Beiträge von Geek

    Zitat

    6.4 (3) Tragbare Bildschirmgeräte ohne Trennung zwischen Bildschirm und externem Eingabemittel (insbesondere Geräte ohne Tastatur) dürfen nur an Arbeitsplätzen betrieben werden, an denen die Geräte nur kurzzeitig verwendet werden oder an denen die Arbeitsaufgaben mit keinen anderen Bildschirmgeräten ausgeführt werden können.


    Wäre ein Ipad denn zulässig, wenn man eine Bluetooth-Tastatur dazu benutzen würde? Dann wäre die Trennung zwischen Bildschirm und externem Eingabemittel ja gegeben.

    Ich frage mich auch, wie es mit den Praktikanten bzw. Praxissemestlern aussieht. Die Praxissemestler können immerhin wohl auf absehbare Zeit nicht beim Unterricht hospitieren geschweige denn selbst welchen halten. Der Absatz in der letzten Schulmail ist leider relativ schwammig und wenig hilfreich:


    "Mit dem geplanten Bildungssicherungsgesetz und Verordnungsregelungen soll es dem Ministerium und den Hochschulen (nach regionalen Gegebenheiten) für das Jahr 2020 ermöglicht werden, Anforderungen an die Dauer und Ausgestaltung der Praktika im Lehramtsstudium zu modifizieren."

    Hallo WillG,


    von mobilen Beamern halte ich nichts, denn die Exemplare, die ich kennengelernt habe, sind so immens groß, dass man drumherum unterrichten muss und das Ding (riesiger fahrbarer Medienwagen) einem immer im Weg steht. Und wer hat schon die Zeit, zum Großteil seiner Stunden einen Medienwagen extra auszuleihen und durch die Schulflure zu zerren. Das ist für besondere Anlässe geeignet (wie früher die mobilen TV-Geräte), aber nicht zum regulären Einsatz im Unterricht.


    der Buntflieger

    Quatsch, meinen Beamer kann ich mir problemlos unter den Arm klemmen oder in eine dieser größeren Taschen packen (die es bspw. bei Aldi oder jedem anderen Supermarkt mittlerweile gibt) samt Kabeln.

    Ich habe auch einen Kurs, in dem ich leider auch mit Noten diszipliniere bzw. mich dazu genötigt fühle. Das liegt einfach an konsequenter Arbeitsverweigerung selbst einfacher Aufgaben wie dem Abschreiben von Vokabeln, wodurch sich eine Überforderung ausschließt. Außerdem ist es wohl offensichtlich, was SuS als Leistung für eine Woche erhalten, wenn beinahe nichts erledigt wurde. Ich habe sie zum Nacharbeiten unter Aufsicht einbestellt, wozu sie nicht erschienen sind. Das ist frustrierend für beide Seiten. Ich gebe nur mein Bestes, den SuS regelmäßig die Hand zu reichen und Hilfestellung anzubieten und lobe selbst kleine Fortschritte wie das Abschreiben von ein paar Vokabeln.


    Darüber hinaus lasse ich mittlerweile wöchentlich Tests schreiben, die entweder Vokabeln oder Grammatik der jeweiligen Woche abfragen. Einerseits erzeugt dies zwar einen Notendruck, da für den Test gelernt werden muss. Andererseits haben die SuS auch jede Woche erneut die Möglichkeit, ein positives Erlebnis zu erfahren.


    In anderen Kursen ist das Ganze unkomplizierter, da herrscht eine höhere Motivation und der Kurs ist auch wesentlich leistungsstärker. Wenn dann jemand mal mit unpassenden Bemerkungen, regelmäßigem Zuspätkommen o.ä. auffällt, reicht meist ein kurzes Gespräch unter vier Augen und die Situation bessert sich dann auch.

    Ich habe einiges schon umgesetzt und es lief in den letzten beiden Stunden schon etwas besser. Vor allem das Einfordern des Handyverbots und die Androhung (und bei neun SuS auch die Umsetzung) des Nacharbeitens hat bei einigen schon zu einem konzentrierterem Arbeiten geführt. Ich muss mal schauen, was ich mit denen mache, die da nicht erschienen sind. Leider lässt sich das in der Schule nacharbeiten lassen wegen des neuen Stundenplans künftig schwer realisieren, da muss ich mir noch etwas überlegen.

    Danke für euren Input. Die Idee mit dem Nacharbeiten gefällt mir auch sehr gut, so ist der Anreiz noch größer, die Aufgaben tatsächlich fertigzustellen. Ich habe in letzter Zeit regelmäßig Tests geschrieben, aber ein fester Tag dafür ist noch besser. Bisher habe ich innerhalb der Wochenpläne offen gelassen, in welcher Reihenfolge die Aufgaben erledigt werden aber noch mehr Struktur ist vermutlich noch zielführender.

    Ich habe die Maßnahme mit dem Entzug des Privilegs nur deswegen noch nicht umgesetzt, weil es vor allem heute überhaupt nicht funktionierte.


    Ich habe die Methode ja daraufhin auch nicht geändert, ich gebe nur die Aussage wieder.


    Ich hatte gehofft, dass zahlreiche Gespräche und Disziplinarmaßnahmen helfen würden. Klar, ohne Maßnahme passiert nichts.


    Ich finde den Unterricht meist schon angenehmer, es kommt aber natürlich auf den Tag an. An manchen Tagen sind die meisten fleißig, an anderen arbeiten leider nur wenige. Ich habe häufig zu Beginn der Stunde knapp etwas erklärt oder mal eine Listeningaufgabe gestellt und besprochen oder einen Test zu Vokabeln oder unregelmäßigen Verben gestellt.

    Nun sind seit den Ferien ca fünf Wochen vergangen und ich dachte, ich gebe mal ein Update.


    Ich habe wieder Wochenpläne eingeführt und einige arbeiten auch daran. Leider verweigern sich dem jedoch auch einige SuS und machen lieber Unsinn oder beschäftigen sich mit dem Handy. Ich habe erlaubt, das Handy zum Musik hören zu nutzen, da es dadurch deutlich ruhiger wurde, spiele jedoch mit dem Gedanken, das Privileg wieder zu entziehen.


    Manche SuS wünschen sich wieder "klassischen Unterricht", anderen gefällt die Arbeit mit dem Wochenplan. Einige verweigern sich leider völlig, teils auch aus Frust wegen ihrer Zeugnisnote.
    Insgesamt eine schwierige Situation, der Ton untereinander ist leider nicht wirklich respektvoller geworden.

    Schüler, nachdem er sich seine schriftliche Note errechnet hat: "Herr xxx, ich habe mir meinen Schnitt errechnet und ich komme auf 7." Da muss ich wohl mal ein Wörtchen mit dem Mathekollegen sprechen ...

    Das wünsche ich euch auch! Ich freue mich schon auf meine Kreuzfahrt nach Weihnachten, die über Spanien und Portugal geht. So kriegt man hoffentlich ein wenig Distanz zur Schule und kann abschalten.

    Danke für hilfreiche Auflistung! Ich habe die Punkte mal kommentiert ...


    1) Guter Punkt, das ist mir auch schon aufgefallen und seitdem versuche ich diese zu minimieren bzw. wenn möglich zu vermeiden.
    2) Auch dazu habe ich mir schon Gedanken gemacht und das ist ein sehr wichtiger Punkt, da die Tafel nicht von allen Plätzen aus gleich gut gesehen wird. Das einzig Dämliche ist leider, dass öfter mal die Sonne blendet und ich keinen Schlüssel für die Verdunkelung besitze. Der Hausmeister hat diesen bestellt, es kann jedoch nicht garantiert werden, dass die Mittel dafür tatsächlich bewilligt werden ... Das sind dann nämlich die institutionellen Hürden, die stellenweise ziemlich frustrieren können.
    3) Wenn möglich, tu ich das. Die Aufgabe, die ich aufgebe, ist in der Regel schon vom Niveau sehr tief angesiedelt. Aber Differenzierung nach oben hin ist wohl auch ein wichtiger Punkt, da muss ich mich mal um entsprechendes Material kümmern. Das Lehrbuch gibt leider diesbezüglich wenig her.
    4) ersteres tu ich und bin auch bemüht, stets die positiven Aspekte herauszustreichen (speziell in Einzelgesprächen, ein Schüler meinte auch von sich aus beim Elternsprechtag, ich würde nicht nur die negativen, sondern auch die positiven Aspekte nennen)
    5) Welche Systeme nutzt du bei den beiden Kategorien? Bzgl. individueller Störungen werde ich wohl dann doch mit den Störtexten arbeiten, da diese den Schülern immerhin schon bekannt sind. Ggf. arbeite ich dazu eine englische Version aus. Einzig bei den kollektiven Störungen tu ich mich etwas schwer (von der Maßnahme, bei einer vollen Stunde den Kurs nacharbeiten zu lassen mal abgesehen).
    6) Diese werde ich verstärkt durchsetzen.
    7) Ich würde behaupten, dass ich diese zum Großteil der Schüler habe, da ich mich darum sehr bemühe. Im Einzelgespräch ist das in der Regel auch kein Problem und wir unterhalten uns, lediglich während des Unterrichts ist es oft nicht zufriedenstellend. Unter anderem auch durch das negative Klassenklima bedingt.
    8 ) Das tu ich bereits, bei einigen hilft es, andere unterhalten sich auch weiter, wenn ich daneben stehe.

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