Beiträge von CDL

    Und dass im KM schreiben steht, Kinder, die in Risikogebieten waren und keine Symptome haben, sollen zuhause bleiben, Lehrer aber nicht, erkläre ich damit, dass wir Erwachsenen sehr viel mehr auf Hygiene, wie Hände waschen und Niesetikette achten als Kinder.

    Wobei das andere BL auch anders handhaben. Hier in BW sollen auch Lehrkräfte, die in den Ferien in Risikogebieten waren vorsorglich zuhause bleiben, um eben eine mögliche Infektion, die sich altersunabhängig erst mit zeitlichem Abstand zeigen würde, nicht weiterzuverbreiten. Für mich ist das ein vernünftiger Umgang seitens des KM ohne einer Panik Vorschub zu leisten.

    Ich habe gerade beim RKI nachgelesen, in China waren bisher 4 von 5 Fällen milde (also der Verlauf). Letalität in China Festland 3,5% und Südkorea beispielsweise 0,95%.

    4 von 5 der bekannten Fälle. Die vielen Fälle, die zu milde sind, um überhaupt registriert zu werden sollte man nicht vergessen. Ebenso zeigt ein Blick auf die Bevölkerungszahl Chinas im Vergleich zu bekannten Corona-Fällen und den daran Verstorbenen, dass die 3,5% bezogen auf China bedeuten, dass rund 2800 Menschen bislang in China an Corona verstorben sind. Angesichts von rund 1,4 Milliarden Einwohnern ist das eine recht überschaubare Zahl. Im Iran scheint die Letalität aktuell sogar bei fast 10% zu liegen (https://de.statista.com/infografik/209…tuellem-status/ ) als Folge des schlechten Gesundheitsmanagements der iranischen Regierung.

    Es wird nicht, wie du einfach behauptest, pauschal gesagt, die Dinger wären sinnlos. Du kannst dir gerne die Schutzmaske mit dem engmaschigen Filter um Mund und Nase binden. Es schützt dich aber kein Stück vor einer Schmierinfektion über die Augen. Deshalb sind die Dinger auch nur für den umgekehrten Weg sinnvoll, nämlich Schutz, den ich als Infizierter anderen Menschen geben möchte. Wenn ich die Viren nicht aushusten kann, fällt die Infektionsmöglichkeit von mir aus

    Ich hab für dich sogar extra meinen Post rausgesucht: RE: Wie geht ihr dem Corona-Virus entgegen?

    Stimmt, deshalb gehört zur Maske mit Filter, wenn diese als Infektionsschutz zum Selbstschutz eingesetzt werden soll, ja auch eine Schutzbrille dazu. (Als ich damals meine Filtermaske fürs Ofen rußeln gekauft habe wurde ich auch direkt gefragt, ob ich eine Schutzbrille dazu erwerben wolle, weil das sonst im Sinne eines Infektionsschutzes sinnlos ist.) Brillenträger sind also wenigstens einmal ganz klar im Vorteil, weil ein gewisser Grundspitzschutz zur persönlichen Grundaustattung gehört. 8) (Bitte nicht ernst nehmen oder gar wörtlich verstehen den letzten Satz.8))

    ich suche gerade für unter-, mittel- und oberstufe passende hygieneivdeos raus... ebola-shake, lustige leute aus china, die sich mit fußabklatschen begrüßen, händewaschen mit farbe - ach guck, was du alles nicht erwischt hast, bitte an alle, taschentücher dabeizuhaben und zu nutzen, bei erkältung daheim zu bleiben etc.

    Würdest du vielleicht ein paar Links zu guten Videos die du bereits gefunden hast hier einstellen? :engel:Die können wir ja alle brauchen die kommenden Tage.

    "Nicht in alle Ewigkeit geht was wir getan zugrunde. Alles reift zu seiner Zeit und wird Frucht zu seiner Stunde." (Mein Taufspruch (aus dem Indischen), den meine Eltern mir mit ins Leben gegeben haben.)

    Hast du ein Lebensmotto oder eine Weisheit, die dich im Alltag begleitet?

    Neuigkeiten von der südbadischen Einkaufsfront (musste für Frau Hund etwas besorgen, was ich gestern vergessen habe): Der Toilettenpapier-Notstand in den Regalen konnte zuverlässig abgewendet werden, dafür scheinen die Schweizer los zu sein. Abgepackter Raclette-und Fonduekäse waren ausverkauft. :D

    Oh bitte, welche Schule würde denn jetzt das Risiko eingehen in die Lombardei oder nach Wuhan zu reisen mit einer Schülergruppe? Die Empfehlung reicht völlig aus, damit Schulleitungen an dieser Stelle auf Nummer sicher gehen, denn welche Eltern lassen ihre Kinder denn sonst mitreisen oder welche KuK sind sonst am Tag X einsatzfähig (ich würde mich an so einer Stelle sicherlich nicht mit einer Remonstration begnügen, sondern mich direkt ärztlich bescheinigt befreien lassen von einer solch riskanten und unnötigen Teilnahme)?!

    Wie sagte George Bernard Shaw einst schenkelklopfend? "Those who can, do; those who can't, teach." Wer dieses Zitat zeitgemäß findet, sollte sich überlegen, wie er selbst Lehrer*in sein kann, wenn er/sie doch nur unterrichtet, weil er/sie nichts kann. Oder gilt das nur für Lehrer, die auch Fachleiter und Mentoren sind, aber nicht für alle anderen Kollegen?

    Hat das aber denn jemand so undifferenziert und schwarz-weiß geäußert, dass Mentoren nur schlecht wären? Ich kann mich spontan an keinen solchen Beitrag erinnern im Thread, mag mich aber täuschen. Persönlich sehe ich das durchaus differenziert, nachdem der Mentor mit dem es für mich nicht so besonders gut gepasst hat zwischenmenschlich, bei dem ich auch die Art der Rückmeldung teilweise schwierig fand, fachlich/fachdidaktisch eine absolute Koryphäe ist und mir eine Art von Unterricht gezeigt hat, die ich selbst nie erlebt und so auch sonst nicht gesehen habe. Gelernt habe ich also unglaublich viel für das ich dankbar bin ungeachtet genannter Kritikpunkte.

    Zitat von samu

    Meiner Erfahrung und Kenntnis nach werden LuL in Studium und Ref differenziert, fachlich, didaktisch und pädagogisch auf das Unterrichten sehr gut vorbereitet. Vielleicht wäre Beratung statt Benotung für einige besser aber ich fänd's nicht gut, Lehrer komplett ohne Prüfung auf die Schüler loszulassen. Irgendwer sollte schon gucken, was die nächste Lehrergeneration so macht. Immerhin wollen die meisten verbeamtet werden und bis zur Pensionierung künftig unbeobachtet auf Kinder losgelassen werden.

    Meine Erfahrung mit Mentoren ist auch eher positiv, ich weiß aber inzwischen zuviel was Mitanwärter erleben mussten, um hier undifferenziert von mir und meinem Erleben auf andere zu schließen, vor allem, da Seminare wie auch Schulen so unterschiedlich aufgestellt sind. Viele hatten bei uns am Seminar und an den Ausbildungsschulen gute Beratung und Ausbildung, teilweise gab es aber auch Schulen, an denen Anwärter begeistert von Mentoren begrüßt wurden mit den Worten "endlich jemand vom Fach, wir machen das alle fachfremd und haben so viele Fragen wie es wirklich geht" oder wo es nach den ersten 6 Wochen infolge von Krankheitsfällen keine Mentorenbetreuung mehr gab oder oder oder.

    Niemand verlangt oder erwartet hoffe ich, dass man ohne entsprechende Ausbildung (theoretisch/fachlich, wie auch praktisch) den Beruf ausüben sollte dürfen, auch wenn Quereinstiegsprogramme dies teilweise praktizieren und zu vermitteln scheinen. Die Verbeamtung ist für mich nicht das entscheidende Kriterium oder Argument für Lehramtsprüfungen, die Qualität, die wir unterrichtlich leisten können wollen, die unsere Schülerinnen und Schüler gleich welchen Alters wert sind und die auch uns entlastet, da vernünftige Ausbildung die Basis der folgenden weiteren Professionalisierung ist (die das Ref ja nur einleitet) ist denke ich das zentrale Argument für ein Referendariat samt Abschlussprüfungen.

    Hier bei uns auch! Die ganze Woche ist Scheißpapier aus. Scheint so ein "Schwabending" zu sein.

    Irgendwo endet die sprichwörtliche Sparsamkeit offensichtlich :D (wobei ich in Baden lebe und hier auch gehortet wird wie bekloppt im Moment- ich Lemming ertappe mich schon selbst bei Überlegungen, ob ich nicht sicherheitshalber noch ein Packerl nachkaufen soll, wo es grad offensichtlich so wahnsinnig begehrt und rar ist:zungeraus:).

    es ist halt nicht nur eine tröpfcheninfektion, wenn deine eltern beide vorerkrankungen haben und älter sind. wär schön, wenn es so wäre.(...)

    Ich habe selbst eine einschlägige Vorerkrankung, hatte einige schwere Lungenerkrankungen die letzten Jahre, die sehr komplikationsreich verliefen. Ältere Menschen habe ich auch in der Familie, egal ob Vater, Onkel und Tanten oder auch über 90jährige Großtante. Trotzdem bleibt es eine Tröpfcheninfektion, egal wie viele persönliche Sorgen und Ängste das individuell auslöst. Gerade weil ich selbst ein hohes Risiko habe wenn ich erkranke einen schwereren Verlauf zu haben finde ich Panikmache gar nicht hilfreich, sondern Ruhe und Gelassenheit. Das gibt mir die Kraft mit dem umzugehen, was ich nur begrenzt durch eigenes Handeln abzuwenden vermag und ist für mich zumindest eindeutig der gesündere Weg.

    Mal was zur Erheiterung in all der Aufregung: Bei zwei grossen Coops in Basel ist jeweils das komplette Regal mit Raclette- und Fondue-Käse leergeräumt und im Berner Kantonsparlament wird zur Begrüssung vorläufig nicht mehr geküsst. :D

    Herrlich, wo hier im Ort Toilettenpapier gehortet zu werden scheint, haben die Basler Angst vor dem großen Käsenotstand. Ziemlich sympathisch, diese käseaaffine Schrulligkeit. ^^

    In Bonn ist eine Schule jetzt zu.

    OK, ist registriert (oder ging es um etwas Anderes?).

    Zitat von Fraggles

    Ich bin skeptisch hier in BW:

    Viele hier im Süden fahren in den Ferien gen Italien.

    Was genau macht dich jetzt skeptisch und warum? Die Containment-Strategie des KuMis? Die Selbstverantwortung deiner Mitbürger? Ja, hier in Süddeutschland werden sicherlich mehr Menschen Urlaub in Italien gemacht haben als z.B. in Schleswig-Holstein, aber nicht alle Regionen in Italien sind Hochrisiko-Gebiete, das Land keine gesammelte NoGo-Area. Ich verstehe, dass du dir Sorgen machst, sich reinzusteigern (und so liest sich das für mich, nachdem es so pauschal gehalten ist) hilft aber niemandem. :)

    Zitat von Fraggles

    Ein Schüler oder Lehrer, der an einer Schule das Ganze ins Rollen bringt, reicht, und die Schule ist dicht.

    Nennt sich Quarantäne und Containment und ist doch gut, dass es solche Sicherungsmaßnahmen gibt, um eine weitere Ausbreitung zumindest zu verlangsamen. Nochmal: Sich reinsteigern hilft niemandem. Ruhig die Fakten bewerten, eigene Gefühle und Ängste beobachten, ernst nehmen, gut für sich und die Familie sorgen und sich die Gelassenheit oder auch positive Grundhaltung gestatten zu vermuten, dass es am Ende halb so wild sein wird. (Kommt es anders, hat man so mehr Kraft für die Bewältigung, die man dann tatsächlich auch benötigt.)

    Zitat von Fraggles

    Kurz vor dem Abi hoffe ich, dass niemand den Helden spielt und sich alle an die Verordnung des KuMi halten.

    Denn aus bis dato 68 Fällen bundesweit können schnell Hunderte und noch mehr werden.

    Ja, das ist so mit allen Tröpfcheninfektionen. Panikmache hilft nicht, richtiges Händewaschen schon oder auch Hust- und Niesetikette einhalten, bei grippeähnlichen Symptomen Hausarzt oder kassenärztlichen Notdienst (116117) anrufen und weiteres Vorgehen abklären (genauso wer aus einem Risikogebiet zurückkommt). Wer immungeschwächt ist/ gesundheitlich vorbelastet ist klärt das weitere Vorgehen sicherheitshalber mit dem Hausarzt ab, etc.

    Sich Gedanken machen, Sorgen oder Ängste zu haben ist menschlich und legitim, umso wichtiger ist es, dass wir alle uns an Fakten halten und einen kühlen Kopf bewahren.

    "Petzen" ist ein Wort, dass meine SuS verwenden, ich als erwachsener Mensch nicht mehr..

    ________________________________________________________________________


    Was sagen denn die Eltern zur Lernsituation in der Klasse? Werden Beschwerden/Sorgen an dich als Klassenleitung herangetragen, auf die du dich auch in Gesprächen mit der Kollegin beziehen kannst? Haben Eltern bereits das Gespräch mit der Kollegin gesucht? Gibt es eine Fachschaft und entsprechende Absprachen oder könnten dort verbindliche Absprachen getroffen werden? Wenn es grundlegend an bestimmten Strukturen/Vorgaben fehlt: Gibt es ein Konferenzrecht, über dass sich so etwas grundlegend an der Schule verändern lassen würde? Gibt es pädagogische Tage o.ä. wo man den wirklich anspruchsvollen Umgang mit Heterogenität zum Thema machen könnte, um gemeinsam Lösungsansätze und Umgangsweisen zu erarbeiten für ein Thema, das ja alle Lehrkräfte der Schule in der einen oder anderen Weise betrifft?

    Die Antwortmöglichkeiten sind deutlich zu eingeschränkt und erlauben es mir höchstens ausnahmsweise meine Position wiederzugeben. Beispiel:

    Kennen Sie Lernszenarien oder Unterrichtsbeispiele, in denen Virtual Reality genutzt wird?
    Zitat
    Kennen Sie Lernszenarien oder Unterrichtsbeispiele, in denen Virtual Reality genutzt wird?


    Ja, ich habe mich privat dazu fortgebildet.

    Ja, ich werde in Zukunft an einer Fortbildung teilnehmen.

    Nein, mir ist dazu nichts bekannt

    Die Frage zielt auf "kennen" ab, die Antwortmöglichkeiten beziehen sich zusätzlich auf Fortbildungen und Fortbildungsabsichten, die davon unabhängig sind. Ich kenne Lernszenarien, würde aber nicht so weit gehen das als private Fortbildung zu bezeichnen (dafür ist mein Wissen nicht weitreichend genug) und habe aktuell auch keine Intention dazu eine Fortbildung zu besuchen. Frage also nicht beantwortbar, da ich nicht weiterklicken kann ist die Umfrage beendet (die bereits auf Seite 1 beendet gewesen wäre, da ich dort ähnliche Probleme mit den Antwortmöglichkeiten hatte). Eine Option "keine der genannten Möglichkeiten" und/oder eine Freitextantwortmöglichkeit würde vss. die Anzahl der abgeschlossenen und nicht nur willkürlich angekreuzten Fragebögen erhöhen.

    Weitere Emotionen einbeziehen als nur Freude/Trauer, z.B. einen festen (banalen oder sinnlosen oder witzigen...) Satz in verschiedenen angesagten Haltungen zueinander sagen, wenn man sich im Raum begegnet. Z.B.: "Es regnet": Fröhlich, traurig, lachend, genervt, betrunken (das lieben meine SuS), wütend, freundlich, höflich, arrogant, fragend...

    Kombination aus Geräusch und Bewegung: Einer gibt ein Geräusch vor, das alle mitmachen, Person zwei ergänzt eine Bewegung, die ebenfalls alle machen müssen. Kann in verschiedenen Varianten gemacht werden, also in kleinen Gruppen parallel, alle dieselbe Kombi, jeder eine eigene Kombi, reihum nacheinander dieselbe/verschiedene Kombis, sich quasi aufrufen, indem man das Geräusch des Anderen (der anderen Gruppe) einsetzt (wenn allen klar ist, welche Geräusche/Bewegungen zu welcher Gruppe gehören)

    Verschiedene Gangarten je nachdem, welche Emotion/Haltung man ausdrücken möchte (kann ergänzt werden um eine Ratephase, wo die anderen herausfinden müssen, um welche Emotion/Haltung es sich warum handeln könnte, das hilft ein Bewusstsein zu entwickeln wie man was auf der Bühne erkennbar(er) audrücken kann.)

    Angst, nein. Gedanken mache ich mir natürlich, gerade weil ich bedingt durch gesundheitliche Vorbelastungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf habe. Ich wasche mir gerade besonders bewusst die Hände, um wirklich alle Stellen lang genug einzuseifen (zähle die Sekunden, damit das passt mit dem Einseifen), wasche mir gerade auch sicherlich 2-3 täglich häufiger als sonst zwischendurch die Hände, denke bewusst an Regeln zu Tröpfcheninfektion-konformem Husten und Niesen und versuche ansonsten vor allem Ruhe zu bewahren. Positives Denken hilft mir dabei.


    DUUM hat diese Woche wenigstens drei gute, positive und stärkende Erfahrungen gemacht und teilt eine davon (oder auch alle) mit uns.

    Ich bin schon besorgt, besonders weil ich ein chronisch krankes Kind zuhause habe, das immunsupprimierende Medikamente einnehmen muss und somit ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf trägt.

    Ich habe überlegt, mein Kind erstmal nicht zur Schule zu schicken, aber das bringt natürlich nichts, wenn ich den Virus dann einschleppe. Zumal mein Ansteckungsrisiko relativ hoch ist, da ich mit jungen Schülern in der Förderschule arbeite und den ganzen Tag angehustet und -geniest werde und auch Wickeln und Naseputzen zum Programm gehört.

    Ich weiß noch nicht so recht, wie ich reagieren soll.

    Menschen mit schwachem Immunsystem sollen sicherheitshalber erstmal nicht in die Schule gehen (gerade Rundbrief der Schule meines Vaters gelesen, der auf Hinweisen des KMs-BW- beruht), als nicht selbst betroffene Angehörige Rücksprache mit dem Arzt halten, was für dich sinnvoll ist, aber auch nicht einfach zur Schule gehen, sondern erst abklären, ob du gehen kannst im Hinblick auf das potentielle Risiko für dein Kind.

Werbung