Beiträge von s3g4
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Wichtiger Hinweis als Kontext: Der PR ist nicht direkt für Streitigkeiten zwischen Kollegen verantwortlich, er vertritt die Kollegen "nach oben", unter dem Stichwort "Schulfrieden" ist das hier aber natürlich durchaus ein Thema für ihn. Nur, er muss nicht selbst mit dem Kollegen reden, er muss aber dafür Sorgen, dass der Schulleiter seinen Job macht und sich den Kollegen mal vornimmt.
Danke, natürlich spricht der PR nicht andere Lehrkräfte bei Streitigkeiten an. Aber die SL würde ich als PR auf jeden Fall deswegen ansprechen und auf ein entsprechendes Eingreifen bestehen.
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Wie findest du diese Lösung: Ich stelle mich vor einen leeren Klassenraum, filme nur mich und blende die SuS nicht ein? Dann zeige ich, dass ich mich bemüht habe. Eine andere Lösung sehe ich nicht.
Jo einfach nur dich filmen. Die Klasse muss dabei keiner sehen.
Bei uns im Seminar gab es sowas auch mal. Die haben das aber schnell wieder abgeschafft, weil's völlig sinnfrei gewesen ist.
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Ich bin ein bisschen stolz darauf, dass ich es langsam hinbekomme, "Schüler:innen" zu sprechen und nicht nur zu schreiben. Sprachweise ändern nach mehreren Jahrzehnten ist halt wirklich schwer. Die jüngeren Kolleg:innen schaffen das besser.
Ich bin froh dass in meinem Umfeld niemand so spricht, weder in der Schule, im Ministerium oder sonst wo. Ich werde mir diese Sprachweise auch nicht aneignen
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Gibt es nicht Bundesländer, in denen die Halbjahreszeugnisse formal nur als "Information" angesehen werden und nicht als Zeugnisse? Wenn das in Sachsen so wäre, würde die zitierte Rechtsnorm nur für die Jahreszeugnisse zählen.
Ja bei uns ist das in ein paar Bildungsgängen so. Wir machen trotzdem eine Notenkonferenz, auch wenn wir es eigentlich nicht müssten.
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Die Person hat insofern Rückhalt im Kollegium, dass ich Seiteneinsteiger bin und gegen eine Person wird immer gehetzt. Der Kollege ist a) unkontrolliert aggro. Im sekündlichen Wechsel, b) laut brüllend, im nächste Moment zuckersüß zu allen gibt Törtchen aus, läuft zu mir "sowas wie du kriegt kein Törtchen du bist kein Lehrer" und geht wieder c) extrem unangenehmen, ich sitze am PC, die Person kommt von hinten leise angeschlichen auf 10 cm an mich ran sag ein Schimpfwort und verschwindet
Wenn die SL nichts machen will, auf jeden Fall Personalrat einschalten. Ansonsten weiter an die Schulaufsicht eskalieren
Pro Tip: die Schule verlassen und sich eine schönere suchen.
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Das Missbrauchspotential von Vertrauensarbeitszeit ist sehr hoch und sollte daher rechtlich meiner Meinung nach ausschließlich Selbstständigen, Politikern (m/w/d) in Spitzenämtern, Kunst- und Freischaffenden offenstehen
Bullshit.
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Es gibt auch keine gesetzliche Vorgabe, wie man zitieren muss. Trotzdem fordern die meisten Studienseminare eine wissenschaftliche Zitierweise. Die Kriterien an die Form der Arbeit sind im Vorhinein bekannt, da kann man sich im Nachhinein nicht beschweren, wenn man die Kriterien nicht erfüllt hat und deswegen Punktabzug erhält.
Selbst beim zitieren wird gemeckert. Ich zitiere immer nach IEEE, weil mir der Stil am besten gefällt. Da wurde ich für angefahren, so könne man das auf keinen Fall zitieren. Ich muss dann heraussuchen, dass das auch eine legitime zitierweise ist.... Kannste dir nicht ausdenken.
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Wieso soll das der Staat finanzieren, wenn ihr unnötig lange irgendwo rumhängt? Das ist ja dann ganz offenbar ein Problem eurer Mitbestimmungsgremien.
Edit: was im Unterricht und was danach stattfinden muss ist festgelegt. GLK in Unterrichtszeit hab ich noch nie gehört, sich einen schlauen Lenz machen kanns am Ende auch nicht sein.
Weil es wohl der Wille des Dienstherrn ist, dass man in Konferenzen abhängt. Dann ist das natürlich Arbeitszeit.
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Eben. Das war ja mein Vorschlag.
Oben links Name und dann Spalten "Datum", "Uhrzeit Beginn", "Uhrzeit Ende", "Pausenzeit" und ggf. "Arbeitszeit gesamt".
So machen das viele Betriebe, die nach Zeitaufwand abrechnen und sich keine elektronische Zeiterfassung leisten können oder wollen.
Hoffentlich bist du nicht damit beauftragt sowas einzuführen.
Eine Tabelle händisch mit Arbeitszeiten füllen? Oh Gott ich sehe schon die bescheuerten andere Ideen der Lehrkräfte dazu. Am besten eine Liste, welche im Lehrerzimmer ausliegt, die dann von jedem eingescannt und an die personalführende Dienststelle geschickt werden muss.
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Urkunde!
Davon kann ich mir nichts kaufen.
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Ich vermisse auch nicht die "leuchtenden Kinderaugen" sowie die Eltern! Haben sich in den letzten Jahren nicht gerade zum Positiven entwickelt.
Die noch aktiven Kolleginnen und Kollegen beneide ich nicht.

Dann ist doch alles prima.
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Ich persönlich habe gar keine Lust auf Arbeitszeiterfassung und weiß jetzt schon dass die Umsetzung mindestens furchtbar werden wird und zu Mehrarbeit führen wird.
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Meine Erfahrung ist, dass Du 3 bis 4 Monate später ein Schreiben von der Perso bekommst, mit der Frage, ob Du dann und dann an Streikmaßnahmen teilgenommen hast. Wenn nicht, musst Du nachweisen, dass Du an Deinem Dienstort Deine Arbeit getan hast - wenn nicht (Du widersprichst nicht) wird Dir bei nächster Gelegenheit das Geld abgezogen. Bei mir immer an die 160 EUR
Wie weißt man das denn nach?
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Das klingt als ob es gar kein Disziplinarrecht gäbe. Dann könnte man ja derzeit auf Pausenaufsichten, Konferenzen oder Klassenfahrten verzichten - kann einrm ja eh nichts passieren.
Schwerwiegende Fälle können zu Zwangsversetzungen oder zur Entfernung aus dem Beamtendienst führen. Dass das nicht bei einmaligem Vertrödeln der Arbeitszeit passiert, ist klar.
Ich habe in meinem Umfeld, das muss ich dazu erwähnen, weder mitbekommen, dass jemand aus dem Beamtendienst entfernt wurde noch dass jemand über einen längeren Zeitraum in einem derartigem Maße gegen dienstliche Anweisungen verstieß, dass diese Option im Raum stand.
Ich habe nichts von Dienstverweigerung gesagt. Nur eben langsam arbeiten... 20h für eine Korrektur, die eigentlich 2h bräuchte. Was soll da jemand sagen?
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Warum sollten Sie das tun müssen, deiner Meinung nach?
In Hessen ist das so. Bei euch ist es anders, die Planstellen und Angestellten werden spitz abgerechnet (zumindest verstehe ich die FESchVO so).
Heißt aber am Ende, die Ersatzschule bezahlt das Gehalt und rechnet dies dann hinterher über die Landbezuschussung ab. 15% müssen Eigenleistung der Ersatzschule sein.
Bei uns gibt es eine pauschale Bezuschussung und davon werden Planstellen abgezogen.
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Du willst es nicht hören (weil es auch unverschämt ist): Dein Problem, deine Orga, du musst für ein gut gefülltes Durchlaufkonto sorgen. (oder automatische, vereinbarte Verschiebung bzw. Verlängerung des Zahlungsziels)
Ich habe einen sehr sehr hohen Dispositionskredit, genau für den Fall der Fälle. Zum Glück muss ich den nur sehr selten und nur in kleinen Teilen in Anspruch nehmen.
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Ich sehe schon die Schulen voller REFA-Fachkräfte, die Durchlaufzeiten nehmen und dann werden ganz viele Lean-Manager angestellt um die Prozess zu optimieren.
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Kurzfristig kommst du damit (auch außerhalb des Lehrberufs) immer durch, aber eben nicht langfristig.
Bist du echt Lehrer? Natürlich kommt man damit langfristig durch. Was soll denn passieren?
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