Beiträge von Kopfschloss

    Ich schlage da in MrsPace und Philios Kerbe...


    Zieh es durch. Und lenk dich ein bisschen von dir selbst ab. Denk nicht so viel über dich selbst nach.

    Das mag erstmal seltsam und möglicherweise nicht emphatisch wirken, ist aber von Herzen gut gemeint.

    Schlaf nicht zuviel, zuviel Schlaf verstärkt depressive Verstimmungen.


    Es ist zwar einerseits wunderbar in einer Gesellschaft zu leben, in der man sein Lebenskonzept relativ uneingeschränkt nach eigenem Gusto wählen kann, aber auf der anderen Seite erzeugt diese Fülle an Möglichkeiten auch eine Menge Druck.


    Verabschiede dich von dem Gedanken, dass alles perfekt sein oder sich gut anfühlen muss. Muss es nicht. Manchmal muss man sich für etwas entscheiden und es durchziehen, auch wenn es sich manchmal doof anfühlt.

    Das ist mMn in vielen (allen?) Bereichen des Lebens so.

    Ich bin gerne Lehrerin, hasse aber frühes Aufstehen. Doof, ist aber so.

    Ich unterrichte nicht gerne Lyrik, gehört aber dazu und ich machs auch ganz ordentlich.

    Man muss nicht immer brennen, manchmal reicht ein Teelichtchen.


    Ich liebe meine Kinder über alles. (Ja, kitschig, ist aber so.) Trotzdem hätte ich sie schon mehrfach an die Wand klatschen können, weil es eben nicht nur "Du bist die beste Mama der Welt" gibt, sondern auch Trotzanfälle, Geschreie, gefühlt 100 Mal die Nacht aufwachen, ins Auto Gekotze und und und... .


    Warum ich das schreibe?

    Nichts ist perfekt. Auch dein Bruder mit seiner Vorzeigefamilie nicht.

    Und auch die fühlen sich nicht immer gut.

    Ein stückweit kann man seine Gefühlswelt mithilfe des Verstandes beeinflussen.

    Triff eine Entscheidung. Und dann ziehst du es durch.

    Was spricht denn dagegen das Ref anzugehen?

    Nix, wenn du sogar bereit wärst irgendwas zu machen, nur um deinen Lebensunterhalt finanzieren zu können.


    Mach das Ref, beschäftige dich, aber nicht mit dir selbst (ok, das ist zweideutig. Also du kannst dich schon mit dir selbst beschäftigen, aber nur rein körperlich. 😊)

    Grübel nicht über dich nach.

    Schlag die Gedankentür zu.

    Sag laut "Ich mache jetzt das Ref und dann sehen wir weiter"


    Ich wünsch dir alles Gute, dass du dich selbst weniger wichtig nehmen kannst, um so schlussendlich zufriedener zu werden.

    Ich bin generell eher der Typ, der sich selbst oft mit Gedanken wie "Kopf hoch, andere haben es schwerer", " Andere haben ganz andere Probleme" etc hochzieht.

    Ich erzähle meinen Schüler, dass wir alle mega Glück im Geburtenlotto hatten.

    Ich berichte von Kindern aus anderen Ländern, die Probleme haben, die wir uns kaum vorstellen können.

    Kurz: Ich bemühe mich, ein dankbarer Mensch zu sein und Dankbarkeit zu lehren.

    Und trotzdem bin ich momentan mies drauf. Trotzdem habe ich dunkle Gedanken und bin traurig und, ja, tu ich mir manchmal selbst leid.

    Ich hätte dieses Jahr gerne geheiratet, ich hätte gerne ein normales Fest für mein Schulkind gefeiert, ich hätte gerne Kindergeburtstag gefeiert und, noch egoistischer, ich würde so wahnsinnig gerne mal wieder ausgehen, Musik hören, tanzen, trinken und eine Nacht lang Urlaub von meinen Alttagsrollen als Mama, Partnerin, Lehrerin etc nehmen und einfach nur die wilde, gut aussehende, mittelalte (*hust) Maus sein, die das Leben feiert.


    Ja, muss man alles nicht.

    Will ich aber. Brauche ich auch ein Stück weit, um mich gut zu fühlen.

    Natürlich hege ich diese Wünsche nicht, wenn ich, wie gerade, lese, dass wieder über 1000 Menschen verstorben sind.

    Da empfinde ich Mitgefühl und bin froh, dass keiner meiner Liebsten darunter ist.

    Aber wir Menschen sind eben nicht nur Verstandswesen. Wir sind so oft, viel und unterbewusst von Gefühlen gesteuert. Und mein Gefühl schreit manchmal, immer mehr, nach Leben, nach Gemeinschaft, nach Umarmungen, Lachen, Unbeschwertheit, nach Leichtigkeit und Lust.

    Ich finde, das darf man sagen, ohne gleich mit dem Vorwurf der Empathielosigkeit beschossen zu werden.

    Den Wunsch nach etwas zu verspüren ist das eine, ihn auszuleben, was anderes. Viele halten sich an die Regeln und verhalten sich solidarisch.

    Das heißt aber nicht, dass wir nicht traurig sein dürfen über das, was wir gerade nicht haben.

    (Ich habe auch immer viel mehr Bock auf Schokoeis anstatt auf Gemüse. Eigentlich immer. Trotzdem esse ich mehr Gemüse als Schokoeis. Was bin ich doch eine disziplinierte Socke.)

    Hallo zusammen,


    ich bin auf der Suche nach einer schönen, gerne zum Nachdenken anregende, (Weihnachts-)Geschichte, die Kinder an den Weihnachtsfeiertagen der Verwandtschaft vorlesen können.

    Sie sollte nicht zu schwer und lang sein, da es sich um eine Erstleserin handelt.

    Falls jemand einen Tipp hat wäre ich sehr dankbar.


    Viele weihnachtliche Grüße in die Runde

    Kopfschloss

    Nein, der Schluss ist falsch. Viele Menschen sind nicht fähig oder Willens, sich in viele Themen einzulesen und sich dann eine Meinung zu bilden. Viele kennen ja kaum die Forderungen der Partei, die sie wählen. Je mehr die Masse entscheiden wird, desto geringer wird entweder die Wahlbeteiligung oder es werden immer mehr unreflektierte Entscheidungen getroffen. Das macht aber nichts die gesamte Demokratie unnötig. Die parlamentarische Demokratie ist mmn das beste Regierungssystem, weil es zwar politische Partizipation fordert, aber keine zu große.

    Lektürentipp: Demokratietheorie nach Himmelmann


    Es wird schön erklärt, dass Demokratien bestimmte Bürgertypen zum Funktionieren "brauchen" (Aktivbürger, reflektierte Zuschauer...)

    Ich dachte ich hätte schon erklärt, dass auch in einer direkten Demokratie Miss Miller keine einsamen Entscheidungen trifft. Auch CDL, die sich ja tatsächlich auskennt, hat schon erklärt, dass es in solchen Systemen bestimmte Steuerelemente braucht und der Volksentscheid einfach nur ein Baustein der direkten Demokratie ist. Das Problem ist gerade, dass die Mehrheit derer, die versuchen dem guten Lehramtsstudenten zu erklären, dass direkte Demokratie doof ist, diese selbst nicht verstanden haben. Ihr werft ihm Unverständnis vor und könnt es selber nicht besser, das ist gerade ein wenig grotesk.

    Halt dich bitte mal ein wenig zurück.

    Jemanden Unverständnis vorzuwerfen, der einen politischen Sachverhalt verkürzt in einem Forum darstellt, ist schon ziemlich unverschämt.

    Es gibt viele verschiedene Demokratietheorien, auch die direkte Demokratie betreffend, und die, die die Schweiz als Herrschaftssystem hat ist bei Weitem nicht die einzig denkbare und/oder praktikable. Sie ist auch nicht das Maß aller Dinge.

    Keiner sprach der Schweiz Steuerungs- und Kontrollmechanismen ab bzw. sprach davon, dass allein Miss Miller einsame (sic!) Entscheidungen trifft.

    Mal kontrovers formuliert: Ist eine emotionale Meinung nicht besser als gar keine Meinung? Ich mache es mal an der Brexit-Thematik fest. Sollte Miss Miller von nebenan nicht auch eine Meinung dazu haben dürfen, auch wenn sie nicht Politikwissenschaften studierte, sondern eine "normale" Schulausbildung hinter sich hat und als Altenpflegerin oder Verkäuferin arbeitet? Sie wird wohl keine wissenschaftliche Analyse der Abwägung von Pro und Contra machen, aber das ist ja die Frage - ist Politik für das Volk oder für die Bildungselite?

    Mal ganz einfach zurück gefragt: Möchtest du, dass Miss Miller wichtige Entscheidungen trifft, oder Experten?

    Das war bei uns gegenteilig. In meinem Jahrgang hatten es die Mädchen leichter. Ruhig sein, alles unterstreichen und bunt anmalen etc. wurde von den Lehrern (fäschlicherweise) sehr gemocht und mit guten Noten belohnt.

    Mit ein Grund, dass ich heute als Lehrerin genau darauf achte, Jungs nicht zu benachrichtigen, da viele eben nicht diese (Wortfindungstörung) Affinitäten (?) besitzen.

    Liebe Maylin85 glaub mir, wenn du das Virus hast, dann merkst du das. Es ist wie eine Grippe, nur sehr sehr viel heftiger.

    Ich kenne Leute, die haben niemanden getroffen und sind immer mit FFP2/FFP3-Maske nach draußen gegangen und sie haben das Virus trotzdem bekommen. Masken schützen, aber nur bedingt.

    Also wenn ich lese, dass Corona wie eine Grippe sein soll, nur sehr sehr viel heftiger, dann wird mir mehr als bange.

    Ich hatte die echte Grippe und bin fast daran gestorben.

    Heftiger kann ich mir gar nicht vorstellen. Und ich will's auch nicht.

    Träte bei mir deine Beschreibung zu, dann würde ich eine Coronainfektion nicht überleben.

    Der Moment, wenn du nach sechs Unterrichtstunden und einer Konferenz, einkaufen, Kinder einsammeln, Hausaufgabendrama, Essen schmeckt blöd- Gejammer, "Mama, der hat mich gehauen", dem Mann mal eben noch Hemden für morgen bügeln, Kinder ins Bett bringen, E mail an eine Mutter schreiben, zwei Stunden für morgen vorbereiten...

    am Küchentisch sitzt, noch eben die Dienstmails checkst und feststellst, dass du zehn neue Mails hast. 🙄

    Am Anfang der Pandemie dachte ich manchmal, es wäre gut, wenn ich mich infizieren würde, denn dann hätte ich es hinter mir und wäre immun.

    Mit dem Wissen, das man jetzt hat, möchte ich mich auf keinen Fall infizieren. Und alles, was möglich ist um dies zu vermeiden, mache ich.

    Ich kann deine Meinung @ Lehramtsstudent absolut nicht nachvollziehen.

    Mich würde es freuen, wenn die Länder wenigstens FFP2 Masken stellen würden. Am liebsten wären mir allerdings mobile Luftfiltern.

    Ich finde es sehr bezeichnend, dass der Satz "Kinder haben ein Recht auf Bildung" als Argument gegen Schulschließungen benutzt wird, aber doch wenig bis nichts getan wird, dass Schüler und Lehrer so sicher wie möglich sind. Die mobilen Lüftungsgeräte finden wir dann in den Landtagen und Ministerien. (Oder in Schweden, die haben sich gut mit deutschen Geräten eingedeckt).

    Tja... was sagt uns das?

    Ich bin ziemlich angegriffen, dass es scheinbar nicht mal in Pandemiezeiten möglich ist, Bildungseinrichtungen so zu unterstützen, dass sicheres und sinnvolles Arbeiten möglich ist.

    Also ich habe hier in BW die Fenster, die sich öffnen lassen (😪) durchgängig geöffnet.

    Ja, auch als es morgens 3 Grad hatte.

    Meine Schüler sind informiert und dürfen Decken mitnehmen, die ich auch in der Schule lagere.

    Ich selbst trage Unterhemd, Shirt, Pulli oder Kleid und untenrum entweder Thermostrumpfhosen oder dünne Strumpfhose und Hose drüber.

    Meist trage ich noch einen Longcardigan aus Wolle drüber oder ich lasse meine Jacke (meistens eher Mantel) an.

    Dazu trage ich einen Schal.

    Ich unterrichte viel lieber mit Jacke, als mich diesem Mief und einer erhöhten Infektionsgefahr auszusetzen.

    Bis jetzt funktioniert das ganz gut, aber ich bin mir natürlich bewusst, dass ich auf Zeit spiele.

    Hallo zusammen,


    zu Weihnachten lege ich den Kollegen und Kolleginnen eine kleines Geschenk ins Fach, aber dieses Jahr fehlt mir noch eine gute Idee.

    Ich verschenkte bereits kleine Badeöle, Schokolade, Marmelade, Weihnachtskekse (mache ich nicht mehr, das war zu viel Arbeit), Tee ...

    Was habt ihr denn schon bekommen oder was verschenkt ihr? Lasst uns teilhaben. 😃


    Viele Grüße in die Runde


    Kopfschloss

    Meine Kinder haben seit 3 Wochen ein Notfallpaket an Aufgaben im Ranzen, die sie im Falle einer Schulschließung bearbeiten müssen. Die Aufgaben werden regelmäßig ausgetauscht.

    Ich finde dieses Vorgehen zwar gut, aber es zeigt eben auch, dass mit einer Schulschließung gerechnet wird und das bekommen die Kinder mit und es macht was mit ihnen.

    Eine ganz komische Zeit.

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