Beiträge von Alterra

    Eine vergeigte LK-Wahl hat, meiner Meinung nach, auch oft mit dem Fach zu tun.

    In den Mathe- oder ChemieLK wählen sich eher selten ungeeignte SchülerInnen ein. Auch Sport wird sicherlich zumeist von denen als LK gewählt, die darin richtig gut sind. Bei Deutsch und Englisch sieht es da ganz anders aus, in jedem Kurs sitzen mehrere, die weder Spaß an Lesen, Literatur, Sprache haben, aber den vermeintlich einfacheren Weg gehen.

    Das ist übrigens auch bei der Wahl des naturwissenschaftlichen Grundkurses so: In Chemie- und Physik-Gks sind oft am Fach Interessierte, Biologie ist im Verhältnis viel häufiger belegt, aber eben auch mit einigen, die Biologie unterschätzen.

    Auch regelmäßig an meiner Schule vertreten sind SchülerInnen, die mit sehr schlechten Leistungen in Mathe zu uns kommen und dann Wirtschaft als LK wählen. Man kann ihnen bei Infoveranstaltungen, Beratungen etc gebetsmühlenartig erzählen, dass für Wirtschaft auch mathematische Kenntnisse nötig sind, aber es reicht oft nicht zur Einsicht.

    Ich komme ja aus einem anderen BL und kann nur aus hessischer Perspektive berichten.

    Wie bei Quittengelee mussten UBs und deren Entwürfe min 3 Tage vorher eingereicht werden, die ExamensUBs noch deutlich früher eingereicht werden. Krankmeldungen müssen sowohl beim Studienseminar als auch bei der Schule eingereicht werden. Mussten krankheitsbedingt UBs abgesagt und Termine neu gefunden werden, war das ein großer Aufwand, da die Seminarausbilder ja einen recht umfangreichen Terminplan hatten.

    In Hessen hat man nach 3 Monaten Hospitationsphase ausschließlich eigenen Unterricht, d.h. man steht alleine vor der Klasse und ist eingesetzt wie ein ganz normaler Lehrer mit autarker Unterrichtsplanung, Klassenarbeiten, Noten geben etc.

    Das scheint in deinem Fall nicht zu sein. Umso weniger verstehe ich, warum die Mentoren nun Unterrichtsplanung von dir verlangen, denn soweit ich das System bei euch verstehe, sind sie 1) die "eigentlichen" Lehrer und 2) eh immer anwesend, auch wenn du unterrichtest.

    Wenn deine Mentoren nicht selbst erst seit kurzem Lehrer sind, kann es meiner Meinung nach nicht daran liegen, dass sie "zu faul" sind und selbst keinen Unterricht planen wollen. Ab einer gewissen Berufsdauer ist die Unterrichtsplanung nebensächlicher, weil entweder schon vorhanden, effizienter etc. Ich tippe also darauf, dass es nicht daran liegt.

    Ich kenne deine Historie, dein Verhältnis zu den Mentoren nicht. Wäre mein aktueller Ref krank, gäbe es für mich 2 Gründe, ihn bei Krankheit um weitere Infos zu bitten: 1) Ich will, dass der UB nach seinen Planungen verlaufen kann und durch meine Vertretung nicht vorgreifen 2) er war in der Vergangenheit mehrfach unzuverlässig und geht wichtigen Terminen und Prüfungen aus dem Weg

    Ist bei uns an den nds. BBS auch so: Lehrkräfte, die hauptsächlich im BG unterrichten, haben eine Pflichtstunde weniger (23,5 - wie die Lehrkräfte am Gym - statt 24,5 Unterrichtsstunden). Das betrifft an meiner Schule aber gerade mal eine Handvoll KuK.

    Jetzt bin ich neidisch. Gyms in Hessen haben die Reduktion, wir an BS jedoch nicht. Ich fand das schon immer unfair

    Ich bin seit diesem SJ in TZ (-8Std), um mich besser/mehr/ungestresster um meine Tochter zu kümmern. Bislang habe ich es noch keine Sekunde bereut und genieße es.

    Wir haben an unserer Schule kein TZKonzept, aber dennoch fallen die 8 Std absolut ins Gewicht. Ich habe an 4 Tagen/Woche Unterricht und insgesamt 3 Hohlstunden, in denen ich kopiere etc. Durch -8 Std habe ich aber über 150 Oberstufenklausuren weniger im SJ zu korrigieren, das ist das Erleichternste. Zusätzlich bin ich nun nur noch in zwei Schulformen eingesetzt, was zu einer geringeren Konferenzbelastung führt (bestimmt 6 Nachmittage weniger).

    Seit Jahren habe ich nun wirklich ein zweitägiges WE wieder und wir machen Ausflüge, basteln, spielen etc, das ist es absolut wert.

    Sorry, aber ich bin verwirrt. Wenn die Trauung an einem Schultag stattfindet,finde ich deinen Wunsch nach Freistellung nachvollziehbar (aber eben immer noch als Sonderurlaub auf Antrag) Es liest sich aber so, als würdest du dir vor allem gern einen Tag für die Orga der Hochzeit frei nehmen, weil du dich so stark auf das "Verfallen" konzentrierst.

    Von all meinen Schülerinnen und Schülern in diesem Jahr trägt aktuell exakt einer eine Maske und max 5 von ü 100 KollegInnen, ich aktuell auch nicht. Ich finde FFP2 in ÖPNV und beim Arzt aber auch gerade sehr schwierig. Ich gebe aber zu, dass es eine reine Kopfsache bei mir ist. Das hat vorher ja auch an 8-Std Tagen im Unterricht geklappt. Anscheinend habe ich gerade einen Masken-Blues, wegen privater Angelegenheiten bin ich gerade nicht so fröhlicher Natur wie gewohnt und es liegt vermutlich daran.

    Ich bin immer wieder darüber erstaunt, wenn mir die Kids manchmal erzählen, welche Streaming-Dienste von ihnen alles genutzt werden.

    Vielen reichen heute nicht 1 oder 2, sondern sie haben teilweise die ganze Palette.

    Ich habe auch schon nach der Kostenübernahme gefragt (50 Euro im Monat sind bei den von mir Befragten keine Seltenheit). Vielfach übernehmen es wohl nicht die Eltern, sondern es wird sich entweder selbst erarbeitet oder eben vom Taschengeld bezahlt. Ich muss mal meine Eltern fragen, was ich in dem Alter als Taschengeld bekam. 50 Euro finde ich nämlich echt viel

    Humblebee, ich bin ganz bei dir... ich sehe gerne ganz oldscool fern. Ich persönlich bevorzuge auch die typischen Uhrzeiten des Fernsehens mit Werbeunterbrechungen abends. Nach der Sendung gehe ich brav ins Bett und schaue mir nicht noch eine Folge per Stream an etc. Wenn nichts Interessantes kommt, durchforste ich die Mediatheken der Öffentlichen Sender und finde immer etwas.

    Oder ich schalte alles ab und lese ein Buch - so ganz ganz altbacken aus Papier.

    Oder wenn diese Kollegen sehr häufig an einem bestimmen Wochentag fehlen, ausgerechnet der Tag mit den meisten Stunden.

    Das kann, muss aber keine böse Absicht sein bzw ist manchmal auch der Tatsache geschuldet, dass man/frau auch in die Schule geht, wenn es einem/r nicht sonderlich gut geht.

    An einem Tag mit wenigen Stunden bin ich schon mit Kopfschmerzen in die Schule gegangen, wären es aber 8 Std am Stück gewesen, hätte ich mich krank gemeldet.

    Es sei euch gegönnt! Wir haben in Hessen gefühlt gerade erst gestartet und es dauert noch drei Wochen, bis auch wir Ferien haben. Leider ist es in diesem und nächsten Schuljahr anders als normal, wir haben nur eine Woche Herbst-, aber dafür drei Wochen Osterferien. Ich habe einige Korrekturen in den Herbstferien, da wird Erholung eng. Auf die langen Osterferien freue ich mich umso mehr

    Ja, leider. Weil bei uns das Konzept vorsieht, dass Klassen durch LehrerInnen vertreten werden, die in der Klasse ebenfalls regulär unterrichten.
    Der Personalrat sieht auch keine Handhabe dagegen, die Anzahl an Hohlstunden ist ja - wie hier mehrfach im Thread bereits erwähnt - nicht limitiert.

    Ob wir einen hohen Krankenstand haben, kann ich leider nicht beantworten, da ich keine Referenzen habe.

    Der Tend, den ich aus der Schule leidlich kenne, scheint sich auch im Studium und Ref durchzusetzen.

    Zum Studium kann ich nichts mehr sagen, aber zum Ref. Zu meiner Zeit hatten vereinzelte Mitrefs eine 1,×, die meisten aber 2,× oder auch schlechter. Es fielen auch welche durch (in meinem Jahrgang des Seminars zwei).

    Die Refs, die an meiner jetzigen Schule abschließen, haben von wenigen Ausnahmen abgesehen nun eine 1,×.

    Wer nun wirklich richtig gut ist, lässt sich kaum noch sagen

    Hallo, deine Fragen werden je nach Schulform, Bundesland und Alter vermutlich ganz unterschiedlich beantwortet werden.

    Man kann Glück haben (Schweinezyklus) und/oder entsprechend gute Noten bzw gesuchte Fächer haben und direkt eine Stelle bekommen. Andere müssen eine gewisse Zeit warten, weitere mehrere Jahre oder nie. Es gibt einfach keine Einstellungsgarantie, aber Prognosen der jeweiligen Bundesländer, die es sich anzusehen lohnt.

    Beispiel aus Hessen: Bis vor einigen Jahren war Grundschullehramt total überlaufen, weder gab es für alle Bewerber genug Refplätze (denn auch auf die muss man manchmal Jahre warten) noch spätere Stellenangebote. Aktuell jedoch werden Grundschullehrkräfte händeringend gesucht. Nicht in jedem Dorf, aber wenn man flexibel/mobil ist, bekommt man gerade eine Stelle trotz schlechterer Noten.

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