Ich habe nun gestern meinen Stundenplan erhalten und mir wurde klar, dass ich die schlimmsten Klassen der Schule bekommen habe.
Ich dachte, dass ich nach dem Gespräch klare Grenzen aufgezeigt habe, aber offenbar möchte man mich gezielt und bewusst zur Kündigung bewegen.
Ganz davon abgesehen, dass ich an jedem Tag zur ersten Stunde antanzen muss, wobei ich als alleinerziehende Mutter darum bat ab der zweiten oder dritten Stunde zu haben, stimmt auch mein Stundenkontingent nicht.
Ich arbeite 75 Prozent und habe mit beiden Plänen gerechnet das volle Stundendeputat erhalten.
Ich habe natürlich sofort beide Planer angeschrieben und man wollte mir weiß machen, dass das rechtmäßig wäre.
Für mich wird damit das Thema Tagesklinik und erneute Krankschreibung wieder greifbarer.
Ich weiß nicht, ob es Sinn macht, jetzt wieder zum hoch gestellten Personalrat zu gehen, weil man dann denken könnte "Was will die jetzt hier schon wieder? Sie beschwert sich wegen jedem Quark" aber ich sehe auch nicht ein, mehr zu arbeiten als ich dafür bezahlt bekomme.
Hinzu kommt bei uns an der Berufsschule, dass die Stundentafeln wechseln, weshalb bestimmte Klassen nur alle paar Wochen unterrichtet werden. Dadurch hat man auch von Haus aus mehr Stunden.
Da ich CU habe und deshalb extra 75 Prozent in Teilzeit arbeite und dann an sich trotzdem mehr Stunden pro Woche habe würde das an sich ja gar nichts bringen.
Ich weiß auch nicht ob es rechtlich überhaupt in Ordnung ist Stunden quasi im voraus zu leisten. Ich kann ja nächste Woche vom LKW überfahren werden. Und was dann?