Familienfreundlichkeit im Lehrberuf

  • Schade, dass Du keinen Bezug auf die gemachten Beiträge nimmst. Ich habe da relativ ausführlich dargestellt, wo die Probleme liegen.
    Bei euch an der Schule scheint das alles etwas anders als im Rest von Deutschland zu laufen aber bei uns ist es tatsächlich so, dass auch Vollzeitkollegen mit ihrer Arbeit ausgelastet sind. Jetzt musst Du auch noch bedenken, dass wir bereits geschrieben nur 2 VZ und rund 13 TZ haben. Sollen dann die beiden VZ die gesamte Vorbereitung für alle Klassen alleine machen? Und solche Verhältnisse sind an Grundschulen nicht unüblich. Da arbeiten einfach sehr viele in Teilzeit.

    Es ist total toll, wenn es an deiner Schule anders läuft. In der Praxis lässt es sich halt an unseren Schulen nicht umsetzen. Am Ende fehlen den meisten einfach zusätzliche Stunden.

    Aber Du kannst gerne einmal euer Konzept verlinken oder hier darstellen. Ich denke viele finden es spannend, wir ihr das Problem gelöst habt. Ich finde es toll, dass es bei euch so einfach umsetzbar ist. Wenn man das auch auf Grundschulen wie uns übertragbar ist, übernehmen wir dein Konzept gerne. Also erzähle. Wie löst ihr das konkret?

    Nein, bei uns läuft es leider auch nicht super, weil da Leute sind, die wie du einfach leider keine Möglichkeiten sehen.

    Wieso sollte irgendwer die Unterrichtsvorbereitung von jemand anderem machen, das ist Quatsch.

    Wenn an deiner Schule fast alle Teilzeit machen, dann können nicht alle Aktivitäten stattfinden, die in Schulen mit 3x so vielen Stunden stattfinden können.

  • Das hört sich sehr gönnerhaft von dir an. Wir haben gelernt, dass es im aktuellen nicht besser umsetzbar ist. Letztlich hat bei uns keiner ein Problem, wenn sich eine Teilzeitkraft ihren Ausgleich nimmt. Wenn Kollegin Y nicht auf Klassenfahrt fährt, meckert keine. Weil wir gut zusammenarbeiten, sprechen wir uns i.R. im Jahrgang ab. Das verhindert viel Stress mit den Eltern. Dann fährt halt der Jahrgang nicht auf Klassenfahrt. Oder halt nur 2-3 Tage. Aber das löst das Teilzeitproblem natürlich nicht.

    In einem guten Kollegium nimmt man halt so oder so Rücksicht. Vielleicht die VZ-Kraft gerade nicht belastbar, weil die Eltern pflegebedürftig sind. Vielleicht geht gerade jemand kaputt, weil die Klasse oder Eltern einfach "doof" sind. Wir versuchen das zu merken und die Person zu entlasten. Wenn jemand wegen kleiner Kinder oder was auch in Teilzeit ist, versuchen wir den Stundenplan so gestalten, dass es passt. Aber das hat weniger etwas mit Teilzeitvorgaben zu tun. Das ist eine Frage des Miteinanders.

    Dann würde ich jeder deiner Kolleginnen raten, sich Vollzeit bezahlen lassen und dann in dein Büro zu kommen, um von ihren privaten Problemen zu erzählen, um Sonderrechte einzufordern.

    Genau das ist nämlich bei uns auch das Problem: im kleinen Kollegium holt sich jeder, der mag, seine Sonderrechte ab egal ob es fair ist oder nicht. Und jeder, der nicht mag, verzichtet auf Rechte. In diesem Fall: Anspruch auf Ausgleich.

  • Ich finde das ist durchaus auch nachvollziehbar. Das gibt ja eine ganze Menge Jobs, wo Teilzeit bedeutet, dass man zwar weniger Stunden macht- aber nicht zwangsläufig die "Mutti-Schichten" von 9-13 Uhr.

    Das sehe ich anders. Man arbeitet als Mutter ja Teilzeit, um weniger Stunden am Tag zu arbeiten und mehr Zeit für seine Kinder zu haben. In dem Moment, wo man Vollzeit buchen soll und der Schule quasi wie Vollzeit zur Verfügung stehen soll - worin besteht dann noch der Sinn in Teilzeit? Und was bitteschön sind "Mutti-Schichten", was soll das? Das klingt total abwertend und mal wieder so, als seien die "Vatis" überhaupt nicht verantwortlich...

  • Das sehe ich anders. Man arbeitet als Mutter ja Teilzeit, um weniger Stunden am Tag zu arbeiten und mehr Zeit für seine Kinder zu haben. In dem Moment, wo man Vollzeit buchen soll und der Schule quasi wie Vollzeit zur Verfügung stehen soll - worin besteht dann noch der Sinn in Teilzeit? Und was bitteschön sind "Mutti-Schichten", was soll das? Das klingt total abwertend und mal wieder so, als seien die "Vatis" überhaupt nicht verantwortlich...

    Nun ja, es sind mitunter die "Muttis", die dann sehr deutlich sagen, dass die "Vatis" nicht können, weil sie in ganz wichtigen Berufen arbeiten, wo sie einfach unabkömmlich sind. Vielleicht wären da im Vorfeld zu Hause einige Gespräche notwendig, damit die TZ-Kolleginnen gar nicht erst in diese Rolle bzw. Position gedrängt werden. Die Schule ist dafür nicht verantwortlich.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Nee, meist sagen das die "Vatis", dass sie unabkömmlich in ihrem Job sind ...

    Ich habe auch nicht gesagt, dass die Schule in irgendeiner Form für die private Aufteilung der Care-Arbeit zuständig ist, aber dass die Teilzeit aus familienpolitischen Gründen ja auch nicht ad absurdum geführt werden kann, indem verlangt wird, die Kita im Extremfall von 7-17 Uhr zu buchen, weil man stundenplantechnisch nicht entgegen kommen will. Mit anderen Stundenplanern und einer anderen Schulleitung ist das bei uns mittlerweile viel besser geworden, also es geht schon, wenn man will...

  • Nee, meist sagen das die "Vatis", dass sie unabkömmlich in ihrem Job sind ...

    Sage ich ja - aber die sagen das dann auch gerne zu Hause und lassen die "Muttis" das dann ausbaden.


    Zitat

    Ich habe auch nicht gesagt, dass die Schule in irgendeiner Form für die private Aufteilung der Care-Arbeit zuständig ist, aber dass die Teilzeit aus familienpolitischen Gründen ja auch nicht ad absurdum geführt werden kann, indem verlangt wird, die Kita im Extremfall von 7-17 Uhr zu buchen, weil man stundenplantechnisch nicht entgegen kommen will. Mit anderen Stundenplanern und einer anderen Schulleitung ist das bei uns mittlerweile viel besser geworden, also es geht schon, wenn man will...

    Da bin ich als leidgeprüfter (oder -erprobter) Vater und Ehemann in der Sache ganz bei Dir. In der Vergangenheit mussten wir aber genau das tun - sprich wir mussten eine KiTa buchen, die um 7 Uhr anfing, weil wir sonst nicht zur 1. Stunde hätten anfangen können - und damals (also vor ca. 15 Jahren) hätten uns die StundenplanerInnen einen Vogel gezeigt, wenn wir entsprechende Wünsche geäußert hätten.

    Eben deswegen habe ich das als Stundenplaner durchaus auf dem Schirm. Problematisch werden aber Stundenplanwünsche von TZ-Kräften, die bei gleichzeitiger UV mit vielen Oberstufenkursen die erste Stunde und die Nachmittage kategorisch ausschließen (und bei TZ gerne trotzdem einen freien Tag haben möchten). Das lässt sich zwar erfüllen, aber sind die Auswirkungen auf den Gesamtstundenplan erheblich und führen mitunter zu anderen spürbaren Schwachstellen im Plan, welche die Eltern, SchülerInnen und auch von ungünstigen Plänen betroffene KollegInnen zu Recht monieren.
    Von daher ist mir ein "es geht schon, wenn man will", viel zu lapidar - ich beziehe das nicht auf Dich persönlich, aber in anderen Fällen ignoriert eine solche Aussage das komplexe Bedingungsgefüge der Stundenplanerstellung.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Nein, bei uns läuft es leider auch nicht super, weil da Leute sind, die wie du einfach leider keine Möglichkeiten sehen.

    Wieso sollte irgendwer die Unterrichtsvorbereitung von jemand anderem machen, das ist Quatsch.

    Wenn an deiner Schule fast alle Teilzeit machen, dann können nicht alle Aktivitäten stattfinden, die in Schulen mit 3x so vielen Stunden stattfinden können.

    Also wenn ich weniger Teilzeitkräfte habe, habe ich trotzdem in der Summe nicht mehr Stunden. Sie sind nur anders aufgeteilt. Um eine echte Lösung zu finden, müsste man also die Anzahl der Stunden erhöhen. Beispielsweise 1 Anrechnungsstunden für jede Klassenlehrkraft, 0,5 Anrechnungsstunde für jedes I-Kind in der Klasse, ... Dann würde sich was ändern. Dass das passiert, ist aber wohl eher unwahrscheinlich.

    Vielleicht liegt es nicht an den Menschen, vielleicht liegen die Probleme am System.

    Dann würde ich jeder deiner Kolleginnen raten, sich Vollzeit bezahlen lassen und dann in dein Büro zu kommen, um von ihren privaten Problemen zu erzählen, um Sonderrechte einzufordern.

    Genau das ist nämlich bei uns auch das Problem: im kleinen Kollegium holt sich jeder, der mag, seine Sonderrechte ab egal ob es fair ist oder nicht. Und jeder, der nicht mag, verzichtet auf Rechte. In diesem Fall: Anspruch auf Ausgleich.

    Ich weiß nicht, was für Probleme du mit mir hast. Die müssten nicht zu mir kommen. Sie müssten zur Schulleitung kommen, die aber auch nichts machen kann. Sie müssten also zur Schulbehörde oder letzter Konsequenz den Dienstherr verklagen.

    Ich habe das Gefühl, dass Du mit deiner Situation sehr unzufrieden bist. Das ist natürlich schade und vielleicht läuft es bei dir auch wirklich schlecht, aber es hilft wenig wenn deswegen gegen andere schießt.

    Das Problem ist aber auch, dass von dir nichts inhaltliches kommt. Du stellst Forderungen, die auch durchaus berechtigt sind. Wie Du das umsetzen willst, steht aber auch in den Sternen.

    Aktivitäten streichen? Klar, kann man in einem bestimmten Maße machen. Aber wir haben auch nicht wirklich viele Aktivitäten. Ok, alle 2-3 Jahre machen wir ein Schulfest. Wie feiern Karneval und es gibt auch mehr oder minder große Weihnachtsfeier. Achja, und eigentlich müssen wir auch jedes Jahr ein Sportfest machen. Fällt manchmal aus aber meistens machen wir es in Kurzform. Karneval ist nur wenig Mehrarbeit. Weihnachtsfeier vorzubereiten schon deutlich mehr. Aber ich glaube kaum, dass jemand die ausfallen lassen will. Wenn eine Schule die Teilzeitkräfte entlasten möchte, brauche ich aber auch nicht 2-3 Stunden sondern eher 100+. Also wie machen wir es?

  • Nee, meist sagen das die "Vatis", dass sie unabkömmlich in ihrem Job sind ...

    Ohne jetzt respektlos euch gegenüber zu sein (ich weiß, wenn man sowas sagt ist man es meistens), aber das sind alte Denkmuster. Sowas erleben wir heut sicherlich auch noch. Es ist aber nicht mehr so viel wie in "euerer Generation". Von der Parität sind wir sicher noch ein gutes Stück entfernt, die Richtung in die wir uns entwickeln sehe ich aber als ganz gut an.

  • Ohne jetzt respektlos euch gegenüber zu sein (ich weiß, wenn man sowas sagt ist man es meistens), aber das sind alte Denkmuster. Sowas erleben wir heut sicherlich auch noch. Es ist aber nicht mehr so viel wie in "euerer Generation". Von der Parität sind wir sicher noch ein gutes Stück entfernt, die Richtung in die wir uns entwickeln sehe ich aber als ganz gut an.

    Hier auf dem Dorf ist es leider immernoch so. Auch in der Generation meiner Tochter. Ist also nicht unbedingt ein Problem „meiner“ Generation.

  • Hier auf dem Dorf ist es leider immernoch so. Auch in der Generation meiner Tochter. Ist also nicht unbedingt ein Problem „meiner“ Generation.

    Das es leider kein Automatismus ist, heißt natürlich dass jeder daran mitarbeiten muss. Wir leben auch ziemlich ländlich, mag aber sicher regionale Unterschiede geben. Hier sind wir als Eltern natürlich in der Pflicht, entsprechend erzieherisch beizutragen.

  • In der letzten Schulwoche der Q2 haben die keinen normalen Unterricht nach Plan mehr, sondern bekommen gezielte Vorbereitung auf ihre 4 Abifächer.

    Außerdem machen wir immer eine Simulation des mündlichen Abiturs, dafür geht auch ein Nachmittag drauf

    Danke für die Erläuterung. Solch eine Vorgehensweise kannte ich bisher nicht; finde ich aber sehr SuS-freundlich für die Abiturient*innen.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Das es leider kein Automatismus ist, heißt natürlich dass jeder daran mitarbeiten muss. Wir leben auch ziemlich ländlich, mag aber sicher regionale Unterschiede geben. Hier sind wir als Eltern natürlich in der Pflicht, entsprechend erzieherisch beizutragen.

    Bin dabei. Habe in meinem Leben 3 Monate TZ gearbeitet. Ich wirke als erzieherisch durch Vorbildfunktion ein.

  • chilipaprika ja klar, daran arbeite ich auch stark, aber der Einfluss Anderer ist natürlich auch da, wie deine Verlinkung zeigt. Ich finde das ganz furchtbar.

    Zudem haben wir in der erweiterten Familie auch solche Konstellationen aus dem letzten Jahrtausend. Das ist genauso kontraproduktiv wie TikTok und co.

    Und im Grunde sieht man erst, was ich so geschafft hab, wenn meine kinder selbst Kinder bekommen und wie sie es dann aufteilen.

    Ich selber bin jedenfalls von meiner Mutter sehr stark geprägt worden.

  • Von der Parität sind wir sicher noch ein gutes Stück entfernt, die Richtung in die wir uns entwickeln sehe ich aber als ganz gut an.

    Was meinst du in diesem Kontext mit Parität?

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • Und im Grunde sieht man erst, was ich so geschafft hab, wenn meine kinder selbst Kinder bekommen und wie sie es dann aufteilen.

    Ja, mit Kindern ist es eine Nummer größer und auch ist viel von dem Ergebnis die eigene Persönlichkeit, aber mein Mann kann auch ohne Kinder zeigen, was für ein toller Mann er ist.
    Seine Mutter (andere Generation) war ab dem 2. Kind zuhause, der Vater war auch regelmäßig lange auf Montage und sie hätte dann auf dem Land nicht arbeiten können, war/ist aber sehr aktiv in vielen Sachen.
    "Trotzdem" kann er alles selbst machen (und macht es auch). Entscheidend ist vermutlich auch oft, ob junge Männer alleine gelebt haben und sich schon selbst ums Kochen und Waschen und so gekümmert haben.. Mein Mann hat über 10 Jahre alleine gelebt, da hätte ihm jede Frau den Vogel gezeigt, wenn er das Ganze nicht könnte (und erwarten würde, dass...).
    Dass er dann mich trifft und wir alle Klischees umwerfen, tja, Zufall und Glück :D

  • "Trotzdem" kann er alles selbst machen (und macht es auch). Entscheidend ist vermutlich auch oft, ob junge Männer alleine gelebt haben und sich schon selbst ums Kochen und Waschen und so gekümmert haben.. Mein Mann hat über 10 Jahre alleine gelebt, da hätte ihm jede Frau den Vogel gezeigt, wenn er das Ganze nicht könnte (und erwarten würde, dass...).

    Bootcamp für junge Männer? Mittlerweile ist es doch eher die Norm, dass man erstmal alleine lebt und entsprechend auch den Haushalt selbst machen muss. Bis man dies dann mit einem Partner teilen kann.

    Zumindest ist es nicht mehr wie bei meinen Großeltern, wo die Männer nicht mehr als ein geschmiertes Brot hinbekommen.

  • Es gibt "alleine leben" und "alleine leben".
    Ich kenne beide Sorten von Männern (von Menschen). Ich hatte einen Mitbewohner, der alleine lebte, am Wochenende aber die Wäsche nach Hause brachte und mit Care-Tupperware für die Woche zurückkam. Er war kein Student mehr sondern in Lohn und Brot.

    und ich bin ehrlich: Ich habe 15 Jahre alleine gelebt und ich KANN das meiste, aber ich mache es nicht. Aber die Sachen, die ich JETZT nicht mache, habe ich auch nicht gemacht, als ich alleine lebte. Es ist wirklich sehr toll, dass mein Mann mehr Spass am Kochen hat als ich (aber auch nicht jeden Tag), aber ich lebe sehr gut (quasi) ohne Kochen :)

  • Problematisch werden aber Stundenplanwünsche von TZ-Kräften, die bei gleichzeitiger UV mit vielen Oberstufenkursen die erste Stunde und die Nachmittage kategorisch ausschließen (und bei TZ gerne trotzdem einen freien Tag haben möchten).

    Um solche Wünsche geht es doch in der Regel bei der TZ-Diskussion gar nicht, sondern um

    - einigermaßen kompakte Stundenpläne ohne zahlreiche Hohlstunden

    - grundsätzlich freie Tage zu erlauben, statt sie kategorisch abzulehnen

    - bei teilbaren Aufgaben zulassen, dass sie auch geteilt werden

    - nicht in vollem Unfang bei allen Dienstpflchten eingeplant zu werden

    ...

  • mein Mann mehr Spass am Kochen

    Habe ich auch, ich bin nur nicht immer Zuhause. Aber die meiste Zeit koche ich (vielleicht nicht besonders gut, aber es wird gegessen :D)

    - grundsätzlich freie Tage zu erlauben, statt sie kategorisch abzulehnen

    Verstehe ich aus organisatorischen Gründen, aber grundsätzlich bin ich voll dagegen. Normalerweise bedeutet gesenkter Arbeitsanteil auch entsprechend weniger Zeit auf der Arbeit. Also wenn ich nur 80 % arbeite, dann sind das 4 Vollzeittage, 60 % sind 3 Vollzeittage usw etc.

    Wenn wir 6h Unterricht am Tag ansetzen (ich weiß das ist eigentlich zu viel), kann dies bei 80 % locker zu einem freien Tag führen (also wirklich frei). Besonders wenn sich Bildungsministerien mit Familienfreundlichen Plaketten schmücken.

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