Und bescheiden ist er auch noch.
Beiträge von Saruman
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Du kannst den Unterschied zwischen Studenten, die in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem Professor stehen und einer Fachkonferenz voller ausgebildeter Fachkollegen hoffentlich selber erkennen.
Wenn nicht, gebe ich dir das gerne als Prompt in eine KI ein.
Gib das doch gerne mal in die KI ein und fax mir deine Erkenntnisse. Hoffentlich begreifst du aber auch ohne KI, dass sowohl Prof als auch Lehrer in diesem nicht ganz ernst gemeinten Beispiel als großspurig wahrgenommen würden.
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Du gehst davon aus, dass die von Kollegen (mit)-geschriebenen Bücher grundsätzlich Mist sind. Dem möchte ich widersprechen.
Insbesondere im Kontext berufsbildende Schulen kann eigentlich jedes Buch nur teilweise im Unterricht eingesetzt werden. In meinem Bereich kenne ich keins, das 100% abdeckt. Ich arbeite daher mit meinen eigenen Materialien und mit Schnipseln aus Buch 1, 2, 3, 4 und 5. Davon sind 2 dabei, bei denen ein Kollege (mit-)geschrieben hat und natürlich sind sie dann eingeführt, weil wir eben mit den Büchern arbeiten.
Befremdlich fände ich es, wenn ein Buch NICHT eingeführt wird, nur weil ein Kollege mitgewirkt hat.
Äh nö, davon gehe ich nicht aus. Beitrag #62 war als Analogie auf Profs, die ihre eigenen Bücher in der Vorlesung anpreisen gedacht. Mir ging es dabei nicht um Sachargumente, sondern um Sozialverhalten. Selbst wenn ich das beste Schulbuch aller Zeiten geschrieben hätte (mit Goldschnitt!), würde ich das nicht als Anschaffung vorschlagen.
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Gut, wer für's Ego ein Schulbuch schreibt, schlägt das sicher auch ganz schmerzbefreit als Anschaffung vor.
Aber dann lasst doch auch den lieben Profs ihre Bücher als Grundlage zur Vorlesung. Die müssen ja gut sein, sonst hätten sie die nicht geschrieben. Sachargumente, liebe Genossen!
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Kommt sicher richtig gut an, wenn man in der Fachschaftskonferenz das eigene Buch zur Anschaffung vorschlägt.
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Stimmt, der Kommentar war umsonst.
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Wer erstellt denn gar keine Unterrichtsmaterialien selbst? Unterricht nur nach Lehrwerk oder Lehrervortrag und Unterrichtsgespräch? Kenne ich niemanden. Stelle ich mir zumindest an meiner Schulform auch schwierig vor.
Ich erstelle schon seit ein paar Schuljahren gar nichts mehr selbst. Warum auch? Lehrer und Schüler werden mit Material zugeschmissen. Das kann ich gar nicht alles unterbringen und suche deswegen nur noch die besten Sachen raus, Pareto-Prinzip regelt. Man könnte natürlich immer noch feintunen, das Fass (ohne Boden) mache ich aber nicht mehr auf, denn beweisen muss ich keinem mehr was.
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Ich habe schon verstanden, dass du es toll findest, wenn Staatschefs entführt werden.

Nein, dafür ist Maduro ist noch zu gut weggekommen.
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Ui, dein Problem ist also noch grundlegender. Natürlich mischen sich Staaten ständig (und sogar fast immer ungefragt) in die Angelegenheiten anderer Staaten ein, selbst wenn sie nicht gleich Krieg führen.
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TDS ist (d)ein Problem.
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Verstehe das Problem nicht. Ein kommunistischer Diktator mit Verbindungen zu Drogenkartellen wurde ohne viel Blutvergießen von einem Tag auf den anderen abgesetzt. Das gibt es nicht umsonst und so ist jetzt eben der Weg für einen US-freundlichen Präsidenten frei.
Die Russen hätten sich in der Ukraine eben schlauer anstellen müssen.
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Das deckt sich doch ziemlich?
Den männlichen Begriff Kevin habe ich noch nie in dem Zusammenhang gehört. Ein "Kevin" ist für mich ein proletenhafter Jugendlicher, das deutsche Pendant zum Talahon.
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Warum diese ästhetische Wertung im Mathematikunterricht?
Welches Viereck besonders "schön" oder "fein" ist, ist doch wohl sehr subjektiv und hängt vom Kontext ab.
Weil sich der goldene Schnitt ja auch aus Quadraten zusammensetzt.

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Eben. Es gibt auf der anderen Seite auch besonders schöne Stundenpläne für die privilegierten Kollegen. Oder um Rücksicht auf die persönliche Situation Einzelner Rücksicht zu nehmen. Letzteres ist bis zu einem gewissen Grad auch in Ordnung.
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Danke für den Hinweis zur Leitungszeit.
Ich nehme es dem SL nicht übel, wenn er nicht vertritt. Der ist sonst in Ordnung und wenn Kollegen länger ausfallen, ist er auch die Feuerwehr, die einspringt. Außerdem vertrete ich doch gerne, solange ich auf die vier Stunden pro Monat komme. $$$
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2004 ist für mich laaange her. Aber in vielen Bereichen gibt es eben keine schriftlichen Quellen von "der anderen Seite", da ändert auch kein Lehrplan was.
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In der Regel machen SL massiv Überstunden. Das sieht nur keiner.
Mir ist auch klar, dass da viel gemacht wird. Ich frage mich aber, wie sich das Stundendeputat eines SL ergibt. Ich kann mich an ein Schuljahr erinnern, da hatte er z. B. 2 Stunden die Woche. Ein Kollege an der Nachbarschule sagte mir, sein SL unterrichtet gar nicht. Beide vertreten auch nicht. Nur aus reiner Neugier, tauschen möchte ich sicher nicht.
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Mal eine ganz ernst gemeinte Frage: Wie machen das SL, die vielleicht 6 Stunden die Woche unterrichten?
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Übrigens auch der Geschichtsunterricht: die alten Ägypter, Griechen, Römer, Französische Revolution, Industrielle Revolution, WW I und II aus deutscher Sicht.
Das ist schon laaange nicht mehr so. Zumindest in den Epochen, in denen es überhaupt möglich ist aufgrund der Quellenlage multiperspektivisch zu arbeiten. Bei Sekundärquellen mag das etwas anders sein, aber auch da erschließt sich mir der Mehrwert für den Geschichtsunterricht in der Sek I nicht.
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Einen fiesen Stundenplan hast du angesprochen. Viele Korrekturen sind auch ein Mittel. Immer die LK-Schiene unterrichten zu müssen, für die eine Fahrt geplant und durchgeführt werden muss. Jedes Jahr Klassenleitung sein.
Klar, ist alles Berufsrisiko. Aber die Lieblinge werden davon verschont, und da kann ich schon verstehen, wenn einer nicht mehr mag.
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