Inzwischen heißt das nicht mehr "Außenklasse", sondern "Kooperative Organisationsform". Dadurch wird auch deutlich, dass es nicht um Inklusion, sondern um Kooperation geht. Die SuS sind Schüler des SBBZ (Sonderschule), nicht der Grundschule, die Lehrer des SBBZ sind verantwortlich und, wie du ja auch schreibst, immer anwesend.
Das ist nicht wirklich vergleichbar mit Inklusion in Gruppenlösungen (BW) oder im Rahmen des GL oder wie auch immer es in anderen Bundesländern heißen mag, wo der gesamte Unterricht gemeinsam stattfindet und - wenn man Glück hat - für wenige Stunden ein Sonderpädagoge dabei ist.
Ich weiß, dass es keine Inklusion in dem Sinne ist wie es Caro beschreibt. Ich habe es ja auch Partnerklasse genannt. Es sollte eigentlich ein Positivbeispiel sein für die Zusammenarbeit mit Behinderten. Funktioniert, weil es den Luxus der auch anwesenden Sonderschullehrerin gibt. Ich finde die Aufgabe von Caro 07 ganz schön schwierig. Ich kenne die Situation von Asperger Autisten mit Lernbegleitung. Wobei ich denke, dass es vom Unterrichtsstoff her bei Caro schwieriger sein wird. In De und Ma kann das Kind vllt. nicht mal alle Buchstaben und rechnet bis 10 oder so...
Die Inklusion wird da v.a. auf sozialer Ebene stattfinden und teilweise in den Fächern, während De und Ma viel parallel läuft mit unterschiedlichen Themen - so stelle ich mir das vor.
