Eltern rauben mir den Spaß

  • Das ist zweischneidig.
    Und genau das ist der Punkt: Akademikerkindern wurde schon immer "etwas abgenommen". Nicht der Hintern hinterhergetragen, "man" hat sich schon korrekt beworben, aber die Eltern haben (noch mal) erklärt, wie man das Schreiben verfasst, der Freund bei der passenden Firma / Praxis wurde im Vorfeld informiert, usw..
    Immer mehr Eltern bekommen schon mit, wie wichtig es ist, dass sie mit dabei sind, kennen aber immer weniger Grenzen.

    Die Eltern wissen, dass es wichtig ist, aber nicht, wie man es macht. Deswegen treten die dann so unangenehm auf.

  • so in etwa - diplomatischer - geantwortet.

    (und ich gehe davon aus, dass solche Elternsprüche nur Ausreden zur Kontrolle sind. À la "ich habe mich informiert, ein Auslandsaufenthalt ist keine Pflicht", "Es gibt auch Praktika in Nordfrankreich, warum willst du nach Südfrankreich?"

    Eltern verkraften manchmal nicht, nicht mehr der beste Freund zu sein.
    Eltern sind aber auch manchmal richtig Mist und ertragen nicht, dass das Kind erwachsen und unabhängig wird, Sachen erlebt, etc... (über das normale Maß von Betrübtheit hinaus)

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