Insofern macht man sich einen schlanken Fuß, wenn man den Schulen kein Personal liefern kann. Das führt am Ende dazu, dass nur die Kinder von engagierten und finanziell besser ausgestatteten Eltern die Schwimmfähigkeit erwerben und die anderen teils herunterfallen.
Ich denke, dass man mehr Personal in den Schwimmbädern benötigt. Die Schulen sind da nur sekundär die Leidtragenden. Wenn also durchgehend im Jahr 150 Kinder von diversen Schulen im Wasser sind, da der Schulträger abstimmt wann welche Schule den Schwimmunterricht anbietet, kann man durchaus mit 5 Lehrer/innen (eine Person pro Klasse mit 30 Schülern) ins Schwimmbad fahren. Dann lösen die Lehrer/innen eben 150 Eintrittskarten und die Aufsicht geht auf die Bademeister über. Klar kostet dann eine Schwimm-Doppelstunde schnell mal 1.500€, aber das sind die realen Kosten für so eine Veranstaltung, auch wenn das viele Schulträger nicht hören wollen und sich mit der Aufsicht durch uns Lehrer zumindest finanziell einen sehr schlanken Fuß macht.