Puh, also für mich war das Refgehalt eine große Einkommenssteigerung im Vergleich zum Studium und ich konnte sogar ein wenig davon ansparen für Urlaub etc.
Ich habe im Studium in 1 Zimmer Buden gewohnt, war in der Mensa essen, Bücher habe ich ausgeliehen usw. Im Ref bin ich in eine 2-Zimmer Wohnung gezogen und habe mich abends nicht mehr nur an einem Getränk festgehalten, sondern auch mal 2 oder 3 Gläser Wein getrunken. Einkäufe tätige ich damals wie heute meist in Discountern, Urlaube in Hostels oder Jugendherbergen und ich hatte keine teuren Hobbies. Hundehaltung mit den doch manchmal ordentlichen Kosten konnte ich mir auch schon im Studium leisten. Ja, manchmal gab es echt nur Spaghetti mit Tomatensauce, aber die waren auch sehr lecker.
Im Studium hatte ich ca 600 Euro, über die Hälfte ging für die Miete drauf. Denn auch 1-Zimmer Wohnungen kosteten damals bereits recht viel in meiner Studienstadt, die 2ZimmerRefWohnung war zwar viel größerer, aber nur 100 Euro teuer . Im Ref gingen also 400 von 1000 für die Wohnung drauf. Im Studium hatte ich kein Auto, im Ref habe ich mir eine kleines leisten können. Mit Versicherungen, Steuern, Benzin, Reifen etc waren das sicherlich 100mtl. Die PKV im Ref lag ebenso bei ca 100 Euro. Das Refgehalt lag bei mir damals bei etwas über 1000 Euro, 400 blieben also noch für Haftpflichtversicherung (Lächerliche Beträge) Handytarif (damals so um die 15 mtl) und Lebensmittel/Hygieneprodukte/Hundeunterhalt. Von einem Refgehalt kann man es sich sicher nicht 3/Woche in einem Spa gemütlich machen, aber weder verhungert man noch hätte ich mich als arm bezeichnet. Wie gesagt, im Vergleich zum Studium war es viel Geld. Das neueste Ipad, IPhone usw. sind aber nicht drin gewesen und das ist auch absolut okay.