Beiträge von Palim

    Also, das mit dem Nachrücken ist in Niedersachsen möglich, wird immer einen Monat vor dem eigentlichen Termin der Einstellung bekanntgegeben. Dieser ist am 29.07.2024. Das Problem hätte man demnach früher erkennen und lösen können/müssen.

    Da geht es dann aber um das Nachrücken zum offiziellen Termin des Refs an allgemeinbildenden Schulen,

    die übrig gebliebenen Plätze werden noch verteilt,

    nicht aber darum, dass jemand 3 Monate später das Ref beginnt.

    Wenn der offizielle Ref-Start heute ist, dann wäre ab heute Seminarverpflichtung.

    Am Ende bleibt es unvorstellbar, dass sich 130 Lehrkräfte einer BBS mitten in den Ferien für Dienstbesprechungen treffen.

    Am 5.8. ist in NDS der erste §chultag,

    dass das Ref dann beginnt, halte ich selbst bei Nachrückern für merkwürdig, eher doch am 1.8., also Donnerstag.

    Zum sonst üblichen Beginn hatte Humblebee ja schon etwas geschrieben. Für die allgemeinen Schulen ist es so, dass es vorab Belehrungen und Seminartage gibt, bei Nachrückern wird das sicher anderes zu regeln sein.

    Von Nachrückern im Ref habe ich noch nie etwas gehört.

    Bei unseren Pädagogischen Mitarbeiterinnen ist es so, dass im Vertrag neben der Arbeitszeit zusätzlich eine Arbeitszeit ausgewiesen ist, die den Vorgriff für die Ferien darstellt. Die Mitarbeiter:innen arbeiten in der Unterrichtszeit mehr Stunden im Voraus, damit sind dann die Ferien abgegolten.

    Sag doch einfach, wie es ist:

    Du konntest nicht ahnen, dass die Termine kollidieren,

    du wartest seit 6 Monaten auf den Facharzttermin.

    Der Facharzt wird dir dann sagen, wann er es operieren kann und wie lange man es noch herauszögern könnte. Er stellt die den Termin bzw. die Krankschreibung aus, die du in der Schule und im Seminar abgibst.

    Stell sicher, dass die entsprechende Krankenkasse dann greift und du nicht gerade dann wechselst.

    Dann fehlst du die erste, zweite oder vierte Woche wegen der OP, danach bist du ja aber wieder da. Das ist nicht toll, passiert aber.

    Für die erste Hilfe:

    a) im Seminar klärst du, bis wann du den Kurs nachweisen müsstest oder wie alt der Schein sein darf. Dann kümmerst du dich zeitnah darum, dass du es erledigst.

    b) In der Schule sagst du ehrlich, wie es ist, dann bietet dir ggf. die Schule eine Alternative an. Irgendjemand fehlt immer, an einigen Schulen ist es so geregelt, dass jedes Jahr ein Kurs für einen Teil des Kollegiums stattfindet. Außerdem brauchst du ja ohnehin den Nachweis für das Seminar.

    In Niedersachsen (und soweit ich weiß in vielen anderen Bundesländern) sind diese Einstellungsrunden deutlich früher abgeschlossen und die Unterrichtsverteilung steht bei uns i.d.R. bereits einige Wochen vor Ende des vorherigen Schuljahres weitgehend fest, sodass die Lehrkräfte auch planen können. Umbesetzungen aufgrund kurzfristiger Änderungen wie Elternzeiten o.ä. werden dann in den betreffenden Einzelfällen noch kommuniziert.

    Das ist vielleicht das, was du wahrnimmst - an einer städtische SekII-Schule, die sicher Bewerbungen erhält.

    Auf dem Land und in anderen Schulformen sieht das anders aus.

    In den letzten Jahren konnten wir an unserer Schule in der 1. Bewerbungsrunde die Stellen besetzen, zumal wir vorab Bewerbende hatten, die an unsere Schule kommen wollten. Das ist aber nicht an allen Schulen so.

    Stellen laufen leer, werden umgewidmet, werden an andere Schule/ in andere Bezirke übertragen. Die Besetzungsverfahren laufen dann in den Ferien (jetzt) weiter.

    Kann die Stelle nicht besetzt werden, muss die Schule auf anderen Ausgleich warten oder intern alles umstellen, um die Klassenleitung zu gewährleisten.

    Also gibt es den Stundenplan doch erst kurz vor Schulbeginn, Überraschungen inklusive.

    Vielleicht ja sogar im Süden von Niedersachsen, sieht ja nach ner Uni aus (Göttingen?) oder einem anderen Gebäude mit vielen Zimmern, einem Amt oder sowas.

    Am Eingang stehen auch so Glas-Stelen oder sowas, Wegweiser oder Hinweise, was man an welcher Stelle findet.

    Am Anfang steht zudem, dass überhaupt Rechenschritte gewählt werden, dass man sie darstellen kann und dass auf das Zählen verzichtet wird.

    Weiß ich als Lehrkraft, dass Schüler:innen das beherrschen, kann ich mir Schritte kurz zeigen lassen und Rechenwege frei geben, genau dazu gibt es dann auch Übungen: Was rechnest du im Kopf und was schriftlich?

    Bis dahin und weit häufiger ist es ein stetes Training, um grundlegender Fähigkeiten überhaupt zu erreichen.

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