Kommt auf die Höhenmeter an.
Wir wohnen aber nicht auf Madeira sondern in der Norddeutschen Tiefebene. Da darfst gerne die Höhenmeter der Autobahnüberführung zusammenaddieren.
Kommt auf die Höhenmeter an.
Wir wohnen aber nicht auf Madeira sondern in der Norddeutschen Tiefebene. Da darfst gerne die Höhenmeter der Autobahnüberführung zusammenaddieren.
"ÖPNV Streik" ist aber keine Ausnahmesituation sondern die Regel.
Tatsache, die sind mindestens einmal pro Monat... manchmal sogar täglich. Monate lang kein ÖPNV...
Und ja, wenn Zeit keine Rolle spielt, denke ich schon, dass man Schüler im Alter von 16+ auch mal 7-8km Fußweg zumuten darf.
Würdest du 8km laufen oder wollen dass deine Kinder 8km (also 16km hin und zurück laufen müssen), wenn diese schon 16+ sind und man auch einfach Distanzunterricht machen könnte?
Da fällt mir einfach nix mehr zu ein.
Was wollen die bloß alle machen, wenn sie als Wehrpflichtige gezogen werden und dann bei der Bundeswehr die Grundausbildung überstehen müssen?
Was soll denn der Apfel machen, wenn er keine Birne ist?
Ich finde es interessant, dass plattyplus, der am liebsten die Abiturprüfung bestreiten will, um mal ein richtiges Zeichen zu setzen, nun ein Problem hat, wenn der ÖPNV-Streik Auswirkungen auf die Schülerzahlen in seinem Unterricht hat.
Nur so am Rande gesagt.
Ja, muss man... seine eigenen Füße.
Wie lange wärest du unterwegs?
Und wie war es denn mit der Zumutbarkeit des Pendels für das Kind in deinem Haushalt, das keine Schule am Wohnort erhalten hat / erhalten sollte?
Und wie war es denn mit der Zumutbarkeit des Pendels für das Kind in deinem Haushalt, das keine Schule am Wohnort erhalten hat / erhalten sollte?
Die gleichen Maßstäbe haben wir schon lange hinter uns gelassen.
nun ein Problem hat, wenn der ÖPNV-Streik Auswirkungen auf die Schülerzahlen in seinem Unterricht hat.
Damit habe ich kein Problem. Ich habe ein Problem mit der Bequemlichkeit, die hier als Selbstverständlichkeit propagiert wird. Es streiken die Busse, aber draußen ist es trocken, um die 10°C warm und Glatteis ist auch nicht zu erwarten. Also eigentlich bestes Wetter, um zu marschieren. Und ja, ggf. müßte man dann die Unterrichtszeit einkürzen. Da könnte man dann den Sportunterricht ausfallen lassen. Schließlich haben sich die Kinder auf dem Hin- und Rückweg schon genug bewegt.
Aber macht nur so weiter, nur wundert Euch dann nicht, wenn die Kinder nicht einmal mehr nach Hause finden würden, wenn der Schulbus auf der Rückfahrt mal ausfällt, weil sie überhaupt keinen Orientierungssinn mehr haben.
Und wie war es denn mit der Zumutbarkeit des Pendels für das Kind in deinem Haushalt, das keine Schule am Wohnort erhalten hat / erhalten sollte?
Ja, 8,5km, eine Strecke, mit Umsteigen, weil die lokale SPD die Gesamtschule favorisiert und darum die 200m entfernte Realschule kleinhalten will. Ist halt so. Das Gleiche in groß ist ja mein eigener Arbeitsweg, 120km, eine Strecke, ... und hier regen sie sich über 50km Abordnungen auf.
Wer mißt hier mit zweierlei Maß?
Bist du zu lange in der Sonne gewesen, Platty? Sorry, aber das ist einfach lächerlich, was du hier schreibst.
In Baden-Württemberg wird von Grundschülern inkl. 1. Klasse erwartet, zumindest wurde es vor 8 Jahren noch erwartet, dass sie bis zu 2 km Schulweg schaffen, hin und zurück also 4 km. Erst wenn der Weg weiter ist, wird eine Busfahrkarte bezahlt.
Mein Neffe sollte dies vor 8 Jahren laufen, der sichere Weg war sogar noch einiges weiter, und nicht zur nahen Grundschule. Nur weil mein Bruder heftig protestiert hat, selbst mit Bus wäre der Fußweg für eine Strecke über 1 km gewesen und weil dann doch noch Platz für ein Geschwisterkind war, älterer Bruder war schon an der nahen Grundschule, durfte er dann kurzfristig auch dort hin.
Ab Klasse 5 werden dann 3 km einfache Strecke zugemutet, bevor Hauptschülern eine Buskarte bezahlt wird. Alle anderen müssen sowieso selbst zahlen.
Ab Klasse 5 werden dann 3 km einfache Strecke zugemutet, bevor Hauptschülern eine Buskarte bezahlt wird. Alle anderen müssen sowieso selbst zahlen.
Das ist halt unsere heutige Gesellschaft. Ein 10-jähriger soll die 3km jeden Tag schaffen und ein 16-jähriger schafft das nicht einmal einmalig wenn der ÖPNV streikt. DAS ist lächerlich, um bei Humblebee zu bleiben.
Da könnte man dann den Sportunterricht ausfallen lassen. Schließlich haben sich die Kinder auf dem Hin- und Rückweg schon genug bewegt.
Auch wenn ich den pragmatischen Ansatz verstehe: Der Sportunterricht dient auch dem Kompetenzerwerb und sollte nicht darauf reduziert werden, den Schülern (m/w/d) einen Bewegungsanlass zu bieten.
Haha und was ist die Alternative? Taxi?
Der Hackenporsche fährt immer.
Das Gleiche in groß ist ja mein eigener Arbeitsweg, 120km, eine Strecke,
Nachdem du die Stelle an dieser Schule angenommen hattest, wurde der Standort um 120 km verlegt?
Möglich … bei einer Bundesfachschule für …
… Chembalo-Bau, Optometrie oder Glaskunstwerk.
Auch wenn ich den pragmatischen Ansatz verstehe:
Ich frage mich halt immer, ob wir hier in einem Club von Machern oder von Berufszweiflern sind.
Aktuell haben wir z.B. in Petershagen das Problem, dass die einzige Weserbrücke, über die morgens die Schulbusse immer fahren, wegen Baufälligkeit für den Verkehr und insb. den Schwerlastverkehr gesperrt ist. Da kommen jetzt die Schulbusse nicht mehr rüber und es ist absehbar, dass das ähnlich lange dauern wird wie der Neubau der Rahmedetal-Brücke in Lüdenscheid.
Als ich das morgens im Radio gehört habe, war mein erster Gedanke gleich: Kein Problem, dann sammelt die eine Hälfte der Schulbusse morgens die Schüler westlich der Weser ein und die andere Hälfte der Busse die Schüler östlich der Weser. Treffen ist dann für alle Busse direkt an den beiden Brückenauffahrten morgens zwischen 7.20 und 7.30 Uhr. Dann steigen die Schüler, die auf die andere Weserseite müssen, aus, laufen über die Brücke und steigen in den jeweils anderen Bus auf der anderen Weserseite wieder ein. Die Brücke hat einen breiten von der Fahrbahn getrennten Fußweg bzw. ist die Brücke aktuell für den motorisierten Verkehr eh komplett gesperrt, es ist also eine reine Fußgängerbrücke. Nachmittags das Ganze dann in umgekehrte Richtung.
Was wird stattdessen gemacht: In den nächsten Jahren fallen jetzt täglich an allen Schulen zwei Schulstunden aus, weil die Busse einen gewaltigen Umweg fahren müssen, da es den Kindern nicht zuzumuten ist 300m über eine Brücke zu marschieren.
Nachdem du die Stelle an dieser Schule angenommen hattest, wurde der Standort um 120 km verlegt?
Möglich … bei einer Bundesfachschule für …
… Chembalo-Bau, Optometrie oder Glaskunstwerk.
Nach seinen Erzählungen hat er tatsächlich ein sehr orchideeiges berufliches Fach.
Dann steigen die Schüler, die auf die andere Weserseite müssen, aus, laufen über die Brücke und steigen in den jeweils anderen Bus auf der anderen Weserseite wieder ein.
Ja aber es könnte doch regnen! Und der Umweg für die Busse ist womöglich immer noch billiger als die kaputte Brücke zu überdachen...
Ich frage mich halt immer, ob wir hier in einem Club von Machern oder von Berufszweiflern sind.
Aktuell haben wir z.B. in Petershagen das Problem, dass die einzige Weserbrücke, über die morgens die Schulbusse immer fahren, wegen Baufälligkeit für den Verkehr und insb. den Schwerlastverkehr gesperrt ist. Da kommen jetzt die Schulbusse nicht mehr rüber und es ist absehbar, dass das ähnlich lange dauern wird wie der Neubau der Rahmedetal-Brücke in Lüdenscheid.
Als ich das morgens im Radio gehört habe, war mein erster Gedanke gleich: Kein Problem, dann sammelt die eine Hälfte der Schulbusse morgens die Schüler westlich der Weser ein und die andere Hälfte der Busse die Schüler östlich der Weser. Treffen ist dann für alle Busse direkt an den beiden Brückenauffahrten morgens zwischen 7.20 und 7.30 Uhr. Dann steigen die Schüler, die auf die andere Weserseite müssen, aus, laufen über die Brücke und steigen in den jeweils anderen Bus auf der anderen Weserseite wieder ein. Die Brücke hat einen breiten von der Fahrbahn getrennten Fußweg bzw. ist die Brücke aktuell für den motorisierten Verkehr eh komplett gesperrt, es ist also eine reine Fußgängerbrücke. Nachmittags das Ganze dann in umgekehrte Richtung.
Was wird stattdessen gemacht: In den nächsten Jahren fallen jetzt täglich an allen Schulen zwei Schulstunden aus, weil die Busse einen gewaltigen Umweg fahren müssen, da es den Kindern nicht zuzumuten ist 300m über eine Brücke zu marschieren.
Das ist aber organisatorischer Blödsinn, dafür können die SuS auch nichts und es hat auch nichts mit den 16km zu Fuß täglich zutun. Es geht immer um Verhältnismäßigkeit.
Alle Nas lang? so oft sind doch gar keine Tarifverhandlungen. Wenn die Hälfte eh fehlt, weil sie noch weiter weg wohnt, wo ist dann der Mehrwert wenn einige dann doch in der Schule sind? Besonders, wenn du sagst dass man dann eh keinen vernünftigen Unterricht machen kann?
In keinem Wort habe ich gesagt, dass Schule egal ist. Keine Ahnung wo das auf einmal herkommt.
Mich ärgert die Selbstverständlichkeit, mit der Eltern ihre Kinder abmelden: "Sie wissen ja, es ist Streik, daher kommt mein Kind morgen nicht." Aha. Auf die Idee wäre ich nie gekommen, meine Kinder kommen zur Schule, wenn sie nicht krank sind. Was hat der Busfahrer damit zu tun?
Und warum ist Erwachsenen, die du offenbar unterrichtest, nicht zuzumuten, sich aufs Rad zu setzen, wenn sie keine 3 km laufen können?
Ich verstehe wirklich nicht, woraus du hier "man muss den armen Kindern nicht so was Schreckliches wie Laufen zumuten, das macht euch zu schlechten Lehrkräften, die Disziplinprobleme haben." konstruierst.
Komm bitte mal selbst vom Übertreiben runter.
Was wird stattdessen gemacht: In den nächsten Jahren fallen jetzt täglich an allen Schulen zwei Schulstunden aus, weil die Busse einen gewaltigen Umweg fahren müssen, da es den Kindern nicht zuzumuten ist 300m über eine Brücke zu marschieren.
Hast du dafür eine Quelle? In dem Bericht wird darüber nichts gesagt (oder ich habe es überhört). Auf der Homepage der Stadt Petershagen ist zu lesen: "Ab Dienstag, 03.03.2026, findet eine Rückkehr zum Regelfahrplan und zu den normalen Unterrichtszeiten statt." (Meldung vom 27.02. auf Aufhebung der Vollsperrung der Weserbrücke L770 – Übergangsregelung für die weiterführenden Schulen Sekundarschule und Gymnasium Petershagen / petershagen.de)
Ich schätze mal so ein Viertel meiner Schüler hat zu viel auf den Rippen. Da wäre es nicht schlecht, würden die Busse öfter streiken.
Werbung