Und ja, die Radfahrer müssen sich zu Wort melden.
Muss ich? Warum? Und was soll ich sagen?
Und ja, die Radfahrer müssen sich zu Wort melden.
Muss ich? Warum? Und was soll ich sagen?
siehe oben
Warum das nach hinten losgehen kann, hatte ich ebenfalls weiter oben deutlich beschrieben. Und als Lehrkraft sollte man sich ein Fahrrad nun wirklich ohne Finanzierung leisten können.
Ja, du hattest aber auch geschrieben:
Das kannst du bei einer einmaligen Nutzung einer solchen Option sicher auch sein.
Also - warum sollte es dann kein Vorteil sein?
Schrieb ich ja, im E-(Lasten)Rad bereich ist man schnell bei 5000 €, die hat man vielleicht nicht so rumliegen.
Naja. NRW möchte das Leasing ab 2026 anbieten lassen. Bis dahin kann man auch etwas sparen. Und dann erwirbt man Eigentum an dem Objekt.
Nicht alle Beschäftigten und Beamte im öffentlichen Dienst erhalten A13 und mehr und können sich das mal eben leisten.
Aber ich gebe es auf.
Schrieb ja schon, man muss es sich angucken, ich werde es mir definitiv genau angucken.
Nicht alle Beschäftigten und Beamte im öffentlichen Dienst erhalten A13 und mehr und können sich das mal eben leisten.
Ach was. Deswegen wird es für mich nicht attraktiver. Ich habe bisher alle meine Fahrräder recht lange gefahren. Da erscheint mir der Kauf insgesamt attraktiver als eine Form von Miete. Ich haben schon als Schülerin und Studentin Fahrräder gekauft, auch die habe ich bar bezahlt. Mag sein, dass man in gewisser Konstellation dadurch weniger bezahlt, dass eine Agentur auch noch etwas verdient. Aber das man dadurch die Attraktivität des Radelns fördern halte ich für überzogen. Es ist auch nicht so, dass sich Geringverdienerinnen sich jetzt erstmals ein Fahrrad durch Entgeltumwandlung leisten können.
Ich werde mir das nicht anschauen, weil mir das Konzept schon nicht passt.
Ich habe bisher alle meine Fahrräder recht lange gefahren.
Sehr Ich bezogen.
Wenn es für dich nicht relevant ist, warum kommentierst du hier so offensiv rum? Es nimmt dir ja nichts weg.
Ich habe selbst mal einen Deal abgeschlossen und erst später gemerkt, dass auf den Preis noch ein Händleraufschlag von 6% drauflag. Da denkt man erst, man hat ein gutes Angebot – und wundert sich dann, warum die Rate doch höher ausfällt als erwartet.
Hätte ich damals eher gewusst, dass man sowas sauber gegenrechnen kann, hätte ich wahrscheinlich anders entschieden. Letztens haben ich eine Vergleichplattform für Bikeleasing (Viking Chili-Fun-Bike) entdeckt, da kann man den eigenen Leasinganbieter und die Steuerangaben hinterlegen und sogar Händleraufschläge/Raten vergleichen. Das hätte mir damals einiges an Nerven gespart. Leider geht das nur online
Edit Mod: Ups, war keine Platteform, sondern nur ein Rad ![]()
Ich hatte bei meinem ersten Pedelec sehr viele Reparaturen. Einige gingen auf Gewährleistung, aber das war dann auch irgendwann vorbei, und irgendwann haben sich die Reparaturen auch nicht mehr gelohnt.
Jetzt bin ich glückliche Besitzerin eines Jobbikes über die Firma meines Partners und genieße den Wartungsvertrag (inklusive) und vor allem das neue Rad, das viel besser zu mir passt. Und nach 3 Jahren kann ich mir überlegen, ob ich das Rad behalte. Die Pedelecs entwickeln sich rasant. Ein Dienstrad ist wirklich eine Option, die man sich überlegen sollte. Wenn es denn mal so weit kommt. Ich erlebe, dass andere Firmen da schon viel weiter sind.
Hi! Ich bin in Baden-Wü... habe ein Dienstrad (E-Mountainbike mit Straßenausstattung)
und genieße es jeden Tag, mit dem Rad zur Schule zu fahren (und es auch für den Urlaub zu nutzen).
Macht Spaß, das Auto bleibt stehen - kann ich also empfehlen.
In BaWü ist der Anbieter Jobrad.
LG,
Hi! Ich bin in Baden-Wü... habe ein Dienstrad (E-Mountainbike mit Straßenausstattung)
und genieße es jeden Tag, mit dem Rad zur Schule zu fahren (und es auch für den Urlaub zu nutzen).
Macht Spaß, das Auto bleibt stehen - kann ich also empfehlen.
In BaWü ist der Anbieter Jobrad.
LG,
Dass Fahrrad fahren Spaß macht und sinnvoll ist, steht außer Frage. Aber warum sollte man das als Leasing-Modell handhaben? Die paar Kröten, die man scheinbar durch die Steuervorteile bei der Umwandlung der Bruttobezüge spart, gehen an anderer Stelle für Pflichtversicherung, hohe Listenpreise und teils geringeren Rentenansprüchen (wie das bei Beamten mit der Pension aussieht, konnte ich noch nicht direkt finden) drauf.
(wie das bei Beamten mit der Pension aussieht, konnte ich noch nicht direkt finden)
Soweit ich es verstehe, ist für die Pension nur der Stellenanteil ausschlaggebend. Für Angestellte hast du natürlich recht. Auch der Rest ist richtig. Leasing ist in den meisten Fällen die schlechteste Finanzierungsvariante.
Soweit ich es verstehe, ist für die Pension nur der Stellenanteil ausschlaggebend. Für Angestellte hast du natürlich recht. Auch der Rest ist richtig. Leasing ist in den meisten Fällen die schlechteste Finanzierungsvariante.
Ja. Dadurch dass Versicherungen etc. immer inkludiert sind und verschiedene Unternehmen mit verdienen möchten, zahlt man in der Summe aus Raten und "günstigem" Kauf zum Restwert (wo man sogar noch einen geldwerten Vorteil versteuern muss) gar nicht mal so selten mehr als beim direkten Kauf. Trotz Steuerersparnis.
Das kann zwar häufig etwas günstiger sein als ein Kauf, ist aber öfters auch ungünstiger. Dazu müsste man eine sehr exakte Steuerberechnung durchführen. Die Online-Rechner führen da in die Irre, da nur sehr grob. Da ist bspw. nicht berücksichtigt, dass man in der Steuererklärung ja noch andere Dinge absetzt bzw. zusammen veranlagt wird. Da täuscht die im Rechner angesetzte Steuerklasse, weil V da andere Ergebnisse liefert als III und beide nicht ganz korrekt sind im Vergleich zu "nach der Steuererklärung".
Mich stört dabei die Intransparenz und die Tatsache, dass der Begriff Dienstrad hier völlig absurd ist. Für mich wäre der Begriff Dienstrad korrekt, wenn der Dienstherr das Ganze zahlt und ich nur den geldwerten Vorteil versteuere, wie das bei Dienstwagen geschieht.
Ich habe mir mein letztes Biobike normal gekauft. Meine Kritik setzt hier ja nicht am Fahrrad an sondern an der Intransparenz und am Begriff "Dienstrad".
Ja. Dadurch dass Versicherungen etc. immer inkludiert sind und verschiedene Unternehmen mit verdienen möchten, zahlt man in der Summe aus Raten und "günstigem" Kauf zum Restwert (wo man sogar noch einen geldwerten Vorteil versteuern muss) gar nicht mal so selten mehr als beim direkten Kauf. Trotz Steuerersparnis.
Je nach Fahrrad hat eine Person nicht zwingend 4-8k oder so übrig oder will sie auf einmal ausgeben, da ist es ein Vorteil.
Dann kommt es noch auf die Rahmenbedingungen an. Versicherung inkludiert? Wartung und Verschleißteile inkludiert?
Mein Pendlerrad läuft ~5000 km/Jahr, da lohnt es sich sofort, wenn Verschleißteile mit drin sind. (Und hat auch über 4 k gekostet, ganz ohne E).
Aber ja, genau das muss man sich konkret anschauen!
Wenn es die Hürde senkt den Zugang zum Radfahren zu bekommen und das Auto stehenzulassen, dann hat man viel gewonnen finde ich.
Für mich wäre der Begriff Dienstrad korrekt, wenn der Dienstherr das Ganze zahlt und ich nur den geldwerten Vorteil versteuere, wie das bei Dienstwagen geschieht.
Ja, das wäre ein Träumchen.
Manche Arbeitgeber geben aber zumindest den Vorteil durch das Premium Plus Paket mit Versicherung/Verschleiß, dann ist es zumindest für Vielfahrer ein echter Vorteil.
Früher habe ich selbst geschraubt an meinen Rädern, ich kann auch (fast) alles am Bio-Bike. Mittlerweile ist mir aber meine Zeit zu schade und ich bezahle gerne andere dafür. ![]()
Ich denke auch, dass es bei vielen Fällen ein bisschen Ersparnis geben wird. Alleine der Gedanke, dass es eben auch Fälle gibt, in denen man drauflegt, zeigt halt ein Konstruktionsproblem. Es müsste so attraktiv sein, dass es sich sehr offensichtlich lohnt. Das Hantieren mit Steuervorteilen klingt für mich so bisschen wie Anlagemodelle für Ärzte aus den 90ern
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Ein Vorteil ist sicherlich, dass man bei einem sehr teuren Rad die Kosten strecken kann. Auf der anderen Seite: Würde ich mir das teurere Rad auch direkt kaufen oder dann ein günstigeres? Also: Wird der Wunsch nach dem teuren Rad vor allem durch dieses Leasing-Modell geweckt?
Versicherung, Wartung, Diebstahlschutz sind inbegriffen, das ist sicherlich ein Vorteil. Einen Teil davon kann man aber auch günstig so abdecken. Da stellt sich die Frage: Übernehme ich dann nach der Laufzeit das Rad, nachdem ich es durch das Leasing quasi schon fast bezahlt habe? Wenn ja, dann bin ich auch wieder für Wartung etc. verantwortlich. Wenn nein, fange ich wieder mit neuen Raten (und einem neuen Rad) an.
Der Fahrradhandel fühlt sich von den Leasingunternehmen auch unter Druck gesetzt und ist nicht immer so glücklich darüber. Teils gewährt man beim Leasing Rabatte nicht, die beim normalen Kauf gegeben werden.
Als Beamte hat man mehrere Probleme nicht, die Angestellte beim Leasing haben: Keine Auswirkungen auf die Pension (die Angestellte eben bei der Rente haben), Arbeitslosengeld etc.
Lohnend dürfte das Modell finanziell besonders sein für kinderlose Singles mit hohen Bezügen. Mit Familie und Kindern und ggf. TZ-Anteil und normalen Bezügen sieht es dann wahrscheinlich anders aus. Das mal zwei Extrempositionen, wie sich die steuerlichen Vorteile stark oder nicht auswirken können.
Es ist aus meiner Sicht eine gute Idee, Radeln attraktiver zu machen. Die gewählten Modelle sind aber für mich(!) zu undurchsichtig und komplex. Heißt: Ich radel ungeleast weiter, freue mich aber für jede(n), die/der sein Wunschfahrrad darüber findet und beim Radeln nicht nur Spaß hat, sondern auch Geld spart.
Noch eine Ergänzung: Ich selbst bin kein talentierter Schrauber und wäre mit einem ebike wahrscheinlich überfordert. Und wenn der Arbeitsgeber bspw. - wie kiggie schrieb - Versicherung etc. übernimmt, ist das Leasing sicherlich finanziell attraktiv.
Ich finde die Preise, die hier aufgerufen werden echt unverschämt teuer teilweise. Auch bei E-Bikes, da bekommt man schon E-Motorräder für, die deutlich höhere Belastungen aushalten müssen. Dies würde ich ungerne mit so einem Programm unterstützen. Ich bin da aber wohl auch in der Minderheit. Der erst und (hoffentlich) einzige Kredit meines Lebens war unser Haus.
Ich bin auch gerade am überlegen und finde die Berechnungen ain den Online Rechnern teilweise sehr ungenau. Gerade wenn man dann nicht alleine veranlagt wird bei der Steuer, der Partner zusätzlich durch Jobwechsel sehr unterschiedliche Einkünfte hat und man selbst die Anzahl der Arbeitsstunden variiert.
Erschwerend hinzu kommt noch, dass ich das Geld für das teure Fahrrad alternativ anderweitig anlegen würde und dann dort Zinsen/Dividenden erhalten könnte. Dadurch wäre das Leasing wieder von Vorteil ![]()
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