Beiträge von BlackandGold

    Das ist zweischneidig.
    Und genau das ist der Punkt: Akademikerkindern wurde schon immer "etwas abgenommen". Nicht der Hintern hinterhergetragen, "man" hat sich schon korrekt beworben, aber die Eltern haben (noch mal) erklärt, wie man das Schreiben verfasst, der Freund bei der passenden Firma / Praxis wurde im Vorfeld informiert, usw..
    Immer mehr Eltern bekommen schon mit, wie wichtig es ist, dass sie mit dabei sind, kennen aber immer weniger Grenzen.

    Die Eltern wissen, dass es wichtig ist, aber nicht, wie man es macht. Deswegen treten die dann so unangenehm auf.

    Kleines Update: seit 2 Tagen zu verschiedenen Uhrzeiten wirklich hartnäckig versucht jemanden ans Telefon zu bekommen. Leider ohne Erfolg. Hätte gerne abgeklärt, wie und was an Unterlagen eingeschickt werden muss. Da nur die Bezirksregierung und das zuständige Dezernat mit Telefonnummer angegeben sind.
    Bei anderen Beförderungsstellen sind weitere Details genannt, hier bei genannter Stelle leider nicht…

    Düsseldorf oder Köln? Da kannste das gestern und heute ziemlich vergessen.

    Kenne ich genauso. Es wurde sogar in der Lehrerkonferenz beschlossen, dass jede/r einen bestimmten Messenger installieren muss und sein Smartphone während es Unterrichts auf laut stellen muss und eingehende Nachrichten checken muss. Wie steht ihr dazu? Was sagen die Lehrratsmitglieder dazu?

    Naja, relativ easy: Ich würde das nicht tun. Und das auch klar ankündigen.

    Kann man so sehen. Gleichwohl kann man sich im Vorfeld über das Vorhaben und die Chancen auf Genehmigung informieren - das wird ja auch von "normalen" Eltern erwartet.

    Du hast mich missverstanden. Es geht hier bei weitem nicht um eine Entschuldigung. Ich finde es im Gegenteil ausgesprochen unschön, dass es auch informierteren Eltern passiert. Das kam aber zugegebenermaßen schriftlich nicht gut rüber.

    Der eine Tag an sich ist nicht das Problem. Hier geht es um die Vorbildfunktion. Die Justizministerin (!) findet eine Legitimation, geltendes Recht zu dehnen. Quod licet Iovi, non licet bovi?

    Und ob eine Schulleitung den Ar*** in der Hose gehabt hätte, den Antrag einer Ministerin abzulehnen...

    Zu 1: Bin ich bei dir. Passiert leider manchmal, dass man das falsch macht. https://rp-online.de/nrw/landespoli…m_aid-106773683

    Zu 2: Bin ich auch bei dir! Ich würde meiner SL empfehlen, den Antrag der Schulaufsicht vorzulegen und um Beratung zu bitten. ^^ Dann kann man notfalls "leider, leider" schreiben.

    Wo siehst du denn diese Mehrheit?

    Ich würde mal sagen, dass in der Mehrheit der Gesamtschulen, Berufskollegs und Weiterbildungskollegs kein Mensch sich um Kappen schert.

    Das ist eher dem humanistischen Gymnasium zuzuschreiben.

    Ich war an einem WBK, einem BK und jetzt einer Gesamtschule. Die Gesamtschule hat das Kappenverbot in der Hausordnung. Meine SL kennt das von der Gesamtschule, wo sie vorher DL war.

    Ich persönlich habe bei der Erstellung der Hausordnung dagegen gesprochen, wurde aber überstimmt und setze es jetzt natürlich durch. Für die Schüler:innen ists nicht schlimm, ich mach da aber auch keinen Staatsakt draus.

    rutscht man dann bei vollem Ausbau in A15?

    Jap. Schulleitungen fangen auch mit A15 an, sSL mit A14Z, die dann alle langsam hochrutschen mit der Schülerzahl.

    Blackeagle

    Wirklich wichtig wäre der Kontakt zur potentiell neuen SL. Gerade bei Gesamtschulen im Aufbau hat man ein sehr eng zusammengesetztes Kollegium, du kommst dazu, wenn die gerade die 8. Klasse starten. Da sind gerade mal zwischen 15-25 Kollegen, die zum Teil durch echt viel Feuer gegangen sind. Da willst du noch weniger als an voll ausgebauten Schulen mit einem Hausbewerber konkurrieren.

    Taxi rufen.

    Taxi ist ja ÖPNV... Wenn das nicht mehr fährt, wirds spannend.

    Und wer dann hingeht, erwartet vermutlich, dass der Hausmeister es früher schafft und noch vor Schulbeginn einen Weg über den Hof freischalten oder streut. Bei diesem stellt sich die Frage irgendwie nicht.

    Ich habe echt Mitleid mit unserem Hausmeister. Der musste jetzt regelmäßig Winterdienst machen und dafür zum Teil um 6 Uhr dasein. Da die Hausmeisterwohnung nicht mehr existiert, hatte der fies Anfahrt... Und das auch Samstag und Sonntag.

    Krass, wie kompliziert es bei manchen von euch ist.

    Bei uns gibt es ein Notenprogramm und jede Lehrkraft kann für ihre Klassen dort Noten eingeben. Die Noten der anderen sind für sie aber nicht einsehbar oder veränderbar.

    Als Klassenleitung kann man zusätzlich die Noten seiner Klasse einsehen (nicht ändern) und evtl Kollegen ansprechen, wenn etwas fehlt.

    Die Schulleitung kann zusätzlich noch Noten für andere eintragen, falls z.B. jemand erkrankt.

    Am Ende des Halbjahres kann man dann einfach die eingegebenen Noten und Zeugnis übertragen und fertig.

    Ganz genauso kenne ich das auch, bei meiner ehemaligen und meiner jetzigen Schule. Finde ich sehr angenehm.

    Darüber schweigt sich der TE leider seit Beginn aus. Stattdessen wird sich hier weiter über Rechtswidrigkeit etc. ereifert, die so pauschal aber gar nicht besteht. Zielführender wäre eine konstruktive Suche nach einer mögliche Lösung. Diese könnte nach Präzisierung der eigentlichen Aufgabenstellung des Seminars Milli85 darin bestehen, dass wir den dafür nötigen Rahmen gemeinsam besprechen. Man kann sich natürlich auch weiterhin auf den Standpunkt stellen, das sei in jedem Fall nicht möglich, sollte sich dann aber über die Reaktion nicht wundern.

    Tatsächlich halte ich das Filmen von Schüler:innen für nahezu immer nicht rechtens. Der Sonderfall dürfte (zumindest für NRW) sein, dass man dann mit Einwilligungen arbeiten darf, wen für die Schüler:innen ein konkreter Vorteil durch das Filmen entsteht. Das ist aber gar nicht so einfach zu konstruieren und selbst dann muss die Freiwilligkeit immer noch sehr genau beachtet werden, es darf also kein:e Schüler:in ohne vorliegende, schriftliche, sauber formulierte Einwilligung gefilmt werden.

    Und dann später über mit dem Seminarleiter über deine Beurteilung diskutieren? Da steckt man als Refi mal wieder schön in der Klemme.

    Ich habe mal nachgeschaut: Alle Personen in der erwähnten Liste sitzen in den Bezirksregierungen. Da gibt es ziemlich sicher eine Weisung des Dezernenten an die Leitung, also setzt man drei Etagen über dem Fachleiter an. Wenn von da oben einmal Ärger runtergetropft ist, dann wäre der Fachleiter sehr schlecht beraten, sich irgendwie an der betroffenen LAA zu rächen. Auch ein Fachleiter möchte nicht, dass man in der Bezirksregierung den Namen "kennt".

    Für NRW gibt es diese tolle Liste:

    https://www.medienberatung.schulministerium.nrw.de/de/themen/date…len_in_nrw.html

    Da stehen auch die Datenschutzbeauftragten der ZfsLs drauf. Die kann man gerne um Beratung bitten, man darf sich nur nicht wundern, wenn dann der Seminarleiter zum Dienstgespräch eingeladen wird.

    Als Vater sowie als Kollege (und jemand, der im Schuldienst aktiv mit dem Thema zu tun hat, wie man an meinen Beiträgen hier im Forum lesen kann), würde ich einen solchen Vorfall direkt bei dem zuständigen bDSB melden und ein sofortiges Einwirken verlangen.

    Du hast also nicht gelesen, was ich schrieb. Okay. :)

    Egal. Wo ziehst du denn die Grenze beim Primat der Gef0hligkeit resp. der Rücksichtnahme auf unbegründete Befindlicheiten und warum?

    "Die Freiheit des einzelnen endet bei der Freiheit des anderen." (Angeblich Immanuel Kant)

    Wenns mir also vernachlässigbare Probleme bereitet, mache ich das gerne. Genauso wie ich Rücksicht auf Vegetarier, Veganer, Muslime, Juden, Kommunisten, etc. nehme. Solange wie mir der Veganer dann nicht mein Fleisch wegnimmt, der Jude von mir Schächten meines Essens verlangt oder der Kommunist mein Haus enteignen möchte.

    Unsere Welt besteht aus Dutzenden von verschiedenen Weltanschauungen und ein wenig Toleranz und Liebe täte uns allen sehr gut. Was ich hier vor allem lese ist ein "Rechthaben" bei völlig unerheblichen Dingen, ohne Rücksicht auf Andere und mit einer Gehässigkeit, die ich wirklich eklig finde. Aber wie gesagt, das wundert mich manchmal gar nicht (Rückverweis auf meinen Kommentar zur Berufsschule).

    Ich war mal gegen Gebote zum Gendern. Ich bin da immer noch gegen. Aber die Argumentationen hier sind ... bah.

    Zum Thema Datenschutz: Keine Ahnung, welches dein Bundesland ist, aber in NRW stellt der Schulträger (bzw. das Land) das digitale System zur Verfügung und der ist damit rechtlich verantwortlich, ein DSGVO-konformes System zu bereitzustellen. Davon würde ich immer ausgehen.

    Grundsätzlich ist aber natürlich eine Dienstmail dazu geeignet, damit auch sensible Daten zu verarbeiten. Wer da Zweifel hat, der sollte sich dringend an die zuständigen Datenschutzbeauftragten wenden. Die werden dem Menschen dann erklären, warum die Zweifel unberechtigt sind.

    Kardinalfrage ist ja, warum Menschen hierzulande 'Gendersprache' (insb. die Varianten mit Sonderzeichen, Glottisschlag u.ä.) nutzen,

    Weil ich Freunde und Bekannte habe, die sich davon ausgeschlossen und verletzt fühlen, wenn ich das nicht tue. Das reicht mir als Grund. Ich brauche keine fancy Studien oder andere Begründungen. "Nicht anderen Menschen weh tun" reicht mir.

    Das Nichtverwenden beleidigender oder zumindest negativ konnotierter Ausdrücke entspricht dem gesellschaftlichen Konsens. Das generische Maskulinum beleidigt niemanden, schließt niemanden aus und hat keine negative Konnotation.

    ...deiner Meinung nach.

    Genau, nur der böse Mann hat sich darüber ausgelassen. Dass viele Frauen in solchen Situationen genauso abgehen, wie manche Männer willst du nicht wahrhaben. Wenn das Feindbild klar ist, hat der Tag Struktur.

    Das Frauen manchmal andere Frauen angreifen, ist nun wahrlich keine neue Erkenntnis. https://de.wikipedia.org/wiki/Krabbenkorb-Metapher

    Ich bin froh dass in meinem Umfeld niemand so spricht, weder in der Schule, im Ministerium oder sonst wo. Ich werde mir diese Sprachweise auch nicht aneignen

    Es wundert mich bei deiner Schulform auch nicht, schließlich habe ich die größten Sexisten in meinem bisherigen Lebensumfeld am BK erlebt. ("Die ist eh nur gut zum Beine breit machen", "Frauen gehören nicht in die Werkstatt", etc. pp.; natürlich alles von älteren Lehrern über Schülerinnen). Das dann "Gendern" in weiter Ferne liegt, ist wenig überraschend.

    Ich wende mich ab, hier auch. Und ja, mir ist es wichtig und merke gerade, wie alte jahrelange Verletzungen wieder aufbrechen. Tut weh, ist nicht lustig.

    Den Satz überlesen Schmidt und s3g4 natürlich gerne. Schließlich kann man sich, wenn man das ignoriert, viel besser in seiner Selbstgerechtigkeit wohlfühlen.

    Gendern im Studienseminar: War nötig, dank LaTeX und makro aber auch sehr einfach :pfeifen:

    Was Zitierweise angeht, habe ich das einfach mit meinem Prof ausgemacht. Genauso wie das Gendern (ich war damals noch beim generischen Maskulinum, inzwischen habe ich gelernt). Ich habe meine Dissertation mit OpenOffice geschrieben und da als Makro eingegeben, dass "susin" sofort durch "Schülerinnen und Schüler" ersetzt wird.

    Ich bin ein bisschen stolz darauf, dass ich es langsam hinbekomme, "Schüler:innen" zu sprechen und nicht nur zu schreiben. Sprachweise ändern nach mehreren Jahrzehnten ist halt wirklich schwer. Die jüngeren Kolleg:innen schaffen das besser.

    Wenn die Noten immer noch nicht fertig sind, dann eine letzte E-Mail an die Schulleitung, dass sie noch nicht da sind, du aber jetzt ins Wochenende startest und Montag früh ab 7.50 Uhr früh wieder arbeitest.

    Und dann die Dienstmail nicht mehr abrufen.

    Und wenn die Schulleitung das Privathandy anruft, mit dem Verweis auf das "dicke Fell" auflegen.

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