Beiträge von s3g4

    Ich habe jetzt mal Doctolib bemüht. Der nächste freie Termin im Umkreis von 100 km ist 10. Dezember bei einem Kinderarzt. Der 2. Treffer ist über 100 km entfernt und nur mit Auto über Landstraßen erreichbar.

    Aber ich werde meine Herbstferien nutzen und nach Stuttgart fahren, da gab es viele Treffer auch kurzfristig, zur Diskussion zurück, warum man Ferien zum Impfen benötigt.

    Ich dachte in BW wäre man ganz gut versorgt. Wenn ich eine Impfung haben will, dann bekomme ich immer innerhalb von 2 Wochen einen Termin bei meinem Hausarzt im Ort. Eher eine Woche, wenn dringend, dann auch schneller. Aber Grippenimpfung und Corona habe ich noch nie dort angefragt, nur Grund- und Reiseimpfungen.

    Was sagt denn eure Personalvertretung dazu? Dieses Verhalten der SL würde ich nicht tolerieren.

    Wie ich im anderen Post bereits geschrieben habe ist das Problem systembedingt. Einen beamten bekommst du niemals wieder los und daher kann ich Seminarleitungen und Schulleitungen verstehen, wenn diese unangenehm werden sollten sie der Meinung sein die Person ist fachlich/menschlich fehl am Platz.

    Den Angestellten bekommst du genauso wenig wieder los. Bei dem Rest hast du schon recht, hier aber nicht.

    Handy und Taschenrechner haben schon früh dafür gesorgt, dass die Grundfähigkeiten des Rechnens verkümmerten. Wikipedia und KI sorgen jetzt dafür, dass die SchülerInnen auch in den nicht mathematischen Bereichen nicht mehr selbst denken sondern (vermeintlich) denken lassen.

    Das ist in meinen Augen eine gefährliche Entwicklung. Die weitgehend unkritische Technikgläubigkeit und -hörigkeit in Verbindung mit pervertierter Meinungsfreiheit, die ja im Grunde Faktenfreiheit meint, ist eine wunderbare Grundlage für eine gesellschaftliche Entwicklung hin zu autoritären Systemen.

    Oder die Lehrpläne passen nicht mehr zu den zur Verfügung stehenden Werkzeugen.

    Dass diese zu 100% stichhaltig sind, will ich gar nicht unbedingt behaupten. Mir geben sie größere Sicherheit. Und die Punkte, die s3g4 anspricht, fließen dann bei mir in einem zweiten Schritt ein, deswegen bekommen die Schüler auch keinen Einblick in die stundengenaue "Bewertung", da sie eben nur eine Grundlage darstellt. Am Ende spielt die Pädagogik, das Bauchgefühl, die Erfahrung - wie auch immer man es nennen möchte - immer auch eine Rolle, deswegen ist auch der Anspruch von 100% Objektivität vielleicht ehrbar, aber nicht realistisch

    Dann machen wir in Grunde das gleiche, nur dass meine Notizen sich über eine ganze Einheit erstrecken (ohne Note). Und der Rest, den du beschrieben hast war ja eh auch mein Vorgehen. Wenn dir das was hilft, ist OK. Mir half es nicht, also hab ichs für mich geändert.

    Den letzten Satz möchte ich auch nochmal unterstreichen.

    Für diejenigen, die sprechen, ist es deutlich angenehmer, die Gesprächspartner zu sehen. Man spricht sonst in ein "schwarzes Loch" und weiß nicht, wie (ob) das Gesagte ankommt, verstanden wird, auf Zustimmung oder Ablehnung trifft etc. (Mit Kameras sieht man mal jemanden lächeln, nicken oder auch den Kopf schütteln.)

    Bei großen Konferenzen kannst du gar nicht alle sehen. Bei kleinen schon, da spricht man ja auch mit einander.

    verstehe ich daher ehrlich gesagt nicht, wie meinst du das? Was ist denn mit Gesamtbild gemeint, eine Art Bauchgefühl? Worauf basiert das dann, wenn nicht auf einer kontinuierlichen Beobachtung? (Bitte nicht in vorwurfsvollem Ton vorstellen, ich bin ehrlich interessiert, kriege meine Fragen aber gerade nicht besser formuliert.)

    Ein Mittelwert der Einzelbewertungen berücksichtigt weder eine besser werdende Tendenz, noch werden schlechte Tage oder längere Phasen wegen äußerer Umstände. Wenn man dann hinter diese Dinge in den Einzelbewertungen berücksichtigt, macht es diese wieder obsolet. Man kann das natürlich weglassen, damit passt das Gesamtbild meiner Ansicht nach aber nicht mehr.

    So vielleicht verständlicher?

    Bauchgefühl gehört sicher auch dazu, aber das ist bei den Einzelbewertungen auch dabei.

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