Beiträge von O. Meier

    Die meisten meiner Kollegen fahren tatsächlich mit dem Privatwagen. Hier ist's aber auch eher ländlich, ÖPNV funktioniert oft nicht oder nur unschön. Wo liegen denn an deiner Schule die Praxisstellen? Gibt es vielleicht Beschränkungen bzgl. Entfernung oder Erreichbarkeit?

    Allerdings denken die meisten Kollegen auch gar nicht darüber nach, welches Verkehrsmittel adäquat ist. Auch denken sie selten bis nie darüber nach, ob sie denn den Privatwagen nutzen müssen. Müssen sie nämlich nicht.

    Hierzu gibt es einen längeren Thread, bie dem es unter anderem auch darum geht, dass man auch den Kosten (oder zumindest einenm Teil) sitzen bleiben kann, wenn man auf der Dienstfahrt einen Unfall hat.

    Ich kann nicht dazu raten, einen Privatwagen dienstlich zu nutzen. Wewnn du dir die Grage stellst, ob du dir ein Fharzueg anschaffst, damit du Praxisbesuche machen kannst, würde ich dir empfehlen sehr genau zu rechnen, wieviel zu deinem Dienstherren/Arbeitgeber zu schenken bereit bist.

    wer fragt und wie diese Frage gestellt wird.

    Die Formulierung der Frage ändert nichts an der Tatsache, dass die Schüler gewisse Dinge nichts angeht.

    Ich persönlich fand es als Schülerin auch immer schöner, nicht nur den Lehrer als solchen vor mir zu haben, sondern auch einen Menschen mit Charakter und Persönlichkeit zu erkennen.

    Nunja, Charakter und Persönlichkeit dürften die Schüler auch erkennen, ohne meinen Beziehungsstatus oder meine sexuellen Präferenzen zu erkennen. Sie erleben von mir, was sie von mir erleben. Das ist jede Menge. Für alles andere, insbesondere für die Exploitation meines Privatlebens, ist mir die Vergütung dann doch nicht hoch genug. Mal angesehen davon, dass ich den Job nicht machen würde, wenn der persönliche Striptease dafür notwendig wäre.

    In unserer Gesellschaft werden die meisten Menschen (Stereotype jetzt einmal ausgenommen) so lange als hetero wahrgenommen, bis sie etwas anderes sagen.

    Diese Wahrnehmung ist schon nicht legitim. Es gibt für mich keinen Grund, darüber nachzudenken oder beurteilen zu wollen, ob jemand heterosexualle ist oder nicht.

    man im Gegenzug nur schwer Verständnis seitens der Mitmenschen erwarten kann.

    Wer erwartet Verständnis? Es gibt Dinge, zu denen andere einfach mal die Fresse halten können. Es braucht weder Verständnis noch Unverständnis, sondern einfach die Feststellung, dass man zu einer Sache mal nicht gefragt ist.

    Aber danke für das Beispiel vermeintlicher Toleranz.

    Daher antworte ich dann wage oder konkret, dass ich dies und das generell nicht rumerzähle/Datenschutz blablub.

    Ich pflege sehr konkret zu antworten. "Das geht Sie nichts an." reicht als einmalige Ansage.

    Aber noch generell: Wenn Leute sich das Maul zerreißen wollen, über irgendetwas, das sie nichts angeht, werden sie das tun. Es gubt keine Strategie eignenen Verhaltens, mit der man sie davon abhalten könnte. Zu echter Toleranz sind nur wenige fähig. Also begnügen wir uns mit vorgespielter, gesellschaftlich eingefordeter oder vermeintlicher.

    zum Erstellen von Arbeitsblättern Libre Office + TexMaths Plugin (erlaubt das direkte Eintippen von LaTeX-Formeln in Libre Office, früher hieß das oolatex)

    Dabei verstehe ich nicht wirklich, was daran der Vorteil ist, gegenüber reinem LaTeX

    Für einseitige Arbeitsblätter empfinde ich den Workflow von LaTeX als suboptimal (LaTeX ist darauf ausgelegt, schöne Dokumente zu produzieren, bei einseitigen Arbeitsblättern hingegen geht es manchmal darum, einfach noch was auf die Seite zu quetschen), daher arbeite ich mit dem Plugin.

    Die Seitanaufteilung (Ränder) etc. solte man dementsprechend anpassen. Ich setze jede Aufgabe in einen minipage und habe dazwischen flexible Abstände, um die auf die Seite zu verteilen. Ränder, wie gesagt, kleiner als bei umfänglichen Texten.

    Ich verstehe nicht, warum Du

    Ich verstehe auch vieles nicht. Z. B. warum Leute eine Diskussion in der Sache torpedieren müssen und lieber (unangemessene) Äußerung zur Person ablassen. Ich will's aber auch gar nicht wissen. Insofern bist du vielleicht dann doch in meinem Killfile besser aufgehoben, dann wohl dauerhaft.

    Gutscheine kannste behalten.

    Für mein Empfinden ging es vornehmlich ums Rechthaben.

    Ja, mag sein. Und wenn schon. Solcherlei Meta-Diskussionen führen meist auch zu nix.

    Bleibt die Frage, warum auch grosse Verlagshäuser wie Wiley oder Springer mit Word und nicht mit LaTeX arbeiten.

    Tun sie das? oder verwendes sie Word als Eingangs-Format, weil's so weit verbreitet ist?

    Tabellensatz in LaTeX ist z. B. die Pest

    Mittlerweile gibt es jede Menge Pakete für alle möglichen Arten und Varianten von Tabellen. Muss man sich ein wenig einarbeiten.

    LaTeX ist nicht in allen Lebenslagen die bessere Lösung,

    Ach. Behauptet auch niemand. Für alles, was (viele) Formeln enthält, ist's aber naich wie vor der Gold-Standard.

    In der Musikwissenschaft wird meist um Word gebeten. LaTeX auf keinen (!) Fall und auch bitte kein InDesign, selbst wenn die Bücher damit nachher erstellt werden.

    Eben. Dass um Word gebeten wird, heißt nicht, dass man damit produziert. Umgekehrt lässt sich LaTeX schlecht in andere Formate konvertieren, so dass man LaTeX nur als Eingangsformat wählt, wenn es auch das Produktionssystem ist.


    Die gleichen Leute kommen mit LaTeX noch viel weniger klar.

    Sie kämen höchstwahrscheinlich mit allem klar, mit dem sie sich systematisch beschäftigten. Aber meist popeln die Leute am Computer nur 'rum und freuen sich über ihre Fuddellösungen.

    Ich sehe da Problem mit ms Word eigentlich nicht.

    Ein Problem sehe ich auch nicht. Es ist halt nur kein Programm, mit dem ich arbeiten möchte. Zu unübersichtlich, zu unstrukturiert.

    Wenn man ein bisschen damit arbeitet, kommt man damit auch klar.

    Das erlebe ich anders. Viele Leute, die damit arbeiten, kommen nicht damit klar.

    Da macht dann latex teilweise doppelte Arbeit, zumal ich da auch bei händischen Skizzen sehen muss, wie ich die da per Direkteingabe reinbekomme.

    Es ist immer eine Frage des Zweckes. Wenn ich etwas drucken können möchte, soll es auch ein wenig ansprechend aussehen. Da habe ich dann mit LaTeX und PSTricks die schöneren Bilder. GeoGebra ist nicht wirklich zum Drucken gemacht. Und wenn ich ein gedrucktes statisches Bild und eine dynamische oder flexible Version brauche, erstelle ich zwei Dokumente. Da überlege ich mir vorher, ob sich das lohnt, wie oft ich das noch brauchen werden. Oft genug liege ich richtig.

    Die Diskussion hatten wir schon mal, sie führt nirgendwo hin.

    That's right. Allerdings stört es mich, wenn die Diskusssion durch die Kolportage von Irrtümer ersetzt wird. Eine Diskussion, was denn nun "besser" ist, ist nicht zielführend, darauf wird es keine eindeutige Antwort geben. Eine (sachliche) Aufzählung von Vor- und Nachteilen, konkrete Erfahrungswerte können aber durchaus eine Entscheidungshilfe für andere sein. Darum ging's dann wohl in dem Thread, oder?

    Ja... und da ist LaTex von der Usability einfach tot. Fängt schon damit an, daß wir unsere Word-Dokumente in der Schule am Kopierer gleich in Klassensatzstärke ausdrucken können, während du für LaTex-Dokumente einen eigenen Drucker mitbringen müßtest, weil das auf keinem Schulrechner zu finden ist.

    Noch so'n Gerücht. PDF-Dateien kann euer Kopierer auch verarbeiten? Oder hat der einen MS-Vendor-Lock?

    Hört sich für mich so an, als würdet ihr euren Schülern LaTex aufzwingen,

    Sie lernen es, so habe ich die Wollsocken verstanden. Warum man das mit Zwang konnotieren muss, verstehe ich nicht. In aller Regel haben die Schüler wenig oder keinen Einfluss auf die zu unterichtenden Inhalte. Insofern werden sie zu allem "gezwungen".

    Was meine Schüler anbetrifft, so bin ich froh, wenn sie mathematische Inhalte einigermaßen leserlich von Hand zu Papier bringen. Dass die Bruchstriche auf Höhe der Rechenzeichen gehören, wäre eine so 'ne Sache. Mathematische Schreibweisen sind nicht so ganz ohne. Das muss man lernen. Wenn man das beherrscht, die Systematik und die Struktur von Formeln durchschaut, kann man sich Gedanken darüber machen, wie das am Computer geht. Bei uns im Unterricht also gar nicht.

    Der Einsatz ist bei uns an der Schule aus Datenschutzproblemen verboten, eben weil niemand weiß wo die Daten landen.

    Es ging um Unterrichtsvorbereitungen. Welche personenbezogenen (und damit schützenswerten) Daten enthalten die nach Ansicht eures Datenschutzbeauftragten? Irgendwelche Namenslisten etc. sollte man da natürlich nicht bei haben.

    Hanschriftliche Aufzeichnungen scanne ich schon malmein, um sie digital verfügbar zu haben. Ich habe auch keinen Tabletten-Computer, hat mich nie gereizt. Ein echter Stift auf Papier überzeugt mich von der Haptik schon eher.

    Skizzen direkt in Word zu machen?
    Formeln und Gleichungen würde ich notfalls über die latex-Funktion des Formel-Editors einfügen.

    Warum so viele Menschen MS Word verwenden, habe ich auch immer nicht verstanden. Ich fand's noch nie übersichtlich und es wurde von Version zu Version immer schlimmer. Zumindest, soweit ich das beobachtet habe. Ich setze fast alle Texte in LaTeX, insbesondere alles, was Formeln enthält. Dabei habe ich nie auf einen Formeleditor oder ähnliches zurückgegriffen. Das direkte Eintippen des Quellecodes ging immer noch am schnellsten. Ich habe damals LaTeX während des Mathematik-Studiums gelernt. Das war irgendwie üblich. Scheint heute nicht mehr so zu sein, schade.


    Graphen und Konstruktionen würde ich in meiner Vorbereitung in Geogebra machen,

    Wenn es nicht dynamisch oder interaktiv sein soll, zeichne ich auch alles in LaTeX (mit PSTricks). Wenn ich etwas in GeoGebra zeigen will, bereite iches auch darin vor, klar. Als Graphiktool ist's mir zu fummelig.

    Beides (handschriftlich oder LaTeX) mündet am Ende in PDF-Dokumenten, die ich über ein SVN-Repository auch online zur Verfügung habe.

    Onenote kenne ich nicht.

    Ich würde sagen, solange du nichts bekommst, ist es keine Nebentätigkeit.

    Zum Einen ist das nicht da Kriterium, zum Anderen gilt der geldwerte Vorteil als Vergütung.


    Ob du die 2 Stunden in der Woche Trainer oder Trainierender bist, ist meiner Meinung nach egal

    Ist's bei dem Training, um das es geht nicht. Das findet ohne Übungsleiter nicht statt, während ein fehlender Teilnehmer nichts ausmacht. Insofern ist die Verpflichtung eine andere. Die Frage, die übrig bleibt, ist, inwiefern dieser Unterschied für die Rechtslage relevant ist.

    Danke für deine Einschätzung, aber die bringt mr nicht viel. Ich formuliere meine Frage um: Hat jemand konkrete Erfahrungswerte aus NRW? Oder hat jemand eine belastbare Einschätzung zur Rechtslage?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich der einzige nordrhein-westfälische Lehrer sein sollte, der im Sportverein aushilft.

    Danke.

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