übernimmt. Die Stunden werden einfach nicht gezählt.

    Es gibt leider zu viele dumme Menschen auf dieser Welt, die eine Verfassung nicht richtig lesen können oder nur selektiv lesen können im Rahmen dessen, was sie lesen wollen.

    Und wieviele dumme Menschen es erst gibt, die nicht einmal einfachste chemische Formeln lesen können. Merkste selber, oder?

    Das ist ein Missverständnis, natürlich spielen Aerosole eine entscheidende Rolle, nämlich die, die beim Sprechen und Singen ausgestoßen werden, die sind vermutlich sogar der Haupt-Übertragungsweg. Hingegen gibt es keinen wissenschaftlichen Grund dafür, eine gesteigerte Angst vor atmenden Kindern zu haben. Alleine um diesen Punkt geht es mir.

    Du erkennst endlich die Aeorosole als Übertragungsweg an (und wirst behaupten, dass du das schon immer so gesehen hast, komisch, dass ich gaaaanz am Anfang des Threads erstmal erklären musste, warum ich Aerosole für gefährlich halte und da ordentlich Gegenwind bekam), das ist ja schon einmal ein Fortschritt.


    Ich dachte immer, dass Biologie für die meisten eine deutlich einfachere Wissenschaft ist, als sagen wir Chemie oder Physik. Anscheinend ist es aber nicht für alle der Fall. Deshalb erkläre ich dir noch einmal den Zusammenhang:

    Auch Kinder produzieren Aerosole, wenn sie sprechen, aber auch wenn sie einfach nur atmen. Unsere Ausatemluft ist ein Aerosol und die ausgeatmete Luft streicht an den feuchten Schleimhäuten unseres Atemtraktes entlang. Dort sind die Zellen durch Viren befallen und es werden in jedem Moment Viren ausgeschieden bzw. freigesetzt. Jedes Ausatmen bringt einen Anteil dieser Viren mit dem Aerosol der Ausatemluft in die Raumluft.

    Es gibt absolut keinen biologischen Grund, warum Kinder von diesem biologisch physikalischen Mechanismus nicht betroffen sein sollten. Wenn man nun ein Klassenraum voller Kinder (Afrikaner, Eskimos, alter Menschen, Menschen mit krummen Zehen) setzt und welche Infiziert sind, dann werden diese Viren in der Raumluft verteilt.

    Nenne mir einen Ort, an dem so viele Menschen gleichzeitig im Gebäude sind, wie eine Schule.


    Im übrigen halte ich das Infektionsrisiko im Lehrerzimmer mittlerweile für größer, als in Klassenzimmern. Das liegt daran, dass die KuK die Sicherheitsbedingungen noch schlechter einhalten als bei uns die Kinder.

    Ich melde das täglich dem Gesundheitsamt, auch, dass die SL da nicht reagiert und KuK sanktioniert.

    Wenn es der SL nicht möglich ist im Schulgebäude (inkl. Lehrerzimmer) angemessene Sicherheitsbedingungen zu erschaffen, dann muss die Schule geschlossen werden.

    Gerade wenn junge Leute häufiger symptomlos bleiben, können Übertragungen mit Ursprung in der Schule auch erst an x. Stelle der Infektionskette im außerschulischen Bereich sichtbar werden, was dann möglicherweise erst 4, 6, 8 Wochen nach Öffnung sein mag.

    Jepp und man wird hier wieder behaupten: An Schulen findet keine Übertragung statt (weil der Großteil de Kinder symptomlos ist). Dann wird man behaupten, die ganzen Ansteckungen der Erwachsenen kommen vom Fitnesstudio etc., obwohl die Kinder das in der Schule untereinander weitergeben und zuhause dann die Eltern infizieren.

    Aber wie üblich weiß der Dienstherr, dass ein großer Teil der LehrerInnen das auch gerne mit eigener Arbeitszeit und mit eigenem Geld macht.

    Das ist das riesige Problem unseres Berufsstands! Kann man gar nicht genug anprangern.

    An der Stelle muss ich einfach mal sagen: Im Gegensatz zu mir hat meine Frau ein Büro mit voller Ausstattung im Amt, wo sie arbeiten kann. Trotzdem wird sie problemlos mit Hardware versorgt.

    Auch in der Wirtschaft läuft es besser. Mein Partner (WiWi) bekommt auch alles vom Unternehmen gestellt. Der arbeitet bei vollem Gehalt + Bonus für besondere Projekte von seinem zuhause aus, während ich zig unbezahlte Überstunden durch Präsenzunterricht (auch für andere KuK zwangsübernehmend...) leiste und mich einem Infektionsrisiko aussetze, bei dem der Dienstherr das nicht einmal als Dienstunfall anerkennen würde.

    Mal abgesehen davon, dass ich insgesamt eh schonmal weniger verdiene.

    Dass ich Webinare von heimischen Computer aus durchführe ist ja auch so ein Ding. Zur Notbetreuung muss er auch nicht.

    Ich darf gar nicht dran denken, dass hier noch einige KuK munter vom privilegierten Lehrerberuf geschrieben haben. Das mäßige Gehalt wird momentan mit extrem viel Arbeit, Streß und Gesundheitsrikso erwirtschaftet.

    Die Übertragung durch Aerosole wurde ja auch oft als Panikmache abgetan. Inzwischen scheint es eine genauso große Rolle wie die Tröpfcheninfektion zu spielen.

    Irgendwann wird ein Historiker, der die Wahrnehmung der Corona-Pandemie in Schulkreisen untersucht, diesen Thread von Anfang an chronologisch durchlesen und feststellen, dass Firelilly gegen massiven Gegenwind und sehr weit im Voraus, bevor Experten es herausfanden, schon wiederholt sprach, ja fast predigte, von:

    - der Gefahr von Aerosolen

    - Langzeitfolgeschäden an multiplen Organgen mit Verminderung der Lebenserwartung

    - Schulen als Orten des Infektionsgeschehens

    u.v.m.

    Und dann wird man sagen Firelilly war ihrer Zeit voraus.:_o_D

    Und man wird feststellen, dass die Lehrerschaft insgesamt sich von politisch motivierten Aussagen des Dienstherrn bezüglich Sicherheit hat hinters Licht führen lassen und dann die Zeche zahlen durfte. :/

    "Sars-CoV-2, das neuartige Corona-Virus, ist nicht nur ein Lungenvirus, sondern ein Multiorganvirus", sagte der Leiter der Studie, Tobias Huber, am Donnerstag in Hamburg. Das hätten Untersuchungen von 27 an COVID-19 gestorbenen Patienten gezeigt. Das am zweithäufigsten betroffene Organ seien in dieser Untersuchung die Nieren gewesen, "nicht selten bis hin zum totalen Organausfall". Außerdem habe man den Erreger in Herz, Leber, Gehirn und Blut nachweisen können. Die höchsten Konzentrationen hätten sich aber in den Zellen der Atemwege gefunden."


    " Das Coronavirus könnte einer neuen Studie zufolge möglicherweise vor allem beim Sprechen übertragen werden. Wie die am Mittwoch veröffentlichte Untersuchung im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America" (PNAS) zeigt, können beim Sprechen ausgestoßene Mikrotröpfchen in einem geschlossenen Raum mehr als zehn Minuten lang in der Luft bleiben.

    Die Forscher des National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK) ließen für die Studie eine Testperson in einem umschlossenen Raum 25 Sekunden lang laut den Satz "Stay healthy" (bleib gesund) wiederholen.

    Ein in den Raum projizierter Laser beleuchtete die Tröpfchen, wodurch sie sichtbar gemacht und gezählt werden konnten. Im Durchschnitt blieben die Tröpfchen zwölf Minuten lang in der Luft.

    Angesichts der bekannten Konzentration des Coronavirus im Speichel gehen die Wissenschaftler davon aus, dass jede Minute lauten Sprechens mehr als tausend virusbelastete Tröpfchen produzieren kann, die acht Minuten lang oder länger in einem geschlossenen Raum in der Luft hängen bleiben. "

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