Beiträge von Anfaengerin

    Macron hat Le Pen im Nacken. Und natürlich hat niemand etwas gegen Verhandlungen. Nur ist das aktuell nicht realistisch. Das sagt indirekt auch Macron.

    Putin bzw. seine Sprecher haben die Bedingungen geäußert, Ukraine verzichtet auf alle von Russland gewünschten Gebiete (dazu gehört sogar einiges, was aktuell von Russland nicht besetzt wird), eine andere (nicht gewählte, aber russlandfreundliche) Regierung kommt an die Macht, es gibt eine Pufferzone in der Ukraine. Das ist keine Verhandlungsbasis, sondern eine komplette Aufgabe der Ukraine. Die Ukrainer kämpfen auch deshalb so intensiv, weil sie gesehen haben, was in den von Russland besetzten Gebieten geschehen ist (Folter, Verschleppung, politischer Mord). Gewalt (für Ukrainer) endet nicht bei Aufgabe.

    Das glauben nur Russen (und Russlanddeutsche und wenige " naive Ostnostalgiker").

    leider genauso. Ich wünschte es wäre anders, aber es wird keinen gemütlichen Kurs mehr geben.

    Geht doch nicht ums immer wieder dicht machen, um bei der Ausdrucksweise zu bleiben, sondern darum in bestimmten Situationen angemessen zu reagieren. Und wenn dazu dann gehört, dass Einrichtungen geschlossen werden, Veranstaltungen abgesagt werden, Schutzmaßnahmen verordnet werden, dann ist es so. Und kommt immer wieder vor.

    Ich wollte damit nur sagen - ja, es gab schon Maßnahmen gegen Infektionskrankheitswellen vor Corona.

    @state.. ich fühle mich geehrt.

    Ja sicherlich. Macht man jetzt bei jeder Grippewelle wieder alles dicht? Ich glaube nicht. Das wäre auch nicht sinnvoll und würde sicherlich auch vom geduligen deutschen Volk nicht unendlich toleriert werden.

    Geht doch nicht ums immer wieder dicht machen, um bei der Ausdrucksweise zu bleiben, sondern darum in bestimmten Situationen angemessen zu reagieren. Und wenn dazu dann gehört, dass Einrichtungen geschlossen werden, Veranstaltungen abgesagt werden, Schutzmaßnahmen verordnet werden, dann ist es so. Und kommt immer wieder vor.

    Ich wollte damit nur sagen - ja, es gab schon Maßnahmen gegen Infektionskrankheitswellen vor Corona.

    Gab es überhaupt schon mal Maßnahmen wegen Influenzawellen oder anderen Infektionswellen außer Corona? Ich kann mich an keine erinnern.

    In der Kinderintensivstation gibt es schon seit Jahren Probleme und Phasen mit Überlastungen. Das ist kein neues Problem.

    https://www.divi.de/aktuelle-meldu…-kinderkliniken

    https://www.handelsblatt.com/politik/deutsc…pp/3300452.html

    auf die Schnelle mit kurz mal suchen.
    Und auch bei der Spanischen Grippe war nachgewiesener maßen in den US die Schulschließung ein Weg die Pandemie zu begrenzen.

    Wenn man sucht, findet man immer wieder Maßnahmen.

    In den ersten Dienstjahren bin ich vor Vorbereitungssstress phasenweise fast gestorben. Ich habe angefangen mit einem 50 % Pensum an einem Gymnasium, einem 30 % Pensum an einer Berufsschule und insgesamt 40 % Stellvertretung an beiden Schulen. Zähl zusammen und überleg dir, wie lustig das mein Immunsystem wohl fand.

    Lustig - so in etwa ist mein Pensum gerade.

    Mich würde mal interessieren, ob diejenigen unter uns, die schon infiziert waren, jetzt wieder Maske tragen oder es sein lassen.

    Hatte Corona und bin mir nicht sicher ob mit oder ohne Maske in die Schule. Finde die schon störend und habe sie seit Sommer nicht mehr getragen.

    Ich ja, hatte ja nur einen sehr leichten Verlauf und nachweisbar Antikörper. Möchte aber keine weitere Infektion und nehme den Booster nach 6 Monaten. Ich bin auch bei anderen Krankheiten, die man durch Impfung bekämpfen kann, der Meinung, machen, wenn möglich. Und bisher gut damit gefahren.

    Mich hats jetzt zum ersten Mal erwischt und ich werde zumindest jetzt im Winter noch konsequenter als vorher Maske tragen. Die neuen Erkenntnisse bezüglich Mehrfachinfektionen haben mich doch ziemlich schockiert. Außerdem ist der Krankenstand unter Schülern und Kollegen auch ohne Corona drastisch.

    Ich habe gefällt mir als Zustimmung gedrückt - der Krankenstand ist auch hier heftig.
    Vor allem bei Familien mit Kindern, die schon mehrmals Infektionen hatten und wo die Kinder wann immer möglich in Kita und Kiga waren und das ohne Masken. Die außerhalb der Schließungszeiten immer viel Kontakt hatten und aus Altersgründen keine Maske trugen.
    Ich selbst bleibe bei der Maske bei großen Menschenmengen, in geschlossenen Räumen. Mir hat eine kurze Infektion mit kaum spürbaren Symptomen gelangt, muss ich nicht weiter forcieren.

    Nein, ich glaube nicht, dass du schon mal in der Privatwirtschaft, die du gerade so lobst, gearbeitet hast.

    Mach das doch mal - nimm dir ein Sabbat-Jahr und gehe ein Jahr in die Privatwirtschaft.

    Puh ganz schön hohe Erwartungen an den Arbeitgeber. Das schon mal in der freien Wirtschaft ausprobiert?

    weil es mich interessiert: Gibst du Informatik oder andere Fächer wie Physik oder Chemie und handhabst du es da mit den neuen Entwicklungen genauso? Ich finde, es gehört sogar zur Allgemeinbildung als Lehrkraft da am Fortschritt dran zu bleiben.

    Auf, dass der Schrei der Empörung hier ankomme:

    https://www.n-tv.de/politik/Soeder…le23708388.html

    Eigentlich läuft das ja schon so - ich kenne etliche, die halt nicht getestet haben, aber trotzdem mit Symptomen in die Schule oder arbeiten gegangen sind. Finde ich absolut fahrlässig, wird ja aber unter "Eigenverantwortung" propagiert.
    Bin mal gespannt, wenn mal eine Infektion kommt, die mit deutlichen äußeren Anzeichen einhergeht, was die Leute dann machen.

    Aber man muss mal an die Außenwirkung denken! Wie toll und supercool ist es, wenn die Lehrer mit IPads vor den SuS herumwedeln können (die selber übrigens größtenteils keine digitalen Endgeräte verwenden) / Ironie off...

    Statt endlich vernünftige und für ALLE dienstlichen Aufgaben sinnvolle und verwendbare Dienstgeräte anzuschaffen wurden auch wir " beglückt".

    Wehe dem, der Kritik äußert!

    Hatte seinerzeit ja tatsächlich kurz die Hoffnung nun endlich ein Dienstgerät zu bekommen das diesen Namen auch verdient und nicht nur als digitaler Bilderrahmen zu verwenden ist...was m. M. übrigens für alle Tablets der Fall ist.( Ich benutze schon seit einer ganzen Weile ein Android-Tablet im Unterricht)

    Gut für den Unterricht als Ersatz der Tafel, paar nette Anwendungen/Simulationen...länger damit arbeiten/ vorbereiten/ Arbeitsmaterial erstellen aber schon allein aufgrund des viel zu kleinen Bildschirms unmöglich!

    Geht mit dem Surface zum Glück gut - einmal als Tablet im Unterricht - dann daheim als vollwertiger Rechner mittels Dockingstation.

    Die Stadt hat "one size fits all" gekauft und den Bedarf an den Schulen nicht einmal abgefragt. Geräte ohne entsprechende Software sind Aktionismus. Ich kann auch nicht die Software, die ich privat benutze und bezahlt habe, darauf verwenden.

    Also gammelt das Teil eben vor sich hin und wird in drei oder vier Jahren quasi neuwertig zum Elektroschrott gegeben...

    Daher bin ich froh, dass bei uns abgefragt wurde. Denn mit ipads hätten beide Schulen, an denen ich bin, nicht viel anfangen können. Und aktuell ist unsere Umgebung offen für alle Systeme, so dass der einzelne auch gerne sein Ipad oder Android-Tablet nutzen kann, genauso wie ein Linux oder Windows-Gerät.

    Sieh mein Beitrag direkt darüber: Woher soll die Stadt den spezifischen Bedarf der einzelnen Fachschaften kennen? Es ist doch gerade die Forderung hier, die verfügbare Hardware für die eigenen Bedürfnisse (nicht als Einzellehrkraft, sondern als Fachschaft/Schule) anpassen zu können.

    Wenn Du aber keinen Zugriff bzw. Adminrechte hast, dann kannst du die Hardware nicht anpassen. Dann kannst Du für deinen Unterricht keine passenden spezifischen Programme installieren und nutzen.

    Man könnte auch einfach mal andersherum die - durchaus auch in der freien Wirtschaft anzutreffende - Perspektive verfolgen, dass dem AN zuzutrauen (und zu erwarten) ist, sich in das zur Verfügung stehende System einzuarbeiten.

    PS: Es ist auch eine Aufgabe der Fachbereiche, sich mit ihren Anforderungen beim Einsatz von Medien unter Berücksichtung des zur Verfügung stehenden Systems auseinanderzusetzen und den daraus resultierenden Bedarf an Software/Apps anzumelden.

    Mit einem Ipad kann ich für Informatik nicht viel anfangen.

    Bei uns wurden (zum Glück) keine Ipads, sondern Laptops (wenige) und Surfaces als Dienstgeräte zur Verfügung gestellt und werden sehr gut angenommen. Auch interne Schulungen über mögliche Anwendungen sind gut für Austausch und neue Ideen geeignet. Ich war schon vorher ein Fan des Surfaces, jetzt noch mehr.

    als ob es nur diese Abfragen einerseits und schriftliche Leistungsüberprüfungen andererseits gäbe...

    Und als ob eine Beteiligung am Unterrichtsgeschehen gleichzusetzen wäre mit "mit Wissen oder Halbwissen den Lehrer bombardieren" :heul:

    Es waren halt die Schüler, die gerne viel und mit wenig Wissen reden konnten, die dann in Hessen glücklich waren. Während ruhige Schüler, die nicht so gerne und viel redeten, sondern eher kurze Sätze einwarfen, in Bayern besser zurecht kamen - zumindest in ihrem Erleben.

    In Hessen jedenfalls nicht, sie werden sogar NIE abgefragt. Weder in den verschiedenen Schulen meiner Kinder, noch am BK bei mir. Vielleicht gibt es in Hessen Schulen, die das machen. Mir ist jedenfalls keine bekannt.

    Hessen, so wie ich es bei anderen erlebe, wäre für meine ruhigen und sehr introvertierten Kinder weniger angenehm gewesen - alle drei waren eher Schülerinnen, die schriftlich oder mündlich gefragt werden mussten, und keine, die den Lehrer mit Wissen oder Halbwissen von sich aus bombardierten.

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