Von seinen kleinen Kindern getrennt zu sein, kann aber ebenfalls Stress auslösen, der nicht der Genesung dient.
Sicher. So klein sind die Kinder aber nicht mehr, wenn ich das richtig erinnere. Das Problem ist einfach, dass man sich - zumal als Mutter - nicht auf sich konzentrieren kann, wenn die Kinder dabei sind. Im konkreten Fall würde dazukommen, dass die Kinder während der Zeit des Aufenthaltes natürlich beschult werden müssten. Die Schule der Kinder (die ja auch die Schule der TE ist) würde also zwangsläufig mitbekommen, wo die Familie behandelt wird, sobald die Klinikschule Kontakt zur Heimatschule aufnimmt (das muss sie). Und ob die TE es schaffen würde, sich komplett aus der Beschulung der Kinder rauszuhalten, ist fraglich. Wir haben ständig PatientInnen, die sich vor lauter sich-verrrückt-machen über die von den Kindern "verpasste" Schulzeit null auf die eigene Problematik konzentrieren können. Wenn dann noch unverständige HeimatlehrerInnen dazu kommen, die sich nicht davon abhalten lassen, die Mütter zusätzlich verrückt zu machen (aus aktuellem Anlass: Grüßle an Frau M. von der Sprachheilschule C.!), dann ist die Behandlung bei uns im Grunde für die Katz.
Hat jemand von euch mal eine Mu-Ki-Kur gemacht?
Nein, aber schon viele Patientinnen erlebt, für die das der erste Versuch in Richtung Therapie war.