Beiträge von Status_Quo

    Ich würde Hausaufgaben sowieso nicht (oder mit sehr geringer Gewichtung, falls im Bundesland überhaupt erlaubt) in die Note einfließen lassen. Wenn ich den Verdacht habe, dass da jemand KI nutzt, dann überhaupt nicht mehr. Ich kann nicht nachvollziehen, dass das hier offenbar ewig so laufen gelassen wird. Da kocht man sich doch diese zusätzlichen Prüfungen auch irgendwie selbst...

    Gefühlt sind das aber dann auch die einzigen Äußerungen außer denen des Lehrers, denn für andere Teilnahmen im Unterricht (Diskussion, Rollenspiele etc., wobei auch hier der individuelle Anteil schwer ohne großen Aufwand sicher zu belege ist) fehlt bei vielen unserer SuS das Vermögen (fachlich oder sprachlich).

    Ich kenne es auch eher so, dass es nicht so viele Bestehensprüfungen gibt und die waren i.d.R. absehbar (gerade so eben zugelassen z.B.).

    Also, bei uns treten regelmäßig etwa 20% der SuS zur Bestehensprüfung an, teilweise mit so wenigen Punkten (z.B. nur 70 Punkten), dass es eigentlich aussichtslos ist. Aber trotz Beratung wollen sie den letzten Strohhalm dann doch noch greifen.

    Übel ist es für die Lehrer auch, wenn diese SuS sich zu den Prüfungen anmelden, dann aber im letzten Moment, am Tag vor oder am Tag der Prüfung, einen Rückzieher machen. Viel Arbeit investiert, der FPA ist zusammengekommen und alles für nichts.

    Nur tun sich die meisten Lehrkräfte (ich nehme mich nicht raus) schwer, jemandem, der viel redet, die 5 zu geben, auch wenn es nur die Hälfte der Zeit ausreichend ist. Und dann wird aus der mangelhaften schriftlichen Note (aber auch DAS muss man schaffe) und einer schwachen 4 doch noch eine Note überm Strich.

    Ich nehme aus der Diskussion 2 wesentliche Aspekte mit:


    a) die mündlichen Prüfungen schon rechtzeitig vorbereiten, wenn möglich, z.B. in Zeiten ohne Korrekturen z.B. zum Halbjahresende Ende Januar.

    b) strenger bei der Bewertung sein bzw. sich die Mühe machen, außer der Bewertung des Unterrichtsgesprächs auch mal Tests zu schreiben bzw. deutlich zu machen, dass nicht allein das Vortragen von Hausaufgaben zu einer befriedigenden Leistung führt.

    Zweitkorrekturen bei uns völlig neu zu korrigieren

    Wie sieht das denn aus? Die Klausuren sind doch bereits korrigiert. Alles abmalen mit anderer Farbe und ggf. zusätzlich noch Ergänzungen anbringen?

    lege ich keine Klassenarbeiten in diesen Zeitraum, keine privaten Termine. Sie kommen danach. Leider liegt die Klausur meines LKs Termin festgelegt durch Oberstufenleitung dazwischen. Auch habe ich zum Glück für jede Abikorrektur einen Korrekturtag und Pfingstferien fahre ich nicht weg

    Aber so gesehen kann man außer in den Sommerferien praktisch nie wegfahren, weil da immer Klausuren liegen, vor allem natürlich jetzt die langen Wochenenden im Mai/Juni.. früher haben sich da immer Freunde (und ich) getroffen.. seitdem ich 4 Oberstufenkurse an einem normalen Gymnasium habe, geht das gefühlt nicht (oder doch mehr vorarbeiten?)..

    Am Berufskolleg erscheint mir das nicht so heftig mit den Prüfungen im Vergleich.

    Ja, das ist in dieser Jahreszeit für einige "normal".

    Falls dies dein erster Durchgang ist: Was hilft, ist: Schon im Laufe der zwei Jahre Texte für die mündliche / Bestehensprüfung (warum machen so viele mit? Sie sind mittlerweile freiwillig. Wer vorher nicht gelernt hat, wird doch kaum in die mündliche gehen, mit dem Risiko sich zu verschlechtern?! und wenn ein Jahrgang "schwach" ist, warum nicht schon vorher schwach bewertet?) zur Seite zu legen und nach und nach vorzubereiten.
    Über die Jahre hat man auch einen Fundus, die eine oder andere Prüfung lässt sich durchaus wieder nutzen, man hat auch KuK aus anderen Schulen, mit denen sich tauschen lässt, usw..

    Ansonsten herzlichen Glückwunsch zum echt großen Abiturjahrgang! (oder wart ihr schon vorher G9?). Das ist bei uns ein so kleiner Jahrgang, dass ich trotz meiner weiten Polyvalenz in gar keiner einzigen Prüfung drin bin.

    Meinst du, dass man im Laufe der 12/13 auch durchaus strenger bewerten soll, wenn man den Eindruck hat, dass da AI-Pfuscher am Werk sind, um sich (und den Schülern) diese Bestehensprüfungen (teilweise 3 Stück pro Schüler weil so wenig Punkte im Abi erreicht werden) zu ersparen?

    Ich habe da konkret jemanden vor Augen: in jeder 2. Stunde kam "Darf ich meine Hausaufgabe vorstellen?", aber die Lösung war zwar sehr ordentlich, nur auf Nachfragen konnte die Person nichts zu Wörtern/Lösungswegen beantworten. Auch konnte die Person sich nicht spontan am Unterrichtsgespräch beteiligen oder sinnvoll eigenständig Aufgaben im Unterricht lösen, wenn das iPad mal leer war (angeblich Kopfschmerzen). Eine Klausur war dann mal recht gut, eine andere totaler Unsinn. Dann mal ein Referat gehalten auf eigenen Wunsch. Ich vermute, dass bei der guten Klausur gepfuscht wurde. Kurzum: die Person hatte eine Vorberatung von 7 Punkten, Abiklausur: 1 Punkt. Und in der Art gibt es einige Schülerinnen und Schüler. Was hätte man tun können? Feststellungsprüfungen, weil man die Leistung der ungewöhnlich guten Klausuren anzweifelte? Auch Arbeit... der Person statt einer 3 eine 4 (-) für die sonstige Mitarbeit geben, mit der Begründung, dass nur das Vorstellen der HA keine 3 bewirkt? Aber dann hätte ich der "schweigenden Mehrheit" auch allesamt eine 5 geben müssen.

    Ja, vielleicht hilft es, wenn es wirklich zu vielen Bestehensprüfungen kommt, nochmal bei Kollegen zu fragen. Blöderweise können sich die SuS die Reihenfolge der Prüfungen aussuchen, d.h. wenn man 6 SuS hätte, können trotzdem 3 statt 2 Blöcke nötig werden.

    @Größe: bei uns hat der Jahrgang mit ca. 80 SuS begonnen, es sind immer noch rd. 50 SuS dabei.. so klein ist der eigentlich nicht, dafür viele SuS sehr schwach, viele haben sich grade so zur Zulassung gerettet.

    Hallo in die Runde,


    ich würde gerne mal eine Einschätzung hören, weil ich glaube, dass ich einfach überlastet werde in der Schule. Gym NRW, was dieses Jahr Abi hat.

    Über das vergangene Wochenende durfte ich 4 Prüfungen für das 4. Fach ausarbeiten, wobei man bei uns da sehr genaue Entwürfe (mit recht genauem Horizont zu allen Aufgaben/Fragen) verlangt. Das Treffen der FPAs führt bei mir nächste Woche 2x zu 8,5 Zeitstunden Tagen ohne Pause (8-ca. 16:30 Uhr), weil die Freistunden bzw. die Zeit nach dem Unterricht von den FPAs blockiert wird.

    Zuvor 15 Abiklausuren in der Erstkorrektur, nun noch 12 Stück in der Zweitkorrektur. Dazu bis nächste Woche 2 Klassenarbeiten (bzw. eine Klausur) erstellen. Dann der Prüfungstag mit den 4 Blöcken 4.-Fach Prüfungen (auch von 8 - 17:30 Uhr), danach wieder gleich am Morgen um 8 Uhr weiter mit 7 h Unterricht. Dann die Klassenarbeiten korrigieren und - meine größte Angst - ggf. nochmal der Erstellungsmarathon von mündlichen Prüfungen, wenn sich (wie bei diesem schwachen Abi-Jahrgang zu vermuten) Schüler zu Bestehensprüfungen melden.

    Da sich die Schüler die Reihenfolge der Prüfungen aussuchen dürfen, kann es durchaus sein, auch hier nochmal 3 Blöcke vorbereiten zu müssen (jeder Block kostete mich etwa 6-7h Zeit).

    Ich weiß kaum noch, wie ich das schaffen soll.... in den nächsten Wochen dürften etwa 110 Klassenarbeiten/Klausuren auf dem Tisch liegen, zzgl. Unterricht volle Stelle (einige Stunden Q2 fallen weg, dafür ggf. Vertretung zum Teil) und die Erstellung der Bestehensprüfungen (wenn sich Leute melden, was wahrscheinlich ist).

    Ist das "normal" oder außergewöhnlich viel? Ich habe das Gefühl, von morgens bis abends (außer essen und vllt mal eine halbe Stunde spazieren gehen) nur zu arbeiten. An den langen Wochenenden mal wegfahren.. unmöglich.

    Die von Karl-Dieter geschilderten Risiken sind durchaus vorhanden. Allerdings sind die Amtsärzte auch dem Prinzip "Rehabilitation vor zur Ruhesetzung" verpflichtet.

    Ist denn das Urteil des Amtsarztes bindend?

    Ich stelle mir das so vor: man geht zum Hausarzt, der schreibt einen 3-Zeiler: Um bestehende gesundheitliche Probleme nicht zu verstärken, empfiehlt er eine Tätigkeit im Umfang von nicht mehr als (z.B.) 20h.

    Das reicht man ein beim Antrag auf Teildienstfähigkeit. Dann geht man zum Amtsarzt und legt dort noch diverse Berichte mit Diagnosen vor (z.B. Blutdruck, Asthma, Skeletterkrankungen, Schilddrüse etc., was auch immer) und verweist auf das Schreiben des Hausarztes und bekräftigt, dass man sich selbst noch etwa 20h aktuell zutrauen würde.

    Wie wahrscheinlich ist es, dass der Amtsarzt einen sofort dienstunfähig schreibt? Und wenn.. ist das bindend bzw. wie lange?

    Hey,

    weiß jemand, ob es für NRW Grundsätze zur Stundenplangestaltung gibt, insbesondere mit Bezug auf Leerstunden?

    Hintergrund: seitdem die 13er weg sind, werden bei uns die entfallenen Stunden aufgefüllt, teils mit anderen Klassen (wo die Kollegen dauerkrank sind bzw. ehemalige Referendare, die bis Ende April noch einen Übergangsvertrag bekamen, nicht mehr da sind), teils mit Vertretungsbereitschaft.

    Nun hat man mir an einem Tag gelegt: 1-2. Stunde (bis 09:40 Uhr)... lange Pause dann 10.-11. Stunde (15:10-16.40 Uhr). Ist sowas zulässig, zumal ohne Absprache, einfach in den Plan gelegt? An einem anderen Tag sind mit Pausen auch fast 3h leer dazwischen.

    Das geht hier explizit nicht um Lernzeiten, das ist klar. Die sind voll anzurechnen.

    Ja, was gilt denn nun? In #62 wurde geschrieben, so wie ich es auch erleben, dass diese Lernzeiten nur zur Hälfte vergütet werden. Ist das nun zulässig oder nicht?

    Wie geschrieben, vor einiger Zeit wurden an der Schule, an der ich bin, die Lernzeiten immer komplett verrechnet. Dies wurde dann auch 50% geändert, als man Personalnot hatte.

    Sie können also auch voll angerechnet werden was meines Wissens die meisten Schulen machen.

    Wie ich hörte, war das bis vor einiger Zeit auch an der Schule, an der ich nun tätig bin, der Fall. Dann aber hatte man zu wenig Lehrpersonal und es wurde nur noch 1/2 der Zeit für die Lernzeiten angerechnet. Dies gleichzeitig bei Versagung von Teilzeiten ohne Grund.

    Klar führt das zu erhöhten Präsenzzeiten. Schon allein deshalb, weil dann Lehrer unter Umständen eine Pause bekommen müssen, um die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten.

    Ja, das meine ich eben. Beispiel:

    1./2. Stunde: Deutsch

    Pausenhofaufsicht

    3./4. Stunde: Englisch

    5. Stunde: Deutsch

    FREISTUNDE

    Mittagspausenaufsicht

    8. Stunde: Lernzeit I

    9. Stunde: Lernzeit II


    Hinweis: die Lernzeiten werden nur zur Hälfte auf das Deputat angerechnet, d.h. Stunde 8.-9. zählen wie eine Stunde. Wäre das eine "normale" Schule, gäbe es die Mittagspause nicht und die Lernzeiten auch nicht. Folge: man könnte aus der 5. Stunde zusammen mit dem Deputat, was hier für Stunde 8.-9. verbraucht wird, eine 6. Stunde machen und danach frei. Anders ausgedrückt: der Kollege an diesem gebundenen Ganztag wäre in diesem Beispiel 3h länger in der Schule, denn die Freistunde muss erfolgen, wenn man länger als 6 Zeitstunden in Anspruch genommen wird. Macht mit 5 - Minuten Pause rd. 140 Minuten mehr, fast 2,5 Stunden. Wo der Kollege an der "normalen" Schule um 13:00 Uhr gehen kann, muss der Kollege am gebundenen Ganztag bis 15:20 Uhr (als Beispiel) da hocken. Danach natürlich noch vorbereiten, korrigieren etc.

    Nun kommt ein solcher Plan mit den Lernzeiten nicht jeden Tag vor, aber dafür liegt dann am anderen Tag eine Vertretungsreserve/Präsenzstunde. Dazu dann irgendeine andere längere Aufsicht.

    Oder übersehe ich im Schulvergleich da etwas, wenn ich behaupte, dass derjenige, der am gebundenen Ganztag landet, mehr Zeit in der Schule zubringt als jemand, der an einer anderen Schulform arbeitet?

    Das heißt, mit 25,5 Stunden die Woche (VZ Gym NRW) kann ich einen Stundenplan von 27 Stundenslots haben (24 Unterrichts plus 3 Lernzeiten haben), plus 2-4 Freistunden plus 3-4 Vertretungsbereitschaften außerhalb dieser Freistunden. (plus Hofaufsichten vor / zwischen / nach dem Unterricht)
    In einer Halbtagsschule wäre es schon kaum möglich, weil es schon mehr als die mögliche Sek-1-Slots-Anzahl ist.

    Ja, das ist mein Punkt: liege ich dann richtig mit meiner Vermutung, dass an den gebundenen Ganztagsschulen, egal ob Gesamtschule oder Gymnasium, die zeitliche Anwesenheit definitiv höher ist als bei normalen Gymnasien?

    Ich frage auch deshalb, weil ich es von anderen Schulen, besonders Berufsbildenden Schulen und Weiterbildungskollegs kenne, dass dort eben keine oder wenig Aufsichten vorhanden sind und bei Abwesenheit der Schüler die Stunden einfach ausfallen, Vertretung eher selten. Bei Berufsschulen kommt hinzu, dass bei weniger als 6h am Tag die Klasse gerne abbestellt wird (weil z.B. ein Fachkollege mit 3 und mehr Stunden an dem Tag nicht da ist), was bedeutet, dass die anderen Kollegen an dem Tag in der Klasse dann auch frei haben.

    Insofern habe ich das Gefühl, dass die Arbeit an einer Schule mit gebundenem Ganztag von der zeitlichen Belastung doch höher liegt als an den anderen genannten Schulformen - oder übersehe ich da etwas?

    Liebe Community,


    seit einiger Zeit arbeite ich an einer Ganztagsschule in NRW, Sek. I und II. Konkret hat man den Eltern wohl das Versprechen gegeben, dass ihre Kinder, Sek. I, in der Zeit von 8-15 Uhr schulisch beaufsichtigt werden. Das führt dazu, dass meiner Ansicht nach die Tage "gestreckt" werden mit einer langen Mittagspause, Hausaufgabenstunden und Förderstunden.

    Vor allem aber fällt nie Unterricht aus, im genannten Zeitraum wird alles vertreten, was mir und auch vielen SuS unsinnig erscheint. Beispiel: nach der Mittagspause sind von 13:30-15:00 noch 2h Sport. Der Sportkollege ist krank. Eine Aufgabe gibt es für die Zeit nicht. Nun werden für die beiden Stunden Kollegen zur Vertretung rangezogen. Müssen entweder länger bleiben oder extra (früher) kommen. Die SuS sitzen da und spielen Karten oder unterhalten sich. Aber heimschicken darf man sie nicht. Genauso morgens: auch wenn schon tagelang bekannt ist, dass die Stunde 1-2 nicht unterrichtet werden kann, weil der entsprechende Kollege nicht da ist.. wird vertreten, dafür muss dann ein anderer eher kommen oder die Vertretungsreserve ran. Dementsprechend gibt es auch kein "Vorziehen" von Stunden, z.B. von der letzten auf die vorletzte Stunde mit Unterricht, der dafür dann an der planmäßigen Stelle (z.B. am nächsten Morgen) entfällt.

    Ich kenne es von anderen Schulen so, dass solche Randstunden ausfallen, Unterricht vorgezogen/umgelegt wird etc. Die Regelung an dieser Schule führt meiner Meinung nach dazu, dass man als Lehrer wesentlich mehr Präsenzzeiten hat und auch durchweg länger in der Schule ist. Zumal diese Hausaufgabenstunden, Mittagspausenaufsichten etc. nur zur Hälfte auf das Stundenkontingent angerechnet werden (Begründung: keine Vor-/Nacharbeit notwendig).

    Frage 1: ist das mittlerweile "normal" an Schulen, dass die Randstunden nicht ausfallen oder ist das ein Spezifikum von Ganztagsschulen? Wäre hier eine andere Lösung denkbar? So könnte ich mir vorstellen, einen Studenten für die Zeit der Randstunden da zu haben, wenn Eltern absolut nicht wollen, dass ihre Kinder in solchen Situationen später losgehen oder früher heimkommen, der diese Kinder beaufsichtigt.

    Frage 2: täusche ich mich oder ist es so, dass die zeitliche Anwesenheit und Länge der Schultage an solchen Schulen bei gleicher Bezahlung erheblich höher liegt? Denn das andere übliche Arbeitspensum (Konferenzen, Klausuren, Korrekturen etc.) ist damit ja nicht erledigt.

    gost_klp_e_2023_06_07_0.pdf

    Seite 44

    Eine konkrete Wortzahl findet sich dort nicht. Meiner Einschätzung nach sollte der Ausgangstext bestenfalls ein Drittel der Wortzahl eines Abiturtextes Teil C (Lesen/Schreiben) umfassen, damit das Ganze in einer Vorbereitungszeit von 30 Minuten gelesen und bearbeitet werden kann.

    Die Seiten der Standardsicherung sollten eigentlich IMMER Dein erster Anlaufpunkt sein, wenn Du diesbezüglich Fragen hast.

    Ja, danke, aber da stand eben auch keine Wortzahl.

    Wenn man nun von einem GK-Text von z.B. 700 Wörtern ausgeht, blieben ja hier nur rd 250 Wörter übrig? Aus dem Kollegium kam der Hinweis, sich an ca. 300-350 Wörtern zu orientieren. Aber da sprachliche Mittel etc. rauszuholen... da steht ja nicht viel drin.

    Hallo,

    gibt es irgendwo eine verbindliche Information, wie der Ausgangstext im Abitur 4. Fach Grundkurs Englisch NRW beschaffen sein muss hinsichtlich der Wortzahl? Ich finde nichts.

    Darauf aufbauend soll eine 3-stufige Aufgabenstellung erfolgen (z.B.: outline, analyse, evalute), woraus der Prüfling dann einen Vortrag (10-max 15 min?) erarbeitet in 30 min Vorbereitungszeit, oder?

    Dazu dann ein Prüfungsgespräch in der gleichen Länge mit Aufgaben aus unterschiedlichen Semestern, wobei auch der AFB III erreicht werden müsste (z.B: Eine Bewertung oder begründete Einschätzung abgeben, Übertragung von Wissen zu z.B. dem American Dream auf die eigene Lebenswirklichkeit etc.)?.


    Danke.

    Als Personalrat würde ich hier mal mit dem Schulleiter im Sinne der vertrauensvollen Zusammenarbeit darüber reden, wie das wirkt und wie es sich auf das Schulklima auswirkt, dass er seine Rolle als Dienstaufsicht in dieser Art und Weise umsetzt.

    Ja, das ist der interessante Punkt: wie könnte das anders geschehen? Ich glaube auch nicht, dass die Tatsache angezweifelt wird, aber so wie mit Kollegen umgegangen wird, geht es nicht. Ständig kontrolliert, ständig wird was angemeckert (zu spät, zu wenig vorbereitet, vergessen etc.), aber die ganze Arbeit, die die Leute leisten, wird nicht erwähnt.

    Ich möchte nochmal nachfragen:

    Welche Möglichkeiten hat die Schulleitung konkret? Sie könnte eine Meldung an die Schulaufsichtsbehörde (Landesschulbehörde, Senatsverwaltung, Bezirksregierung etc.) machen... und dann?

    Im Zweifel würde sich doch ein so gegängelt und überwachter Kollege einfach krank melden, ggf. auch lange, denn die Kohle kommt erstmal lange, lange weiter.. dann ggf. Wiedereingliederung, dann wieder krank etc.

    Kann das im Sinne der Schulleitung sein?

    Das hast du falsch verstanden: anrufen ja, aber nicht zum krank melden, sondern um zu informieren, dass man aus dem und dem Grund später kommt.

    Wenn das dann aber öfter vorkommt, 1x pro Woche oder zumindest alle 2 Wochen, könnte es vom Vertretungsbüro auch zur Schulleitung gehen. Das Problem ist, dass man dann aus der 1. Stunde ausgeplant wird und ein Kollege oder Kollegin aus der Vertretungsbereitschaft aktiviert wird, in die Stunde zu gehen. Auch dann, wenn es sich nur um wenige Minuten handelt. Sowas könnte der Schulleitung dann auch zu Ohren kommen.

    Bislang, unter der alten Schulleitung, war das nie ein Problem. Die hat maximal geflunkert: jetzt aber flink. Unter der neuen Schulleitung wird gleich mit Dienstgespräch gedroht und jeden Morgen geschaut wann wer kommt. Das ist doch das Problem.

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