Großes Gespräch- Anwalt erforderlich?

  • Du schreibst selbst, dass der BPR zunächst sehr engagiert gewirkt habe, dann aber jeweils (angeblich) verhindert gewesen sei, obwohl ja für solche Gespräche die gewählten Vertreter zur Verfügung stehen müssten. Ich könnte mir vorstellen, dass sie aus der Behörde irgendetwas in Erfahrung bringen konnten, was sie ebenfalls in Schrecken versetzt hat. Wenn nun schon die Schulamtsebene erreicht wurde, hilft nur noch ein Wechsel des Bundeslandes in der Hoffnung, dass keinerlei Verleumdungen mitwandern....

    Was hier schon viele geschrieben haben: Im Krankenstand darf du nicht zu solch einem Tribunalsgespräch vorgeladen werden; nicht, dass es am Ende noch heißt, du seist gar nicht dienstunfähig. Und dass du keine Person deines Vertrauens hinzuziehen darfst, ist ebenfalls rechtswidrig. Dass sich der BPR darauf einlässt, ist ebenfalls seltsam. Und: Möchtest du ein weiteres Trauma erleben, was dich vielleicht die nächste Zeit noch quälen wird ? Welches ist der Grund für diese groß aufgebauschte Veranstaltung ? Beschwerden, die nicht einmal unterschrieben sind ?

    Seltsam ist doch auch, dass es nur an der Abordnungssschule diese Probleme mit Schülern gegeben haben soll.

    Du brauchst tatsächlich einen Anwalt, auch bezogen auf deine Freigabe für ein anderes Bundesland.

  • Du schreibst selbst, dass der BPR zunächst sehr engagiert gewirkt habe, dann aber jeweils (angeblich) verhindert gewesen sei, obwohl ja für solche Gespräche die gewählten Vertreter zur Verfügung stehen müssten. Ich könnte mir vorstellen, dass sie aus der Behörde irgendetwas in Erfahrung bringen konnten, was sie ebenfalls in Schrecken versetzt hat

    Ja, aber was soll das sein? Ich habe kein Kind misshandelt, ich bin nicht gewalttätig geworden. Was soll da gegen mich vorliegen?


    Wenn nun schon die Schulamtsebene erreicht wurde, hilft nur noch ein Wechsel des Bundeslandes in der Hoffnung, dass keinerlei Verleumdungen mitwandern....

    Ich glaube du hast etwas entscheidendes überlesen. Ich habe zuerst den BPR aufgesucht und der war der Meinung, dass es so schlimm sei, dass wir den Referenten hinzugezogen haben. Das ging nicht vom SL aus.

    Seltsam ist doch auch, dass es nur an der Abordnungssschule diese Probleme mit Schülern gegeben haben soll.

    Ja, aber das ist so von Anfang an.

  • Vielleicht hat sich der BPR erschrocken über die Strukturen an eurer Schule, die offenbar von oben gedeckt werden. Aber diese müssten eigentlich schon vorher bekannt gewesen sein.

    Es ist unerheblich, auf welchem Wege nun so viele Personen involviert worden sind. Es ist ein großer Fall daraus geworden. Bitter ist, dass auch am unschuldigen Opfer immer irgendetwas hängen bleibt.

  • Du schriebst vom BEM als wäre es eine Person.

    Na und?


    Und je mehr konfuse Beiträge du verfasst, desto eher werden dich Leute für einen Troll halten.

    Meine Beiträge sind nicht konfus. Übrigens wünsche ich mir jeden Morgen selbst, es wäre nur ein schlechter Traum und ich würde aufwachen und mich noch im Referendariat befinden. Gegen den jetzigen Zirkus war das nämlich ein Traum. Nichts wäre mir lieber, als wenn das alles nicht real wäre. Ist es offenbar aber leider.

  • Vielleicht hat sich der BPR erschrocken über die Strukturen an eurer Schule, die offenbar von oben gedeckt werden. Aber diese müssten eigentlich schon vorher bekannt gewesen sein.

    Es ist unerheblich, auf welchem Wege nun so viele Personen involviert worden sind. Es ist ein großer Fall daraus geworden. Bitter ist, dass auch am unschuldigen Opfer immer irgendetwas hängen bleibt.

    Na, ja der BPR hatte ja bislang scheinbar keine Berührungspunkte mit der Schule.

    Ich überlege aktuell noch immer, ob ich das Gespräch nicht besser absage. Nur lösen wird sich davon nichts und ich würde vermutlich die schlimmsten Klassen mit dem schlimmsten Stundenplan bekommen und erst recht nicht von der Schule wegkommen.

  • Die Rückmeldung ist ja nichts Böses (sonst würde man einfach nicht schreiben), sondern auch eine Hilfe für dich, wie du (in dieser Situation) rüberkommst.

  • Das Gespräch hat nun stattgefunden und war wie erwartet.

    Ich hatte kaum Chance und wurde mehrfach mundtot gemacht. Es wurden Unwahrheiten behauptet und ich hatte nicht einmal die Chance meine Sichtweisen zu erläutern und Fakten gerade zu rücken.

    Ich würde nach dieser Erfahrung jedem empfehlen tunlichst derartige Gespräche zu vermeiden und alles nur noch schriftlich zu machen und einen Anwalt zu derartigen Gesprächen mitzunehmen oder gar nicht zu erscheinen.

    Für mich steht fest, dass ich in diesen Saftladen keinen Fuß mehr setze und sobald ich eine neue Stelle im Bundesland habe kündigen werde.

    Faszinierend war für mich auch, dass sich am Ende sämtliche Positionen einig waren.


    Bei euch bedanke ich mich für die Unterstützung.

  • Hattest Du denn jemanden dabei, der Dich moralisch unterstützt?

    Nein, durfte ich nicht. Von Seiten der Schulleitung untersagt. Ich war danach maximal hinüber.

    Mittlerweile geht es wieder etwas besser, aber ich bin froh, dass ich mir mittlerweile sowohl ein Coaching als auch therapeutische Hilfe gesucht habe. Ich hätte das sonst nicht durchgestanden. Ich bin dort mittlerweile verbrannt und habe nun die Konsequenz bekommen, dass ich zwei lieb gewonnene Klassen abgeben muss. Begründung: Mit meinem Krankenstand der letzten Wochen wäre das nicht vereinbar und man hätte eine neue Kollegin, die die Klasse im kommenden Jahr übernimmt. Zudem warf man in den Raum, dass ich mir überlegen sollte, ob der Lehrerberuf auf Dauer mein Ziel ist (Ich habe ein bestandenes Referendariat!)

    Es wurden im Gespräch mehrere Male unwahre Behauptungen aufgestellt. Falsche Zeiträume wurden benannt und mir unterstellt, ich würde nicht kommunizieren. Versuche dies zu widerlegen endeten damit, dass ich mundtot gemacht wurde und mich der Schulleiter und die Schulaufsicht nicht zu Worte kommen ließen. Wie gesagt, wenn jemand von euch eine ähnliche Situation hat, tut euch das nicht an.

    Ach ja, die Briefe wurden als Teil des Lernprozesses interpretiert. Ich wäre ja noch relativ wenig Zeit nach dem Referendariat und das würde eben jedem Mal so gehen.

    Mittlerweile überlege ich, ob es sinnvoll wäre eine Klage einzuleiten.

    Geht nicht hin, nehmt euch gleich einen Anwalt und macht alles nur noch schriftlich.

    Ich überlege mittlerweile auch in eine Tagesklinik zu gehen, weil mir das Gespräch den mühsam aufgebauten Selbstwert erneut kaputt gemacht hat. Ich habe sowas noch nie und nirgendwo anders erlebt.

    Wie gesagt, selbst das Referendariat war nicht ansatzweise mit dem vergleichbar, was ich da im Gespräch erlebt habe.

    Ich glaube mittlerweile, dass ein Mensch von sowas massiv gebrochen werden kann.

    Wie sich manche Systeme selbst schützen (ich sage nicht, dass es überall so ist, aber hier war es so) ist einfach nur verblüffend.

  • Welcher Zeitpunkt bezogen auf eine Kündigung des Angestelltenverhältnisses wäre für Marie_September eigentlich am sinnvollsten (Kündigungsfristen, Anrechnung von Dienstjahren,...) ? Oder wäre ein Auflösungsvertrag besser, wenn er denn gewährt wird ?

    Man hat eine neue Kollegin ? Aha, dann warst du also nur Platzhalterin ?

  • Welcher Zeitpunkt bezogen auf eine Kündigung des Angestelltenverhältnisses wäre für Marie_September eigentlich am sinnvollsten (Kündigungsfristen, Anrechnung von Dienstjahren,...) ? Oder wäre ein Auflösungsvertrag besser, wenn er denn gewährt wird ?

    Man hat eine neue Kollegin ? Aha, dann warst du also nur Platzhalterin ?

    Mir wäre wichtig, dass ich erstmal den neuen Job an einer Schule im anderen Bundesland sicher habe.

    Auch noch besonders amüsant: Man hat mir dann unterstellt, ich wäre ja immer montags und dienstags krank gewesen, wo ich bestimmte Klassen habe. Tut mir leid, aber meine chronische Problematik sucht sich leider nicht den Wochentag aus, an dem ich ausfalle.

  • Frage in die Runde: Würde sich eine Klage lohnen? Dienstaufsichtsbeschwerde? Gegen die Schulaufsicht oder den Schulleiter?
    Ich hab ja Zweifel.

    Rechtlich fundierte Antworten wären mir wichtig.

    Nur bitte nicht im Sinne von: Glaubst du allen Ernstes dagegen vorgehen zu können?

    Nein, ich bin mir nicht sicher, aber ich möchte alle Eventualitäten prüfen.

    Fakt ist, mir wurde im Gespräch vorgehalten, ich würde immer am Montag und Dienstag krank feiern (Stellvertreter)
    Der Schulleiter sah diesen dann scharf an (er hat diese Aufgabe bewusst an ihn abgewälzt, weil er wusste, dass er sich sonst angreifbar macht) und machte eine vielsagende Geste in Richtung Stellvertreter von diesen Bemerkungen Abstand zu nehmen.

    Auch er formulierte allerdings ähnliche Sätze.

    Mittlerweile habe ich eine Schwerbehinderung beantragt, es beim Gespräch aber nicht thematisiert.

  • Bekommst du noch ein Protokoll bzw. hast du eines unterschrieben ?

    Du bräuchtest etwas schriftlich, gegen das du vorgehen kannst. Ansonsten schiebt es stets der eine auf den anderen.

    Eigentlich ist doch dein Ziel, das Bundesland zu verlassen. Dann würde ich kräfteschonend vorgehen ....

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