Ich stehe gerade mit Informatik/Physik am Ende des Studiums hier in BW und versuche mal ein paar aktuelle Infos beizusteuern 
Bzgl. Einstellungschancen mache ich mir keine Gedanken, hatte inzwischen mit einer guten Handvoll an Schulen zu tun und habe durch die Bank weg mehr oder weniger direkt mitgeteilt bekommen, dass ich fürs Ref oder danach sehr gern gesehen bin und ich mich einfach melde solle, wenn ich in der Region bleiben möchte - und das obwohl die Uni-Städte angeblich schon ganz gut versorgt sind.
Wenn du an beiden Fächern Interesse hast, dann kann ich dir nur empfehlen diese Kombi einfach zu nehmen. Auch wenn es erstmal nicht offensichtlich ist, die beiden Fächer ergänzen sich hervorragend und du hast hinterher ein unglaublich breites Wissen. Lass dir kein Mathe-Studium einreden, wenn du nicht Mathematik studieren möchtest. Informatik und Physik sind gefragt genug; Überlegungen deine Einstellungschancen noch weiter zu steigern, sind auf so einen langen Zeitraum doch eher Glaskugelleserei.
Nun wurde mir bei der Studienberatung gesagt, dass obwohl Physik und Informatik beides Mangelfächer sind, diese nur Nebenfächer mit einer geringen Stundenanzahl sind und somit ein volles Deputat sowie eine feste Planstelle keine Garantie ist.
Nur Nebenfächer stimmt so nicht ganz: mit NWT und IMP deckst du zwei (sehr schöne) Hauptfächer mit ab (wobei ich bislang wenige Schulen kenne, die IMP anbieten...wie auch, ohne entsprechende Lehrkräfte?)
Eine weitere Überlegung: Wenn du noch nicht mit dem Studium begonnen hast, dann brauchst du noch min. sieben Jahre, bis es tatsächlich um die Verbeamtung geht. Bis dahin wird es vllt./evtl./vmtl.(?) einen neuen Bildungsplan geben und ich gehe davon aus, dass Informatik eher noch ausgebaut wird (ist zumindest zu hoffen).
Nur kurz als Ergänzung dazu: Ich habe mir mit dem Wechsel damals im Grundstudium ca. 12 Semesterwochenstunden eingespart
Das mag bei dir noch so gewesen sein, wird heutzutage aber nicht mehr so sein. Heute ist der Umfang des Studiums fest vorgegeben, nicht der Inhalt. D.h. mit der Kombi Inf/Phy hat man im Vergleich zu Mathe/Phy und Mathe/Inf im Physik- bzw. Informatik-Bereich einen reduzierten Umfang, da man eben zusätzlich noch Mathe-Module belegt.
und noch viel weniger Physik. Die ersten Semester wirst du exakt die gleichen Vorlesungen besuchen wie die MathematikerInnen.
Das hängt wohl von der Uni ab. Ich habe keine einzige Mathe-Vorlesung mit Mathematikern gehört. Hier gibt es eine Mathe-Vorlesung für Physiker, welche deutlich an das Physik-Studium angepasst ist.
Dann ist womöglich Informatik nichts für dich.
Meiner Erfahrung nach ist der Mathe-Anteil im Informatik-Studium gar nicht so extrem - zumindest im Vergleich zum Physik-Studium ist der Mathe-Anteil im Informatik-Studium zu vernachlässigen. Ein Mathe-Studium wäre für mich auch nichts und trotzdem hatte ich mit Informatik keine Probleme.
Für berufliche Schulen müsste man schauen, welche Fächer es da genau gibt, die man studieren könnte, statt Physik bietet sich da auch eine Ausdifferenzierung an, Elektrotechnik z.B., aber da können andere mehr zu sagen.
Mit Informatik/Physik gibt es (momentan) die Möglichkeit direkt nach dem Studium oder nach dem Ref an die beruflichen Schulen zu wechseln (Einsatz soweit ich das mitbekommen habe dann überwiegend/ausschließlich am TG).