Warum zum Glück? Die waren nicht so dröge und hatten wenigstens noch Herz und Heiterkeit. Frisch, fomm, fröhlich, frei!
Frisch, fromm, mit Rohrstock durchs Gesicht. Ein Traum, ne Danke.
Warum zum Glück? Die waren nicht so dröge und hatten wenigstens noch Herz und Heiterkeit. Frisch, fomm, fröhlich, frei!
Frisch, fromm, mit Rohrstock durchs Gesicht. Ein Traum, ne Danke.
Da wurden wenigstens noch Pauker und Lauselümmels aus echtem Schrot und Korn gezeigt.
Die Paucker und Lümmels gibt es aber heute (zum Glück) nicht mehr.
Zitat
kleiner gruener frosch Vor 10 Stunden
Hat den Titel des Themas von „Schokoeis oder Vanilleeis? (Vormals: Was meint ihr ...?)“ zu „Vormals Schokoeis oder Vanilleeis? (Vormals: Was meint ihr ...?)“ geändert.
Hä? was ist es denn nun? Nur noch Vormals?
Insofern du aus dem Umstand, dass man nicht BO an sich in Frage stellt, sondern deren Qualität und Quantität am Gymnasium kritisiert, eine "dann lassen wir es."-Insinuation bastelst, liegt der Verdacht nahe...
Oder du legst einfach solche Stilmittel nicht auf die Goldwaage, wenn du selbst entsprechende Übertreibungen formulierst.
Für die Qualität ist die Schule selbst verantwortlich und die Quantität ist ziemlich gering. Also kritisiert ihr euch selbst oder wo liegt das Problem jetzt?
Waldmeister-Wassereis
Das würde ich immer essen, auch ohne Halsschmerzen.
Doch! Oooh!
... oder ist mit "Nö" etwa 'keine Akademiker' gemeint?! Hmmm...
Wo steht denn, dass durch solche Maßnahmen die Abbruchquote in jedem Fall auf 0 gesenkt wird? Zeig mal.
Es wird hier (von Akademikern!) suggeriert, dass man durch den Ausbau der Berufsorientierung in quantitativ grotesken Maßstäben die Abbruchwahrscheinlichkeit gegen absolut utopische 0% streben lassen kann, wenn man doch nur noch mehr Tage mit BO-Kram vollpackt.
Richtig und weil es nicht zu 100% funktioniert, dann lassen wir es. Wenn wir schon dabei sind, dann kann auch der Unterricht in französisch weg, da habe ich kaum französisch gelernt. Zeitverschwendung. Mathematik lernen manche auch nicht richtig, kann also auch weg. Merkste selbst oder?
Außerdem kann man sowieso nicht alle retten! Und das sollte auch nicht unser Anspruch sein, zumindest nicht, wenn man halbwegs gesund in seinen Ruhestand gehen will.
Ne können wir nicht. Dann bleiben wir am besten ganz daheim, wenn wir nicht jeden retten können. Du sagst doch selbst, dass das nicht der Maßstab sein kann. Also können wir nicht 6% des Schuljahres für was anderes als Fachunterricht verwenden?
Erektion
Ich schrieb es ja... Textverständnisprobleme - q.e.d.
¯\_(ツ)_/¯
Wenn du meinst...
Wen sollten wir "nicht mehr brauchen"?
Klassen-/Kursteiler sind nicht gottgegeben, ebenso nicht Stundendeputate etc. - wäre endlich 'ne Chance für angemessene Klassen-/Kursgrößen und eine adäquate Anzahl zu unterrichtender Klassen/Kurse pro Lehrer (wovon alle massiv profitieren würden... wäre wohl angesagt, um wieder international wettbewerbsfähig zu werden).
Die werden sicher nicht geändert. Weniger Schüler, heißt weniger Stellen und Schulen. In welcher Traumwelt werden denn die Klassengrößen und -teiler runter gesetzt, wenn die Schülerzahlen sinken?
Ridikülisierung und das auch noch i.V.m. selektiv-dekontextualisierendem Zitieren demonstriert mangelndes (tatsächliches oder instrumentalisiertes) Text- u./o. Problemverständnis. Keine Diskussionsgrundlage deinerseits also und nichts, was meine Kernaussagen (die von deiner Replik unberührt bleiben) entkräftet.
Du sagst nur mit sehr vielen Worten, dass wieder mehr gesiebt werden soll und nur noch diejenigen aufs Gymnasium gehen sollen, die auch später wirklich studieren. Deswegen braucht es keine Berufsorientierung, weil dort eh nur die Highperfomer sein sollen.
Deine Kernaussage widerspricht einer Berufsorientierung gar nicht.
Wenn dem wirklich so wäre, was machen wir mit den ganzen Gym-Lehrkräften, die wir dann nicht mehr brauchen?
Das Jahr hätte man sich sparen können, um DIREKT zu einem dualen Studium oder Ausbildung lotsen zu können (und DANACH studieren).
Nein das geht dann nicht mehr. Man ist mit Mitte 20 schon zu alt für ein Studium, die kognitive Kapazität hat man nur in jungen Jahre. So habe ich es hier zumindest gelernt/erfahren.
Mittlerweile ist die Berufsorientierung an Gymnasien in NRW komplett aus dem Ruder gelaufen: 1 x Einstiegsinstrument, 2 x Berufsfelderkundung (alle drei je 1 kompletter Schultag, die letzten beiden bei uns traditionell immerhin an Konferenztagen) und zwei Praktika (zwei Wochen in Jgstf. 9 und eine Woche in der Q1). Dazu allerhand an Dokumentationen, Praktikumsberichten und Co.,alles (theoretisch)
Echt 3 komplette Tage? Puh wie soll man das aufholen? und dann noch insgesamt 4 Wochen Praktikum.
Also die vier Wochen Praktikum gab es bei uns in Hessen schon Ende der 90er Jahre (wahrscheinlich schon vorher).
Bezogen auf die beiden Schuljahre fehlen also knapp 6%. Das läuft wirklich aus dem Ruder. Ihr solltet Samstags zusätzlichen Unterricht anbieten, um die verschwendete Zeit zu kompensieren.
Dann hast du das Ziel bzw. den Sinn und Zweck der Schulform Gymnasium nicht verstanden. Aber vielleicht prallen hier auch Welten aufeinander, du scheinst an einer beruflichen Schule unterwegs zu sein. Da ist der Bezug zum Beruf ja schon viel eher gegeben.
Sicher habe ich eine andere Sicht auf die Welt. Es ist aber immer noch die gleiche Welt, die wir betrachten und am Ende müssen wir alle für unseren Lebensunterhalt sorgen. Das ist in der Grundschule noch ziemlich egal, sobald die Kinder aber um die 16 Jahre alt sind, rückt das ganze schon immer näher und kann/darf gar nicht mehr zurückgehalten werden, weil man mehr Zeit für irgendwelche Unterrichtsinhalte haben will. Es gibt in diesem Alter kein wichtigeres Thema.
Schauen wir mal, was die Gesetzgeber so zum Sinn und Zweck von Gymnasien sagen:
Zitat von Schulgesetz BerlinDas Gymnasium vermittelt seinen Schülerinnen und Schülern eine vertiefte allgemeine Bildung und ermöglicht ihnen entsprechend ihren Leistungen und Neigungen eine Schwerpunktbildung, die sie befähigt, … an einer Hochschule oder in beruflichen Bildungsgängen fortzusetzen.
Zitat von Schulgesetz SachsenDas Gymnasium vermittelt Schülern … eine vertiefte allgemeine Bildung, die für ein Hochschulstudium vorausgesetzt wird; es schafft auch Voraussetzungen für eine berufliche Ausbildung außerhalb der Hochschule.
Bei euch wird der Stellenwert über den Runderlass KAoA geregelt. Damit sind auch die Gymnasien gemeint. Es ist ziemlich klar was der Normgeber zum Auftrag meint. Das Ziel ist es am Ende in eine Erwerbstätigkeit zu kommen, hier meistens nach einem Studium. In keiner Rechtsnorm wird der Bildungsauftrag der Gymnasien rein als Selbstzweck beschrieben.
s3g4 Deine Forderung, alle Lehrer müssten vorher "in der Arbeitswelt" gearbeitet haben, ist doch populistischer Unfug. Erinnert mich so ein bisschen an die Boomer, die die Wehrpflicht einfordern, "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" usw. propagieren. Lehrer müssen fachlich so gut wie möglich ausgebildet sein und das erreicht man nicht, wenn man auf der Höhe seiner kognitiven Schaffenskraft und Aufnahmefähigkeit "in der realen Arbeitswelt" irgendwo die Werkstatt fegt.
Nein ist es nicht, du kletterst den Elfenbeinturm nur immer weiter hoch. Für Lehrer reicht es eben nicht nur fachlich gut ausgebildet zu sein.
Der Rest bestätigt einfach nur meinen Punkt.
Die wenigsten Professuren werden an Leute vergeben, die gerade ihre Dissertation abgegeben haben. An FHs müssen diese mindestens 5 Jahre außerhalb von Hochschule gearbeitet haben. Wenn man sich mal mit den "großen Hunden" vergleichen will.
Es ist quasi ein Markenzeichen des Lehrerforums, dass es nach kürzester Zeit nicht mehr ums eigentliche Thema geht.
Naja, weil die Ausgangsfrage entweder gar nicht geklärt werden kann oder sie eben nach 1-2 Seiten abschließend geklärt ist. Danach kommen die ganzen Sidequests.
Hier gehört ab und an zur Realität, dass die KollegInnen auch ihre Aufgaben nicht immer optimal erfüllen.
Dann muss man wohl hier ab und an, daran erinnern, dass sie ihre Aufgaben erfüllen sollen.
Daher geht tatsächlich auch mal was kaputt.
Geschenkt, das passiert sicher mal auch im Fachunterricht.
Ich dachte, es gäbe sowas wie Forenregeln oder ne Netiquette, die hier auch gelten.
Gibt es und die Mods überwachen das. Wieso sollte denn deiner Meinung nach der Thread geschlossen werden?
Wie wärs, wenn eine Lehrkraft dort ist und das beaufsichtigt?
Ob diese 3 Einzeltage Praktikum einen Nutzen haben, darf man aber schon anzweifeln. Was sieht man denn schon groß an einem einzelnen Tag?
Mehr als an keinem Tag.
Denkt man deine Argumentationslinie weiter, brauchen Schüler zukünftig außer Prompten eigentlich überhaupt nichts mehr selbst beherrschen und wir können sämtliche Lehrpläne direkt fast vollständig im Schredder entsorgen.
Das ist doch unsinnige Polemik. Es ist andersherum doch viel schwieriger, ein generiertes Ergebnis zu bewerten. Ohne dass man sich tiefer auskennt, geht da überhaupt nichts.
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