Die dummen Streiche der Reichen
Beiträge von plattyplus
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Nebenbei: der von dir selbst verlinkte Artikel beschreibt, dass das genannte Kraftwerk einen aktiven Vulkan nutzt.
So, wie ich das verstanden habe, ist das größte Problem beim Bohren die Temperatur am Bohrkopf. Bei ca. 250°C Umgebungstemperatur wird es einfach zu heiß und das Metall des Bohrkopfs verliert die notwendige Festigkeit und wird „teigig“.
Aber dann passt das doch. Unter Sao Miguel haben sie in 1.500m Tiefe diese Temperatur, bei der Rekord-Bohrung auf der Kola-Halbinsel hatten sie auf 12.000m Tiefe diese Temperatur und bei uns werden sie von den erforderlichen Bohrtiefen wohl irgendwo dazwischen liegen.
In meinem Nachbarort haben sie den Jordansprudel, einen artesischen Brunnen, vor inzw. 100 Jahren abgeteuft. Bohrtiefe: 725m, Schüttung: 3.000 l/min, Wassertemperatur 36°C.
Das damit versorgte Thermalbad muss auch im Winter nicht beheizt werden. -
Statt der Frage, ob wir am Ende 3 Kraftwerke zu viel bauen, liegen meine Zweifel bei dieser Strategie eher in dem Ziel, die Gaskraftwerke dann später mit Wasserstoff zu betreiben, da die Prognose über dessen zukünftige Verfügbarkeit sich aktuell als deutlich zu optimistisch herauszustellen scheinen.
An Wasserstoff in den Gaskraftwerken glaube ich auch nicht, eben wegen der Verfügbarkeit.
Mir geht es eher darum, dass man sich mit den Kraftwerken in die Abhängigkeit von Gaslieferanten begibt und wohin das führt, das haben wir ja 2022/23 gesehen.
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Alles günstiger, als die Geothermiekraftwerke zu bauen und dann auch über längere Laufzeiten zu warten.
Das kann ich mir kaum vorstellen, zumal das arme Portugal bereits in den 1970ern auf Sao Miguel (Azoren) damit begonnen hat so ein Kraftwerk zu errichten und auf der Insel 42% des Stroms so gewonnen werden. Da kommt das Wasser mit 230°C aus der Erde.
—> https://de.wikipedia.org/wiki/Geothermi…_Ribeira_Grande
Bei uns mussten im Ruhrgebiet die tiefen Bergwerke ja sogar schon gekühlt werden, weil da unten ansonsten aufgrund der Hitze menschliche Arbeit unmöglich gewesen wäre.Da würde ich derweil allein schon aufgrund der Unabhängigkeit gerne Donald (Trump) beim Wort nehmen: „Drill Baby, Drill!“

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Ich habe mir gerade eine Doku zum Thema Geothermiekraftwerke angesehen und frage mich, warum wir die Technik nicht schon lange nutzen?
Da wurde vorgerechnet, dass ein solches Kraftwerk, das Erdwärme nutzt, um damit Heißdampf zu erzeugen und dies mittels Turbinen und Generatoren zur Stromproduktion zu nutzen, je GW Leistung mehrere hundert Millionen kosten würde. Selbst wenn wir mal pessimistisch rechnen und 1 Mrd. € je 1 GW Produktionsleistung ansetzen, z.B. weil man dann doch tiefer bohren muss als geplant, wäre das immer noch um den Faktor 10-20 günstiger als der Bau von Atomkraftwerken. Außerdem wären wir unabhängig von Brennstoffimporten und hätten auch kein Atommüll-Problem.
Also: Warum werden solche Kraftwerke bei uns nicht in großem Umfang gebaut? Gibt es da irgendeine Klippe, die ich ggf. übersehen habe? Solche Geothermie-Kraftwerke könnten auch im kältesten Winter in der Dunkelflaute zuverlässig Strom liefern.
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Was ist IDF?
Israel Defece Force = Israelisches Militär
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In NRW ist das so, das ist explizit in den Arbeitsverträgrn so geregelt.
Und dagegen hat noch keine Vertretungskraft geklagt von wegen "Grundsätze von Treu und Glauben" und Sittenwidrigkeit? Steht denn in den Verträgen wenigstens die konkrete Person mit Namen und Anschrift drin, die vertreten wird? Wenn nicht, könnte sich der Arbeitgeber ja immer darauf berufen, dass irgendeine Person jetzt doch vorzeitig aus der Elternzeit zurückkehrt. Damit wäre dem Mißbrauch Tür und Tor geöffnet.
Ich kenne das aus NRW Verträgen eigentlich nur so, dass die Vertretungskraft ggf. verlängern kann, wenn der sahcliche Grund weiterhin vorliegt. Daraus ergibt sich für mich aber nicht, dass das befristete Arbeitsverhältnis durch den Dienstherren vorzeitig gekündigt werden kann, eben weil die eigentlich eingereichte Elternzeit doch nicht in Anspruch genommen wird. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung eines befristeten Arbeitsvertrags ist jedenfalls gesetzlich nicht zulässig.
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Die Aufgabe der IDF ist teilweise kaum noch möglich zu der Zeit gewesen wenn sie gegen Hamas Kämpfer vorgehen mussten, weil nich wenige von denen mit einer Kennzeichnung als Presse/Sani vor sind um das dann kurz abzunehmen und drauf zu halten nur um dann sofort wieder mit der entsprechenden Kennzeichnung sich zurückzuziehen.
Wie willst du da noch zwischen Feind und neutral unterscheiden wenn der Gegner auf jede internationale Regel einen feuchten pups gibt?Ich dürfte kein Kommandeur bei der IDF sein. Ich würde die Fürsorgepflicht gegenüber den Soldaten unter meinem Kommando (=Schutzbefohlenen) so hoch hängen, dass ich keinen auch nur potentiellen Gegner auf weniger als 300m an sie ran kommen lassen würde. Denn ja, von den mir Anvertrauten will ich ALLE wieder lebendig nach Hause bringen.
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Terroristen wird man nicht los. Im Gegenteil hat mittlerweile jeder in Gaza Frauen, Töchter, Söhne, Brüder, Schwestern, Eltern die durch Israel getötet wurden, ob durch Bomben, direkt durch Soldaten oder durch Hunger. Herzlichen Glückwunsch: so macht man neue und zahlreiche Terroristen. Israel bleibt kaum etwas übrig, als Gaza komplett auszulöschen.
Nach der Logik hätten auch die Aliierten am Ende des 2. Weltkriegs alle Deutschen umbringen müssen, denn auch bei uns gab es in jeder Familie Opfer. Die Schwester meiner Omi ist damals als Krankenschwester gestorben, als sie im Tiefflug im März 1945 ein Krankenhaus bombardiert haben.
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… das unsere Katze seit 3 Wochen spurlos verschwunden ist. Ist vom Freigabg nicht zurückgekehrt. Wenn wir wenigstens die Leiche hätten, hätten wir Gewissheit.
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Auch wehrpflichtige Soldaten lernen, dass sie nicht einfach alles über den Haufen schießen dürfen.
Stattdessen sollen sie sich von als Zivilisten getarnten Kämpfern umbringen lassen? Sie selber haben kein Recht den Wahnsinn zu überleben? Ich habe extra die Wehrpflicht betont, um darzustellen, dass sie sich nicht freiwillig in diese Rolle eines Soldaten begeben haben und zuvor selber Zivilisten waren.
Nehmt es mir bitte nicht übel, aber genau so stelle ich mir den WAHNSINN des Kriegs in Gaza vor:
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Aber besser erst schießen, dann fragen.
Wenn DU der wehrpflichtige Soldat wärst und Angst um DEIN eigenes Leben hättest, wäre das genau die richtige Antwort.
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Und der Angriff auf Einsatzkräfte, ist der inzwischen geklärt?
Die Hamas hat halt über Jahre Krankenwagen als Truppentransporter mißbraucht und die UNRWA hat dabei mitgespielt. Warum sollte es in der Nacht anders gewesen sein? Da gilt das Gleiche, wie bei der Kommandozentrale im Keller des Al-Schifa Krankenhaus.
Mich wundert aktuell, dass die Hamas noch immer Videos aus irgendwelchen Tunneln veröffentlichen kann. Wie viele Millionen Kubikmeter Meerwasser könnte die Armee in die Tunnel bzw. in die ganze Region pumpen, auf das die Tunnel im Schlamm absaufen und die Kämpfer so an die Oberfläche zwingen?
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Wenn man Beamtenkosten reduzieren will, wäre das der erste Aspekt, den man reformieren sollte. Familienzuschlägen sind eh nicht mehr zeitgemäß und könnte man problemlos streichen
Ich wäre auch sofort dafür die Zuschläge zu streichen. Dann kann sich nämlich der Gesetzgeber direkt danach überlegen, ob er unsere Grundbesoldung entsprechend anhebt oder das Bürgergeld absenkt, um das Abstandsgebot von 15% + Abstände im Besoldungsgefüge wieder herzustellen.
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Kaum jemand aus Europa wird nach Arabien oder Russland Urlaub machen.
Brauchst Du auch gar nicht. Es wäre aber hilfreich das Sprachgewirr hier in Deutschland zu verstehen.
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Französisch ist in BaWü, RLP und dem Saarland durch die direkte Nachbarschaft zu Frankreich und die vielen historischen Beziehungen traditionell verankert. Genauso ist auch Latein interessant durch die historischen Bezüge.
Wenn es nach den Bezügen geht, dürfte heute an den Schulen nur noch Arabisch, Türkisch und Russisch gelehrt werden.
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Israel hat gezielt Hilfsoganisationen angegriffen. Gibt's dafür eigentlich auch einen plausiblen Grund?
Diese Hilfsorganisationen, ich denke da insb. an die UNRWA und an das Al-Schifa Krankenhaus, haben sich völkerrechtswidrig als menschliches Schutzschild der Hamas förmlich angedient. Sie wußten vom Hamas-Führungsbunker unter dem Krankenhaus und haben sich eigenen Angaben zufolge "damit arangiert". Damit werden sie zur Kriegspartei.
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Dann kann Israel ja jetzt aufhören.
Kann es nicht, denn die Hamas-Führer sind immer noch nicht in israelischer Haft oder tot. Denk mal an Hitlers Ende und die Nürnberger Prozesse gegen die Nazi-Größen im Anschluss an den 2. Weltkrieg. So lange alle Hamas-Führer noch frei rumlaufen, geht der Kreig weiter.
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Hamas ist erst dann zum "Frieden" bereit, wenn es kein Israel mehr gibt.
Dann wird es bald keine Hamas und keinen Palästinenserstaat mehr geben. Irgendwie muss ich bei der Hamas immer an die Göbbels Rede im Volkspalast denken, wo alle auf die Frage: "Wollt ihr den totalen Krieg?" gejubelt haben.
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Wenn aber eine Terrororganisation und Bevölkerung derart eng verflochten sind, und zwar im Hinblick auf Gesinnung (vgl. Zustimmungswerte zur Hamas) ebenso wie räumlich und infrastrukturell, dann ist das, was gerade passiert, vielleicht einfach die Konsequenz. Zivile Infrastrastruktur, die systematisch von Terroristen genutzt wird, ist ein legitimes und für die Terrorbekämpfung vielleicht auch notwendiges Angriffsziel.
Das sehe ich leider auch so. Sobald aus dem Innenhof eines Krankenhauses Raketen abgeschossen werden und im Keller des selben Krankenhauses mit Wissen der UNO ein militärisches Hauptquartier installiert wird, ist das Krankenhaus ein militärisches Ziel.
Und ja, so lange die Hamas nicht bedingungslos kapituliert, wird Israel den Krieg fortsetzen, auch wenn uns in Europa dies gar nicht gefällt. Nichts ist schlimmer als ein Waffenstillstand, den beide Seiten nur zur Nachrüstung nutzen, um dann erneut aufeinander einzuschlagen. Dann lieber jetzt die Geschichte einmal wirklich bis zum Ende durchkämpfen.
Aber das ist vielleicht auch eine Ansichtssache, wie schon das Ende des 2. Weltkriegs in Japan eine Ansichtssache ist. Waren die beiden Atombombenabwürfe die Ausgeburt der Hölle, weil sie zwei Städte inkl. der dort lebenden Zivilbevölkerung ausgelöscht haben, oder haben sie durch ihr folgendes sofortiges Ende des 2. Weltkriegs Millionen von Soldatenleben verschont, die im weiteren Kriegsverlauf bei der Invasion der japanischen Hauptinseln ansonsten gefallen wären?
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