Beiträge von Humblebee

    In NRW gibt es das Fach Rechtswissenschaften am BK.

    Ach, siehste, wieder was gelernt! An der Uni Magdeburg, wo man - wenn ich mich nicht irre - als einzige Uni in Sachsen-Anhalt das Lehramt BBS studieren kann, gibt es allerdings auch nur die berufliche Fachrichtung "Wirtschaft und Verwaltung". (BTW: Interessanterweise (also für mich als Englischlehrerin interessant) wird dort Englisch als mögliches Studien-/Unterrichtsfach gar nicht angeboten; im Gegensatz zu NDS und anderen BL erscheint mir an der Uni Magdeburg insgesamt das Angebot der Unterrichtsfächer recht "übersichtlich".)

    Ist halt auch die Frage, wo dieses "Verwaltungsseminar" stattfindet.

    "Verwaltungsseminar" ist i.d.S. keine Umschreibung für eine Seminarveranstaltung, sondern für die Institution, wo u. a. Lehrgänge für die Azubis zur/zum Verwaltungsfachangestellten, Fortbildungen im Verwaltungsbereich,... stattfinden. Laut dieser Website gibt es in Hessen sechs Verwaltungsseminare (in

    Frankfurt, Gießen, Wiesbaden, Darmstadt, Kassel und Fulda): Standorte der Verwaltungsseminare - Hessischer Verwaltungsschulverband - HVSV

    Wie gesagt, gibt es diese Einrichtungen in NDS auch; hier heißen sie für die kommunale Verwaltung "Niedersächsisches Studieninstitut" (mit drei Bildungszentren in Braunschweig, Hannover und Oldenburg) und für die Beschäftigten der Landesverwaltung und des Innenministeriums ist das "Studieninstitut des Landes Niedersachsen" zuständig (Sitz: Bad Münder, mit Außenstelle Hannover).

    Die Verwaltungsfachangestellen besuchen - zumindest hier - das letzte Jahr ihrer Ausbildung die genannte Bildungseinrichtung, davor die normale Berufsschule.

    Hm, laut dieses Flyers - die Ausbildung in der Verwaltung des hess. Innenministeriums betreffend (ausbildung_flyer_hmdis_barrierefrei.pdf (hessen.de) ) -besuchen die von dir genannte Hochschule nur diejenigen, die ein Duales Studium (B. A. Public Administration) im Verwaltungsbereich absolvieren, während diejenigen, die eine Ausbildung im Beruf "Verwaltungsfachangestellte/r" machen, die Berufsschule und das "Verwaltungsseminar" besuchen.

    Das ist in NDS ähnlich: Die Azubis zur/zum Verwaltungsfachangestellten sind für den Theorieunterricht (hier: in allen drei Ausbildungsjahren) in der Berufsschule und haben zudem noch Lehrgänge im "NSI" (nds. Studieninstitut), wo auch die Zwischen- und Abschlussprüfungen stattfinden.

    Vielleicht ist diese duale Ausbildung ja in Hessen etwas anders organisiert als in NDS.

    Aber gibt es überhaupt eine Fachrichtung für den Rechtsbereich, die man auf Berufsschullehramt studieren kann?

    Nein, in NDS nicht, da fallen diese Ausbildungsberufe in die berufliche Fachrichtung "Wirtschaftswissenschaften". In Hessen wird es die berufliche Fachrichtung "Wirtschaft und Verwaltung" sein.

    auch die Rechsanwaltsfachangestellte hätte in NRW derzeit Chancen einen unbefristeten Vertrag zu ergattern,

    In einem BK? Kann ich mir - ehrlich gesagt - nicht vorstellen.

    Was haben hier nur so viele gegen Blumen? Sie sind Veganer-, Allergiker-und Verzichter-verträglich, verschönern den Raum, und spätestens nach einer Woche kann man sie ohne schlechtes Gewissen entsorgen. Nicht ohne Grund werden sie in weitesten Kreisen der Menschheit als universell einsetzbares Geschenk betrachtet.

    Ich habe überhaupt nichts gegen Blumen und freue mich, wenn ich welche geschenkt bekomme; egal ob als Blumenstrauß oder Topfblume. Ich habe zu meinem 50. sogar von meinen KuK eine Blume bekommen: einen Rosenstock für den Garten :love:.

    Finchen : Wie wird es denn "normalerweise" an eurer Schule gehandhabt? Ich kenne eine Oberschule, die in ihrem Schulkonzept stehen hat, dass die Mitnahme von Handys/Smartphones auf Tages- und mehrtägigen Klassenfahrten für die Klassen 5 und 6 komplett untersagt ist, die SuS der Klassen 7 und 8 ihre Handys nur zu bestimmten Zeiten benutzen dürfen und es für die Jahrgänge 9 und 10 keinerlei Beschränkungen mehr gibt (wobei da natürlich auch die SuS nicht die ganze Zeit auf ihre Handys starren sollen).

    Wo werden die denn ausgebildet?


    In meinem Bundesland gibt es Hochschulen für Polizei und Verwaltung. Ich vermute mal, dort.

    Nein, die Berufe "Rechtsanwaltsangestellte/r" und "Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r" sind Ausbildungsberufe im Dualen System. Die Azubis gehen also - genau wie Azubis zur/zum Steuerfachangestellten oder zum/zur Verwaltungsfachangestellten - zur Berufsschule.

    Für erstere müssten dann auch entsprechende Berufsschullehrer gebraucht werden; ich weiß nur nicht, ob das dann ausgebildete Juristen, Wirtschaftspädagogen oder vielleicht jemand ganz Anderes sind.

    Das kann ich für die o. g. Ausbildungsberufe auch nicht genau sagen, weil wir die an unserer BBS nicht "führen". Allerdings schätze ich, dass es - ähnlich wie bei uns für die Verwaltungsfachangestellten - so sein wird, dass die Azubis größtenteils von "normalen" BBS-Lehrkräften unterrichtet werden. Zumindest ist das an der BBS in Ostfriesland, wo eine Bekannte von mir tätig ist, der Fall.

    Ich befürchte, dass es ohne ein abzuleitendes Unterrichtsfach/zweites Fach für die TE schwierig werden dürfte, als Quer- bzw. Seiteneinsteigerin in den Schuldienst zu kommen. Drücke dir aber trotzdem die Daumen karo555 ! Vielleicht hast du ja Glück und es klappt doch noch in Sachsen-Anhalt (oder einem angrenzenden Bundesland).

    Ich lasse Referendar*innen z.B. an meinem Material teilhaben oder investiere Zeit in ihre Ausbildung ggf. auch über die festgesetzte Zeit hinaus. Ich erwarte dann nichts, fände es aber auch nicht ungebührlich, wenn mir jemand eine Blume, Wein oder Schoki mitbringt.

    Ich finde, im Referendariat bzw. zu dessen Ende ist es schon ein wenig anders, weil man dann eine andere Beziehung zu seinen Ausbildungslehrkräften hat. Bei der/dem TE handelt es sich aber ja "nur" um ein Praxissemester. Da tut es mMn tatsächlich eine kleine "Dankeschön für die Unterstützung"-Karte für die Mentor*innen.

    Ihr Beitrag erweckt den Anschein, als hätten SuS einfach keine Lust sich Rechtschreibregeln anzuzeigen.

    Dieser Anschein wird bei mir nicht erweckt. Aber das ist vermutliche eine Sache der unterschiedlichen Wahrnehmung.

    Viele SuS werden erst ab Klasse 11 mit dem Problem der schlechten Rechtschreibung konfrontiert. Schaue ich mir das Stunden- und Lernpensum eines SuS in diesem Jahrgang an, verwundert es mich nicht, dass die Verbesserung der Rechtschreibung nicht an erster Stelle steht. Darauf müsste also schon in den Jahrgängen der Sek 1 ein größerer Fokus gelegt werden.

    Du hast dir sicherlich schon mal die nds. Rahmenrichtlinien für das Fach Deutsch in der Sek I, z. B. für die Hauptschule, die Realschule und das Gymnasium angesehen? In allen ist "richtig schreiben" als eine der zu entwickelnden Kompetenzen im Kompetenzbereich "Schreiben" genannt. Somit wird m. E. schon ab Klasse 5 in den weiterführenden Schulen ein recht großer Fokus auch darauf gelegt. Aber ich bin nicht im Sek I-Bereich tätig und kann daher nicht aus meinem Schulalltag dahingehend berichten. Hast du selbst da evtl. persönliche Erfahrungen aus deinem schulischen Erfahrungsbereich? Leider hast du ja in deinem Profil keinerlei Angaben gemacht, von daher weiß ich nicht, an welcher Schulform du mit welchen Fächern arbeitest (oder ob du noch studierst, im Ref bist,...).

    Erstaunlich, wie schnell man sich hier im Forum anscheinend persönlich angegriffen fühlt.

    Warum sollte sich Friesin persönlich angegriffen fühlen? Sie unterrichtet nicht an einer Grundschule in NDS.

    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man von Oberstufenschüler*innen durchaus erwarten kann, sich Rechtschreibregeln notfalls auch selbst anzueignen. Soviel Eigeninitiative kann man wohl von jemandem erwarten, der/die das Abitur machen möchte. Wenn die SuS dazu keine Lust haben, müssen sie eben mit Punktabzügen in diesem Bereich in ihren Abiturklausuren rechnen.

    PS: Für mich ist auch nicht jeder angehende Abiturient bald ein Student 😉.

    Für mich auch nicht. Was hat das nun aber mit den Rechtschreibkenntnissen von Abiturient*innen zu tun?

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