Beiträge von Firelilly

    Also angesichts eines Bankers in einem Spezialbereich, der sechsstellige Beträge nach Hause bringt, zwei promovierter Juristen, eines promovierten Informatikers, einer Referatsleiterin des Bundestags i.R. darf ich mich wohl als das "schwarze Schaf" der Familie erachten. Das hat ein Familienmitglied tatsächlich einmal so angedeutet.
    Nun sind meine Frau und ich auch weitgehend unprätentiös - das fällt dann natürlich (negativ) auf.

    Das ist bei mir ganz genauso, bin auch ein schwarzes Schaf in der Familie.

    Mein Pädagogik-Prof. sagte immer, dass Lehrer der klassische akademische Aufsteigerberuf sei...

    [trifft bei mir zu, bin auch der erste aus der Familie mit Studium!]

    Das erscheint mir logisch und erklärt für mich auch, warum ich so oft Gegenwind bekomme, wenn ich die Arbeitsbedingungen und finanziellen Aspekte der Lehrerberufs so negativ bewerte.

    Wenn ein Großteil der Lehrerschaft aus einfachen Arbeiterfamilien stellt der Lehrerberuf natürlich einen Aufstieg da. Da schwingt aber dann mit, dass man sein Gehalt mit Friseuren, Wanderarbeitern usw. vergleicht. Da die Eltern und ältere Verwandtschaft der Familie auch bereits arbeitet, vergisst man außerdem, dass man viele Jahre studieren musste und in denen nichts verdient hat.

    Ich glaube, wenn der Lehrerberuf seinen Nachwuchs nicht so extrem aus sozial schwachen Familien rekrutieren würde, dann wäre die Ansicht über das Gehalt auch eine andere. Aber gut, so löst sich meine kognitive Dissonanz etwas auf, die immer entsteht, wenn der Lehrerberuf mit gutem Gehalt in Verbindung gebracht wird. Es ist halt wirklich eine Frage, aus welchem Umfeld man kommt und das ist bei Lehrern anscheinend oft eines, in dem Berufe vorherrschten, die keine großen Bildungsvoraussetzungen hatten.


    LG,


    schwarzes Schaf Firelilly

    Ein frohes neues Jahr wünsche ich!

    Es ist ob der momentanen, dramatischen Lage leider schade, dass ich doch in eigentlich allen Punkten recht hatte. Für mich ist das aber nicht überraschend und ich bin ehrlich gesagt einfach nur am Kopfschütteln, dass fast alle hier im Forum (abgesehen von Nymphicus, Kris und wenigen anderen) das nicht richtig gesehen haben oder wie mir schien einfach nicht sehen wollten. Gerade, dass so jemand wie Wollsocken mit fachlichem Hintergrund immer wieder versucht hat mich zu widerlegen und dann nun doch von der Realität eingeholt wurde, aber nicht an einer Stelle mal ein Eingeständnis.


    Ich habe euch von Anfang an versucht klar zu machen und zu warnen, dass Kinder und Jugendliche genauso infektiös sind wie Erwachsene und, dass Schulen Orte mit hohem Infektionsrisiko sind. Leider haben sich so viele Menschen von den bewussten Täuschungen und Datenmanipulationen und Datenzurückhaltungen der Bildungsministerien hinters Licht führen lassen, dabei war es doch augenscheinlich, dass die Schulen nur politisch motiviert auf Kosten der Gesundheit der Lehrer offen gehalten wurden.

    Leider haben immer wieder Foristen bis zuletzt behauptet, dass es keinerlei Anhaltspunkte dafür gäbe und, dass ich eine Panikmacherin sei. Wie so oft in meinem Leben, hätte man mal lieber gleich auf mich gehört, dann wäre so Manches besser gelaufen. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen.

    Auch habe ich immer wieder betont, wie gefährlich Aerosole sind. Seitenweise wurde mir entgegen gehalten, dass dem nicht so sei. Und wo sind wir heute? Immerhin sind da ja manche dann doch zurückgerudert.

    Firelilly hat eine zweite Welle mit Beginn der kalten Jahreszeit als unausweichlich prognostiziert. Was kam? "Firelilly, das ist doch Panikmache, es gibt (so oder so ähnlich sagte es Wollsocken und andere) keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass es eine zweite Welle geben wird."


    Sinngemäß: "Firelilly, du behauptest immer es gäbe Langzeitfolgen bei einer Erkrankung, dafür gibt es keinerlei Hinweise" Jetzt sieht man, dass diese sogar bei milden Verläufen auftreten.


    Ach Leute, mal ganz ehrlich. Das soll jetzt kein Feiern eines "Sieges" sein, dass ich mit eigentlich allem Recht hatte. Sondern einfach nur der Aufruf, dass man jemandem mit Expertise in Biochemie doch zumindest zuhören und die fachlich erst nehmen sollte. Aber naja, jetzt hinterher wird man es wieder so drehen, dass es ja gaaaar nicht so gewesen sei, dass man Firelilly nicht ernst genommen und als Panikmacherin dargestellt hat.

    Man hat mich ja sogar für meine Ansichten gesperrt (und natürlich nie nachweisen können, dass ich irgendwo ausfallend geworden bin). Ich habe niemanden beleidigt, man wollte meine "Weltuntergangstheorien" einfach nicht hören.

    Ich hätte alles dramatisiert, sei zu negativ. Nunja, wo sind wir denn heute, war ich zu dramatisch?

    Ich bin übrigens nicht zurück, denn ich habe schlicht keine Lust mehr auf so eine Behandlung durch die Moderatoren und werde nicht mehr aktiv sein.

    Kann gut damit leben, wenn Leute meine Expertise als haltlose Vermutungen abtun (die Realität zeigt es den Leuten ja dann irgendwann), aber jemanden zu sperren ist feige.

    Ab und an lese ich als Gast nochmal ganz gerne. Schön zu sehen, dass zumindest ein paar wenige ebenfalls den Ernst der Lage erkannt hatten und sich nicht haben unterkriegen lassen. Vielleicht schreibe ich hier und da nochmal was, aber es wird ja eh wieder darauf hinauslaufen, dass man aus fadenscheinigen Gründen gesperrt wird.

    Eigentlich juckt es mich als Biochemikerin mal etwas zu den Folgen von mRNA basierten Impfstoffen zu schreiben, wenn man damit über längeren Zeitraum auch HIV-Patienten behandelt, die aufgrund des HI-Virus eine reverse Transkriptase besitzen. Aber da würde man mir auch wieder erzählen, dass das alles soooo keine Basis hätte. Dann halt nicht.

    Meine einfache Antwort: die Rahmenbedingungen.

    Wenn man die Pflichtstundenzahl auf sagen wir 18 bis maximal 20 heruntersetzen würde, Dinge wie Klassenfahrten abschaffen oder zumindest auf Freiwilligkeit umstellen würde, dann würde meine Berufszufriedenheit um ein paar hundert Prozent steigen. Wichtig wäre auch noch ein Stundenplan, der wenig Hohlstunden hat, weil ich an der Schule unmöglich arbeiten kann.

    Die Schüler hingegen sind toll, Wertschätzung passt für mich persönlich auch und, dass es fachlich nicht anspruchsvoll ist, damit habe ich mich abgefunden (auch, wenn ich lieber fachlich tiefergehendere Dinge machen würde).

    Würde man mir das aktuelle Gehalt für 18-20 Wochenstunden zahlen, mir einen guten Stundenplan garantieren und einige der außerunterrichtlichen Pflichten reduzieren, wäre ich mit so unendlich viel mehr Zufriedenheit dabei.

    Dann könnte ich wirklich schöne Unterrichtsstunden halten, mit dem Gefühl genug Zeit gehabt zu haben sich dafür vorzubereiten, könnte Prüfungen ausarbeiten (haben z.B. kein Zentralabitur) die qualitativ gut und vom Material her ansprechend sind.

    Dann würde auch die work life Balance passen ohne, dass man das Gefühl hat total ausgebeutet und verarscht zu werden. Dies würde sich dann auch in der entsprechenden Haltung widerspiegeln (wie es in den Wald hineinruft....)

    Aber von den von mir genannten Bedigungen ist mal eben meilenweit entfernt und damit ist der Frust groß und der Elan klein.

    "Sofern alle Teilnehmenden bzw. deren Sorgeberechtigten einverstanden sind, können Klassen- und Studienfahrten unter Einhaltung der jeweils geltenden Hygienebedingungen stattfinden. ..." Wenn also Lehrkräfte nicht damit einverstanden sind, heißt das für mich, dass auch keine SL Klassenfahrten anordnen kann!

    Danke für das Heraussuchen! Die Frage ist, ob dies den Passus überschreibt, dass Klassenfahrten in SH Dienstpflicht sind. Was hat denn hier mehr Gewicht?

    Gibt's das tatsächlich irgendwo in Deutschland, ganz unabhängig von Corona?

    Klar, in SH!


    Wie fahrt ihr / wohin / wie lange?
    Kein Kontakt zu Mitmenschen im Bus und Jugenherberge? (Verbot, mit anderen zu sprechen?)
    Lüftung im Bus oder gar Zug? (was man privat macht, ist egal. In den Schulen soll man alle 20 Minuten lüften und jetzt auf einmal 5-8 Stunden in einem Bus sitzen?

    Was ist mit Stornokosten bei Risikogebiet am Start, am Ziel oder Infektionskette in der Klasse?

    Anfahrt per Bahn und Bus, Dauer eine Woche lang. Das genaue Ziel möchte ich nicht angeben aufgrund des Wiedererkennungswert. Es handelt sich um keine menschenüberflutete Region, aber eine Region die eigentlich ein Sommerausflugsziel ist und im Winter extrem kalt und unangenehm ist (nicht von mir geplant, ich werde aber dienstverpflichtet).

    Du weißt wie ich, dass alleine schon die Problematik um den Reisekostenverzicht die Teilnahme an einer solchen Veranstaltung letztlich immer nur an Freiwilligkeit knüpfte. Ich kenne das nicht anders: An Klassenfahrten und vergleichbaren Schulveranstaltungen nahmen bislang immer nur Freiwillige teil.

    Nun brauchen wir uns um Dienstpflichten und den Sinn solcher Veranstaltungen nicht zu streiten. Es ging mit oben wirklich nur um den Begriff "gezwungen". Auch Beamte können zu nichts gezwungen werden, auch nicht vom Dienstherrn.


    Doch, ich werde gezwungen. Reisekosten werden übernommen, die anfallende Mehrarbeit, die Anschaffung tiefwinterlicher Kleidung für das Vorhaben etc. nicht. Die Übernachtung ist eine Jugendherberge mit zweifelhaftem Ruf und Bedigungen.

    SL:"Sie bleiben doch innerhalb einer Gruppe, warum sollte da die Ansteckungsgefahr höher sein?"


    Was genau könnte man denn anführen, was an dieser Dienstanweisung (also im Winter auf Klassenfahrt fahren zu müssen) "unrechtmäßig" ist? Denn dieser Unrechtmäßigkeit bedarf es doch, wenn ich remonstrieren möchte.

    Und der Lehrer korrigiert doppelt (wie ich nun auch einen Klausursatz in den Herbstferie

    Würde ich niemals machen. Ich habe in einem vergleichbaren Fall deutlich gemacht, dass entweder die Klausur genehmigt wird, oder ich in Zukunft mit absoluter Sicherheit nie wieder eine Klausur produzieren werde, wo zu viele unter dem Strich sind. (aka Dödelklausuren)

    Ich lasse mir doch nicht unbezahlte Mehrarbeit aufdrücken, weil Schüler keine Lust haben zu lernen oder der Kurs einfach ganz schwach ist / kognitiv überfordert ist.

    Sicher, wenn ich mich mal in der Aufgabenstellung vertue, also einen klaren Fehler mache, dann nehme ich die Aufgabe raus.

    Wenn die Klausur aber angemessen ist, dann bringt mich nichts und niemand dazu noch einen gesamten Satz zu korrigieren.

    So weit kommt das noch!

    Dir ist dabei natürlich klar, dass Dienstbesprechungen, Konferenzen, Mitwirkung in der Schulentwicklung usw. auch zum Kerngeschäft von Lehrkräften gehören, nehme ich an.

    Ja und das kann man schön ausdehnen alles. Eigentlich ist alles Dienstpflicht.

    Es macht einen Unterschied, ob ich dafür bezahlt werde oder ob ich das in meiner unbezahlten Zeit mache, denn: die restliche Arbeit reduziert sich durch eine Spaßveranstaltung um genau 0,0%. Oder hat sich durch das "soziale" Miteinander auf einmal ein Stapel Klausuren korrigiert? Oder ein Unterricht vor- oder nachbereitet? Oder hat sich die IT-Hardware der Schule selbst repariert? Hat sich das Klassenbuch selbst überprüft?

    Das trifft leider auf so viele Dinge im Lehrerberuf zu. Das Kerngeschäft verschlingt eigentlich schon nahezu 100% der Arbeitszeit.

    Man kriegt dann aber noch zig andere Dinge draufgedrückt und es heißt immer, dass das ja zum Beruf gehöre und man dafür auch bezahlt werde.

    Diese Flatrate ist einfach grauenvoll.

    Wenn man wirklich jede Arbeitsstunde aufschreiben würde, dann würden die ganz schnell einige Konferenzen, Dienstversammlungen usw. einstampfen, weil es schlicht rausgeschmissenes Geld ist.

    Solange es aber eben diese Art der Alimentierung gibt, wird man mit solchen Totschlagargumenten

    Jede Dienstbesprechung ist Arbeitszeit.

    bombardiert.

    Panik bekomme ich nur, wenn ich an die desaströsen Entscheidungen der Politik denke. Wir Lehrer sind in einem abgeschotteten Bereich und haben auch im Lockdown unser Geld weiterbekommen.


    Wir haben ja auch während des Lockdowns gearbeitet, sehr viel sogar. Wäre ja noch schöner gewesen, wenn wir das unentgeldlich hätten machen müssen. Für uns ist Corona finanziell annähernd neutral bis nachteilhaft gewesen. Ja, es gibt Leute, denen hat Corona wirtschaftlich richtig geschadet. Aber es gibt auch Corona Gewinner, aber Lehrer gehören da mit Sicherheit nicht dazu. Die unbezahlten Überstunden, die allein bei uns wegen vermehrter Kohortenaufsichten oder Teilung der Kurse zustande kamen (da machte man aus einem dreistündigen Kurs gerne mal zwei Kurse á jeweils zwei Stunden, zack eine Stunde unbezahlte Mehrarbeit!), sind natürlich ein finanzieller Einbußen.


    Deshalb ist wenigstens von Seiten der Lehrer Optimismus zu verbreiten und auf keinen Fall Angst oder Panik.

    Als ob ich mir so eine Haltung vorschreiben lassen würde. :daumenrunter:^^

    Jeden Tag schicke ich auch Vertretungsmaterial an die Schule.

    Bitte was? Denkst du ein Bäcker der krank ist bäckt zuhause Brötchen und schickt sie in den Laden, damit die da verkauft werden können? Oder vergibt der Sparkassenmitarbeiter einfach von zuhause aus Kredite für die Kunden?

    Wenn du krank bist, dann schickst du keinerlei Material! Gar nicht.

    Das muss aus diesem Berufsstand unbedingt ausgetrieben werden.


    Ich unterrichte rein naturwissenschaftliche Fächer.

    Das ist doch schonmal eine prima Voraussetzung, denn das sind oftmals Mangelfächer.



    Ich würde auch nicht von dir aus kündigen, sondern mich aus der Angestelltenposition heraus bewerben! Lass dich da auch nicht von dieser Privatschule unter Druck setzen. Lass dir kein schlechtes Gewissen wegen Fehlzeiten einreden!

    So wie sich das anhört, mit der Gängelung durch die Schulleitung, ist es ein ganz schlechtes Klima bei euch.

    Mich wundert immer, wie sich Schulleitungen darüber aufregen können, dass Leute oft krank sind, wenn sie so ein schlechtes Klima an der Schule verbreiten. Ist doch logisch, dass das auf die Psyche schlägt und aufs Immunsystem.

    Du bist jetzt auch wieder am Ruminieren, hast so viele Sorgen und Gedanken wegen dieser Schule. Die Schule macht dich regelrecht krank!

    Achte auf dich selbst, zieh das beste aus der Situation (z.B. Geld!) und hör unbedingt auf Material in die Schule zu schicken, wenn du krank bist.

    Kein Wunder, dass du nicht gesund wirst, wenn du während der Krankheit noch arbeitest!

    Deine regelmäßige, (gar nicht so) latente Aufrufe zum Krankschreiben werden hier nicht geduldet, unterlasse es bitte.

    Bitte was? Das ist doch wohl eine Frechheit!

    Ich rate einer Person, die sich in einer massiven Lebenskrise befindet, dieses ernst zu nehmen und beim Psychologen vorstellig zu werden!

    Es haben sich schon Leute das Leben genommen, weil sie von solchen Situationen, ohne Hilfe, überfordert waren und ihnen alles über den Kopf gewachsen ist. Stell dir vor da kommt jetzt auch noch ein Verfahren wegen irgendwelcher Dienstpflichtverletzungen hinzu, wenn man eh schon in so einer Ausnahmesituation ist.

    Eine richtiggehende Frechheit, dein Beitrag! Jemandem zu raten, dass er sich mit dem Hausarzt beraten soll und möglichst auch noch psychologische Hilfe in Anspruch nehmen sollte, kann ein Lebensretter sein.

    Übrigens hatten wir vor gar nicht langer Zeit einen Schienensuizid in der Schülerschaft. Dem hat sein Klassenkollegium vorher noch eine Attestpflicht aufgebrummt, weil sie der Meinung waren, er würde immer Klausuren schwänzen. Ich merke gleich, dass der tief in einer Krise steckt.

    Auch die Eltern haben sich ihm gegenüber so geäußert, dass er unbedingt jetzt sein Abi durchziehen sollte und entsprechenden Druck ausgeübt auf ihn.

    Ich war die einzige (!) in einem Beratungsgespräch mit Eltern und der Oberstufenleitung, die geäußert hat, er solle das Abi erstmal hintenanstellen und sich für längere Zeit in Behandlung begeben. Da wurde ich belächelt.

    Ein Schuljahr später hat die Schule dann auf einmal ganz bestürzt und fassungsloslos, dass er sich, zwei Tage vor dem schriftlichen Abitur, vor eine Regionalbahn geworfen hat.

    Du kannst mich gerne sperren, das passt zu dieser grauenhaft schlechten Moderation hier, aber ich werde nicht nachlassen Menschen in Krise zu raten auf ihre Gesundheit zu achten und ihr seelisches Wohl!

    Die Pension dürfte bei deinem Dienstalter recht mager ausfallen.

    Hört sich jetzt böse an, aber das was dein Hausarzt so lapidar äußert, stimmt so nicht.

    Die Abschläge betragen in SH bei Dienstunfähigkeit, die nicht durch einen Dienstunfall verursacht wurden, maximal 10,4 Prozent.

    Außerdem heißt die Begutachtung nicht zwangsläufig, dass man tatsächlich in den vorzeitigen Ruhestand versetzt wird.

    Im Gegenteil, du kannst davon ausgehen, dass die alle Hebel in Bewegung setzen, damit du arbeitest. Wiedereingliederung usw.

    Ich hab keine Handhabe dagegen. Ich hab zumindest noch keine gefunden. Nach meinem Dafürhalten kann ein SL DBs einberufen, so oft er will und wann er will und sei es um 3:00 Uhr morgens auf dem Schuldachboden - und ich habe auf Abruf bereit zu stehen?

    Ja, so ist es. Willkommen im Lehrerberuf :uebel:

    Bekommst du kein Gehalt / keine Besoldung?

    Doch, aber für Eltern ist mein Service kostenlos, 0,00 Euro. Das ist ja das Problem. Glaubt ihr, dass Eltern einen so oft wegen Nichtigkeiten kontaktieren würden, wenn die Beratung "wo der Turnbeutel geblieben sein könnte" oder "ob man nicht die Sitzordnung ändern könnte, weil....." 17,30 Euro kosten würde?

    Der Dienstherr bezahlt eine flatrate und das wird natürlich schamlos ausgenutzt: Vom Schulleiter, der Dienstpflichten einfordert, von Eltern und Schülern, die ohne Hemmschwelle jeglichen Service beantragen.

    ...beneidenswert... Ich hab knapp 130 bezahlt, aber da Ärzte privat jeden Handschlag dreikommafümffach abrechnen, gehört das eher zu den kleineren Rechnungen.


    Corona-Zuschlag z.B., weil die armen Ärzte eine Maske tragen müssen. Oder "was mache ich denn jetzt noch, bis die Zeit des Soundsotests rum ist" und dann den Posten "das hab ich noch gemacht, weil Zeit übrig war" auf der Abrechnung. Ultraschall des Wadenmuskels oder so. Mal 3,5 versteht sich.

    Komm mal als Lehrer auf die Idee einen Zuschlag zu verlangen:cash: Falscher Beruf

Werbung